Bei mir gabs letztens éin Spyderco Military BG-42. ![]()
Beiträge von Terminator
-
-
Boah... und ich dachte nur die Kinder interessieren sich für Steinschleuder.
Ich hatte keine Ahnung, daß die hier ein Thema sind. 
Also nach dem was ich hier gesehen habe waren meine Schleuder früher in ihrem Aussehen und in ihrer Konstruktion etwas anderes.
Falls es jemanden interessiert habe ich ein paar grobe Zeichnungen gemacht und werde versucher die Herstellung zu erläutern.
Von vorne herein - das ist nur die Art wie bei mir auf dem Lande die Schleuder gemacht wurden, was besseres habe ich damals nicht gesehen. Und wenn ich besser schreibe meine ich damit - genau zielend und langlebig. Die Stärke ist hier kein Faktor, das kann jeder für sich durch die Art der Gummis bestimmen. Wie gasagt - alles damals, denn ich habe meine letzte Schleuder mit 16 vielleicht 17 gebaut. Danach bekam ich mein erstes 5,5mm Luftgewehr und die Zwillen Ära war für mcih vorbei.Also wir begannen mit der Auswahl der Baum,- bzw. Buschart für die Herstellung der Astgabel. Die besten Erfahrungen habe ich mit Flieder ( lässt sich leicht formen und behält super die Form) und mit Kornelkirsche ( ist hier die beste Wahl, bedarf aber Pflege(ab und an mal ölen) weil das Holz schnell trocknet mit der Zeit Risse bekommt. Kornelkirsche behält auch super die Form und wird eisenhart.
Danach fing man an nach der passenden Astgabel zu suchen. Man muss dazu sagen, daß eine gute Schleuder eine Gabelung haben sollte, die in ihrer Form einer Teetasse sehr ähnlich ist. Die wird künstlich so gemacht, denn von Natur aus wachsen die Äste natürlich anderes.
Ziel war es eine Astgabel zu finden, die ungefähr ausgesehen hat wie die auf Zeichnung 1. . Der zukünftige Griff haben wir nie dicker als ca. 3cm gemacht und - hier war´s ganz wichtig, die beiden Gabelschenkel mussten ziemlich dünn sein - am besten so ca. 1- 1,5cm (geschält). Häufig wächst auch einen dritten Ast aus der Mitte der Gabel, aber das macht nichts - einfach vorsichtig abschneiden. Am besten vor dem trocknen noch.
So, wenn man die passende Astgabel schon anvisiert hat, holt man sich sie und bereitet sie zum trocknen am Feuer vor. Das bedeutet - man bindet die dünnen Enden mit nem Stück Draht zusammen und formt sich dadurch die gewünsche Gabel in Breite und Wölbung nach gusto -> Zeichnung 2. Natürlich je nachdem was das Holz so hergibt. Dann schält man die Rinde vorsichtig ab.
Man nimmt sich dann Zeit (Dauer etwa eine halbe Stunde oder länger) und trocknet die Astgabel langsam und von allen Seiten schwenkend über eine Feuerquelle(Primus, offenes Feuer...egal). Natürlich hält man dabei das Holz nicht direkt in der Flamme, sondern neben an. Es zeigt sich von selbst wann man fertig ist - zum Schluß bindet man die Enden ab und die bleiben trotzdem überkreuzt.
Dann schneidet man sich die Gabel zurecht (kützere Seitenschenkel sind unlogischerweise vorteilhafter als längere).
Alle Materialien zur Herstellung der Schleuder habe ich auf Zeichnung 3. zusammengefasst. Dies sind Astgabel, 2 Gummis (oder je 2 pro Seite oder mehrere, aber alles andere als 1 Stück pro Seite macht beim schießen Krach bis zum Himmel), insgesamt 6 kleine, dünne Gummistreifen zum festbinden(die müssen aus einem viel dünneren Gummi sein als die Zuggummis), 2 Stücke (unter 10 cm) aus einem flachen Schnürsenkel , Das Stück Leder für die Geschoße.Das hört sich alles kompliziert an und dabei ist es mega einfach.
Der Aufbau ist folgender.
Zuerst rauht man etwas die oberen 1-2cm auf der einen Seite der Gabelschenkel auf oder schlitzt dort 2-3 seichte Kerben. Dann macht man Schlaufen aus den Schnürsenkeln und bindet sie dort mittels je ein Gummibändchen(knotenlos), so dass die abstehenden Schlaufen nicht länger als ca.3cm sind. Wenn die viel kürzer sind behindern sie auf Dauer das Spiel der Zuggummis und wenn sie viel länger sind dann verschwendet man unnötig Arbeitslänge(wichtig für die großen Gummis).
Klar - man kann die Gummis direkt ans Holz binden, aber das hält auf Dauer nicht mal halb so lange wie wenn man eine weiche Verlängerung einbaut. Das ganze erinnert ein wenig an das Spiel Muskel-Sehne...fällt mir gerade auf.
Sooo, dann werden die Zuggummis durch die Schlaufe gezogen und ebenso knotenlos mit nem kleinen Gummi fixiert. Hier ! braucht man einen zweiten Mann, der die sich gebildete Gummischlaufein die Länge zieht. Also einer zieht - einer bindet nur (vorletzte Windung erfolgt über dem Daumennagel, die letzte kommt dann zw. Daumen und Spanngummi. Dann macht man den Daumen steil und die Vorletzte Windung springt über das Ende des Bindegummis. Das meine ich mit knotenlos und das ist auch bei ganz starken Zuggummis mehr als ausreichend.). Beim Fixieren der Spanngummis an Verlängerungsschnüren und Lederstück(das richtige Wort für will mir gerade nicht einfallen) ist es unbedingt zu achten dß man ausreichend viele Windungen macht - erst dann hält es wie Bombe.Fertig ist die Steinschleuder. Zeichnung 4.
Richtig gemacht ist das ein Präzisionsgerät
. Nur die Zuggummis muss man eb und zu erneuern, weil sie mit der Zeit am Rande kleine Risse bilden(nicht nur durch den ständigen Zug bedingt, sonder auch durch Sonne und Näße). Was wir Kinder damit alles angestellt haben will und darf ich heute gar nicht sagen... und schon gar nicht in nem Forum.Ich hoffe ansatzweise etwas zum Thema hier beigetragen zu haben.
Jetzt trinke ich ein Bier und gehe schlafen, denn um 5.20uhr muss ich aufstehen und arbeiten gehen
P.S.Verzeiht mir bitte die Schreib und Grammatikfehler, ich korrigiere sie bei gelegenheit.
-
Hat denn neimand híer eine Zwille?
Tom
Hi, was willst Du denn wissen?
Ich bin mit der Schleuder aufgewachsen und kann die Dinger mit verbundenen Augen bauen. Das war praktisch neben Handfischen meine einzige Beschäftigung. Ich rede hier von Zwillen(Holzgabel, Gummiband etc.). Von Metallschleudern vie Jörg Sprave sie baut habe ich keine Ahnung.
Ich habe seit mindestens 10 Jahren keine Zwille mehr(wo soll ich als Großstadtaffe damit schießen
?), aber ich kann dir ziemlich detailiert erklären wie man eine gute Zwille baut.
Hab allerdings nicht die Möglichkeit mit Bildern zu dienen.Wenn ich helfen kann - gerne. Kann leider erst morgen wieder posten.
-
Hallo David,
solltest Du dennoch aufm Gebrauchsmarkt eine Maxpedition M4 - (pics) günstig bekommen scheue nicht zurück. Ich finde die kleine Tasche prima. Die Oasis liegt super drin und in meine passt sogar mit Mühe eine Crusader Cup unten drunter.
Der Neupreis ist heute leider :hot: :shrug: -
@ Oldwestleather
kann das sein daß Du meine Posts als Kritik an Dich wahrnimmst?? Solltest Du nicht, denn so ist das überhaupt nicht gedacht.
Selbstverständlich reichen kleine Funken mit dem LMF wenn ich meinen eigenen schnell entflammbaren Zunder oder gar Watte mitbringe. Das denke ich stand nie zur Debatte.
Es steckt aber viel mehr in diesen Zundstäben und bei Regen, Wind usw. muss man andere Technicken parat haben.Du hast mich eindeutig falsch verstanden, wenn Du dich angegriffen gefühlt hast!
-
Schönes Video

Beim letzten sieht man echt, dass da richtig was geht. Ich hoffe Du verfluchst mich nicht wegen dem opinel, bzw. dessen Lock. Hatte, dass halt letztens dabei. Sehe es auf dem Video nicht so richtig, aber ist das opinel ein besonderes ?
Danke!
Das Opinel ist ein gewöhnliches C Stahl Modell. Der Klinge hatte ich nur ein Ätzmuster verpasst und dem Griff ein Brandmuster. Das Teil hab ich für besondere Anlässe
stehen. :reaper: -
.... also aus meinem Feuerstahl habe ich noch nie Brocken "rausgelöst".
Meine "sprühen" Funken und die entzünden die Unterlage, das mache ich mit dem dazugehörigem Plättchen.Genauso macht und kann es meine Tochter (11).
Gruß
SiegfriedHallo Siegfried,
Du hast Recht, so wird es gemacht. Aber das ist eben nicht gut genug, wie ich feststellen musste. Wenn man das mitgelieferte Plättchen einfach weg lässt und sich ein längeres Stück scharfkantiges Metall besorgt, dann wundert man sich sofort was da noch geht.
Ich bin heut etwas früher nach Hause gekommen und habe mir gedacht ich drehe mal kurz ein Video zu den 3 Stäben, die ich gestern hier angesprochen habe. Das Video hat eine sehr Bescheidene Qualität, weil eben auf die schnelle mit einer alten 5Mp FotoKamera gedreht.
Ich bin dem Beispiel von Aspire gefolgt und hab mein altes Opinel Nr.9 als Kratzer eingesetzt. Das Messer tut mir mittelerweile Leid, weil der "Lock" das Kraftspiel nicht mehr mitmachen will.
http://www.youtube.com/watch?v=Oy3GgQfd5DQ&feature=youtu.beIch erläutere mal ain Paar Sachen.
"Gefeuert" wurde ausm Stand, sprich - jeder der Stäbe hing so ca. 1m über dem Boden. Das wollte ich so, damit man sieht wieviele der Funken überhaupt Bodenkontakt bekommen. Wenn meine Kamerafrau das nächste Mal Zeit hat werde ich ein besseres Video mit der richtigen Videokamera drehen.Zum Video:
Der erste Stab ist bekanntlich der LMF. Bei größerem Kraftaufwand fliegen da auch ganze brennende Partikel zum Boden. Mit dem Originalplättchen ist es viel schwieriger solche Riesenfunken zu schlagen. Aufgrund der geringen Größe kann man es nicht so gut mit viel Kraft verwenden. Insgesamt ist das Handhabung wie erwähnt super.
Der zweite Stab ist der von Ebay. Seine Funken sehen aus wie die des LMF. Bodenkontakt hatten nicht viele, allerdings die die aufn Boden aufgeschlagen sind brannten nen Tick länger als die des LMF. So mein subjektives Gefühl. Schlechtestes Händlichg.
In der kurzen Distanz, aus der Hocke, wie man meistens Feuer macht, waren die Funken des No Name Stabes gestern etwas besser, weil sie das Medium(ein Stück Tempo) schneller angezündet haben als die des LMF. Dies lässt mich schließen, daß die Mischmetal-Funken beim Brennen womöglich eine höhere Temperatur entwickeln.Der dritte Stab ist der Badger und der bringt es wirklich. Obwohl es mir heute nicht gut gelungen ist die Qualität seiner Funken zur Geltung zu bringen (was die Kamera nicht zeigt - ich habe rechts neben dem Sichtfeld eine kleine Tanne stehen und ich musste höllisch aufpassen, daß sie nicht Feuer fängt). Also habe ich mit weniger Karft gearbeitet. Das Händling ist hier super. Anfürsich braucht der Badger keinen Griff, aber ich werde mir nächste Woche dennoch konstruktive Gedanken in dieser Richtung machen.
Und zum Schluß - ich mache ganz selten Videos, weil mir meistens die Zeit dafür fehlt, also habt erbarmen wegen der Qualität. Hab in meinem Kanal noch ein vierteiliges Video von einem Angelausflug, aber es ist für Deutschland gesperrt. Man muss es über externe Seiten abspielen(Link reinkopieren)..wie diese hier:
http://www.vtunnel.com/
http://www.hidemyass.com/ -
Ja, will ich machen. Hab's mir auch für die kommende Woche aufgehoben. Wenn ich dazu komme zeige ich die Teile hier.
-
jenau
Es war Fehlerquelle #2, nämlich Feler des Anwenders
In der Tat schlage ich jetzt ganze Brocken heraus, die 1-2 Sec. brennen.
Mit dem Badger geht es am besten und die Stücke, die man abscharbt brennen am längsten. Gleichzeitig ist die Festigkeit des Stabes ähnlich wie die des LMF.
Mit dem Ebay Billigstab geht das auch gut, wobei die Stücke, die abfallen kleiner sind und nicht so lange brennen.
Erstaunlicherweise habe ich ausm LMF unter größerem Kraftaufwand auch brennende Brocken herausgelöst, allerdings brennen diese am kürzeszen.
Feuermachen tun alle drei.Was ich beim ersten Mal falsch gemacht habe - ich habe die falsche Technik bei meinem Vergleistest eingesetzt. Die Übung war auf einer hölzernen Unterlage ein Stück Tempo-Taschentuch anzuzünden und da es letzte Woche bei uns teilweise ziemlich windig war habe ich das Messer(bzw. den Striker) fest über das Taschentuch gehalten und den Stab an ihm abgezogen. So habe ich schon oft genug Feuer gemacht, daß ich weiß, daß es gut funktioniert. Gut - aber leider kann man so nicht so einfach diese Kraft aufbauen, die man in der Tat benötigt um große brennende Partikel zu erzeugen.
Danke nochmals an Kauz und Aspire für die Anregungen

-
Die nackten Stäbe muss man irgendwie ausreichend stabil halten können. Das reduziert die Kratzfläche leider. Ansonsten arbeite ich mit ordentlich Kraft ...lieber zu viel als zu wenig
....obwohl es vielleicht nicht so aussieht .... -
Ich habe letzte Woche meine Lieferung mit 8 kleinen Mischmetall Sticks erhalten und hab anschließlich ein wenig Feuer gemacht und herumprobiert.
Ich muss ganz ehrlich zugeben, daß ich keinen nennenswerten Unterschied zw. LMF, Badger Misch Metal und No Name Mischmetal festgestellt habe.
Wie im Video zum Badger Stick ist es bei mir gar nicht. Es kommen zwar Riesenfunken raus, aber keinesfalls brennende Stücke(Tropfen).
Zw. No Name Sticks für 15Euro pro 8 St. aus der Bucht und Badger Mischmetal Rod für 18 Euro von goinggear habe ich gar keinen Unterschied feststellen können. Im direkten Vergleich hatte der LMF den Vorteil, daß er etwas leichter zu handhaben war aufgrund der Griffkappe.
Vom Badger Stab bin ich enttäuscht irgendwie....die Funken aufm Video zeigen einen ganz anderen Brennverhalten.Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt bitte hier posten!
-
Heute bei mir angekommen:
TF Polo Shirt
Military Pouch (danke an Michael71 für den Tipp - die Pouches sind super)
TrustFire F25 Stainless Steel für AA Batterien oder Akkus
Enlan Bee L03-2 -
Endlich ist mein Fluxkompensator gestern angekommen. Modell LIRPA.
-
Hab heute DVDs gekauft. Unter anderem eine BluRay Box 10x Band of Brothers für 25 euro.
-
@Roman
Ist zwar ein paar Tage her, aber ich komme erst jetzt dazu zu Antworten.
Ich mag Spyderco sehr! Aber nicht so sehr, dass ich krasse WB- Fehler toleriere oder überhaupt aus Prinzip aus dessen Fahne hoch halte. Das mache ich gener ell nicht.
Hatte Enduras und Delicas und sogar ein plain Police, die echt miserablen Schnittleistungen gezeigt haben. Da musste ich mich auch fragen was da los ist??? hatte sogar nen Thread im blauen über die WB bei spyderco gehabt. Andererseits bin ich von der Schnittleistung und der Gesamtleistung meiner ATRs(alle in plain) absolut begeistert. Von serated Spydercos bin ich bislang nie enttäuscht worden.Man kann zusammenfassend leider behaupten, dass es bei allen Produktion Knives Herstellern von Charge zu Charge große Unterschiede geben kann und dass man sich jedes Mal aufs neue freuen sollte, wenn man ein makelloses Stück ergattert hat, anstatt es bei der Bestellung als selbstverständlich vorauszusetzen.
So sehe ich das. -
archer
Riesen Dank für diese Info!!!
Ich zerbreche mir schon länger den Kopf darüber wie ich Al-Teile wieder schwärzen kann. Werde mir das Zauberfläschchen die Tage organisieren und an den offenen Griffschalen meines GEK 2000 herumbasteln. -
Das Messer passt mir ausgezeichnet
... wollte es ja genauso haben. 
Gesamtlänge 22cm
Klinge 9cm,
5mm dick
Gewicht - keine Ahnung ... fett... so locker 200g -
-
@Roman,
war doch alles richtig, was du geschrieben hattest, hättest es lieber nicht gelöscht. Sprüche klopfen aber nicht nur die Amis, sondern auch wir in Europa( Böker, Fällkniven usw.) die Amis übertreiben nur ein wenig mehr.
Ich hatte den Sal Glesser Spruch ins Spiel gebracht um zu verdeutlichen, dass bei diesem Messer unter der Bezeichnung "Military" nichts anderes verstanden werden sollte als ein Messer für einen Soldaten - weil leicht zu reinigen, sehr schneidfreudig, griffig genug und mit ausreichend Klinge. Und kein Messer mit dem man einen Krieg führen kann. Ich verstehe es jedenfalls so.
An diesem Messer ist kein Dosenöffner dran also öffne Ich persönlich keine Dosen damit. Es sei denn das geht gar gar nicht anderes.
Und damit ich weiß was es überhaupt heisst Konserven mit dem Messer zu öffnen und damit ich überhaupt mitreden darf habe ich das auch ausgiebig ausprobiert. Aber dafür ist dieses teuere Opinel nicht gedacht, obwohl es das mehrfache kostet.
Ich habe mir in letzter Zeit einen Haufen Enlans gekauft - Kostenpunkt 10 bis 15 Euro pro Stück, ein Witz. Und dennoch habe ich die Hemmung die in eine Konservendose zu hauen. Ist vielleicht ne Frage der grundsätzlichen Einstellung.@Sharpi
Mit meinem Beitrag von heute morgen meinte ich nicht, dass du ein blödes Thema gestartet hast. Die weitere Entwicklung fand ich lustig, weil sich wieder verbissen zwei Fraktionen gebildet haben.Und die Verwechslung zw. Dose und Pappkarton fand ich mehr als lustig. In meiner Muttersprache gibt es nur ein Wort für Dose, Büchse, Schachtel, Box usw. und der Kontext bestimmt was gemeint ist.
Zu deinem Messer - nach die Klinge nochmal scharf, dann sind die komischen Stellen auch weg. Der 8cr13. hält nicht sonderlich lange scharf- egal was man erzählt.
-
Wenn eine Klinge auffallend schnell stumpft könnte das an Fehlern bei der WB liegen(Klinge bekam eine zu niedrige Endhärte). Wenn eine Klinge Ausbrüche bekommt, aber richtige Ausbrüche - sprich 1-2mm von der Schneide brechen ab, dann könnte das auch auf Fehler bei der WB zurückzuführen sein (z. Bp. Klinge wurde nicht oder nicht richtig angelassen).Aber immer wenn beides gleichzeitig vorkommt leuchten bei mir alle rote Lampen auf und ich suche den Fehler auch erst beim Anwender.
Weiche Klingen bekommen keine Ausbrüche, jedenfalls nicht so einfach. Ich habe mit aus-8 Schneiden ( Rat-1 und Al Mar)sämtliche Fischkonserven aufgeschnitten - Resultat war immer eine in allen Richtungen fein verbogene Schneidefläche.
Ausbrüche bei Fällknivens sind kein Mythos, es gab mal anscheinend einige Serien die fehlerhaft wärmebehandelt ausgeliefert wurden. Die sind da richtig ausgebrochen. Ein Freund von mir hatte das Pech mehrere solche zu besitzen( alle auf einem Schlag gekauft ... vor ca 3 Jahren). Wir reden hier nicht von "mikroverzahnungen oder mikroausbrüchen" , denn Mikro ist fur much etwas was ich nicht sehe.Spyderco Military ist doch ein Opinel der höheren Klasse. Und dennoch hält das Messer viel aus. Ein Kumpel von mir hat im betrunkenen Zustand ! sein s30v Millie in einen Barplott gehauen und die Klinge blieb ca 1cm im Holz stecken. Und weil er eben besoffen war hat er das Messer da rausbekommen indem er es energisch links-rechts geschwenkt hat
.... Ich hab gleich weg geschaut, so etwas vertrage ich schlecht. Interessanterweise war die Spitze dran
und es gab sonst nicht die geringste Spur.
Das Messer ist aber so Military wie es ein BW victorinox ist. Die Idee, die zum Messer führte kam mit der Frage, die sich Sal Glesser stellte - welches Messer würdest du deinem Sohn geben, wenn er zum Militär muss.Vom Handy eingetippt, daher Sorry für die Fehler