Beiträge von dirdeck

    Servus Centurio,


    bis jetzt leistet sich das Messer keine Schwächen. Aber du hast schon recht... erst nach ein paar Monaten - entsprechende Nutzung vorausgesetzt - kann man den wahren Charakter eines Messers erkennen.


    Viele Grüße


    Dirk

    Servus Kanonenfutter,


    extra wegen Dir habe ich die LKW´s als Hintergrundgeräusch weggelassen. ;)


    Ja, bei dem Messer hat man wirklich was in der Hand.


    Viele Grüße


    Dirk

    Servus zusammen,


    vielen Dank für die Rückmeldungen, Hinweise und die Diskussion.


    Ja, ja... Scheide, Daumenauflage und der "Buckel" sind tatsächlich die Dinge am Super Edge, welche die meisten Kontroversen auslösen. 8)


    Nachsatz: Der "Buckel" läßt sich ggf. entfernen, Kumpel "Geronimo" hat mir mal ein von ihm nachbearbeitetes Super Edge 2 gezeigt, das mir von der Klingenkontur her als Outdoorer besser gefiel als das hier gezeigte Original.

    Danke Micha für den Hinweis. Habe auf Deinen Beitrag hin mal etwas im Netz gesucht und Bilder eines "chirurgisch" verschönten Super Edge gefunden. Sieht so auch aus meiner Sicht viel besser aus.


    Viele Grüße,


    Dirk

    Servus,


    meine grundsätzliche Meinung habe ich ja bereits eingangs des Threads erwähnt. Ich verstehe aber natürlich auch die anderen Argumente. Vielleich gilt an dieser Stelle ganz einfach, dass jeder eine andere Erwartung an seine Messer hat und entsprechend jeder seine eigene Wahrheit hat?


    Aber noch was anderes und auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen. Ich bin auch kein Pohl Force-Mitarbeiter und werde nicht für meine Aussagen bezahlt. :D Aber gehen wir jetzt von diesem einen Test aus bzw. dürfen wir von diesem einen Test jetzt ausgehen, dass hier immer ein Stück des Verschlusses abbricht? Ich weiß, dass das Alpha beim Spinehawk Test in der Regel schlapp macht. Aber der Ausbruch? Das soll jetzt nicht entschuldigend klingen aber wer weiß, ob es nicht ein Materialfehler war? Schlimm genug, spräche aber nicht für alle Messer? Wer weiß, was der Typ mit dem Messer zuvor gemacht hat?


    Vielleicht wir klarer, wenn ich von einer Erfahrung mit einen Kabar-Haevy-Bowie berichte. Das gilt im allgemeinen als gutes "Messerchen", mit einem für gröbere Arbeiten gut geeigneten Stahl. Dennoch hatte ich schon größere Klingenausbrüche, nach dem ich nur ein paar Schläge auf Fichtenäste ausgeübt habe. Bei mir war das jetzt so. Ist das Messer jetzt aber generell Schrott auch, weil im Vergleichn mein GEK 2000 mit Böhler K110-Stahl das problemlos ausgehalten hat? Bin ich vielleicht doch in Steinchen gekommen? (was ich eher ausschließe aber weiß ich´s?)


    Nochmal, ich lasse gelten, dass das Cold Steel den Test problemlos überstand hat. Aber die (von mir jetzt zusammengefasste) pauschale "Alle Pohl Force sind zu nichts zu gebrauchen-Aussage" ist mir dann doch etwas zu kurz gegriffen. Ich habe eben selbst beide Messer und bestätige, dass das Spartan stabiler ist. Aber mit dem Pohl Force habe ich auch schon gehackt und batont... ohne Probleme. Sooo schlecht sind die Alphas aus meiner Sicht nicht. :P


    Viele Grüße


    Dirk

    Aber hier hat es ja nicht den Backlock-Hammer weggedrückt, sondern ein Teil der Klingenhinterseite, wo der Backlock einhakt, ist abgebrochen. Das ist eigentlweniger eine Frage der Verschlußkonstruktion......


    Ich verstehe was Du meinst, Micha. Ja, das ist schon was drann.


    Viele Grüße,
    Dirk

    Sorry, Dirk, aber das klingt ein wenig nach Schönreden...


    Servus Micha,


    nein, nein... schönreden möchte ich es nicht. Das Cold Steel ist besser durch den Test gekommen als das Pohl force. Das sehe ich schon so.


    Ich bin allerdings schon der Meinung, dass es eine Extrembelastung für eine Folder ist. Wie gesagt glaube ich nicht, dass all zu viel Folder diese Tests so überstehen würden. Vermutlich gibt es - bei gleichem Testverfahren - mehr Folder die versagen als Folder, die bestehen.


    Ich bin ebenfalls bei Dir, dass der Test nicht unfair war. Bleibe aber bei meiner Meinung, dass ich die unterschiedlichen Verschlusssysteme schon in der Beurteilung berücksichten muss. Aus meiner Sicht ist der Tri-Ad-Lock konstuktionsbedingt - und auch hier im Test - natürlich stabiler. Aber unter den reinen Back-Lock-Foldern halte ich das Pohl Force immer noch für stabil und kommt eben - konstruktionsbedingt - irgend wann an seine Grenzen. Wenn ich das nicht berücksichtige, müsste ich dann ja auch - übertrieben formuliert - in irgend welchen Test ein Full-Tang Fixed mit einem Tri-Ad-Lock-Folder vergleichen und dann zur Aussage kommen, dass ein Full-Tang fixed doch stabiler als ein Cold Steel mit Tri-Ad-Lock ist. Das wird zwar stimmen, aber der Vergleich ist halt nicht stimmig.

    Man sollte das Messer an Pohl zurücksenden, damit er die Chance hat, prüfen zu lassen, ob der Bruch aufgrund eines Materialfehlers in der Klingenwurzel erfolgt ist.

    Das sehe ich auch so.


    Es gibt doch echt schon für verhältnismäßig wenig Geld echt gute Messer die "Made in USA" (ZT 350), Paramillitary oder auch "Made in Europe" (z.B. Lionsteel) sind, warum um Gottes willen muss man denn noch minderwertige Produkte aus Billiglohnländern für viel zu teures Geld kaufen wo es doch meiner Meinung nach so viele quallitativ weit bessere Alternativen für ehrliches Geld gibt?


    Servus michaelcorleone1983,


    ich bin bei Dir, dass ein ZT350 oder ein Paramilitary sehr gute und feine Messer sind. Aber ich glaube nicht, dass ein Paramilitary diese Tests so überstehen würde? Das hätte dann aber aus meiner sicht nichts mit der Qualität zu tun sonder einfach damit, dass z. B. das Paramilitary einfach ein - im Vergleich - filigraneres Messer ist.


    Viele Grüße


    Dirk

    Servus viperati,


    danke für die Vorstellung des Tests.


    Meine Meinung:


    a) Das Pohl Force mit klassischem Back-Lock und das Cold Steel mit Tri-Ad-Lock kann man nicht eigentlich nicht so recht vergleichen. Der Tri-Ad-Lock hat konstruktionsbedingt hier einfach deutliche Stabilitätsvorteile, die soweit gehen, dass der Tri-Ad-Lock gröbste Mißhandlung aushalten kann, weil eben ein zusätzlicher Bolzen Kräfte aufnimmt, die somit gar nicht auf das eigentliche Verschlusssystem (auch Back-Lock) wirken.
    Damit will ich die Leistung des Tri-Ad-Locks keinesfalls schmälern. Im Gegenteil... das ist in meinen Augen das wahrscheinlich stabilste Verschlusssystem bei Foldern. Aber eben vergleichen würde ich es nicht mit einem Back-Lock System. Aus meiner Sicht wäre das so, als würde ich ein klassischen Back-Lock-Folder mit einem Folder ohne Arretierung vergleichen. Klar, dass da der Back-Lock stabiliere wäre als der Folder ohne Arretierung. Und so ist der Tri-Ad-Lock stabiler als ein klassischer Back-Lock.


    b) Lasse ich mal das von Cold Steel verwendete Tri-Ad-Lock System außen vor... Wir dürfen nicht vergessen, dass wir es hier mit Klappmessern zu tun haben. Diese sind - aus meiner Sicht - nicht dafür gemacht, dass man mit Hämmern darauf rumklopft und mit brachialer Gewalt sonst wie auf die Klinge haut.


    c) Natürlich bewirbt Pohl Force seine Messer als Ultra-Robust. Hier könnte man nun den Eindruck haben, dass die Messer gar nicht so robust sind. Diesen Eindruck teile ich nicht. In dem Video ist zu sehen, dass mit dem Messer robust umgegangen werden kann. Zwar ist der Back-Lock gebrochen aber aus meiner Sicht bei einer Belastung, bei der das durch aus passieren kann. Anders gesagt: Zeigt mir Back-Lock-Messer (außer Tri-Ad-Lock, weil eben eine andere Liga), die da nicht schlapp machen? Selbst wenn der Lock hält.


    Abschließend sei erwähnt, dass ich beide Messer besitze. Ganz klar... das Cold Steel mit dem Tri-Ad-Lock ist stabiler. Punkt! Allerdings habe ich das Pohl Force Alpha als eines der robustesten Back-Lock Messer erlebt, die es gibt. Damit habe ich gehackt und batont und keine Probleme gehabt. Das stecken nicht viele Folder weg.


    Von dem her sehe ich beim Pohl Force keine Probleme, wenn man damit so umgeht, wie man mit einem Klappmesser umgehen sollte. Darüber hinaus steckt es aus meiner Sicht auch Mißhandlungen bis zu einem gewissen Punkt hin weg. Bei gröbsten Mißhandlungen gibt es dann auf, was ich allerdings nicht als Schwachpunkt des Messer sehe sondern eben als Mißhandlung. In einer anderen Liga - was die Stabilität angeht -spielt dann sicherlich das Cold Steel bzw. deren Tri-Ad-Lock. Hier sind tatsächlich gröbste Mißhandlungen kein Problem.


    Viele Grüße


    Dirk

    Servus,


    im Vorfeld wusste ich nicht, dass es dieses Messer auch 1:1 von Nieto gibt und dann noch zum halben Preis. Hab´s selber erst gestern erfahren.


    Natürlich steht es Puma frei, ihre Preise selbst zu gestalten und natürlich muss die Firma auch Geld verdienen. Allerdings kann ich den Preisunterschied ebenfalls nicht nachvollziehen. Schlussendlich könnte sich der potentielle Kunde tatsächlich veräppelt vorkommen. :huh:


    Dirk

    Servus,


    das mit der Scheide hoert sich ja gut an.


    Konntest Du das Messer mal testen? Jetzt nicht nur Papier schneiden oder auch nicht batoning. Das traue ich dem Messer zu. Aber wie sieht es mit schnitzen und so aus? Ist dies trotz dicker Klinge akzeptabel?


    Danke und Gruesse


    Dirk

    Servus,


    ich kann da archer mehr als verstehen.


    Neben diversen Messerchen - die ich immer mal wieder abwechselnd mitnehme - haben sich bei mir bisher zwei "Lieblinge" herauskristalisiert, die praktisch Dauerbrenner sind. Neben dem Fallkniven A1 ist es eben das Eickhorn GEK2000.


    Über das aussehen lässt sich streiten; ich finde das GEK2000 optisch sogar sehr gelungen. Der Griff... ja, der ist nicht ganz so bequem wie z. B. der des A1. Aber was soll ich sagen; man gewöhnt sich bei längerem Gebrauch des Messers sogar daran.


    Absolut beeindruckt bin ich - wie archer - von der Zuverlässigkeit! Ich habe es vermutlich nicht so hart rangenommen wie archer (meines sieht etwas weniger verbraucht aus) aber es musste einges mitmachen. Und was hat es bei Erscheinen des Messers nicht alles geheißen.... das der skelierte Griff bzw. die Übergänge von Klinge zu Griff zu "dünn" ist und eine Sollbruchstelle darstellt. Oder das der Böhler K110-Stahl (D2) bei harter Belastung bricht oder zu Ausbrüchen neigt. Nach nun über 2 Jahren harter Nutzung kann ich allerdings sagen: Nichts davon ist eingetreten. Das Messer ist ultrastabil und obwohl ich auch schon mit der Schneide in kleine Steinchen gekommen bin, habe ich keine Klingenausbrüche. Da habe ich bei einem Kabar Heavy Bowie schon mal Kerben in der Klinge gehabt.


    Nun, man muss das Messer sicherlich mögen oder auch nicht. Der skelierte Griff muss einem liegen oder nicht. Das muss jeder für sich entscheiden und Gott sei Dank gibt es genügend unterschiedliche Messer. Für mich allerdings ist es ein Top-Messer.


    Beste Grüße


    Dirk

    Servus zusammen,

    danke für das schöne Review

    Danke mibagro für die positive Rückmeldung. Wow... das FAB Cocobolo sieht ja echt klasse aus. Und ja, Bastian (Xpedition-Company.de) hat Cudeman und wie ich ihn kenne, kann er sicherlich das ein oder andere Messer besorgen; vielleicht schaue ich bei ihm mall nach dem FAB Cocobolo. 8)


    Das Teil hat ja wohl N695 Böhler Stahl. Wie macht der sich so in der Praxis bei diesem Messer? Wie lange hält sich die Schneide, Rostverhalten, etc.?

    Da ich das Messerchen erst seit ein paar Tagen habe, kann ich noch nichts aussagekräftiges dazu sagen... Nach den ersten Schneidearbeiten würde ich sagen, dass die Schnitthaltigkeit in Ordnung ist. Aber wie gesagt... mir fehlt etwas die Langzeiterprobung. Gleiches gilt für Rost. Da scheint aber mibagro schon mehr und vor allem positive Erfahrungen gemacht zu haben.


    Beste Grüße


    Dirk