Beiträge von Greider

    Micha M. Ganz genau.... hehehe :D


    Boah also der Tipp von Haglbuachan geht gar nicht; vom Namen her. Gott wie furchtbar :bibber: Aber Ernst beiseite: die Marke kannte ich noch nicht.
    Außerhalb der üblichen Verdächtigen würde mir noch Carhartt einfallen.... und als Fjällräven Alternative hatte Eiserner hier im Forum ne unbekanntere Marke empfohlen Treckinghose Northern Frontier Teide


    Und zum Thema Arbeitshosen: Straussenbert kann auch anders https://www.engelbert-strauss.de/black-label-utility/

    So hier noch ein paar Eindrücke der Testwoche: Bild 1.jpg Bild 5.jpg


    Bild 2.jpg Bild 3.jpg Bild 4.jpg Bild 6.jpg Bild 7.jpg Bild 8.jpg


    Bild 9.jpg Bild 10.jpg Das Yurco Pocket Knife wirkt klassisch; passt aber auch zum modernen EDC Setup (Bild 2 und 3).


    Kein Lastesel: für längere Arbeits- und Natureinsätze sollte auch ein anderes Messer gewählt/zusätzlich mitgeführt werden (Bild1, Bild 5 Mora Companion, Hultafors OK1, Opinel No. 12 Explore, Opinel No.12 Carbon).
    Das Yurco im Vergleich zu zwei anderen "Pocket Knifves", Linder Jagdmesser und Mora Eldris, so wie im Vergleich zu einer gängigen EDC Klappmesser-Größe, Opinel No. 8 Outdoor (Bild 7 und 8 ).
    Die Fangriemenöse ist grosszügig dimensioniert, hier zu sehen mit einer 5 mm Schockcord (Bild 4). Die bevorzugte Haltung schreit eigentlich nach Rillen am Klingenrücken (Bild 9).
    Bevorzugte Trageweise (Bild10). Abschliessend noch das im Passaround mitgelieferte Ulticlip Sortiment (Bild6).

    Habe die Ehre.


    Nachdem mich das Böker Yurco Pocket Knife wieder verlassen hat, hier nun meine Kurzzeiterfahrung damit:


    Zuerst die Kurzdaten:
    Klingenlänge 8,6cm
    Gesamtlänge 17,6cm
    Klingenstärke 3,7mm
    Gewicht 106g
    Stahl 440C
    Griff G10


    Anmerkung: dieser Kurzbericht gibt lediglich meine Meinung und Eindrücke wieder.


    Im Rahmen des Passarounds wurde uns das Messer mit Scheide und einer Version des "Ulticlip" (Auslieferungsversion) sowie das aktuelle Sortiment an Ulticlips, Schrauben und die Multi-Purpose Platte
    zur Verfügung gestellt.
    Der Ersteindruck des Messers ist gut, alle Kanten und der Griff sind sauber gerundet, auch die Scheide geht in Ordnung. Die bereits geschilderten Unebenheiten auf der Klinge fielen mir auch auf; ebenso Ziehspuren von der Scheide stammend. Angesichts des Verkaufspreises von unter 40 Euro geht das aber durchaus in Ordnung.


    Design:
    Wenn ein feststehendes Messer als "Pocket Knife" betitelt wird, dann habe ich sofort ein Werkzeug im Kopf, welches man anstatt eines Opinel, Mercator, Buck 110, .... trägt. Für meinen Geschmack wurde diese Erwartung im Großen und Ganzen auch erfüllt.
    Optisch finde ich das Yurco Pocket Knife durchaus anspruchsvoll; es bleibt aber Geschmackssache. Irgendwie muss ich immer an Sherlock Holmes oder Vidoq denken, auch meinem Namenspatron hätte es als Backup im Stiefel durchaus gefallen können (Greider, siehe Buch/Film DAS FINSTERE TAL).


    Führen des Messers:
    In der Testwoche wurde das Messer täglich sowohl im Beruf (Kraftfahrer B) als auch privat getragen. Ich tendiere zu der vorgeschlagenen Trageweise in der vorderen Hosentasche. Bei Jeans stört das Messer zu keiner Zeit, auch nicht beim autofahren. Natürlich ist es aber ohne geschlossene lange Kleidung sichtbar. Bei Hosen mit schrägen Einschubtaschen, in meinem Fall die bewährte Leo Köhler Moleskinhose, klappt diese Trageweise auch für Spaziergänge o.ä. , allerdings empfinde ich diese als suboptimal fürs Auto als auch beengte Situationen.
    Auch am Gürtel oder im Innenbund funktioniert das Messer mit dem Ulticlip ganz wunderbar. Anmerkung: ich habe den dazugehörigen Clip im Laufe der Testwoche durch das Modell Slim 3.3 ersetzt, und empfinde diesen als mehr als ausreichend und einfach optisch dezenter (Verweis auch auf den Hinweis zum Clip des Testers Fabsel).


    Das Messer in der Anwendung:
    In zwei Bereichen ist das Messer m.M.n. fehl am Platz: Taktisch/SV sowie "Arbeitstier", gerade den zweitgenannten Einsatzzweck hat Cowboyjunkie getestet und ich verstehe seine Ablehnung durchaus. Ich habe drei Wassertriebe im Garten an einem alten Obstbaum gekappt; ja es geht, aber zu einem Arbeitseinsatz in Wald oder Garten nehme ich auch ein anderes Messer mit.
    In meinem Alltag hat sich das Pocket Knife aber sehr gut geschlagen. Nach zwei Testern vor mir war es wirklich ausreichend scharf, wenngleich ich auch der Meinung bin die Klinge evtl um einen Millimeter dünner zu machen, wenn man dafür mehr "Schneid" rauskommt.
    Während der Testphase habe ich damit Verpackungen geöffnet, Brotzeit gemacht, mal kurz n Stöckchen angespitzt; Alltagsaufgaben im Job und Privatleben bei mir. Ich empfinde das Messer als gut geeignet für EDC.
    Ich unterstelle dem Messer, ohnehin 42a frei, eine gute Sozialverträglichkeit.
    Anmerkung: TF Member Micha M. lobte u.a. die gute Handhabung des Messers mit Handschuhen. Bis zum Gebrauch mit regulären Mechanix kann ich dies bestätigen; mit zu dicken Arbeits- oder Winterhandschuhen empfinde ich es eher suboptimal.
    Natürlich bietet ein feststehendes Messer Vorteile mit eingeschränkter Fingerfertigkeit im Vergleich zu einem (üblichen) Klappmesser; dies trifft auch auf das Testmesser zu.


    Gefallen würden mir an einer Neuauflage Rillen am Rücken für den Daumen (das Messer schreit eigentlich nach Haltung im Fechtgriff), sowie eine Version mit "griffigeren" Griffschalen. Sollten diese dann etwas dicker auftragen, wäre das akzeptabel.



    Fazit:
    Gut, es mag nicht alles perfekt sein am Böker Plus Pocket Knife, da gibt es Luft nach oben. Man erhält zu einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis jedoch ein ansprechendes Messer für den moderaten Alltag.


    Persönliche Meinung:
    Ich habe mich wirklich sehr gefreut auf diesen Passaround und bin mit dem "Taschenmesser" in der Gesamtleistung sehr zufrieden. Die bevorzugte Trageweise und auch sein schrullig-liebenswertes Erscheinungsbild waren mir gleich sympathisch.
    Ich verleihe ihm damit meinen persönlichen Ehrentitel "Bestes Messer der Welt" ;)
    Da es keiner Tragebeschränkung im Alltag unterliegt und sehr sozialverträglich wirkt, außerdem als modernes, klassisch aussehendes Messer zu jeder Garderobe (auch dezenter Tracht) passt; und sich jederzeit zum Brotzeit machen überall sehen lassen kann, nenne ich es zusätzlich noch "bayrisches Überlebensmesser, urban".


    Ulticlip Sortiment:


    Leider bin ich nicht dazu gekommen alles zu testen. Rein vom Testmesser her sind sie aber zu empfehlen und funktionieren bestimmt auch bei anderen Messern bzw. anderer Ausrüstung. Hier sei dieser Thread empfohlen Ulticlip - das ist (nicht nur) was für Micha!


    Ich möchte mich noch bei der Fa. Böker/Beagleboy für die Bereitstellung des Messers und Ulticlip Sortiments bedanken.
    Ebenso vielen Dank an Eiserner für die Organisation und dem Tactical Forum als Plattform für den Passaround.
    Erwähnt werden darf an dieser Stelle auch der reibungslose Ablauf des Passarounds zwischen den Teilnehmern.


    Gruß Rainer

    Auf jeden Fall. Halt seeehr klassisch (keineswegs schlecht).


    Guten Morgen.
    Ja ist natürlich nicht ganz was hier gesucht wird; aber gerade auch um Speisen zu versorgen sehr gut geeignet.
    Gibt's auch nicht nur mit der gewohnten spitzen Klinge. Ein Nicker der anderen Art wäre z.b. der nach Frevert; bewegt sich aber auch Richtung 300; Alternative aus dem gleichen Haus http://www.toolshop.de/Messer/…ma-Hunters-Pal::1253.html
    wobei Linder ja auch "anders" kann mit Horngriff, siehe dem Post von Basti.

    Von Gorilla Tape auf Waffen und Co rate ich eh ab. Es ist auch "starrer" als andere Tages; und klebt irre. Ich nehme es nur für Reparaturen, wo es nicht mehr weg soll.


    Hm... Vielleicht Duct Tape vom Globetrotter?
    Also die guten Tapes von Pattex und Tesa sind schon glänzend.
    Duct Tape und Trucker Tape sind jedenfalls gute Schlagworte für die Suchmaschinen deines Vertrauens.

    Das kenn ich,


    ......
    Warum wundert mich das (mal wieder) nicht.... :tellem:
    Eins kann ich jetzt schon sagen.... der Erfahrungsbericht wird alles andere als durchwachsen.... und es wird nicht leicht sein das Päckchen zur Post zu bringen :nocomment:

    wenn ich mir das so anschaue tippe ich auf eine Variante des Nässeschutzanzugs im Schneetarnmuster.


    Genau so hätte ich es auch beschrieben. Mal so nebenbei: Was macht denn der Marine Offizier da? Reservist? (Sorry da fällt mir der blöde Spruch mit der berittenen Gebirgsmarine ein....) :crazy:

    Guten Tag.


    Hm... darf es denn ein ganz klassischer Nicker sein?
    Finde ich Pers sehr charmant, auch ohne Tracht und Chariwari.
    Da fallen mir spontan Hubertus, Linder, Böker , Puma ein.... in Bayern wird sowieso permanent Bier getrunken und Brotzeit versorgt :thumbup:
    Allerdings haben die Nicker in der Regel ein Steckscheide für die Trachtenhose. Allerdings könntest gut unter deinem Budget bleiben und ne Scheide dazu machen lassen.