Beiträge von columbo

    Die Klingengeometrie scheint schlanker zu sein als beim M3. Ich glaube nicht, dass sie den Griff höher gemacht haben. Preis ist moderat. Schade, jetzt hab ich halt das M3 ... mal schauen, es wahrscheinlich besser zum Gemüse Schnippeln und Stullen Schmieren als das M4 ... ;(

    D2 steht höher als N690?
    Ich kenn mich logischerweise nicht aus, aber vom Gefühl her bin ich überrascht, was ich so lese.
    Viele meckern über D2 und N690 scheint so was wie das metallurgisch leicht verbesserte solide 440C zu sein.


    Eickhorn wirds wissen mit der Tradition und langjährigen Expertise.

    Kurz und schmerzvoll:


    - Manly Patriot (in der Mache)
    - Müller MSP Backlock G10 (Orange)
    - Enzo Trapper
    - Spyderco Endura
    - Benchmade Griptilian
    - ein TRC
    - Cold Steel Master Hunter o. Linder Super Edge
    - ein Muela


    Als Krönung irgendwann was Handgemachtes

    Hast irgendwie schon recht, aber dann ist die Frage ... wie definiert sich Gegenwert? Ist sehr subjektiv und von viel "Haben will" und Emotion (Erwartungen, Image, Markenmythos, ...) getrieben, natürlich gibts auch objektive Dinge wie den anstandslosen Service, besondere Stähle, Designs ...


    Mir sind die Pohl Force Teile auch zu teuer (neu), dafür gibts aber den Marktplatz ... da muss ich Gandalf auch zustimmen. Wenn das Paket passt, man die Affinität hat, der Service und die Rahmenbedingungen stimmen, dann ist es das Geld auch wert.


    Das Prepper One wäre für mich auch eine Messerform, die Begehrlichkeiten auslöst bei mir. Einfach, schlicht, praktisch.

    Jetzt haben ja schon einige ein Manly Patriot. Hab ich mich verguckt oder gibts noch kein Review dazu? 8| :thumbup:


    Aus Interesse: Hat jemand Vergleichswerte zu Messern ähnlicher Bauart und Dimension? RS Bushchrafter (vom Schliff her wohl eher Observer), ein Enzo Trapper? TRC XS, Linder SuperEdge 1 (ATS34 ist älter, aber wohl nicht schlecht?!)?


    Merci.

    Jetzet ... mein RS Bushcraft II und ein Observer (wohl I) mit orangenen Griffschalen und Stonewash-Finish sind da.


    Bushcrafter II
    Zum Bushcrafter sollte man vielleicht ein eigenes Review machen, weil mir die Art des Messers gefällt aber mich einige Punkte stören am RS-Modell. Mal schauen, wie ich zeitlich dazu komme.


    + Verarbeitung ebenso gut wie beim Observer
    + Kydex-Gürtellasche (nach Teklok-Lochprinzip) mit Verkleinerung für schmalere Gürtel
    + schön massiv


    / Griff genietet, nicht geschraubt


    - Griff ist mir viel zu glatt (ohne Fingerrampe potenziell recht schneidgefährlich bei wilderen Anwendungen, falls man so was mit einem Skandi machen will)
    - Kydex-Gürtellasche etwas unpraktisch oder nicht zu positionieren (Rückenmontage für Rechtshänder und diagonale Winkel)
    - Messer rasselt leicht im Kydex (hält aber sicher)
    - gut schwer



    Observer
    Zum Observer muss ich sagen: Für den Preis wirklich nett.
    Ich bin froh, die orangene Version ergattert zu haben (hab jetzt schon oft gehört, dass im Outdoor-Bereich gerne leuchtende Farben genommen werden, einfach um ein verlorenes oder verschlamptes Teil wiederzufinden ... macht Sinn in Anbetracht von Tan, OD, Schwarz und Camo in Busch, Wald und Wiese :thumbup: ). Und ich fand das Stonewash-Finish etwas außergewöhnlicher gegenüber der polierten Version.


    + schön schlank
    + wie gesagt die besondere Farbe und das Klingenfinish
    + Kydex sitzt satt und ohne Ratteln
    + Gürtelsteg für Kydex
    + Verarbeitung wie beschrieben auch hier top
    + Schrauben sitzen trotz Grooves schön bündig im Material ohne Herausstehen
    + Chimping angenehm ohne Kanten


    - die Griffkanten sind mit etwas zu kantig (könnte bei Dauernutzung ohne Handschuhe etwas unangenehm werden)
    - Gürtelsteg ohne Größenverstellung für verschieden breite Gürtel
    - Balance und Handlage hatte ich mir etwas anders vorgestellt (aber wohl Gewöhnung)


    Danke nochmal, Smokehead, für das Observer-Review. Hat mich motiviert, die beiden zu kaufen. Es gibt sicher bessere. Aber für einen Messerpreis von ca. 35-40 € (wenn man den Restpreis für die Kydex rechnet) ist das schon eine Kampfansage.

    Es wird ein Busse, aber die Sykco-Variante.
    Ihr seid echt schlimm mit eurem Messer-Virus. Wurde oft genug in den Vorstellungsthreads angedroht. Und jetzt habt ihr mich auch erwischt.
    Werde noch ein Skandi (Real Steel oder Mora) nehme plus kleine Axt.
    Es gibt so viel Schönes, wirklich schlimm für den Geldbeutel.
    Danke für den Input auf die schwierige Frage.

    Ich weiß, durch die extreme Spannbreite ist es schwer bis fast unmöglich.


    Möglichst universell
    Ich suche ein universelles Messer, das ich als Nicht-Outdoor-Gänger im Schrank haben kann und bei Bedarf oder in einer außergewöhnlichen Situation (ich denke da eher vorsichtig an Prepping ... man weiß nie) da hat.


    Öffentliches Führen
    In der Öffentlichkeit muss nicht sein (kein EDC). Mit Modellen in der Größenordnung ESSE 3 oder den DPx HEST /HEFT-Teilen wär das ja möglich.


    Größe
    Ich weiß eben nicht, ob von der Größe (ich bleib mal bei ESEE, weil die eine schöne Klingenabstufung haben) her ein 3er, ein 4er oder sogar ein 5er sinnvoll wäre. Ich würde mich mit einem 3er sehen, aber ich glaube ein 4er wäre wahrscheinlich sinnvoller?


    Es ist eben die Frage, wo ich einsteigen soll. Die Real Steel-Teile wären in der Größe eher um das ESEE 3.


    Klingendicke? Keine Ahnung 4 - 4,5 mm lese ich oft.


    Stahl und Schärfbarkeit
    ESEE soll ganz gut sein. Bei SYKCO habe ich gelesen, dass sich einige diesen Stahl gerne bei ESEE gewünscht hätten.


    Schärfbarkeit? Keine Ahnung, ich habe keine Erfahrung, wie das draußen mit verschiedenen Stählen ist. Da wär ein Tipp gut. 440C ist eigentlich ganz anerkannt und funktional. Aber sind Sleipner, Elmax, Niolox, SB1 oder die Carbon-Stähle da deutlich besser, schlagunempfindlicher, schärfer, schnitthaltiger usw. und es wert?
    Keine Ahnung. Darum die Frage.


    Benchmark
    Ich würde von einem ESEE 3 ausgehen, habe aber das Gefühl mit einem 4er universeller ausgestattet zu sein.
    Wenn es lohnt, würde ich auch einmal in ein Fällkniven investieren, ums zu haben.
    Gute Alternativen wie Scrapyard wären auch interessant. Veteranen wie Buck oder Gerber? Möglich. Da käme eure Beratung ins Spiel.


    Die ganz teuren wie Busse, Bark River, Strider o. ä. schließe ich jetzt wohl mal aus und bleibe im ganz günstigen Bereich (Real Steel Bushcraft/Observer, Moki, Böker Bushcraft) oder im normalen bis besseren Mittelklassebereich (ESEE, TOPS usw.) um die 80 bis 200 €.
    Wenn sich was mit 250 € so viel mehr lohnt, dann auch das. Ich denke da aber eher an den Kauf eines gebrauchten Modells 80-250 €. ich hätte z. B. fast das Scrapyard 511 gekauft. War mir aber einfach nicht sicher, weil ich die Empfehlung für das neue Böker Bushcraft gelesen hatte (40 €)


    Hilft das etwas zu präzisieren?

    Das ist typisches "Americana" ... so nennen sie das glaub ich. Darin liegt ja glaub auch die Reputation von Emerson Ende der 90er Anfang 2000 (Messer für Special Forces)?!


    Made in USA, Military Issue und Patriotismus ist zumindest auf dem Kontinent eine Siegermischung.
    Mittlerweile verstehe ich, wie gesagt den Strider-Hype, da ich es über meine Emerson-Begehrlichkeit nachvollziehen kann.


    Aber bei der mittlerweile schieren Auswahl an günstigen, guten und vielseitigen Chinesen, hochwertiger Taiwan-Fertigung, den Klassikern und Design-Exoten ... woran soll man sich halten?


    Ich habe mich bisher auch immer von den bekannten Marken bzw. ihrem vermeintlichem Image führen lassen in meiner Qualitätswahrnehmung (Emerson, Fällkniven, Busse, Strider, Microtech) ... aber das ist eben nicht so einfach. Und wenn es ums Kohle-Lockermachen für ein Messerangebot geht, fängt plötzlich das Nachdenken an: Ist das wirklich sein Geld wert?


    Darum hatte ich auch diese Frage hier gestartet.


    Und der Input im Forum hier macht es auch bei anderen Messermarken nicht einfacher, weil man so schöne neue Sachen kennenlernt :D ;( ?(


    @ Xizorr: Hier im Forum gibt es gepostete Gerüchte, das sich Chris Reeve in Scheidung befindet und aus der Firma raus ist. Aber nur zitiert. Nicht von mir!!!

    Servus,


    ist bestimmt eine schwierige und kaum beantwortbare Frage. Ich habe etwas herumgelesen, einiges gefunden, bin aber nicht wirklich weitergekommen in meinem Vorhaben. Darum versuch ich es trotzdem:


    Anforderung
    Ich bin Anfänger mit Outdoor, Prep-Thematik und Fixed-Blades für Bushcraft und Co. Ich möchte aber zumindest für den Fall der Fälle ein geeignetes Werkzeug im Schrank wissen (für gelegentliche Ausflüge/Wanderungen, für mögliche Outdoor-Lernversuche, für einen möglichen Worse Case, das einfach zuverlässig funktioniert).


    Aufgabenstellung
    • ein Messer für Outdoor- und Bushcraft-Aufgaben
    • Batoning, schwere und mittlere Bushcraft-Aufgaben
    • robust, schnitthaltig
    • leicht mit einfachen Mitteln nachschärfbar (für Nichtprofis)
    • muss nicht stainless sein, eine eventuelle Schutz-Beschichtung sollte was aushalten
    • sollte auch für den Ausflug möglicherweise noch mitnehmbar sein (nicht notwendig, aber wär ein netter Kompromiss)
    • für leichte und feine Schneidaufgaben habe ich ggf. genügend Folder :)


    Fragestellung
    Ich habe mich, ohne schon konkret auf obenstehende Fragestellung abzuklopfen, schon umgesehen und mich mit der Idee eines Fixed-Kaufs angefreundet (der ein oder andere User erinnert sich an eine Anfrage von mir). Ich bin mir nicht sicher, was das geeignete sein könnte:


    a) mit einem preiswerten Messer einsteigen und testen (Mora, Real Steel, Böker) und später nachlegen
    b) ein mittelpreisiges Messer nehmen (Böker, Gerber,Cold Steel ...) und damit zufrieden sein
    c) etwas Robustes und Höherpreisiges nehmen (ESEE, SYKCO, TOPS, Fällkniven, Lionsteel, ER ...) und was Zuverlässiges im Schrank haben
    d) Was richtiges Robustes (Custom, Busse, Strider ...) als Ultima Ratio


    Ich kreise immer wieder um a) und c).


    Messer
    Folgende Messer bzw. Firmen hatte ich schon mal ins Auge genommen


    • Real Steel Bushcraft oder Observer
    • ESEE Rat 3/4
    • Fällkniven A F S 1
    • Cold Steel SRK o. ä.
    • TOPS Messer
    • das neue Böker Plus Outdoorsman
    • Böker GEK
    • Mora
    • DPx HEST 2 / HEFT 4
    • Pohl Force Fixed
    • Skrama Bushknife (tolles Review hier)
    • Bark River
    • LionSteel Fixed


    Mir ist bewusst, dass das schwer ist und es bestimmt viele Meinungen gibt. Bei ESEE spricht natürlich die Vernunft mit lebenslanger Warranty. Aber ich denke, dass ich aus Erfahrungswerten und fundierten Meinungen sicher mehr herausziehen kann, als einfach rumzutümpeln 8| und was zu kaufen ?( .


    Danke
    Columbo :thumbup:

    Made in USA ist zumindest messertechnisch wohl doch nicht so die Bank, wie man immer denkt.


    – Strider hat wechselhafte Qualitätsstandards, wie man hört.
    – HTM ist unterirdisch (habs selbst an zwei Messern erlebt, zum Glück mit positivem Ende)
    – Emerson gehört dazu


    Chris Reeve (wahrscheinlich so auch bald Geschichte) und ZT (meiner Laieninfo nach aber mit japanischem Background) sind da dankbare Gegenbeispiele.


    Aber Emerson gräbt sich da schon ein strategisches Loch mit Lizenzvergabe (Öffnungshaken, Modelle, Design-Kooperationen) für seine eigene Produktion. Sehe ich auch so. Ich wollte ein Original und hatte eine noch akzeptabel gepreiste Chance dazu. Früher hat mir das CQC7 nicht umgehauen. Die Kershaws werd ich mir mal ansehen, weil die preis-leistungstechnisch top zu sein scheinen ... so ein Harduser bin ich nicht, dass das groß ins Gewicht fallen würde. Aber ein echtes Emerson hatte trotzdem Anziehungskraft ... wohl so ähnlich wie Strider, was ich ja nicht wirklich nachvollziehen konnte. Aber ähnliche Geschichte meiner Meinung nach.


    Es gibt viel. Da ist es schon schwierig, was Gutes und Zufriedenstellendes zu finden, ohne in diverse andere Richtungen Begehrlichkeiten zu entwickeln.


    Na ja. Schauen wir mal. Vielleicht wirds noch ein CQC15 für einen angenehmen Preis, damit nicht zu viel kaputt geht im Falle des Falles. Ich habe zumindest wieder was gelernt dank euch im TF. :thumbup:

    Mit meinem Emerson Roadhouse bin ich zufrieden. Echter Panzer, gut verarbeitet, Liner ok. Ich weiß aber, dass es Probleme gab. Aber nur nicht welche und wann. Der Liner der älteren Modelle klingt nicht gut, falls das ein durchgängiges Problem gewesen sein sollte.


    Schlussnote:
    Danke für euren schnellen Input. Damit habt ihr mir bei der Entscheidung geholfen, ein älteres Commander besser nicht ohne weitere Detailbilder zu kaufen, auch wenn der Preis gut gewesen wäre. Das nächste Messer kommt bestimmt :rolleyes:

    Servus,


    ich bin durch einen Zufall auf Emerson-Messer gekommen und frage mich:
    Sind die alten Versionen gut bzw. besser als die Neuauflagen?
    Beim CQC7 scheint es Kinderkrankheiten gegeben zu haben, die in den B-Modellen verbessert wurden.


    Vor allem interessiert mich die Frage bei der Commander-Serie. Die alten (2000 rum?) hatten das Marking auf der Klinge näher am Griff. Sind die empfehlenswert oder wäre ein neueres sinnvoller?


    Danke :thumbup: