Beiträge von columbo

    Deine Arbeitsweise, bei solchen Vorstellungen sowohl ein Video als auch einen gut recherchierbaren Text-Beitrag zu erstellen, finde ich klasse!

    Mit gut recherchiert hat das wenig zu tun. Hab das Teil in die Kamera gehalten (ok, mehrere Anläufe, weil man es doch schnell trotz ohne Ton vermasselt) und dann das geschrieben, was ich weiß, sehe und in der Hand fühle. Viel Hintergrund-Info ist da nicht vorhanden, da müsste es deutlich tiefer gehen. Ist wirklich als "schau mal hier ... könnt was sein ... wenn ja, gibt es weitere bessere Infos" gedacht.

    Da hast Du Dir mit zwei Vorstellungen an einem Tag wirklich viel Arbeit gemacht - und gute!

    Ich kann ja nicht schreiben "machen statt meckern" und dann weiter Däumchen drehen und mir die Rosinen rausricken. Da muss halt Butter bei de Fische. Und diese Video-Geschichte (wenn auch laienhaft per Tablet und uneditiert) ist zumindest was, das ich relativ zielführend, wenn auch rustikal, zu etwas Brauchbarem umsetzen kann in der wenigen Zeit. Urlaub ist bald vorbei, dann ist wieder mau. Mit der Ringmesser- und Wharncliffe-Diskussion hatte ich halt Glück. So ist es zumindest sinnvoll ... mir gehen nur langsam die zeigbaren Sachen aus :)

    Einen kleinen bautechnischen Nachteil hat das Ganze natürlich, wie Du im Praxis-Part selbst bemerkt hast als Linkshänder. :)
    Durch die Biegung kann das Beil bei Sachen wie dem Anspitztest nur in der rechten Hand gescheit benutzt werden, was Du dann ja auch getan hast. Aber irgendeinen Kompromiss muss man immer machen. Und scheint viel Potenzial zu haben, das Ding.


    Generell interessante, kreative Idee. Fänd ich aber für mich zu gefährlich mit Eigenverletzung trotz Kydex. In anderen als entspannten Testsituationen (BOB impliziert ja Stress-Umgebung) würd bei mir sicher eher früher als später Blut fließen. Das Körper und Kopf unter Stress völlig anders ticken, die Erfahrung musst ich erst selbst machen. Von daher eventuell den Kuhfuß ohne Anschliff wär für mich sicherer.


    Tut Deiner Vision aber keinen Abbruch, eine coole DIY-Modifikation.

    Für Tops würd ich persönlich (in meinem aktuellen Setting und entsprechend wenig Tops- und 1095-Erfahrung) jetzt generell nicht 200 € ausgeben ... besonders im High-Carbon-Bereich. Andere sehen das eventuell anders durch entsprechende Berührungspunkte. Kann ich überhaupt nicht gut oder annähernd allgemeingültig einschätzen.

    Kershaw? Welche Modelle? Völlig an mir vorbeigegangen. Quod erat demonstrandum, wie man an X-Peditions aktueller Diskussionsrunde CRKT und Kershaw sieht.


    Ich seh auf der Kai-USA viel ZT-Anleihen (logisch), Hinderer, etwas Fällkniven-Ansätze und natürlich Emerson. Al-Mar-mäßiges ist mir aktuell nicht aufgefallen. Gut versteckt offensichtlich, die Kollaboration.

    Leider kein Review, sondern bewusst ein "View" bzw. eine Vorstellung. Für ein Review gehört für mich Schnipseln und Testen dazu. Kann ich nicht leisten. Die Views sind aktuell nur möglich, weil ich grad Urlaub habe.


    Ich habe irgendwo gelesen, dass die Stahl-Wahl bewusst von Tops so war. Daher meine Schlussfolgerung. Ich berichtige ... Danke.

    Einleitung
    Da war das Accomplice (Link zur Böker-Website). Unscheinbar. Speziell. Sehr speziell. Aber für mich genau ein Paket, wie ich es mir von Böker vorstelle. Etwas im Aufmerksamkeitsschatten des Böker Cub, das für mich ebenfalls ein Böker-Volltreffer und so etwas wie Qualitätsreferenz ist. Trotzdem gutes Paket. Das Accomplice finde ich für einen UVP von 79,95 € aber richtig stark.


    Messerdaten


    Länge gesamt: ca. 19,9 cm
    Länge Klinge: ca. 8,2 cm
    Klingenbreite: ca. 4,1 mm
    Gewicht: ca 112 g ohne Kydex
    Stahl: 14C28N
    Griff: G10, strukturiert
    Scheide: Kydex


    Lieferumfang
    schwarze Böker Präsentationsbox mit Magnet-Öffnung, Messer, Kodex-Holster, Standard-Belt-Clip und Papierkram


    Hintergrund-Story
    Das Design stammt von John Gray (Link zu seiner Instagram-Page). Ich kannte ihn und das Modell nicht. Eher zufällig bin ich durch eine Diskussion zu Ringmessern hier im Forum über sein Original gestolpert. Hat mir sofort gefallen. Umso schöner war die Überraschung, dass gerade Böker relativ frisch ein Remake im Sortiment hatte. Leider nicht ganz die spitzere Version, die ich extrem schick fand. Aber trotzdem sehr ansprechend. So kam ich zum Böker Accomplice. Viel mehr kann ich zum Designer und diesem Messer-Design nicht sagen. Außer, dass es wohl sehr populär und so etwas wie ein modernen Klassiker ist.


    Lizenzbau und Original
    Bei Blade HQ sieht man noch das ausverkaufte Original mit gleicher Klingenform, das ich immer als Referenz genommen habe. Man sieht, Böker ist hier sehr authentisch und detailgetreu geblieben von der Spitze bis hinten zum Kapselheber. Punkt für Solingen. Griffmaterial, Struktur und Schrauben sind anders. Ich muss aber für mich sagen, dass die Lösung von Böker in schwarzem G10 mit Wellenlinien-Struktur sehr griffig und gleichzeitig doch angenehm handschmeichelnd ist. Punkt 2 für Böker. Minimale Details mögen zu den Customs leicht anders sein, aber den Charakter hat man hier sehr gut eingefangen. Die Machart der Kydex scheint auch am Original ausgerichtet zu sein, Gray lieferte aber wohl mit einem Loop aus, Böker legt seinen Standard-Clip bei.


    Größe, Form und Features
    Das Accomplice ist ziemlich kompakt und klein. Wie es in verschiedenen Griffen funktioniert, habe ich im Video versucht zu zeigen (mittelgroße Hände, Handschuh-Größe 8/9). Für große Pranken ist das Teil definitiv nichts, ich spüre schon den Ring beim Greifen ... aber nicht unangenehm. Als schlanker Untercover-Pikser hat das Messer aber durchaus EDC-Qualität durch die Geometrie (wenn man das etwas speziell-funktionale und das eher weniger öffentlichkeitskompatible Design ausblendet). Der Ring ist eine klasse Ziehhilfe und kann auch beim Griff genutzt werden. Der Kapselheber am Ende ist durchaus als funktional zu bezeichnen. Er kann weh tun, er kann buhlen, heben und leicht stemmen, er kann als Schraubenzieher missbraucht werden ... für einen Messerabschluss sehr vielseitig.


    Side by Side mit dem Spyderco Delica:


    Zur Klinge muss man nicht viel sagen, sieht man im Video und im Vergleich zu Bildern des Originals. Schneidfreudig, gut und sauber angeschliffen, schön gefinished (Stonewash erkenne ich an meinem jetzt nicht, wie es ab und an beschrieben wird). Logos und Beschriftung schön gemacht, nummeriert. Punkt 3 an Böker. Und dann der Stahl: 14C28N Sandvik :love: Herz, was willst Du mehr. Kein AUS8, kein CR-MOV-Gerümpel, kein 420 oder 440A ... einfach, bewährt, solide und gut. Passt. Danke. Gekauft. Punkt 4 an Böker. Dazu der schon erwähnte, gut gemachte und durchaus handschmeichelnde, leicht bauchige Griff und eine schön passende Kydex. Das Paket stimmt einfach ... da fallen bei mir alle Böker-Vorbehalte und die Funken fliegen. Extrapunkt für Solingen ... 5:0 ...


    Fazit
    Ich könnte mehr ausführen, das muss aber gar nicht sein. Ihr seht in meinem Video oben, auf YouTube bei tiefer gehenden Reviews und im Netz, was das Böker Plus Accomplice kann und ist. Ich möchte hier einfach den Fokus auf ein sehr schönes und wirklich gut gemachtes Messer von Böker in mehr als gerechtfertigter Preislage lenken für alle, die so ein Typus von Messer interessiert und es vielleicht (wie ich auch) übersehen haben.

    Messerdaten
    Quick and dirty ... Details gibts tonnenweise im Netz


    Länge gesamt: ca. 22,2 cm
    Länge Klinge: ca.10,2 cm
    davon scharf: ca. 9,8 cm
    Stärke Klinge: ca. 3,3 mm
    Länge Griff: ca. 11,8 cm
    Gewicht: ca. 138 g / ca. 200 g mit Scheide
    Stahl: 154CM, Cryo-gehärtet
    Finish: Stonewash/Tumble Finish
    Griff: glattes G10
    Scheide: Kydex


    Lieferumfang
    Schachtel, Messer, Scheide, Garantiekarte, Hinweiszettel, Signalpfeife


    Lizenzbau und Original
    Das Messer ist generell eher schlank, flach und führig. Es hat komplett den taktischen Charakter des großen Bruders (es gibt auch ein original Al Mar Mini Sere Operator), basierend auf dem militärischen Background des Firmengründers. Eine 1:1-Kopie ist es allerdings nicht:


    Die Spearpoint-Form ist leicht bauchiger, der Hohlschliff endet eher mittig mit mehr Klingenrücken. Das Ricasso hat eine Schleifkerbe und die Serrations sind auch ein spezielles Ding von Tops. Auch die Hohlnieten sind bei Al Mar dünn und unauffällig eingebettet. Bei Tops kommen sie etwas dicker und sind leicht angegratet. Die roten Liner sind auch ein Optik-Gimmick von Tops. Die offiziellen Logos sind vorhanden (AL MARTM, Al-Mar-Quadrat-Logo, Tops-Lo. Alle drei Logos sitzen in Grau auf der Klinge. Die ist beim Original übrigens poliert, beim Lizenznachbau schön gestonewashed, satiniert, getumbelt oder was auch immer. Das Al Mar kam/kommt? mit Specops-artigem Nylon Sheet, Tops liefert eine Kydex-Scheide. Unten dazu mehr.


    Klinge
    Das matte Finish ist schön und hat den Vorteil, wohl gnädiger gegenüber Kratzern zu sein. Das vermute ich jetzt zumindest mal so. Die Fehlschärfe am vorderen Teil des Klingenrückens ist logischerweise stumpf, aber so fein ausgeschliffen, dass sie problemlos geschärft werden könnte. Bei der hinteren Hälfte sieht man dann die eigentliche Stärke des Klingenrückens. Robust. Sicher nicht zum Stemmen und Hebeln. Aber wohl stabil genug für massivere Pikserei ... sollte es auch, dafür ist es schließlich gedacht. Batonieren ... völlig andere Baustelle. Scheid- und Piksgerät ... passt! Zum Anschliff kann ich nicht viel sagen, es ist out of the Box passabel scharf. Kenner werden im Video erkennen, ob sauber angesetzt oder nicht. Ich meine, es ist akzeptabel mittig und qualitativ gut gemacht. Die Spitze sieht für mich nach Kompromiss aus. Ich schätze sie definitiv stabil genug ein zum Stechen, aber 100% Vertrauen bei üblichen Holz-Stemm-Tests hätte ich nicht. Dafür wirkt sie mir, trotz Lage auf der Hohlschliff-Linie der Klinge, zu delikat. Kann aber sein, dass ich mich irre.


    Griff
    Der G10-Griff ist glatt. Der Al-Mar-Griff sieht matter aus. Beim Tops würde ich behaupten, es ist einIm normalen Alltag sicher ok, im Operator's Modus riskant. Mit Handschuhen war der Grip allerdings gefühlt ganz ok. Wird die Praxis zeigen. Interessant und oben schon erwähnt: Al Mar macht die Hohlnieten sehr schlank und bündig zum Griffmaterial. Tops etwas dicker und gratet an. Auch sind die Ränder nicht ganz exakt bündig. Wohl ein Zugeständnis an die Serienfertigung und nicht tragisch. Ist mir beim Video-Machen unter Schlaglicht-Beleuchtung aufgefallen. Die roten Liner sind schön gemacht. Sie geben dem sehr schlanken Griff etwas Pepp, den das Original wie erwähnt nicht hat. Ergonomisch scheint sich die Griff-Form zumindest für mein Auge relativ genau am Original zu orientieren. Die drei gängigen Griffhaltungen habe ich versucht abzubilden. Der ergonomische Griff macht in Reverse (also Klinge in Dolchhaltung mit Schneide nach hinten) Schwierigkeiten. Die anderen Griffe funktionieren gut. Auch wenn etwas mehr Fülle im Griff nicht schaden würde.


    Kydex-Scheide
    Qualitativ halte ich sie aus meiner Laiensicht für gut. Sie sitzt gut, klickt satt und scheint nicht groß am Messer zu kratzen. Für den Daumen ist eine ausreichende Rampe (dürfte gern einen Tick ausgeprägter sein) vorhanden. ABER ... die angebrachte proprietäre Clip-Lösung von Tops ist völlig Banane. Sie funktioniert, klar. Aber wer ein TecLok oder was anderes will, muss das Teil erst abfriemeln und hat dann ein Loch in der Kydex. Außen im Clip ist ein zugeklebtes Loch. Das auffriemeln und dann ist wohl die Schraube zum Abmontieren zugänglich. Der Clip lässt sich übrigens 360° drehen. Hinter dem Clip ist ein O-Ring montiert, der für die entsprechende Reibung und den Halt in der gewählten Position sorgt. Entsprechend der Hinweis von Tops, diesen Part nicht zu lubrizieren 8| Abgesehen davon gibt es (momentan) nicht viel zu meckern. Wer mehr will, macht dem Tops eh ein Custom-Mäntelchen.

    Ich bin mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass Strobe völlig nutzlos ist, nachdem ich die Nextorch TA30 genau deswegen geholt habe. Tolle Lampe, trauere ihr ein bisschen hinterher. Aber Surefire lächelt am Horizont.


    Klarus war für mich irgendwie immer befremdlich mit den zwei Wippen. Ist aber nur kopfliches Vorurteil, hatte noch keine in der Hand. Beam sieht gut aus.


    TA30 hat ein super Konzept und ich liebe Mecarmy für ihre Lösung mit Micro-USB-Port im Gewinde. Kein Gummi-Genupsel, IP-Theater oder sonstiges. Sauber, simpel, funktional.


    Ich habe für mich noch nicht die perfekte Lampe gefunden. Trotz des schönen Reviews ist es Klarus für mich nicht. Auch eine Erkenntnis :thumbup:

    Weitzel hat das Bellator auf einem Workshop, an dem ich teilgenommen habe, selbst als reinrassiges SV-Messer vorgestellt. Hatte das Teil auch schon. Nicht schlecht, aber mir hat was gefehlt ... weiß nicht mehr, ob es vorrangig der Guard war oder auch was anderes. Wahrscheinlich auch die Teil-Serrations, hier hätte ich die glatte Variante nehmen sollen, subjektiv gesehen.


    Danke, deovolens, für die interessanten Bilder.


    Da Grabendolche grad wohl Interesse wecken und dominieren, ein guter Vorgänger-Thread dazu plus diverse passende poreninterne Links zum Thema:


    Dolche


    Andere aktuellere Threads zum Thema ... mein Erst-Anlauf wurde ja auch schon direkt verlinkt:


    Vielleicht der klassische Fighter schlechthin (Randall)


    Tactical Bowies


    All Purpose Fighting Knife (Randall) All Purpose Fighting Knife 2 (Randall)


    Noks Smersh


    Fighting Stiletto (Randall)


    3 Interpretationen vom USM 3


    Infos übers Vietnam Bowie


    K.U.K Dolch M1917 nach Juchten


    Kabar Interpretation von Juchten


    Entwicklung der Tactical Knives



    Roman, hast Du Dich bei Deinen Entwürfen auch was in der Richtung beschäftigt? Ich hab vor allem die großen Klapper und schön rustikalen Jagdmesser-Designs im Kopf. Deine Kukris (ja auch reinrassige Kampfmesser anderer Kultur) waren interessant. Southern Belle ist eher historischer, Vietnam Spike ja moderner (tolles Finish übrigens). Big Mac und diverse Sax haben wohl auch historischere Gene. Der K.U.K M1917 ist genau das Ding.


    Hat definitiv einen Reiz.

    Dann liegt natürlich die Frage nahe, warum die Bowies und andere Modelle in Dienst genommen wurden, die das bewährte Design verdrängt haben. Andere Kriterien/erweitertes Spektrum, Lobbyismus?


    Im Endeffekt landet man beim moderneren Bajonett, z. B. der Eickhorn KM-Serie.


    Ich bin mir nicht sicher ... waren die Grabendolche (Dolch sagt es ja schon) nicht Single Purpose Knives? Sie sehen zumindest so aus, dass man noch Brotzeit mit ihnen verrichten konnte. Beim V-42 und ähnlichen WK2-Modellen war das ja nicht mehr der Fall.


    Ist ein Kombat Knife nur zum Pieksen und Meucheln da? Damals sicher mehr als heute ... da schwingt schon deutlich mehr mit, was den Purismus sicher unattraktiv gemacht hat. Ist (wie eingangs geschrieben) wahrscheinlich der schwierige Knackpunkt an dem gesamten Thema.

    Ich probiere es selbst mal:


    Sehr gut von Griff und gesamter Balance finde ich das Kizlyar Strazh. Kleine Version, aber Features, die ich ein einem großen Messer auch gerne sehen würde. Vor allem bei russischen Combat-oriented Knives (Nocs / Melita-K) sehe ich ähnliche Features.


    Balance: finde ich sehr wichtig (hatte ein Pohl Force Romeo ... sehr grifflästig, ich bevorzuge mittig ausgewogene, schön führbare Messer)


    Stahl: hätte ich gern einen höhenwertigen gesehen (frühere Modelle waren es ...), einen geeigneten Stahl habe ich nicht ... S35VN eventuell?


    Klingenspitze: scharf und piercing, sollte ausreichend stabil sein


    Guard: das Entscheidende ... nach vorne gewölbt für einen guten Daumendruck (bei großen Russen kann man auch drüberfassen)


    Griff-Form: handfüllend und leicht oval (Strazh funktioniert sehr gut für mich)


    Griffmaterial: Das Gummi fühlt sich sehr gut an, wie haltbar, langlebig und Temperatur-variierend die Griffigkeit ist, kann ich noch nicht sagen (Micha
    eventuell mehr?)


    Scheide: Beidseitige Nutzbarkeit finde ich sehr gut, ähnlich Extrema Ratio

    Ja, DAS EINE perfekte Messer gibt es nicht. Das ist uns allen klar.


    Der Fokus ist ganz unterschiedlich. Auch klar.


    ABER ... jeder mit Hang zu taktischen Schreibwaren hat so seine Erfahrungen, was für einen selbst funktioniert und was stört.


    Die Idee wäre, dass man - mehr oder weniger nach Schema - was einem gut gefällt und für sich selbst an solchen Messern gut funktioniert (eventuell auch an konkreten Messern) kundtut und am Ende alle ein bisschen was davon haben.


    ... funktioniert nicht mit Schema ... also weg damit

    Low Budget ist das nicht! Aber ein Bericht über ein Messer, das mich auch schon länger interessiert. Aus dem Dreiklang ist es bei mir das Sealion. Danke für die Bilder.


    Verbesserungsvorschlag: Ich kenne alle drei Messer nicht. Ich bin doch etwas überrascht ob der doch kleineren Größe des Sealion (was ich von den Werten erahnen kann). Eine Größenreferenz mit etwas Gängigem (wär in meinem Sortiment allerdings auch schwierig bis auf ein Spyderco Delica) wäre hilfreich. Eventuell noch Inhand-Bilder, wie X-Pedition das ja gut macht.


    Was sind denn Deine Referenzen, mit denen Du vergleichst im Text? Du hast es ja neutral formuliert.


    Hast Du mit den Teilen was geschnitten? Kannst Du was zum Anschliff und Schnittfreudigkeit sagen?

    Marktplatz ist meiner Ansicht nach doch gar nicht so das Thema.
    Mit weniger Marktplatz-Posts bleibt der "Mangel an interessantem Content", oder wie auch immer es genannt sein soll, doch bestehen und würde nur noch evidenter!


    Es liegt an jedem sich einzubringen. Ich selbst habe auch gemischte Erfahrungen gemacht. Das eine wurde angenommen und hat sich überraschend spannend entwickelt, das andere hat sich mit "sag was Du genau suchst" oder "Google es doch" oder ähnlichem gleich abgeflaut.


    Das ist so bei einem Forum. Das ist bei anderen Boards nicht anders, wo über die Zeit die jeweilige Charakteristik der Kern-Userschaft sichtbar wird. Hier ist der Fokus halt sehr auf Messer, ist ja nicht verkehrt. Flashies und Gear Maniacs gibts ja auch. Und die Guns-Ecke wird ja auch hin und wieder genutzt (was ja eh ein spezielleres und exklusiveres Thema ist aufgrund der Besitzerlaubnis).


    Meine Sicht (die nur für mich gilt, darf jeder so handhaben, wie er es will): Nicht meckern sondern machen.


    Ich hab schon ein bisschen mitbekommen, was es heißt, Mod oder sogar Admin eines Forums zu sein. Derartige Diskussionen sind alles andere als motivierend für die Arbeit und die Kosten, die das macht. Und es wird einem kaum gedankt ... darum am Rande:


    :danke: an die Mods und Admins des TF


    @ Nikko: Egal, wie Du Dich entscheidest, alles Gute ...