Beiträge von Smokehead

    Ganz nebenbei, weswegen sollte das Leuchtmittel tritiumfrei sein? Hast du da gesundheitliche bedenken? da würde ich mir nämlich weniger sorgen machen.
    Das nächstbeste (aber nur) nachleuchtende Material das mir einfiele wäre Superluminova, also das Zeug auf den Zeigern von vielen höherwertigen Armbanduhren. Ob es das in der Form gibt, damit es in den Glowworm passt weiß ich allerdings nicht.


    Smokehead 8)

    ...ein Ganzo G704, wiederum ein sehr ordentlich gemachter China-Kracher.


    Bislang haben mich alle Ganzos, die ich in der Hand hatte, wirklich überzeugt.


    Ich warte auf ein Ganzo G720, buchstäblich nur zu Testzwecken. Mal richtig draufkloppen und sehen was da aus China kommt. Das wären für mich die nächsten Kandidaten, die sich nur eigene Designs einfallen lassen müssten um was zu reißen...


    Smokehead 8)

    Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit dem TF-Comrade ,ist ja auch nicht zerlegbar, zumindest nicht einfach. Auf Anraten von einigen aus dem Forum habe ich das Messer mehr oder weniger mit Brunox (ähnlich WD40) durchgespült und immer wieder mit Druckluft durchgepustet. Das ganze im wechsel bis sich nichts mehr rau anfühlte. Danach etwas Innotech HighTef auf die Achse und fertig.
    Was hast du im Ultraschallbad als Reinigungsmittel? Wenn es genug fettlösend ist, dürfte das auch funktionieren.


    Smokehead 8)

    Von mir ein +1 für den Sharpmaker! Ich erziele auch durchweg gute Ergebnisse damit, vor allem zum scharfhalten ist das System super, da es schnell geht (im Gegensatz zum Lansky).
    Ich hab noch die Ultrafeinen Steine zusätzlich zu den Weißen, mit denen kann ich (richtiger Winkel der Fase vorausgesetzt) eine polierte Kante erzeugen.
    Abgesehen davon dürften die weißen Steine ewig halten, die grau-braunen zeigen bei mir aber auch noch kaum Verschleiß.


    Grüße, Smokehead 8)

    mich hat die Dicke der Klinge und das Gewicht etwas gestört.


    Gar nicht! Also mich zumindest nicht :) Ich hatte es oft als EDC dabei, ohne dass es mich irgendwie gestört hätte vom Gewicht her. Und dank dem Vollflachschliff fällt die Klingenstärke auch nicht sehr auf. Dafür bekommt man eben Stabilität, sollte man es mal durch einen Ast kloppen wollen (kommt morgen :whistling: ;))


    Tolle Bilder - und ich mag deinen Schreibstil


    Wenn meine Dozenten das doch auch immer so sehen würden :D Aber Spaß beiseite, ich fühl mich geehrt, deine Reviews lese ich auch immer gern :thumbup:

    Ich will mein Observer zurück!!! :)


    Niemals! :D Aber im Ernst, hätte ich es gekauft hätte ich auch keinen Cent bereut. Es stehen noch mehrer Real Steels auf meiner Liste, auch weil ich den 14C28N mal Testen will, und angesichts des Observer scheu ich mich da nicht mehr mir eins zuzulegen.


    zwischen 12c27 und 440c nehme ich 440C (bei guter WB, und guter Klingengeometrie)


    Stimmt, so hätte ich auch gewählt. Aber so wie der 440c dieses Modells hat bei mir noch kein anderer performt. Micha M und Roman/Juchten sind ja auch Verfechter der "guten alten" 440C :)


    Grüße, Smokehead 8)

    So, weiter geht’s ;)



    Wie angekündigt wollte ich das Observer ja noch etwas härter
    rannehmen, was ich auch getan habe. Zunächst mal wollte ich Testen, wie das
    Messer mit grobem Outdooreinsatz klarkommt, sprich Batoning, Hacken etc. Opfer
    war eine tote Eiche von etwa 9cm Durchmesser.





    Das Observer biss sich sehr schön ins Holz, und bei der
    Klingenstärke hatte ich keine Hemmungen ordentlich draufzuhauen :thumbup:




    Halb durch, das Observer leistet sich keinerlei Schwächen.




    Und nach einer viertel Stunde heißt es Obsever 1, Eiche 0.
    Ich war beeindruckt.






    Und was ist das? Ja genau, Haare verflixt nochmal! Meine
    tatsächliche Reaktion : „Zefix, des kann a wohl niad woa sa!“ (Für alles
    nicht-Oberpfälzer etwa: „Herrje, ich bin von der Schnitthaltigkeit dieses
    Messers äußerst beeindruckt!“ :D) Kein Scherz. Nach all dem Schnitzen und
    gekloppe durch trockenes Eichenholz kommen mit Druck immer noch ein paar Haare
    runter.
    Also, letzte Aufgabe : Feuer machen. Kienspan war schnell
    aufgetrieben und vom Stamm gehackt (auch wenn es bei unter 10cm Klinge nicht
    weit her ist mit Hacken).Ein Stück Fichte ist auch im Handumdrehen gekürzt und
    aufgefächert. Der Klingenrücken des Observer hat eine sehr schöne 90°-Kante, im
    vorderen Drittel schon fast einen Grat, der das abschaben von Kienspan und das
    anreißen des Feuerstahls zum Kinderspiel macht.










    Fazit nach allen Aufgaben : Der Hammer. Ich bin absolut
    beeindruckt von diesem Messer, noch nie habe ich mit ein Messer mit 440C durch
    einen Baum gekloppt und danach noch so feine Locken schnitzen können. Es ist
    immer noch kein Umlegen der Schneide feststellbar, keine Ausbrüche, keine
    maßgebliche Abstumpfung. Das Messer ist immer noch scharf, knapp nach
    rasierscharf. Was will man bei diesem Preis mehr? Wer jemals überlegt hat ob er
    sich das Messer zulegen soll, sich aber nicht sicher war, dem sage ich hiermit:
    Kauft es bevor es noch teurer wird!
    Jetzt bekommt das Observer erst mal eine kleine Spa-Behandlung
    und einen kurzen Besuch beim Sharpmaker :thumbup:
    Danke fürs Lesen,


    Smokehead 8)