Beiträge von SARTOOLS

    Da ist das Gelkd sicher besser investiert.


    Ich kan nicht nachvollziehen warum man fürs Hinderer so viel Geld rauswirft um dann nachher rumzubasteln. UVP liegt ja laut ZT bei 300$, das ist zwar kein Geschenk aber imho angemessen (schätze mal bei uns dann auch so 350€) . Vor allem weil ich bislang jedes ZT blind wieder kaufen würde, der Name war zumindest bei mir immer Porgramm.

    Schwierige Diskussion!


    Da gibt es einige US Buden die für mehr Geld noch weniger Präzision und noch härtere Marketing-Sprüche bringen!


    Ein XM-18 Hinderer liegt mit 370,- $ auch nur etwas über dem hohen ZT UVP!
    Problem ist nur das Hinderer nicht viel günstiger an Händler verkauft uns somit gerne noch mal aufgeschlagen wird.
    Als Gegenleistung erhält man ein etwas exclusives orig. Hinderer, ohne Wartezeit und mit relativ stabilen Wiederverkaufswert.


    Echte Krücken kommen von Hinderer nie, etwas nachbessern im Bereich 0,05mm oder mehr aus dem Handgelenk flippern ist ärgerlich aber bei allen Herstellern mal nötig.


    Das ZT mit technischen Details (Kugellager, Stahleinsatz, EU M390) über sich hinaus wächst und mit Hinderer seit Jahren kooperiert ist natürlich für Alle von Vorteil!

    ...das wirst Du herausfinden!


    Wenn Du mit einem Druckminenbleistift noch die Detend-Laufbanh bekritzeln kannst, holst Du noch einen Tick raus.
    Ohne zu zerlegen versteht sich.


    Frage zum Detend, hebt sich der Lockbar etwa um 1mm sitz er gut, wenn nicht sollte das Loch angepaßt werden.


    Selten ist ein Tool zum gegenhalten erforderlich, einfach mal mit dem Daumen der Linken gegen die Schraube auf der Rückseite drücken und mit einem Schlitzschrauber die andere Seite.
    Wenn Du die Klinge zur Seite biegst brauchst Du kein Tool zum lösen, es sei den der Vorbesitzer hat Locktide verwendet.
    Was bei einem Flipper immer sinnvoll ist, jedoch reicht ein 1/10 Tropfen Mittelfest oder besser Weich.


    kamilpio!
    Right :thumbup:
    Die Teflons bekommen ein Ding weg, wenn man sie einmal zu fest angedonnert hat.
    Hinderer liefert Ersatz.
    Bis auf weiters fertige ich keine Bronze Washer an!!!

    Ich gehe davon aus, das Du bereits etwas mit dem Teil gespielt hast!
    Das Handling ist auch für die Eigenschaften des Flippers verantwortlich, ein stumpfes drücken auf den Liner muß auch nicht gute Flipper immer vollständig öffnen. Mehr ein ziehen des Flippers mit dem Zeigefinger nach hinten schafft oft genug "Startgeschwindigkeit"! Auch der Druck auf den Lockbar kann einiges an Energie fressen, umsetzen des Clips auf Tip-Up bringt auch etwas!
    Linerlocks scheinen oft besser zu flippern, da der Lockbar nicht beaufschlagt wird.


    Zum Thema:
    Wenn das sichergestellt ist hilft ein anpassen des Detent Lochs in der Klinge!
    Jedoch in einem Rahmen der kaum von Bedeutung scheint, bedeutet das Loch einen Hauch weiten, zusammenbauen und ggf. wieder weiten.
    Zu beachten das der Liner NICHT auf Klinge zum liegen kommen soll und ggf. die Detent-Bahn muß zum Loch fluchten.


    Im Geschlossenen Zustand soll der Detent immer noch eine Restspannung in Richtung "geschlossen" aufweisen!
    Bedeutet, der Detent soll nicht gleichmäßig im Loch liegen, sondern auf der Innenseite der Bohrung/Vertiefung im geschlossenen Zustand.


    Nach meiner Meinung laufen Hinderer manchmal nicht so knackig weil der Lockbar eine verhältnissmäßig geringe, angenehme Spannung hat.
    Der Lock ist i.d.R. so sauber eingepaßt das er auch nicht mit mehr Spannung in der Verriegelung einschlagen muß.


    Jeder Hinderer läßt sich so anpassen, das er über den Daumenpin kaum noch zu öffnen ist und auch bei normalen Druck auf den Flipper in die Lockposition schnellt. Vorausgesetzt der Detent ist nicht zu tief gesetzt, was ich bei Hinderern bisher nicht kenne.


    Mit der Konstruktion kann es nichts zu tun haben!
    Denn bei Framelocks ohne Raffinessen ist diese immer gleich und Gang wird nur durch folgende Parameter beeinflußt:
    -Anzug der Achse
    -Material Washer
    -Fluchten von allen Bohrungen, auch Standoffs
    -Maßhaltigkeit und Winkel der Achse im Klingenloch (auch Oberflächenbeschaffenheit)
    -Planparellele Klinge, Liner, Washer
    -Federspannung des Lockbars
    -Oberflächer der Klinge, z.B. gestrahlte Klinge>rauerer Detent Gang, oft mit abgeflachten verschlissenen Detent.
    -Länge des Flippers, Hebelgesetz
    -Masse und Länge der Klinge
    -geeignettes Fett
    ...und die Passung des Detentballs in der Bohrung der Klinge. Der Widerstand der aufgebracht werde muß bevor die Klinge freigegeben wird.
    Darüber hinaus gibt es noch ein paar Punkte, diese bringen noch was, sind aber erst sinnvoll zu kontrollieren wenn die Basics stehen.


    Um dem Übel auf die Schliche zu kommen bedarf es einiger Tricks.
    Bei gebrauchten Foldern ist es oft einfach die z.B. einseitig stärker aufliegenden Washerspuren zu erkennen.
    Durch anzeichnen mit Edding an allen Kontaktstellen ist es auch gut sichtbar zu machen.
    Problematisch wird es, wenn irgendwo Material fehlt, z.B. die Standoffs zu kurz sind und angeknallt werden. Bei 0,05mm kann sich dadurch schon der Liner werfen und den Klingengang negativ verändern. Ein Streifen Folie zwischen zwei Passungen macht nach Entnahme und Besichtigung bei guten Licht die Kräfte sichbar u.s.w....
    Größte Herausforderung sind "nicht plane" Ti Frames und Liner, Ti Blech ist immer krumm und schief und jedes Teil muß nach dem ausschneiden geplant werden da es dann erneute Spannungen aufweist. Ein "windschiefer" b.z.w. in sich verdrehter Liner ist schwer zu erkennen...Haushaltsmittel NR.1 ist eine Glasplatte. Bei Hinderer und Chris Reeve ist das schon ganz gut gelöst. Bei anderen oft völlig unbeachtet, gilt auch für viele Customs!!!


    Ich habe schon Stunden über das Thema mit Fachkundigen geplaudert und noch weit länger daran herumgefummelt.
    Mein erster Folder hatte mir fast den Verstand geraubt, weil er doch so liebevoll entstanden ist und nicht so sauber lief wie ein Sebenza. :heuler
    Einen ganz persönlichen Rat möchte ich noch einbringen:
    Wenn der nächste Arbeitsschritt ansteht aber das Ergebnis nicht klar ist...einfach mal alles hinlegen und am nächsten Tag weitermachen, bis dahin haben sich vielleicht noch andere Synapsen kurzgeschlossen und ein besseres Verständnis gebildet.


    Den Rat "erstmal einfahren" höre ich oft. Kann aber nur gegeben werden, wenn man genau weiß woran es liegt.
    Ist die Aussage nicht zu begründet, kann es auch schlechter werden und der gut gemeinte, beruhigende Rat sollte evtl. nur die Kaufentscheidung voranbringen.


    Wie Komplex das Thema ist zeigt eine Tatsache auf:
    Nicht umsonst lehnen viele begabte Messermacher die Herstellung von Foldern konsequent ab!
    Und einige die es dennoch tun bringen nicht so sauber laufende Ergebnisse zu Stande, nicht weil sie es nicht können.
    Oft steht der Aufwand nicht im Verhältnis!
    Ein Messermacher der um 500,- € einen ordentlichen Folder mit PM,Ti,CF bauen und verkaufen kann, hat einen Stundenlohn der an mittelalterliche Fronarbeit erinnert.


    Eine schonen Feiertag!
    Robert

    ...ich bin ein Light-Greenhorn!!!


    Mein Dank gilt Dir und auch:
    Mr.Freeze (Fachfragen)
    The Mighty Bob (SF)
    Termite (Gasbrenner)
    Selected Lights (Dropin)


    Da ich auch den Körper mit Kopf wieder verklebt habe läßt sich schwer erkennen wie der Dropin verklebt ist.
    Der graue Ring um den goldenen ist Epoxydharz.
    Den Kunststoffverpolingsschutz am Kontakt habe ich entfernt um auch Akkus zu verwenden.


    Grüße
    Robert

    Infiziert vom Lichtschalter Modding mußte eine Z2x dran glauben!
    Obwohl die orig. 200 lumen LED ein wirklich ordentliches Lich warf, hatte ich das Bedürfnis nach mehr.
    Schon mal dabei den Körper vom Kopf getrennt zu haben, stand eine Umrüstung auf einen potenten 18650 auch nicht mehr viel im Wege.


    Da unser Lichtschalter die einzelnen Schritte samt Bilder schon "vorgesagt" hatte sollte es ja leicht machbar sein! 8o
    Im nachhinein möchte ich die Maßnahme nicht unbedingt empfehlen oder als "Schnell & Einfach" abtun.


    Einige Stunden gehen dabei Schnell drauf, den Kopf zu entkernen geht nach dem lösen der geklebten Schraubverbindung schon noch zügig, fummelig und viel Anpassung den DropIn so zu positionieren das er soweit herein paßt um auch ein Glas mit Ring wieder einschrauben zu können.
    Da liegt der Vorteil in den alten 6P, G2, C2, M2 mit einfach wechselbaren Drop In's!
    Body/Host aufweiten wie hier beschrieben:
    Surefire C2 Centurion oder andere SF, Body weiten für 18650er Akkus


    Bemerkenswert die orig. Linse. Sie besteht aus einen Teil mit dem Bezering und konnte nicht durch erhitzen entfernt werden.
    Auch Schläge mit dem Körner ließen das Kunststoffgläschen nicht zerbrechen... Stück für Stück ging es irgendwann.
    Nachteil, es wird in jedem Fall auch ein neues Glas benötigt.


    Teile gesammt:
    Surefire Z2X oder 6XP (G2X kein Umbau auf 18650 Akku möglich)
    Drop In in disen Fall ein Sportac XM-L2 U2 2,7-9V von Selected Lights:
    https://www.selected-lights.de…h-marken/eagletac/a-1645/
    18650 Akku
    Xeno Bezel Ring
    Solarforce Glas


    Am Ende alles schön verklebt und die Belohnung ist eine Surefire mit deutlich mehr Dampf!
    Ob die verbauten Teile den ursrünglichen orig. Teilen ebenbürtig sind steht natürlich noch aus!
    Ich schreibe wenn mehr über die Tauglichkeit und Zuverlässigkeit nach einigen Nachtdiensten sagen kann.

    Kibo, dir steht ja jede Art der sentimentalen, meinetwegen auch nationalen Bindung zu deinem Bajonett zu!
    Ich hab auch solche Relikte und sie sind und bleiben mir "Heilig"!


    Aber willst Du es hier allen ernstes der Masse als brauchbares Allzweckmesser verkaufen?
    Schlechter wär für mich nur noch garkein Messer zu haben!


    Ich finde die Teile für das was sie sind recht brauchbar und als junger Bursche habe ich ein Vermögen für sowas ausgegeben damit es mir durch den "Eisernen Vorhang" geschmuggelt wird. Es ist ein Bajonett, hat seinen sowjetischen Millionen-Heer Scharm und Kultstatus mit der AK geerbt!
    Wenn man von der blechernen Akustik, dem weichen hartverchromten einseitig angeschliffenen Federstahl Flachblech Klingen, der schnurpeligen Koppelhalterung und der integrierten Kneifzange die keinen NATO-Draht schneiden kann absieht, ist es ein echtes Messer für richtige Kerle.


    Mich graust der Gedanke sich damit ja wieder Rohverplegung zubereiten zu müssen, die ab Werk mit Fett gefüllte Scheide fängt schlagartig an zu gammeln, wenn man sie entfettet. Die Schneide läuft über die zusammengebogene Feder die ein klappern verhindert und hinterläßt braune Spuren auf den Flanken die zum Glück dank Hartverchromung wieder abgewischt werden kann. Da kann man auch einen Klappspaten zum kochen nehmen.
    Zum Bau von improvisierten Unterkünften ist es nun auch nich so dolle...alles was ich kenne kann besser Holz hacken und dennoch einen Bleistift anspitzen.


    Sorry
    Robert


    Hi Soumi,


    schau mal Bild 1. ist von mir, die anderen von LionSteel, sind nicht bearbeitet....größere Bilder kann ich schicken!
    Lieber wärs mir, wenn andere was dazu sagen/schreiben und ich nicht ein Produkt anpreise, was ich auch "zufällig" vertreibe!


    Gruß
    Robert

    Da geb ich Dir recht!
    Bin selbst Ersatzteile-Messi... :biggrin:


    Die Gemeinschaft freut sich natürlich auch immer über ein kleines Vid, wenn sowas zur Anwendung kommt...nicht nur vom Bier Pullen gravieren :whistling: .


    ...wo wir grade bei sind:
    Flaschen lassen sich mit dem Eskaper mindestens auf 2 Arten öffnen! :biggrin:
    Bild von Gianni.


    Gruß
    Robert

    Bei Wolframkarbid braucht man Ersatzspitzen???


    Arbeitet ihr bei einer Autopresse...nee, ihr seit die Bösewichte die die Scheiben in den Öffentlichen Verkehrsmittel zerkratzen!!! :surprise:
    Da muß mal Ausschau halten ob irgendwo wild JAG & KANIF reingeritzt wurde!


    Selbstverständlich kommen auch Ersatzspitzen! ;)


    Vorerst erfolgt die Auslieferung aber nur mit einer verbauten Spitze, sorry!

    Der Eskaper Glasbrecher wurde ursprünglich für die Tests von neuen Glasbrechern eingesetzt.


    Als Gianni einen zuverlässigen Glasbrecher mit Hartmetallspitze für Folder entwickelte und erprobte, baute er sich dazu ein kleines Werkzeug zur Aufnahme der Glasbrecher.
    Dieses trug er dann auch an seinem Schlüsselbund. Bettelnd ermutigt unter anderem durch mich, stellt er jetzt dieses Werkzeug in Kleinserie etwas modifiziert mit Flaschenöffner und griffiger Fräsung her.


    Der Body besteht aus 303 Stainless Steel ist perlgestrahlt und entsprechend gelasert.


    Wie auf den Bildern zu erkennen ist der austauschbare Glasbrecher mit einer Wolframkarbid-Spitze ausgestattet, dieser wird auch in den neuen HEST Foldern verbaut.


    Ein Video in der Anwendung kommt auch noch!


    Danke, Gianni!
    Robert