Beiträge von rumpeltroll

    Seit heute meins: :D


    reeve1.JPG reeve2.JPG


    Das Messer hat ebenfalls noch Schalen in foliage green (obwohl auf der "Birthcard" steht black canvas ) und ist rundum komplett gerundet.


    Die Handlage ist ein Traum - und obwohl ich immer noch kein Freund von Cordurscheiden bin,muss ich zugeben: Dies ist die erste,die ich als gut gemacht empfinde; ich hatte da schon echten Kernschrott in der Hand...



    ....die Schuld für diese Anschaffung schieb´ ich einfach mal Stefan/Daywalker und seinen genialen Bildern in die Schuhe. :rolleyes:


    edit: Hier noch ein Bild mit dem kleinen Bruder; ebenfalls ein Harseydesign...
    reeve3.JPG

    Hier mal ein Bild von meinem Keramikstab:
    IMG_2185.JPG


    Hat eine effektiv nutzbare Länge von 9 cm und ist zum nachschärfen unterwegs ausreichend. Das andere sind zwei Streifen feines Schleifpapier; da ich oft und gerne ballig geschliffene Messer (...von juchten ;) ) dabeihab,kann ich die ebenfalls scharfhalten.
    Da muss es kein Mousepad sein,man kann das Schleifpapier einfach auf den Handballen legen - zwei Streifen dieser Grösse reichen ewig,wenn man keine Bäume fällen will und die kriegt man überall unter.



    Wo jetzt noch die Frage aufkommt sind die bereits genannten Schärfer Anfänger tauglich oder eher etwas für den geübten Anwender?
    Das schärfen wird mit diesen Schärfer ja Freihändig erledigt und braucht schon Übung den Winkel zu halten.


    Das ist halt etwas,was Du bei jedem Schleifstein/-stab hast: ohne Übung geht nix; entweder übst Du zuhause schonmal an einem billigen Messer...


    ...oder hast einen Kumpel,der das kann und es Dir zeigt...


    ...oder machst es eben nach dem Motto "learning by doing",wenn Du im Wald stehst und das erste Mal nachschleifen musst. Rantasten muss man sich immer irgendwie. :)



    Tante Edit sagt grade: Der alte Trick,die Schneide mit einem Edding o.ä. zu markieren,damit man sieht,wo man was abträgt,ist auch noch erwähnenswert.

    Mal ganz ehrlich: Ich hab zwar auch einen kleinen Keramikschleifstab im Rucksack...



    ...aber gebraucht hab ich den noch nie.Als ich noch Moppedtouren innerhalb Europas gemacht habe ( nö,da gab es anfangs noch kein Internet ),hatte ich zwar immer ein Messer und ein Leatherman dabei - aber ein Schleifstein war das letzte,wo ich mir Gedanken drüber gemacht habe.


    Und während zwei Wochen Campingurlaub hab ich sowas auch nie vermisst; mir ist nie eine Schneide so stumpf geworden,dass sie unbrauchbar war.
    Da war ( latürnich nur IMO ) ´ne Rolle Klopapier wichtiger. :D





    Heutzutage bin ich in einem Forum - seitdem weiss ich selbstverständlich,dass man immer alles dabeihaben sollte... :ironie:

    Moin Stefan,


    danke für die Eindrücke. Ich find´s auch klasse,dass Dein fotografischer Einsatz mit einem Messer belohnt wurde. :thumbup:


    Eine Frage zu dem Bild mit den Fixed: Links in der Vitrine liegen Lederscheiden - weisst Du vielleicht,ob man die Messer statt Cordurascheide mit einer aus Leder bekommen kann ???
    Oder muss/kann man die separat erwerben ?




    Gruss Rolf

    Ausschreibung halte ich für unwahrscheinlich - Messer sind etwas,wofür eine Armee so wenig Geld wie möglich ausgibt; ich kann mir nicht vorstellen,dass ER`s als Standardwaffe ausgegeben werden...


    ...ok: Vielleicht bei der Privatarmee eines Scheichs - oder ER spendiert einer SE ( z.B. Col Moschin ) eine Kiste Messer,gaaanz uneigennützig natürlich. ;)


    Ansonsten werden die meisten - wirklich von beruflichen Waffenträgern genutzten - ER`s selbstbeschafft sein.


    Nochmal zum Design/der Ausführung der Scheiden: ER wirbt ja recht grossmäulig damit,hauptsächlich für professionelle Anwender zu produzieren; in den letzten Jahren hat man aber schnell und gern den Eindruck,dass das in der Chefetage vergessen wurde - ich denke mal,kein professioneller Polizist/Soldat... würde so alberne und nutzerunfreundliche Scheidensysteme vorschlagen.


    Weiss der Geier,was in ER`s Designabteilung mittlerweile vor sich geht - vielleicht denken die sich "Och,die meisten unserer Messer gehen eh an Sammler,da ist die Praxistauglichkeit nicht mehr so wichtig - lasst uns was schickes bauen!"



    Was mir auch auffällt: Trotz der Tatsache,dass die Messerbestimmungen auch in Italien nicht gerade rosig sind ( und ER meines Wissens nach nichtmal ihr eigenes "Pugio" im eigenen Land verkaufen darf,weil Waffe ),bewerben sie weiterhin sämtliche Produkte als Waffen - und geben ihnen auch noch lustige Namen wie "Defender" etc. :rolleyes:


    Klüger wäre es,zumindest die Messer in EDC - Grösse als "Alltagswerkzeug" , "Wandermesser" , "Brotzeitmesser" oder wasweissich zu bewerben; dann würde sich auch der Nutzer im Alltag besser fühlen,wenn er in eine Kontrolle kommt.
    Nunja,vielleicht haben die Herren in Prato Angst,dass ihnen ein Zacken aus der Krone bricht,wenn sie ihre "products for professionals" weniger martialisch bewerben..... :D




    Und nein,ich hab´ nichts gegen ER; ich besitze und nutze selber gerne einige !

    Moin,


    die Sache mit der Modellvielfalt find´ ich gut; ich muss ja nicht jede Neuheit kaufen - aber grundsätzlich erweitert sich ja der Kundenkreis mit sowas.


    Ein Punkt,der mir ( mal wieder ) übel aufstösst:

    ...mit den Scheiden hat man ja jetzt wieder mal eine neue Lösung versucht ...


    ...die IMO aber auch wieder nix halbes und nix ganzes ist,sondern "Fenterei".
    Am praktischsten fand ich ja die alten,flachen Scheiden ( die teilweise,wie Du erwähnt hast,eingerissen sind ). Die trugen nicht auf,hatten Bohrungen für ein Teklok und alternativ konnte man Paracord,Kabelbinder usw. dadurchschlaufen,um sie zu befestigen.


    Hätte man eben diese Dinger in bestehender Form aus richtigem Kydex gebaut und die Bohrungen mit Nieten verstärkt,wär das gut gewesen.


    Aber was machen sie ? Ersetzen die durch billigst anmutende GFK-Kisten,an deren Öffnung sich die Schneide stumpfschleift,wenn man nicht wirklich konzentriert die Klinge am Scheidenrücken andrückt,wenn man sie zieht...


    ...und an die ausschliesslich das hauseigene Teklok mithilfe einer Plastikklammer geschraubt werden kann. Das trägt dann so wunderbar auf,dass die Bezeichnung "Backup" lachhaft erscheint - ein beruflicher Waffenträger,der sowas unauffällig tragen will/muss,wird da mit dem Kopf schütteln: Ich wette,eine Glock 19 lässt sich diskreter führen.
    Desweiteren hat man nicht eine einzige Bohrung,um das Messer mit Paracord o.ä. zu befestigen. :thumbdown:


    Jetzt kommen die neuen,flachen Modelle - und das lächerliche Spiel mit den Scheiden geht in die nächste Runde:


    Guuuut,versetzbare Klammern zur Mollebefestigung - und was ist mit den Leuten,die die Messer am Gürtel tragen wollen,z.B. mit Teklok,einer anschraubbaren Schlaufe,Paracord...... ??? Tja: Wieder die Arschkarte,oder ? :thumbdown:
    Als Krönung des "italienischen Spieltriebs" ein gefederter Hebel am Scheidenmund,der die Klinge hält. :cursing: Simpel geht anders!


    Sorry,was soll das? Ist das benutzerfreundlich? Soll ein Polizist im Einsatz unter Stress erst nach dem Hebel suchen? ?(


    Fragen über Fragen...


    ...so,nu´ hör ich auf mit meckern. Schönen Sonntag noch! :)

    Ich würde auch das Task empfehlen,die Klingenform sieht sehr praktisch aus. Und bei dem Preis liegt auch noch eine gescheite Kydex drin; diese GFK - Kisten,die ER mittlerweile mit ihren Messern rausgibt,sind Sch...e. :thumbdown:


    Zum Griff: Ich habe Handschuhgrösse 10,5 und komme interessanterweise sehr gut mit dem Griff der C - Modelle klar ( ich besitze drei Stück ).