Es freut mich das Euch das Messer gefällt.
Besonders freut es mich natürlich wenn es Merc auch gefällt, als PTK Trainierender.
Hier noch ein paar Bilder von der, heute fertig gewordenen, Kydex.
![]()
Grüße von der Alb
Jörg
Es freut mich das Euch das Messer gefällt.
Besonders freut es mich natürlich wenn es Merc auch gefällt, als PTK Trainierender.
Hier noch ein paar Bilder von der, heute fertig gewordenen, Kydex.
![]()
Grüße von der Alb
Jörg
Mit einer direkten Ableitung von einer Hieb- und Stichwaffe und einer Erläuterung der Formgebung zur Optimierung der Waffenwirkung wird das - übrigens hochinteressante! - Messer allerdings auch bei weniger als 12 cm Klingenlänge vermutlich sehr schnell als Waffe bewertet und unterliegt damit denselben Führungsbeschränkungen wie ein deutlich längeres Modell.
Du solltest also lieber überlegen, welche Vorteile die Form beim Gemüseschneiden oder Kartonzerlegen entfaltet....wer ein wenig Ahnung von der Materie hat, wird daraus auf die allgemeinen Eigenschaften schon schließen können
Hast natürlich Recht, Micha.
Ehrlich gesagt hab ich aber auch nicht vor mit dem Messer durch die Gegend zu laufen.
Für gewöhnlich komme ich nicht sooo oft in Messerkämpfe
.
Für den Alltag gibts bei Leibe bessere Messer.
Grüße von der Alb
Jörg
Hallo Gemeinde,
heute möchte ich Euch ein ,für mich besonderes, Messer vorstellen.
Um die Form und die Entstehung des Messers zu verstehen muss ich Euch ein paar Dinge erzählen:
Neben der Messermacherei betreibe ich auch noch eine Kampfkunst die aus den Philippinen stammt.
Diese Kampfkunst heißt Pekiti Tirsia Kali oder kurz gesagt Kali.
Im Pekiti Tirsia Kali werden drei wesentliche Dinge trainiert,
diese wären Stockkampf, Waffenloser Nahkampf, und der Kampf mit Klingenwaffen.
Die meistgebrauchte Klingenwaffe ist im Pekiti Tirsia Kali das Ginunting.
Diese Machete wird unter anderem auch von den Force-Recon Philippine Marine Battalion verwendet.
Nun hatte ich die Idee ein legal zu tragendes Messer zu machen das vom Ginunting inspiriert ist.
Herausgekommen ist das „Ginun-th-ing“.
Um dem Ginun-th-ing noch einen Rest Alltagstauglichkeit zu lassen habe
ich mich gegen den konvexen Anschliff der Klinge entschieden (ok, ok der konvexe Anschliff klappt bei mir auch noch nicht so gut
).
Wobei die ganze Formgebung des Messers nicht wirklich als Alltagstauglich zu bezeichnen ist.
Um eine Alltagstauglichkeit ging es mir aber eigentlich auch gar nicht, es ging mir rein darum die Vorzüge des Ginuntings (Machete) in einem Messer für den Nahkampf zu vereinen.
Wichtig waren:
-absolute Griffigkeit
-relativ großer Fingerschutz soll vor einem Abrutschen bei starken Stichen bewahren
-Skull Crusher um im Corto (Infight) auch mit dem Griffende (Punjo) noch eine effektive Waffe zu haben.
Die Form des Ginun-th-ings kommt dem Bewgungsmuster des Pekiti Tirsia Kali sehr entgegenn.
Im Pekiti Tirsia Kali werden hauptsächlich Schnitte ausgeführt. Die Klingenform eignet sich dafür besonders gut.
Ein Prinzip im PTK ist "every thrust is a slash" (jeder Stich ist ein Schnitt). Dieses Prinzip wird durch die Form des Ginuntings/ Ginun-th-ings am besten umgesetzt.
Durch die abgewinkelte Klinge verwandelt sich jeder Stich automatisch auch in einen Schnitt. Beim großen Ginunting ist das ganze noch extremer.
Ich hoffe ich konnte Euch das einigermassen irgendwie verständlich machen.
Vielleicht könnt Ihr dem Messer trotz seiner eigenwilliger Form doch etwas abgewinnen.
Und hier die Fakten:
Stahl: SB1 auf 60HRC gehärtet
Klingenlänge: 120mm
Klingenstärke: 3.80mm
Klingenhöhe: 28mm
Klinge geätzt
Gesamtlänge: 245mm
Grifmaterial: G10 oliv
Pins: V2A
Integrierter skull crusher am Griffende
(die Fotos sind nicht die Besten)

Hier das "Original" im Vergleich
Grüße von der Alb
Jörg
Ohhh, das ging ja flott.
Die Izulas sind ja noch kleiner als das DEskabar...also
Das Bawidaman ist schon etwas speziel was die Form angeht...
Beim Real Steel ist die Frage wie es nackig aussieht, die Kydex wär dann aber auch fürn A....
Das Perrin ist schonmal gar nicht schlecht. ![]()
Das Pohl Force Charlie One wärs eigentlich...liegt aber leider über Budget..
Beste Grüße
Jörg
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem EDC Fixed in Ganzstahl-ausführung.
Es sollte mindestens 20cm lang sein. Klingenstärke sollte min 3mm haben, lieber 4mm.
Preislich sollte es noch unter 100€ kosten da es auch mal missbraucht wird.
Ich hatte mir das Ka-Bar DEskabar mit TDI Clip und Griffschalen bestellt.
Geht gar nicht: Messer wackelt in der Scheide. Hätte dann eine neue Scheide machen müssen. Dann wiederum wäre der TDI Clip auch für die Katze gewesen.
Messer komplett zurück. Griff war auch noch zu klein...
Gerade eben liegt das Eickhorn Para1 vor mir. Es ist zwar 18cm lang ist mir aber auch eindeutig zu klein. Die Klingenstärke mit 2,7mm ist mir auch zu dünn. In der Beschreibung waren es 3mm. Allgemein kommt mir das Messer irgendwie winzig vor. Geht auch zurück...
Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gekommen das das passende Messer wohl min. 20cm länge haben muss.
Die Proportionen vom Esee3 nur ohne Griffschalen. Nein ich kauf mir kein Esee3 und mach die Griffschalen weg ![]()
Habt Ihr mir vielleicht einen heißen Tipp? ![]()
Grüße von der Alb
Jörg
Hallo Jewgeni,
Claw M und Armageddon sind ja mal der Hammer.
Die Griffe sind auch Spitzenmässig gemacht, hab ich so noch nicht gesehen.
Coole Teile!
Gruß
Jörg
![]()
-Geldbörse
-Schlüsselbund
-Friction Folder (Eigenbau)
-Fixed "Mini Cleaver" (Eigenbau)
-Tactical Pen aus China von Laix (nicht so schlecht)
-Samsung S5 mit dem hab ich das Foto gemacht ![]()
Grüße von der Alb
Jörg
Bereits kurz vor Weihnachten erhalten:
Ein Ginunting von Panabas y Puntadas
Super. Haben Sie jetzt endlich wieder Neue bekommen?
Wie ist die Verarbeitung?
Gruß
Jörg
Sehr schön. Bin eh gerade auf'm Ledertrip.
Mit was näht Du das ganze? Normale Nähmaschine?
Sieht sehr sauber aus....
Gruß
Jörg
Ich empfehle ganz klar die UTP.
Auf den ersten Blick recht zivil und Körpern geschnitten.
Außerdem kannst Du zwischen Ripstop und Canvas wählen.
Bei Canvas hast Du ne richtig stabile Hose. Für den Sommer aber fast zu dick, da dann lieber die Ripstop.
Verarbeitung ist absolut Top und die Magazintaschen sind erweiterbar, da passt dann auch Teleskop rein oder eine Lampe.
Gruß
Jörg
Hallo,
Jetzt muss ich das Thema wieder aufwärmen...
Durch meine Kampfkunst, und im besonderen durch den Besuch eines "Half Staff"-Seminar, wurde das Verlangen nach einem ordentlichen Half Staff immer größer.
Einen 1m Rattan hab ich ja schon. Für "Outdoor" sieht der aber affig aus.
Also musste ein ordentlicher Shillelagh her.
Laut Anleitung Jagdstöcke Selbermachen soll man den Stock mitte Dezember, kurz vor Neumond schneiden.
Das mit Mitte Dezember kling ja noch logisch da in diesem Zeitraum die Pflanzen am wenigsten Saft haben.
Die Sache mit dem Neumond
Egal, auf jeden Fall wurden bei mir zufällig beide Vorraussetzungen erfüllt.
Jetzt mal schauen wie die Trocknung verläuft.
Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher ob ich die Rinde entfernen soll oder nicht...
Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp.
Grüße von der frühlingshaften Alb
Jörg
Danke für das positive Feedback.
Freu mich sehr das es Euch gefällt.
Die Klinge schlägt an einem 3mm Passstift an (auf Bild Nr.5 sieht man den Stift).
Viele machen die Bohrung für den Anschlagstift ja komplett durch.
Ich finde das jegliche Verstiftungen nicht sichtbar sein sollten (meine Meinung).
Der Spacer ist auch zweimal verstiftet...
Grüße von der Alb
Jörg
Hallo Gemeinde,
Ich wollte mal so einen kleinen, dicken Mistkäfer (Käfer= Bug) bauen.
Taktisch angehaucht mit G10 und geätzter Klinge. Fies aber doch knuffig.
Trotz seiner Länge liegt der Tac Bug sehr gut in der Hand.
Mit seinen 154g Gewicht macht er sich aber schon bemerkbar in der Hosentasche.
Aber seht selbst!
Hier die Fakten:
Bauart: Friction Folder
Klingenmaterial: SB1 60 HRC
Klingenlänge: ca. 65mm
Klingenhöhe: 35mm
Klingenstärke: 4,80mm
Gesamtlänge: 142mm
Länge geschlossen: 119mm
Gewicht 154g
Liner 1,50mm V2A
Griffmaterial: G10 olive mit schwarzem G10 unterlegt
Griffdicke: 18mm
Schrauben: V2A Torx schwarz

Grüße von der Alb
Jörg
Ich kenne das Problem mit den 1.2842 Klingen.
Vermutlich waren die Klingen sogar in der gleichen Härterei...
Furchtbare Öleinbrennungen auf den Klingen...
Sei es drum...bei uns auf der Arbeit wird auch viel 1.2842 verwendet. Die Härterei die unsere Teile bekommt hat nur noch Vakuumhärteofen.
Da gibt es keine Zunderschicht mehr, die Teile haben ein leichte bräunliche Farbe.
Meine nächste 1.2842 Klinge werde ich mal zu Steigerwaldmesser schicken.
Wenn ich da nämlich richtig dran bin wird bei denen auch nur Vakuumgehärtet bzw. lassen die nur noch Vakuumhärten.
Gruß
Jörg
Darf man fragen wo die klingen gehärtet wurden?
Würde mich auch interessieren. Meine sehen auch immer aus wie S..
Gruß
Jörg
Danke für Euer Feedback.
Freut mich sehr das Euch das Messer gefällt.
bodoubles
leider ist es schon verpackt und wartet darauf das der neue Besitzer zahlt.
Gruß
Jörg
Hallo Gemeinde,
ich habe mir lange überlegt ob ich dieses Messer überhapt zeigen soll,
weil das Design zu fast 100% dem Spyderco Pingo entspricht.
Nach langem hin und her möchte ich es euch dann aber doch nicht vorenthalten.
Das Spyderco Pingo ist ein sehr schönes Messer das allerdings ,gelinde gesagt, bescheiden in der Hand liegt.
Da es mir aber sehr gefällt war ich so frei und habe es für meine Hand optimiert und als Friction Folder nachgebaut.
Hier die Fakten:
Klingenstahl: Böhler N690
Klingenlänge: ca. 70mm
Klingenstärke: 3,30mm
Gesamtlänge: ca. 170mm
Liner: 2mm V2A
Beschalung: Canvasmicarta oliv mit rotem Vulcanfiber

Das Messer wäre eigentlich ein Kundenauftrag gewesen, leider hat sich der Interessent nicht mehr gemeldet.
Grüße von der Alb
Jörg
Danke Klaus.
War ne spontane Eingebung.
Hab das erste mal einseitig gepresst, also nur eine Seite der Kydexpresse verwendet.
Bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.
Hab auch schon einen Auftrag für nen zweiten Holster ![]()
Gruß
Jörg
Hi Leute,
passend zum Kubotan-Seminar am Wochenende kam mir spontan die Idee:

Gruß Jörg
Hallo Leute,
ich würde mich hier gerne mal einklinken.
In absehbarer Zeit möchte ich mir ein taktisches Tomahawk bauen.
Es wird eine Länge von 35cm nicht überschreiten.
Das Tomahawk wird wohl eher selten im Wald zum Einsatz kommen sonder soll als "Kampf" Tomahawk gedacht sein.
Zur kurzen Erklärung:
Ich hab das große Glück nächsten März auf ein zwei tägiges Seminar mit Doug Marcaida gehen zu dürfen.
Dort wird unter anderem der Umgang mit dem taktischen Tomahawk behandelt.
Zum späteren "Solotraining" möchte ich mir ein Tomahawk machen in das meine neue Erkenntnise einfließen.
Einen passenden "Trainer" aus Alu (fürs Partnertraining) wirds dann auch geben.
Zurück zum Thema:
Mein Problem ist woher ich das passende Material herbekomme. Am liebsten wär mir ein nichtrostender Stahl da beim Training ja doch geschwitzt wird.
Wie gesagt soll das Tomahawk eher nicht zum Holzhacken gedacht sein sonder ist eher als Waffe konzipiert.
Hat mir jemanden einen Materialtipp bzw. eine Materialquelle wo man Stahl auch in größeren Abmessung bekommt.
ich danke euch schonmal für eure Tipps.
Gruß
Jörg