Beiträge von Stinkeputz

    Gibt ja schon das alte Sprichwort - kennt man ja...


    Aber es ist absolut zwingend und unabdingbar , das du eine Entscheidung triffst. Es kann leider nur ein Lieblingsstück geben!
    :ironie:


    Beste Grüße,
    Andy

    Hallo Kameraden,


    Seit vergangenen Freitag bin ich Besitzer eines Zeltes nach welchem ich lange auf der Suche war. Ich finde, sowohl das Zelt als auch Ihr habt verdient, es etwas näher zu zeigen als nur bei - "was habt ihr heute bekommen...."


    Ich wollte noch ein Zelt, hauptsächlich für die TF-Treffen.
    Meine Anforderungen waren eigentlich nicht soo kompliziert, wie ich anfangs dachte...


    Besonders erwähnen möchte ich hierbei meine Bezugsquelle und natürlich auch nochmals meinen Dank aussprechen an Daniel und Christian von walkonthewildside.
    Meinen Dank für eine ausführliche Beratung und Besprechung mit viel Geduld und Sachkenntnis in gleich mehreren Fällen, die weit über ein normales Verkaufsgespräch hinaus geht.
    Es ging sogar bis zum kurzentschlossenen Probeaufbau und -liegen im Geschäft.
    So eine Beratung und Service kann man m.E. mit Geld nicht bezahlen - daher diese Extraerwähnung.


    Zurück zum Zelt:
    Ich wollte ein Zelt das groß bzw lang genug ist für mich Zweimetermann. Diese Anforderung hatte ich vorher auch schon bei Schlafsack und Isomatte. Das war dann der Einstieg in die Beratung.
    Außerdem sollte es noch halbwegs erschwinglich sein, da ich es nur einige Male im Jahr zu brauchen gedenke...


    Getroffen haben wir uns dann beim Spitfire Duo XT vom Hersteller Eureka.



    Wie zu sehen verpackt in einem Packsack aus dem gleichen Material wie das Außenzelt. Was mir positiv auffiel - der Packsack ist deutlich groß genug um auch ein hastig locker aufgerolltes Zelt bequem aufzunehmen ohne stopfen zu müssen und hat dann Kompressionsriemen um das Transportvolumen einfach zu reduzieren.


    Da man mir den momentanen Sonderpreis beim Kauf vor Ort nochmals reduziert hat, habe ich mir zusätzlich den optional erhältlichen Unterboden - Footprint -, passend zum Zeltmodell, vom gleichen Hersteller geleistet. Dieser bedeckt dann auch den Erdboden zwischen Innen- und Außenzelt und schützt den Boden des Innenzeltes. Er besteht aus dünnem leichten aber sehr festem Gewebe dessen Unterseite beschichtet ist um Wasserdicht zu sein.
    Damit fängt man beim Aufbau logischerweise an.


    Der Lieferumfang umfasst neben dem Alugestänge auch noch optional zu verwendende Spannschnüre, Heringe und ein Ersatzsegment für die Alustangen.
    Auch ein Flickzeug mit Ersatzstoff und Kleber für das Außenzelt ist mit dabei (nicht im Bild).



    Auch hierbei fiel mir sogleich wieder ein Intelligentes Detail auf: Um das Kopfende des Zeltes zu kennzeichnen, hat man hier ein Orangefarbenes Band verwendet. So ist es auch bei allen übrigen Komponenten.



    Das Innenzelt wird dann einfach auf dem Unterboden ausgebreitet



    Das Zeltgestänge besteht aus zwei vorgeformten flexiblen Aluminiumbögen. Diese werden an die dafür vorgesehenen Stellen gesteckt, das Zelt wird mit stabilen Clipsen an den Bögen eingehängt und dann mit insgesamt sechs Heringen abgespannt.


    Einer der Clips im Detail.
    Aus dem Abstand zwischen dem Gestänge und dem abgehängten Innenzelt ergibt sich später der Abstand zum Außenzelt.



    Schon kann man ein Zelt erkennen.
    In lauen Sommernächten, wenn man nur mehr einen Insektenschutz benötigt, sollte dies schon fast als Zelt reichen.



    Hier fiel mir wiederum eins dieser Intelli-details auf.
    Es paßt alles so genau, das man für Boden und Zelt die selben Heringe zum abspannen nimmt. Hierbei gibt es an verschiedenen Spannbändern Spannschnallen wie am Rucksackgurt. Die sind dann für die Feinarbeit.



    Vom Fussende aus gesehen...



    Anschließend wird lediglich das Außenzelt über die gesamte Konstruktion gezogen und mit Steckschliessen am bereits abgespannten Spannband angeklickt und stramm gezogen. Auch hierfür sind separate Spannschnallen vorhanden. Nur wenige Handgriffe sind nötig und das Zelt steht stabil und komplett.



    Alle drei Komponenten werden am selben Hering abgespannt und individuell festgespannt.
    Hier nocheinmal das Orange gekennzeichnete Kopfende.



    Fast die gesamte Seite des Zeltes läßt sich mittels Zweiwege-Reißverschluss als Eingang öffnen und offen fixieren. Diese großzügige Eingangsöffnung findet sich Beidseitig !



    Sowohl die Türöffnungen als auch andere Bereiche des Innenzeltes bestehen aus großen Mückendichten Meshflächen.



    Auch schlägt sich dadurch des Nachts bei etwas niedrigeren Außentemperaturen ein eventuelles Kondenzwasser an der Innenseite des Außenzeltes nieder, was durch den allseits großzügig bemessenen Zwischenraum nicht mit dem Inneren in Berührung kommt.



    Ein wie ich finde gut durchdachtes Konzept welches nebenbei auch noch im Sommer für gute Belüftung sorgt.



    Nun erwähnte ich ja bereits eine Körperlänge und die damit verbundene gewünschte Isomatte. Meine MondoKing 3D XXL ist 2,03 Meter lang und 76cm breit und hat bequem Platz, ohne an irgendeiner Seite anzustoßen.



    Um jetzt noch ganz bequem alle Innen- wie Außenmaße zu vermitteln, brauche ich lediglich den Hüllensack abzufotografieren. Hier ist nämlich praktischerweise alles aufgedruckt. :)
    Auch die Gewichte findet man hier.
    Das ist allerdings das Gewicht ohne den optionalen Unterboden.



    Alles in allem gilt dieses Zelt wohl als "Lightweight"- oder Treckkingzelt für zwei Personen.
    Mit ein wenig Übung und Eile könnte man es wohl schaffen, es in zwei Minuten aufzubauen. Aber in der Ruhe liegt die Kraft - ich brauche so fünf/sechs... :D


    Der nächste Einsatz wird dann wohl das Rhöntreffen Ende des Monats. Auch für den Daunenschlafsack und die Isomatte. Wenn sich dabei noch etwas ergibt, werde ich das hier ergänzen.


    Bis dahin,


    Beste Grüße,
    Andy


    Edit/Nachtrag


    Wie angekündigt, hier noch die Ergänzung nach dem ersten Einsatz.
    Es kam, was ihm Herbst und bei der Höhenlage nicht wirklich verwundert - Regen und frische Temperaturen. Insgesamt vier Nächte hat mich das Zelt zuverlässig und stabil vor den Elementen beschützt.
    Auch kräftige Böen konnten der windschnittigen Konstruktion nicht wirklich etwas anhaben.
    Im Detail:


    Kräftiger Regen perlt einfach ab



    Der Außenstoff hält dicht und die Tropfen flitzen einfach weg.



    Was an Tropfen noch hängenbleibt, kann man einfach abschütteln. Die Oberfläche ist dann schnelltrocknend.



    Eine abschließende Einschätzung, welche nicht ganz so positiv ist muss ich aber noch loswerden.


    Aufgrund der stark geneigten Türöffnungen ist es naturgemäß so gut wie unmöglich bei Regen ins Zelt rein oder raus zu kommen, ohne das das Innere etwas Wasser abbekommt.
    Man sollte sich also ein Tuch oder so in den Eingangsbereich legen, wo es dann drauftropft solange die Türöffnung auf ist.


    Fazit


    Alles in allem bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden. Ich habe mich darin sehr wohl gefühlt. Die Stabilität bei rauherem Wetter gab mir ein sehr sicheres Gefühl.
    In Verbindung mit der mollig warmen Schlafausstattung war es ein außerordentlich gemütliches Erlebnis, Nachts bei Kälte, Regen und Wind den Rauschenden Bäumen im nahen Wald zu lauschen, sich einzumummeln und auf den nächsten Tag zu freuen.
    Das hat auch das schlechte Wetter beim Treffen in etwas Positives verwandelt und das Treffen zu einem Erlebnis.


    Abschließend noch ein Bild von der Morgenstimmung.



    Beste Grüße,
    Andy

    So hieß es doch....


    Ab sofort bist du für mich Mick.


    Aber Spaß beiseite.
    Ich finde solche Messer echt Klasse und wenn ich so eine liebevoll gemachte und mit detailierten Bildern komplettierte Vorstellung geniesse, könnte ich glatt vergessen das ich leider gar keine Verwendung für solch ein Monster hätte.
    Außer natürlich wieder die sprichwörtliche Vitrine und dafür ist sowas zu schade.


    LowEnd hatte seinerzeit hier ein Bark River Teddy II vorgestellt und da bin ich auch um ein Haar schwach geworden. Ist so in etwa die gleiche Kategorie Messer.


    War wieder ein Vergnügen zu lesen. Danke.


    Beste Grüße,
    Andy

    Das Teil von Kershaw, hab schon wieder den Namen vergessen.
    Fürn Zehner bei SAR-Tools...



    Ansonsten das gute alte Essbesteck vom Bund.


    Beste Grüße,
    Andy


    So,
    Erstmal Edit, bin nämlich jetzt wieder daheim...


    Zunächst einmal, das Kershawteil heißt "Ration" und gibts hier ---> Klick


    Und dann überlege ich, eventuell diesen zu beschaffen. Macht einen guten Eindruck.


    Und dieses Teil hier ist genial, weil es zusammengesteckt als Grillzange fungiert. Konnte ich am Freitag erst bespielen.


    Editende...

    Und immer, wenn man denkt - so langsam kommt nichts mehr, setzt du immernoch einen drauf.
    Ganz fantastisch. Schlicht aber dennoch wunderschön, oder gerade deshalb?
    Du entwickelst dich immer mehr zu einem Künstler. Einem Künstler in Stahl mit kleinen künstlerisch bis ins Detail durchperfektionierten Skulpturen.
    Nur, das man mit diesen auch was anfangen kann.


    Es würde mir auch ohne das Griffmuster gut gefallen. Die Form an sich ist einfach Klasse.


    Beste Grüße,
    Andy

    ...eine Formlose Ergänzung und Anregung.


    Diesen Brenner hab ich im Laden befummelt...---> Klick


    Der hat mich echt fasziniert und der würde erstklassig zu dem Becher passen.
    Nur so ein Gedanke...


    (Die haben zwar kein richtiges Ladenlokal aber ein Lager mit Büros und viel Platz. Hab da gestern auch mal Probeweise ein Zelt aufgebaut und dann auch gekauft...)


    LG, Andy


    P.S. Sie haben eine PN ;)

    Das ist ja mal ein stolzer Preis fürn Becher...


    Also - wie es der Zufall will, war ich gerade beim Außentürgeschäft meines Vertrauens und hatte just diesen in der Hand.
    Kleiner Wermutstropfen, kein Griff dran. Aber da könnte man sich ja mit etwas helfen...


    Das Stöbern auf der Seite ist zu empfehlen. Und der Händler ebenfalls. Und bei Fragen einfach dort anrufen - die sind äußerst kompetent.


    LG, Andy

    Also seit meiner Zeit beim Wander- und Trachtenverein mag ichkein Kochgeschirr mehr aus Aluminium.
    Ich finde auch, es ist nicht so leicht zu reinigen wie ein Edelstahlbecher. Darüberhinaus haben diese Alubecher einen Eigengeschmack.
    Auch die Form an sich ist nicht so universell verstaubar...


    Da komme ich mit standard - zylindrischen Sachen besser klar. Ich würde mal behaupten, auch auf dem Brenneraufsatz läßt sich mit einem runden Becher besser hantieren als mit dieser Nierenform.


    Da spielt aber, wie gesagt, meine persönliche Vorliebe eine große Rolle.


    LG, Andy

    Guten Morgen,


    Gibt es denn eine verlässliche und belastbarere gesicherte Information, inwieweit der Anschliff der M390-Version dem der "Flachschliff-Version" entspricht?
    Oder einfacher gefragt: Hat die M390-Ausführung einen ebensolchen Flachschliff?


    Dies macht für mich persönlich den Unterschied für einen verbindlichen Kaufwunsch oder eben nicht....


    Beste Grüße
    und
    Vielen Dank im Voraus


    Andy