Beiträge von Stinkeputz

    Cocobolo ist ein Ölhaltiges Hartholz.


    Ich halte es für relativ unwahrscheinlich das es sich spürbar verändern würde, da es nur sehr schwer Feuchtigkeit aufnimmt.


    Nur rein Informativ.
    Die Bearbeitung, z.B. Schleifen, mit ungeschützten Händen kann Allergien auslösen. Das Einatmen von Stäuben führt zu gesundheitlichen Schäden.
    (Im täglichen Umgang ist es natürlich unbedenklich )


    LG, Andy

    Ich habe schon sehr lange den ersten AF-Dolch von Böker. Ich hab ihn seit er neu bei Böker im Programm war. Es ist noch einer der ersten 999 Stück.
    Das Konzept ist dann im Laufe der vielen Jahre immer weiter ausgearbeitet worden und es kamen immer mehr Versionen dazu.
    Das Teil wurde früher von mir auch viel getragen und ist auch nachträglich mit einer Kydexscheide von BladeTech ausgerüstet worden, als diese dann bei Böker lieferbar war.
    Ursprünglich war da nur eine grottige Cordurascheide dabei.
    Die Kydex und die Jahre, sowie das Scharfhalten haben natürlich deutliche Spuren hinterlassen in dieser mattierten Oberfläche die wie eine Beschichtung anmutete...


    Ich mag die Dolchform bei Messern sehr, auch wenn ich sie heute nicht mehr mitführe. Aber die Symetrie spricht mich an.
    Weil mein AF jetzt schon so alt war und so gammelig, wollte ich ihn eigentlich schon verkaufen.
    Als dann im Bereich von Bastian der neue von Harsey überarbeitete Bökerdolch gezeigt wurde und der mir so extrem gut gefiel, war dies wie eine Initialzündung für mich, mich wieder mal mit meinem eigenen zu befassen.


    Geholfen hat mir dabei maßgeblich Holger (Hosch), der meine Vorstellungen wieder übetroffen hat und ein Atemberaubendes Ergebnis erreicht hat.
    Mein Wunsch war einfach wieder eine ansprechende Optik. Ursprünglich hatte ich ein Stonewashfinish angedacht aber Holger hatte eine bessere Idee....


    An dieser Stelle nochmal öffentlich Vielen Dank Holger. Du bist Klasse.


    Genug der Worte.....
    Mein Neuer AF Dolch....





    Die "frühe" Kydex. Nicht auf dem heutigen Stand. Eventuell lasse ich hier auch noch was Zaubern.



    Ich freue mich auf jedenfall sehr. Ist für mich wie was neues....


    Beste Grüße,
    Andy

    Ich hatte das Trapper schon und war sehr überzeugt davon. Für den Preis hervorragende Verarbeitung und gute Materialien. Aber das ist natürlich auch ein wenig persönliche Geschmackssache.


    Welches aber auch zu meinen Favoriten gehört und ich intensiv über eine Anschaffung nachdenke ist das Lionsteel M4 ---> Klick


    Ich hatte Gelegenheit es auf dem Treffen zu befummeln und seit dem geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Sehr gut verarbeitet, außerordentlich guter Klingenstahl und tolle Haptik bei einer wirklich idealen Größe.


    Und viele wirklich schöne Griffhölzer zur Auswahl, auch wenn ich zur G10-Version tendiere...


    Beste Grüße,
    Andy

    Genau...
    Allzu feucht sollte die Daune nicht werden. Da ist die Kunstfaser deutlich überlegen.
    Aber nach diesen Vier Nächten bei sehr viel Feuchtigkeit in der Luft hatte ich mit meinem keinerlei Probleme.
    Die glatte Oberfläche an der Aussenseite war morgens ganz leicht klamm. Aber nicht feucht und ohne, das dies auf das Klima im Schlafsack Auswirkungen gehabt hätte.
    Abends war diese oberflächliche Feuchte auch im Zelt wieder weg...


    LG, Andy

    Da es doch immer wieder eine Reihe von Nutzern gibt, die sich auch mit der Suche nach einem geeigneten Schlafsack abmühen und mir das genauso ging, hier mal meine Entscheidung und Erfahrungen damit.


    Die Gretchenfrage war auch bei mir - Kunstfaser oder Daune.


    Alles durchgelesen, was es hier im Forum dazu gibt, persönliche Gespräche und Beratungen mit wesentlich erfahreren TF'lern (danke Drachentöter) und Beratungsgespräche im Fachhandel (walkonthewildside) galt es zu bedenken.
    Ich habe einen erheblichen Zeitraum von fast einem ganzen Jahr benötigt um für mich zu einem Entschluß zu kommen.


    Beeinflußt haben meine Entscheidung, einen Daunenschlafsack zu kaufen, maßgeblich die Ausführungen von Geronimo sowie mein Beratungsgespräch bei einem persönlichen Besuch bei walkonthewildside.


    Entschieden habe ich mich letztendlich für einen Lowland Companion NC2 , einem Daunenschlafsack in rechteckiger Form welchen man zu einer Decke öffnen kann.
    Dieser ist ein europäisches Produkt, made in Holland.
    Der Hersteller ist nicht weit weg, fertigt überwiegend in hochqualitativer Handarbeit, verwendet erstklassige Komponenten und bietet nach Auskunft des Fachhändlers einen überragenden Kundenservice, egal um was es geht oder wie alt der Schlafsack ist.
    Dies alles in Verbindung mit einem attraktiven Preis haben mich dazu veranlasst, doch etwas mehr Geld anzulegen als ich ursprünglich vorhatte. Getreu dem Motto - Billig kauft man immer zweimal.


    Der Schlafsack bietet mir die Möglichkeit, ihn bei milderen Temperaturen zur Decke aufzuklappen. Dabei zu Gute kommt eine großzügig dimensionierte Abmessung von 2,20m Länge, was bei meinem Körpermaß von 1,98m/112kg auch Bedingung war.


    Weitere Vorgabe war schlichtweg Komfort. Die Zeiten in denen ich mich zugunsten des Abenteuers eingeschränkt habe sind m.E vorbei, auf frieren habe ich definitiv keine Lust und mir ist guter Schlaf wichtig.
    Das führte zur Kombination mit der ThermaRest MondoKing 3D XXL Camp&Comfort Isomatte, auf der ich schlafe wie Zuhause in meinem Bett. 10cm dick, 2,03 m lang, 73 cm breit und fast 2,8 kg schwer - isoliert bis -38°C vom Untergrund.
    Nennt mich Weichei, mir egal.... 8) Die Rucksackzeiten sind vorbei.


    Genug sinniert - ein paar Bilder....


    Der Schlafsack




    Der Schlafsack verfügt über einen Zweiwege-Reißverschluss, um ihn von oben und von unten öffnen zu können. Somit kann man ihn ganz aufmachen oder auch nur am Fussende belüften.
    Auf dem Bild sieht man auch sehr schön die unterschiedlichen Materialien von wasserabweisendem Außenstoff und höchst angenehmer 100% Ägytischer Baumwolle innen.



    Am oberen Ende gibt es auch einen Verschluß wie einen Wärmekragen, um Wärmeverlust bei sehr tiefen Temperaturen zu verhindern.
    Diesen habe ich aber noch nie benötigt.



    Die Kombi... :D



    Mit im Lieferumfang ist ein Aufbewahrungssack aus Baumwolle in welchem der Schlafsack nicht komprimiert wird und so die Daune als Naturprodukt ihren Loft und ihre Isolationsfähigkeit behält.
    Außerdem verhindert diese Aufbewahrung, das der Schlafsack muffig wird.



    Ein paar Daten auf dem "Typenschild"



    Persönlicher Erfahrungsbericht


    Natürlich habe ich den Schlafsack nach dem Erwerb mehrfach Probegeschlafen...
    Stets ohne Zusatzbekleidung, nur in der U-Bux...


    Das Erste Mal in einer sehr milden Sommernacht bei ca. 16 - 17 Grad C, Windstill.
    Ergebnis:
    Eigentlich nicht auszuhalten....viel zu warm, wenn man den Schlafsack nicht komplett öffnet.


    Das Zweite Mal im Herbst, 8°C, böig
    Ergebnis:
    Sehr angenehmer Schlaf, mollig warm ohne jedes Kälteempfinden.


    Versuchsanordnung auf dem Balkon (überdacht, aber an drei Seiten offen)





    Die Isomatte befüllt....



    Der letzte Einsatz war bereits der für diese Kombi geplante, nämlich das Herbsttreffen in der Rhön.
    Vier Nächte, drei davon verregnet und mit teils kräftigen Böen und Temperaturen im einstelligen Bereich.
    Kondensfeuchtigkeit war kein Thema, gefroren hab ich auch nicht, insofern ein voller Erfolg.


    Morgenimpression von der Schlafstatt im kalten Morgennebel.



    Zum guten Schluss noch ein paar Daten...



    Fazit:


    Die Entscheidung für einen Daunenschlafsack habe ich nicht bereut. Ich bin von der Zukunftssicherheit für extremere Szenarien überzeugt und die Ausführung als rechteckiger Deckenschlafsack ist für mich optimal.


    Beste Grüße,
    Andy