Jawohl
Richtig erkannt....
Kurze harte Stöße, Vibrationen die über ein normales Trageverhalten am Arm hinausgehen etc, sind Gift für ein "normales" mechanisches Uhrwerk.
Z.B. auch Downhill-MTB mit der Uhr am Handgelenk...
Es gibt Uhren mit extra stoßresistenten Uhrwerken - z.B. von Sinn
Auch andere Umwelteinflüsse wie extreme Temperaturunterschiede, Magnetfelder und Druckunterschiede können einer mechanischen Uhr u.U. zusetzen.
Wenn man solch ein Uhrwerk mal von innen gesehen hat welch filigrane Feinmechanik hier verbaut ist und den gesunden Menschenverstand einsetzt, versteht man auch warum.
Zum Thema Datum verstellen in diesem Zusammenhang:
Immer daran denken - wenn die Schnellverstellung des Datums eingesetzt wird, also bei gezogener Stopsekunde, sollte die Uhrzeit im Idealfall in der "unteren" Tageshälfte stehen. Also so um 18h...
Hintergrund: Bei 12 (24) Uhr erfolgt ja gemeinhin während des Laufs die Umschaltung des Tagesdatums. Damit das hierfür zuständige Getriebe nicht beeinträchtigt wird, ein Zeitfenster einstellen, in dem dieses Getriebe nicht angesteuert wird. Also Abends....
Sollte so aber auch in der Anleitung stehen.
Und nochwas...
Wenn man die Uhrzeit einstellt, stets einige Minuten über die exakte Zeit hinausdrehen (was jetzt vorwärts bei dir nicht mehr geht und somit flach fällt), und dann rückwärts die exakte Minutenzeit justieren.
Wenn die Uhr dann anläuft, ist das sog. "Zahnspiel" bereits ausgeglichen und man verhindert so Zeitabweichungen durch den Gang.
Es gibt Verrückte die behaupten, so eine Mechanische lebt....
Mit ein wenig Sorgfalt und Verständnis für die Vorgänge lebt sie zumindest etwas länger. ;•)
Beste Grüße,
Andy