Beiträge von tacguyxx

    Greider
    Hab dieses Wochenende eine kleine Flasche Zirbenschnaps beim Wolfgangsee gekauft. Die hat noch Platz :D


    M4dk3kz
    Nein nein das hat schon seinen Grund. Neo-Shell Regenjacke weil es so ziemlich die beste Membran ist für Schwitzer wie mich. Deswegen auch die Merinounterwäsche. Meine „Fleece Jacke“ wär dann der Atom LT Hoodie. Wieder der selbe Grund. Die hat seitlich am Körper nur ein Fleece. Perfekt um die Temperatur auszugleichen. Die Windjacke ist ja sozusagen nur eine DWR beschichtete Cordurajacke. Robust, hält leichten Regen ab und aaatmet. Natürlich kam ich zu diesen Jacken weil mich die Marken interessieren. Es gibt aber leider keine günstigen Anbieter die gute Merinowäsche, Laminatjacken mit Polartec Neo Shell oder Polyamidgewebe bei Jacken verwenden.


    Das Büro ist mein Reich und da lagert all die schöne Ausrüstung in Aluboxen (60l und 90l, beide Größen 2x). In einer ist nur Kram, der quasi zu viel ist, Taschen usw. In der zweiten lagern Gaskartuschen, Kocher, Campinggeschirr, usw. alles was man wirklich braucht, sollte der Ernstfall eintreten. Die Rucksäcke lagern unter dem Schreibtisch. Hab dann noch genug Platz zum Arbeiten. Verstaubt leider schnell, aber der rasche Zugriff ist es mir wert.
    Der Raum ist auch der Haustüre am nächsten d.h. wenn ich reinkomme ist das einer der ersten Bereiche bzw. beim rausgehen einer der letzten Bereiche. Ein kleiner Teil der sonstigen Ausrüstung lagert in meinem Schrank, der im Schlafzimmer steht. Unter anderen eine ausgeklappte ÖBH Feldschaufel, falls mal jemand „zu Besuch kommt“ :knueppel:
    Ich werd mir höchstwahrscheinlich nochmal zwei Kisten zulegen, da ich eine mit Nahrungsmitteln bereit haben will. Die Kisten wären in ein paar Minuten im Auto und dann könnt es losgehen.


    Kann das nur Bestätigen. Bei mir sah die Ausrüstung beim Bundesheer sehr ähnlich aus. Nur leider hat man als Soldat immer das Glück mit Wasser und warmen Mahlzeiten versorgt/verwöhnt zu werden.

    Hier ist die überarbeitete Liste.


    Mein Grundmodell hab ich natürlich beibehalten. Bei Thema "Unterkunft/Shelter" gibt es mehrer Möglichkeiten, da ich mir noch nicht sicher bin. Als Schlafsack habe ich bereits länger den Western Mountaineering Apache MF in Ausblick, dauert aber noch eine Weile. Mir gefällt die Version 2 am besten. Ich könnte dabei Probleme im Winter bekommen wenn ich keine VBL im Daunenschlafsack in Verbindung mit dem Bivy verwende. Ob das für Notsituationen nicht wieder übertrieben ist, ist die große Frage ?( Ich denke bis zum Winter werde ich zumindest einen Apache MF zuhause haben und kann das dann mal testen. Ich kenne mein "Schwitzverhalten" in Bivy mit Daune leider noch nicht.


    Ich habe alles etwas aufgeteilt und mit dicken Überschriften versehen, damit ihr eine bessere Übersicht bekommt. Sollte auf jeden Fall leichter sein, muss ich aber noch überprüfen.


    Kleidung
    Beanie
    Balaclava
    Unterwäsche lang
    Unterwäsche kurz (2x)
    Socken (2x)
    Windjacke
    Regenjacke
    Isolationsjacke leicht
    Hose lang
    Nomex/Leder Handschuhe
    Trekking-Schuhe


    Werkzeug
    Messer >12cm
    Taschenmesser <10cm
    Multitool


    Licht
    Taschenlampe
    Stirnlampe
    Ersatzbatterien


    Instandhaltung
    Schleifstein
    Panzertape
    Isolierband
    Kabelbinder


    Orientierung
    Kompass
    Uhr
    Karte (dazu muss ich mich noch informieren, woher, welche Gebiete usw.)
    Kugelschreiber
    Bleistift


    Unterkunft/Shelter Vers. 1
    2-Mann-Zelt (z.B. Snugpak Scorpion 2)
    Schlafsack
    Isomatte


    Unterkunft/Shelter Vers. 2
    Tarp 3x3m
    Bivy (GoreTex)
    Schlafsack
    Isomatte


    Unterkunft/Shelter Vers. 3
    Tarp 3x3m
    Poncho
    Schlafsack
    Isomatte


    Wasser/Kochen/Feuer
    Grillrost
    Cup+Deckel
    Stahlflasche
    Kunststoffflasche 1,5l (2x) (für die Frau stattdessen 1l Flaschen)
    Kunststoffflasche 0,75l
    Göffel
    Feuerzeug
    Feuerstahl groß
    Mg-Block
    Gummi


    Wasseraufbereitung
    Entkeimungstabletten
    Filter
    Aktivkohlefilter
    Schlauch
    Faltflaschen 1l (2x)


    Hygiene
    Handtuch
    Kernseife
    Zahnbürste
    Zahnpaste
    Spiegel
    Klopapier
    Desinfektionsmittel


    Medikamente
    Kohletabletten
    Durchfalltabl.
    Schmerztabl.
    Vitamintabl.


    IFAK
    Verbandspäckchen
    Wundauflagen
    Pflaster
    Pinzette
    Dreieckstuch
    Wunddesinfektion
    Israeli Bandage
    Gauze
    Tourniquet


    Dokumente
    Reisepass
    Kopie wichtiger Dokumente (eventuell Originale)
    USB-Stick mit PDF-Dok.

    Fluchtrucksack Auto - 8kg
    BOB - 16kg
    INCH - 28KG


    Wenn das Kind da ist, und ggf. noch eins irgendwann, musst du eher zur Heimverteidigung übergehen, da es mit Kind nahezu unmöglich ist, leise Strecke zu machen. Habe ich schon getestet, mit einem 5 Jährigen, und jetzt ist das nächste zwar schon am laufen, aber man kann es vergessen (zumindest mit Kindern)


    Wieso ist der Fluchtrucksack im Auto nur halb so schwer wie der BOB? Wo ist der Unterschied?
    Ja, darauf wird es hinauslaufen, zuhause bleiben und einbunkern. Trifft aber nur auf Fälle zu, wo ich leise sein muss. Bei uns bricht ja nicht gleich Krieg aus bei Hochwasser und Co.

    Nanomax
    Da geht es mir hauptsächlich ums Schießen. Selbst wenn eine Schießerei etwas entfernt vorkommt, ist es nicht schlecht sowas zu haben. Zum Schlafen war das eher nicht gedacht, aber ein Schuss neben dir reicht um dein Gehör für immer zu ruinieren.
    Probleme habe ich damit allerdings nicht. Mag auch von Person zu Person unterschiedlich sein.


    @weltenbezwinger
    Danke.
    Ja 15kg sind die Obergrenze. Mit weniger klarkommen ist schwierig. Das wird dann sehr spartanisch, gerade im Winter.


    M4dk3kz
    Du hast wohl auch eine Markenallergie?!


    Eins weniger? Wenn ich meine Windjacke/Übergangsjacke weglasse habe ich nur noch eine Regenjacke und den Mid-Layer mit relativ empfindlichen Außenmaterial, der eher für den Abend/zum Schlafen gedacht ist. Bräuchte man bei gutem Schlafsack dann aber nicht länger :S
    Ersatzhose, Ersatzoberteil? Meinst du die Unterwäsche? Die ist doppelt. Die Außenhaut d.h. normale Hose und Jacke habe ich nur 1-fach. Passt doch oder nicht?
    Bin kein Fan von PET Flaschen. Da setzt sich nach einer Weile alles möglich ab und die Öffnung ist einfach zu klein um sie ordentlich zu reinigen. Die Materialstärke ist mir viel zu dünn. Die Flaschen können bei 1x runterfalln platzen und das wars. Ist mir bei den Feldflaschen bzw. Nalgene noch nie passiert, auch nicht beim Aufschlagen auf Beton bzw. Fliesen.
    Ich habe mit dem besagten "Notangelset" mehrere Fische gefangen. Es kommt nur auf die Lage und den Köder an. Das Material ist dem Fisch relativ egal. Notangelset ist außerdem relativ. Es ist alles da, mit Ausnahme der Rute und der Rolle. Wie gesagt, bei guter Position am Fluss ist das einfach, wäre aber auch nicht meine erste Wahl bei einer Flucht. Es gibt leider kein Boot von TAD oder HPG :P

    Alexander89
    Danke.
    Ja stimmt. Einer der Umlindis ist komplett Schwarz, der andere ist die foliage-manatee Version. Wobei, Regenschutz ist vorhanden und in den urbanen Gebieten kann er recht schnell übergezogen werden.


    Das überlebt man auch mit Wasser allein, wird aber eher ungemütlich. Luxus :D ich hab ja kein Zelt mit Zentralheizung mit.
    Oh man, es ist doch nur ein mini mini Victorinox Öl-Fläschchen. Nice to have und hat ein paar Gramm.

    stabilo und Beisser
    Ja mit dem war jetzt natürlich zu rechnen.


    Natürlich werde ich kritisiert. Ich hab es ja auch zusammengestellt. Damit habe ich aber kein Problem, sofern nicht wie gleich zu Beginn einer auf den Rucksack losschießt, obwohl er ihn offensichtlich nicht kennt oder wenn auf Punkte eingegangen wird, die bei einem 2 Seiten Thread auf Seite 1 beantwortet wurden und dann nochmals ins kleinste zerlegt werden. Das regt mich natürlich auf.


    Es sollte sich zumindest ein paar Minuten über Fragen oder Vorschläge Gedanken gemacht werden und nicht ein Crash-Kurs ala "das braucht man! , das geht nicht!" oder "hast du das auch wiiiirklich getestet, kannst du das überhaupt" obwohl ich meine Fähigkeiten nicht mal offenbart habe. Um Fähigkeiten geht es hier ja auch nicht. Da muss ich mich selbst darum kümmern. Die Liste soll anregen und wenn jemand Fragen hat warum ich z.B. genau das mithabe und das nicht erkläre ich das natürlich gerne. Absätze mit Vermutungen und unüberlegten halben Fragen? Naja, freuen tue ich mich darüber nicht.


    stabilo
    Danke für die Anregung. Das mach ich gleich mal und poste es dann später nochmal mit Kategorisierung.

    am-tie-ands: Ich weiß zwar nicht, was du für einen Umlindi hattest,...


    Danke für die Unterstützung.


    Zum Inhalt: 15 Kilo halte ich für einen B.O.B. natürlich vieeel zu viel. Ich würde versuchen maximal auf 6-8 Kilo zu kommen. Für die weibliche Begleitung würde ich maximal 3-4 Kilo ansetzen.


    Wie gesagt, ich will keinen Standard erfüllen. Meine Liste, wenn man so will, ist zusammengewürfelt.


    Das Kitbag würde ich vielleicht überdenken. Zwar gibt es jetzt immer mehr Fashion Designer, die HPG Kitbags kopieren, dennoch ist man hierzulande noch ein totaler Exot, wenn man sowas auf einer Wanderung trägt. Für mich wäre wichtig, so wenig wie möglich aufzufallen.


    Da gebe ich dir recht. Ich achte zwar bei den Farben darauf, dass es zumindest von weitem einen grauen Fleck ergibt d.h. Jacken in grau und Kit-Bags ebenfalls in grau. Erst wenn man näher kommt, erkennt man was das ist. Mir war wichtig, dass ich einen wichtigen Teil immer bei mir habe, sollte der Rucksack abgelegt werden. Entsprechend wurde auch der Prairie-Belt mit Wasserflasche und Tasche ausgestattet, um die Ausrüstung zu verteilen.


    Meine Liste richtet sich stark nach der von HPG und wurde etwas ausgedünnt, da die Jungs teilweise recht schwer packen.

    Wie oft warst Du schon mit schwerem Gewicht wandern? Wie oft hast Du schon (bei schlechtem Wetter) draußen gepennt? Wie oft hast Du Deine Ausrüstung, zum Beispiel zum Feuer machen, (bei Regenwetter) genutzt?


    Ich Interessiere mich für dieses Thema seit etwa 6 Jahren. Bin immer wieder unterwegs. So eine Tagestour liegt bei 15-40km und ich bin so fit, dass ich das am nächsten Tag kaum spüre. Ich denke die Grundsubstanz ist auf jeden Fall da und reicht völlig aus in Kombination mit Kraftsport. Was ist denn schlechtes Wetter? Sind Minusgrade schlechtes Wetter? Ein starker Sommerregen? Ein Herbstregen mit Sturm? Die Frage ist komisch, denn was bringt mir denn ein Feuer im Regen?


    Mir kommt es langsam so vor, als ob ich hier jedesmal befragt werde, weil ich die Listen detailliert angebe und Marken und Artikel dazuschreibe.


    Irgendwie sehe ich in dem Rucksack kein richtiges Konzept, das wirkt alles zusammengewürfelt nach dem Motto "nice to have", vielleicht hierfür, vielleicht dafür.


    Ich hab die Anwendung der einzelnen Gegenstände nicht beschrieben. Anscheinend ist das dringend erforderlich, denn bei jedem zweiten Gegenstand wird gefragt "wofür, warum, weshalb, brauchst du nicht". Nein IHR braucht es nicht, kennt es nicht oder habt es einfach noch nicht probiert. Klar kann ich EINEN Feuerstahl mitnehmen und fertig. Ich will mehrere Möglichkeiten, ich habe mehrere Möglichkeiten. Wenn einer nur eine will gerne. Ich habe als Grundregel 3-5 Möglichkeiten ein Feuer zu machen und 3-5 Möglichkeiten zur Brandbeschleunigung/-förderung.


    Du sprichst Konflikte an (Gehörschutz), möchtest in Notlagen aber nicht auf Berge bzw. Hügel hochlaufen. Oftmals ist sowas (das übliche Terrain verlassen) aber gerade in Notlagen erforderlich und grade bei Konflikten. Von daher würde ich z.B. auch zu anderen Schuhen tendieren. Außerdem helfen hohe Schuhe auch die Knöchel zu stabilisieren und mit hohem Gewicht steigt bei längeren Märschen durch die Ermüdung die Verletzungsgefahr. Wie lange möchtest Du mit dem Rucksack unterwegs sein? Mehrere Tage? Wie viele Kilometer pro Tag? Also, vernünftige Wanderschuhe sind das A und O.
    Hast Du den Rucksack mal gewogen? Wie lange war Deine längste Wanderung mit dem Rucksack?


    Ja hab ich. Lies bitte die vorherigen Beiträge.
    Wie viele Tage wurde ebenfalls beantwortet. Ja mehrere.
    Wie viele Kilometer wurde ebenfalls beantwortet.
    Gutes Schuhwerk. Ja gebe ich dir recht. Habe ich etwa schlechtes?
    Ja habe ich. Keine Ahnung. Ich suche mir ein Ziel aus und gehe da hin und wieder zurück. So dass es eine Tagestour wird. 40km pro Tag mit 10kg schaffe ich locker. Mit 15kg dürfte es etwas weniger sein. Theoretisch kann ich auch länger gehen, nur dann wird der nächste Tag die Hölle, also bitte zerreißt mich nicht in der Luft weil ich kein Profi-Triathlet bin. 40km pro Tag mit 10kg bei ~1000 Hm und das mehrere Tage hintereinander ist sehr sehr gut. Meine Annahme von 10-15km pro Tag in einer Notsituation ist daher mehr als realistisch. Ich gehe ja davon aus, das wir nicht auf ebenen Wanderwegen gehen, sondern durch Wälder, über Straßen, Felder usw. Da ist man einfach langsamer.


    Ebenso, nur als Beispiel, bei den Messern. Aber was willst Du in so einer Situation mit einem SV-Messer? Nimm Dir ein vernünftig schneidendes Messer und ein Allround-Messer mit.... Ein ESEE 4 (nur als Beispiel.....) schneidet ausreichend, geht nicht kaputt und für die SV.... wird sich schon keiner beschweren den Du damit.... naja.


    Etwas kompliziert zu erklären ohne ein Video zu machen bzw. mit Angreifer. Ich hab mir das so überlegt und vereinzelt werde ich da recht bekommen oder auf fragende Blicke stoßen. Ist einfach so. Man muss das jetzt aber nicht ins Detail zerpflücken.


    Signalfackel.... nice to have. Aber wofür? Ein Feuer oder im Zweifelsfall ein paar nasse Fichtenzweige, ein Autoreifen tun es doch auch. Klar, wenn das und wenn das dann brauch ich das und dann und wenn.... klar. Aber im Endeffekt willst Du in so ´ner Situation, müde, gestresst, ausgepowert und evtl. verletzt weiter vorwärtskommen. Ich bin kein Ultra-Light-Typ, aber am Ende wirst du froh sein, wenn Du nicht so viel Kram mitschleppst.


    Heller Punkt, über weite Distanz sichtbar, auch von hoch oben. Mehr brauch ich denke ich nicht dazu sagen. Mit Hilferufen wirst du bei einem Blackhawk vom Bundesheer nicht weit kommen.


    Öl? Für was brauchst Du Öl?


    Zum Ölen der Werkzeuge? Klappmesser-Arbeit-Schmutz? Keine Angst, ich nehme keinen Ölkanister mit.


    Dann die Klamotten. Das sieht mir viel zu viel aus, unter der Voraussetzung das ganze durch die Gegend tragen zu müssen.


    Das ist das Mindeste um im Winter nicht zu erfrieren.


    Und ja, einen vernünftigen Schlafsack rein. Poncholiner sind nett und im Sommer reichen die aus. Aber bei nässe, kalte usw.... Vor allem muss man bei sowas bedenken, dass sich das Kälteempfinden im erschöpften Zustand / verletztem und / oder mit wenig Kalorien intus und auch bei Stress ändert. Und.... wenn das echt ein Fluchtrucksack ist..... in so einer Situation ist jedes bisschen Erholung das man bekommen kann Gold wert. Daran sollte man nicht sparen, denke ich.


    Ist auf der Liste. Aja, Bezeichnung Poncho Liner, stimmt, aber nur zum Teil. Die Swagman Roll ist mehr.


    Wie siehts aus mit Pinzetten für die Kleinigkeiten wie Splitter, Zecken und so Zeug? Oder mit Wundcreme, falls sich einer einen Wolf läuft (und ab ´ner gewissen Distanz passiert das eben einfach)?


    Creme ist nicht auf der Liste, aber vorhanden.
    Pinzette ist dabei.


    Deine Frau soll auch mit.... Wie siehts denn aus mit Kommunikation? Walkie-Talkies oder so? Wenn man sich mal trennen muss, auch bei kurzen Distanzen, durchaus hilfreich. Kosten wenig, man braucht kein Lizenz und geben ein gewisses Plus.


    Viel zu schwer. Womit soll ich das versorgen. Ich habe nur AA- und CR123 Batterien mit und die sind für ein Minimum an Licht.


    In so ´ner Situation will man leicht und flexibel unterwegs sein, schnell vorankommen und möglichst wenig dabei haben. Lieber mal irgendwas nicht haben, und dann halt improvisieren müssen, als wie ein Packesel kaum mehr einen Berg oder Hügel hochkommen und viel Zeug dabei haben das man gebrauchen könnte wenn wenn wenn wenn....


    Also bitte. Mit 15kg? Das schafft man mit dem Umlindi locker.


    Ich würde das "Konzept" überdenken, in dem man ein paar Praxistage draußen macht, guckt was man wirklich benötigt, aussortiert und dann den Rucksack neu packt.


    Das kann man mit normaler Ausrüstung machen. Schön und gut wenn ich dieses und jenes dann nicht verwende, manches ist aber einfach auf Sicherheit und teilweise simpler gehalten. Ein Beispiel, warum kein Zelt? Weil es da meist ein Innen- und ein Außenzelt gibt. Getragen wird das ganze von Zeltstangen. Mit dem großen Tarp kann ich ebenfalls eine Zeltform erzeugen. Zusätzlich habe ich aber ein Fläche von 9m^2 die mir bei Regenfall, Regenwasser sammelt. Ein riesengroßer Vorteil, den mir ein Zelt einfach nicht bieten kann. Wenn ich außerdem ein Zelt in der Größe mitnehme, überschreite ich das Gewicht vom Tarp auf jeden Fall.


    Du kannst einen Notfall nicht simulieren. Alleine weil du auf einem ganz anderen Stresslevel bist. Ich würde mich da eher an mehrere 100-1000 Erfahrungsberichte von Personen, die wirklich in solchen Situationen waren, halten. Gepaart mit den eigenen Erfahrungen und Tipps von Experten. Ja ich gebe zu, das scheint zusammengewürfelt, was es auch ist. Ich will auch keine Konzept erfüllen oder irgendeine Standards von BOBs oder INCHs einhalten. Ich habe das selbst zusammengestellt und das ist für mich derzeit ganz gut so wie es ist.


    Verbesserungen bzw. kritische Diskussion gerne, aber Fähigkeiten und Kenntnisse anzweifeln oder gar eine teilweise Standard-Internet-Foren-Meinung aufdrücken, eher nicht, danke. Betrifft jetzt nur teilweise dich Red Bull, aber ein paar Punkte waren sehr oberflächlich.

    Was bereits erwähnt wurde sind die vielen Klingen: Wir sind hier alle Fans von scharfen Werkzeug und sie alle haben eine Berechtigung aber im Notfall kann man wirklich alles mit einen einzigen Messer umsetzen. Ich würde auf ein Messer am Mann setzen und ein Backup im Rucksack.


    Ein wichtiger Grund warum das soooo viele Klingen sind (das Argument lest man irgendwie in jedem Thema dieser Art) ist, dass keine die andere ersetzt. Das große ist zum Arbeiten. Das kleine ist für's Essen und einfache feine Arbeiten. Das am Multitool, ja mein Gott, es ist eben mit dabei. Ich werde die Klinge des Waves nicht demontieren, von dem mal abgesehen, wäre eine Zange nicht viel leichter. Der Cutter ist so klein und leicht, der Dreck am Schuh wiegt mehr.


    Feuer: Auch hier ist viel doppelt gemobbelt. Fatwood? Man findet im Wald und der Zivilisation mehr als genug brennbares Material. Streichhölzer Bic und Feuerstahl würde ich auch nicht transportieren wollen. Feuerstahl als Backup und zwar einen möglichst kleinen und ein Bic (würde eher auf Clipper Feuerzeugewechseln die lassen sich leichter betanken und Feuerstein wechseln).


    Die Probleme tauchen auf wenn es mal mehrere Tage geregnet hat und auch die Ausrüstung feucht ist. Da sind mehrere Arten ein Feuer zu starten, bestimmt nicht verkehrt. Von dem mal abgesehen, wieso soll ich auf ein paar Gramm brennbares Material verschiedener Arten verzichten. Ich sehe den Vorteil nicht, auf den ihr hinauswollt. Ein Stück Fatwood findest du nicht. Magnesium findest du nicht. Sturmstreichhölzer findest du nicht. Gummistücke in praktischer Größe findest du nicht. Ich will auch nichts finden, ich will es wenn möglich bereits bei mir haben und da das alles sehr kompakt und leicht ist, sehe ich nur Nachteile es nicht mitzunehmen. Versteht mich bitte nicht falsch. Natürlich, wenn ich länger draußen bin, werde ich nach Gegenständen suchen, aber in den ersten Tagen soll alles so einfach wie möglich sein. Ich will schnell Feuer haben und nicht bereits am ersten Tag einen Bowdrill im Ländeschurz bei -10 °C basteln müssen, weil ich mich auf mein "Geistiges Equipment" verlassen habe.


    Es ist insgesamt einfach zu viel Kleinkram den ich weder beim Bushcraften noch bei Jagdurlauben gebraucht hätte.


    Genau das ist ja der Punkt. Bushcraften und Jagdurlaub ist eben nicht gleich Notsituation.


    Versuche dich auf die nötigen Dinge zu konzentrieren und teste deine Ausrüstung ruhig beim Campen aber wie viele meiner Vorredner bin ich der Meinung das deine Prioritäten falsch gesetzt sind.
    z. B. unzählige Möglichkeiten etwas zu kleben und Feuer zu machen sowie Werkzeuge die draußen kaum Anwendung finden wie ein Bit Satz aber zum nächtigen nur Tarp und keine vernünftigen Schlafsäcke.


    Möglichkeiten zu kleben: Superkleber für Ausrüstung und Wunden, Textilkleber für Schuhe und anderes. Alleine die Möglichkeit zB Schnittwunden ganz easy kleben zu können oder die vielleicht gelöste Sohle des Schuhs provisorisch ankleben. Wie vorher, wo sind die Nachteile dieser Minituben an Klebstoff.


    Und ganz wichtig aber nicht erwähnt (oder von mir überlesen) ist eine Möglichkeit sich zu reinigen aber auch die Ausrüstung Geschirr, Kleidung und natürlich die Zähne.
    Dafür verwende ich auf meinen Ausflügen Aleppo Seife. Lässt sich einfach einteilen ist sehr ergiebig und du kannst alle oben genannten Punkte damit abdecken (Zähne putzen muss man sich aber dran gewöhnen aber es funktioniert).


    Sorry, das hab ich anscheinend beim ordnen gelöscht und nicht wieder eingesetzt. Ich habe folgendes auch in der Liste oben ergänzt:


    Handtuch
    Kernseife
    Zahnbürste
    Zahnpaste
    Spiegel
    Klopapier
    Desinfektionsmittel


    Danke für die Vorschläge bzw. kritische Auseinandersetzung.

    Tja. das ist ja eine sehr rege Diskussion hier.


    Ich empfand das von am tie hands eher als Beleidigung.


    Wenn "Stiefel in unserem Terrain (Österreich?) unnötig" sind, frage ich mich, wieso ich im Mittelgebirge mit meinen Hanwag Tatra so zügig und sicher vorankome, während es anderen in ihren "Turnschuhen" erheblich schwerer fällt.


    Zerreißt doch die Sätze nicht immer so auf einzelne Aussagen. Ja klar haben wir die Alpen und alle möglich Felslandschaften, aber wer läuft in der Not auf einen Fels hoch. Ich nicht. Für das Terrain was mich kilometerweit umgibt reichen Trekking-Schuhe. Ich sehe hier hauptsächlich Hügellandschaft. Die genannten Tatra habe ich selbst und die werden sogar auf der Hanwag Homepage als "Trekking-Stiefel/Schuhe" bezeichnet.


    Hast du schonmal "draußen geschlafen"? Ich frage, weil du schriebst, dass du deine Frau mitnimmst. Ich kenne welche, die frieren im beheizten Haus unter der Bettdecke....


    Ja, habe ich. Auch einmal nur mit Isomatte und Kleidung Ende November. Ich denke ich weiß was kalt bedeutet. Man darf ja hier nicht vergessen - suburban. Wer sagt denn, dass ich nur im Freien übernachte. Der Rucksack kann auch dazu dienen, dass ich es zum nächsten Freund/Verwandten schaffe. Ich hätte das durchaus näher beschreiben können, aber eine Beschreibung jedes einzelnen Gegenstandes war mir dann doch zu viel Schreibarbeit.


    Was die Wetterfestigkeit angeht: Ein leichtes und kleines Zelt für zwei wäre m. E. sinnvoller, als ein Tarp und zwei Ponchos, aber vielleicht bin ich nur bequem.
    Was ich dir auf jeden Fall sagen kann: Sobald du dich vemehrst, kannst du dein Konzept komplett knicken...


    Ein Zelt ist mir leider zu schwer für das was es mir bietet. Mit dem Equipment in der Liste und einem dicken Stock, kann ich ebenso eine Zeltform generieren.
    Wieso kann ich das dann komplett knicken? Erklärung?


    Letzte Anmerkung zum Thema SV: "Don't bring a knife to a gunfight!"


    Ok. Auf Distanz gebe ich dir recht. Ab <10m wirst du aber etwas Probleme bekommen. Eine Kombination aus Messer und Kurzwaffe wäre die bessere Lösung oder nicht?

    Greider


    Einiges wurde vielleicht im letzte Post beantwortet. Ich bitte darum, diesen ebenfalls zu lesen.
    Ziegen-Krähenfuß hatte ich mal dabei, aber wie immer kam der aufgrund des Gewichts wieder raus. Du hast recht, in dieser Gegend hätte der mehr Sinn.


    Korrekt, das ist eine Art Mix, da mir beim BOB meist etwas fehlt, aber der INCH immer etwas darüber hinausgeht.


    Bitte geren :D

    @ Michael 60


    Stiefel sind in unserem Terrain unnötig. Hoher Schaft, ja, aber kein Stiefel im Sinne von „schwerer Stiefel“ für zB Gebirge.


    Der Cutter hat ein paar Gramm. Ich denke Fotos der gesamten Ausrüstung wären gut, dann erübrigen sich solche Fragen.
    Ein Cutter ist für mich in der Kombination ein Outdoor-Skalpell. Kann beim Reparieren von Ausrüstung gut sein, aber auch bei Verletzungen.


    Viele Arten ein Feuer zu machen. Alles hat seine Vor- und Nachteile und mit der Zusammenstellung ist alles abgedeckt.


    Die Säge ist leichter als die meisten Beile und falls es das nicht ist, kann es die Säge meist nicht ersetzen.


    Ich kann leider keine 100 Karten mitschleppen. Im Auto, ja. Im Rucksack ist das sinnlos sofern ich nicht einmal sagen kann wohin es in der Not geht. Was ist wenn die Richtung überschwemmt ist, in die ich geplant hatte zu flüchten, um nur ein Beispiel zu nennen. Da zahlt sich eine Powerbank und Smartphone mit offline Karten noch eher aus. Ich habe eine Karte meines Bundeslandes und das wars. Selbst die halte ich für eher überflüssig. Um mal kurz gemeinsam zu überlegen, in welche Richtung es im ersten Moment gehen soll, ist das in Ordnung.


    Ohropax. Kann man bei Konflikten gut gebrauchen, sofern man sein Trommelfell lieb hat.


    Die ganz normalen Fertiggerichte der diversen Hersteller. Kennt man doch. Reisfleisch und Co, nur eben nicht vom Outdoor-Nahrungs-Hersteller sondern vom Supermarkt. Aja und nicht Trockennahrung wie Trockenfleisch sondern GEtrocknet (gefriergetrocknet). Ich würde sagen für 3-4 Tage. Dann sollte man schon etwas neues gefunden haben. Nahrung für eine Woche oder länger wäre viel zu schwer. Es soll ja ausreichen um Hilfe zu erreichen.


    Ja kann ich. In unserem Bundesland geht das aber auch ohne. Darüber hinaus reichen mir Schilder und Himmelsrichtungen.


    Ich habe Wasserbehältnisse für in Summe 4,75l Trinkwasser und 2l ungefiltertes Wasser. Ich wechsle die 4,75l bzw. 3,75l (bei Frau) laufend. Es sollte daher keine Probleme geben.


    Wie gesagt, das entscheidet das Ereigniss. Wenn von Norden eine radioaktive Wolke kommt, in de Süden. Wenn von Süden Wasser kommt, in den Norden. Immer in die Gegenrichtung und deshalb ist ein Plan wohin für mich völlig sinnlos.


    Die Ausrüstung die ich habe, speziell die Kleidung ist immer in Verwendung. Zwei Daunenschlafsäcke für in Summe €1000 im Schrank liegen zu haben, nein. Dafür reicht mein Gehalt derzeit leider nicht bzw. will ich es vorerst nicht.

    Hier für Dich. Mit Deiner „kompromisslosen“ Ausrüstung, der halbgaren Fitness und den fehlenden Fähigkeiten ist es wie folgt: wenn Du denkst das fehlendes Fachwissen und Fähigkeiten durch Ausrüstung ausgeglichen werden kann, gibt es keine Grenze für das was Du nicht erreichen kannst.


    Vielen Dank für deine Offenbarung.

    Ich weiß nicht was du da hattest, aber es war unvollständig. Du sagst der "Umlindi kann dieses und jenes" nicht, gleichzeitig sprichst du aber von Punkten die der Umlindi erfüllt. Vielleicht überdenkst du das ganze nochmal. Ich nehme ja gerne Vorschläge oder Meinungen an, aber du verbreitest hier Dinge die einfach falsch sind. Im Post vorher, hab ich das System sogar beschrieben und dennoch quillt Falschinformation aus dir raus, als ob du ganz einfach schlechte Laune hättest. Geh ins Bett :rolleyes:

    Ich kann Dir nur empfehlen den Umlindi mal mit 15kg zu beladen und damit loszulaufen. 15kg sind ohne Tragesystem mit Lastverteilung auf die Hüfte kein Spaß.


    Hab ich bereits getan. Anscheinend kennst du den Umlindi auch nicht. Auf der HPG Homepage und auf Instagram sind wirklich sehr gute Bilder, die alle Details zeigen. Getestet wurde der Umlindi bis ~55kg und mit den 15kg die er bei mir hat, ist das wirklich ein Kinderspiel. Wie gesagt, spontan getestet am Abend. Gepackt und losgegangen. Absolut kein Problem mit dem Umlindi. Das "Tragesystem" ist mit typischen zivilen Rucksäcken nicht zu vergleichen. Das fängt beim Schulterriemen im Yoke-Style an. Mit dem alleine trägt man mehr als mit normalen Schulterriemen. Gepaart mit dem Prairie-Belt, der relativ massiven Aluschiene in der Rückenplatte und den Lastenkontrollriemen ist das ein ausgezeichnetes "Tragesystem".

    yorck1976
    Ja, das kann sein. Wenn man das aber über mehrere Tage machen muss, sieht das anders aus. Da sind 10-15km am Tag ein guter Schnitt.
    Ich denke suburbanes Gebiet ist die beste Bezeichnung. Wetter? Das ist für das ganze Jahr.


    Wir haben keine Stiefel sondern relativ leichte Trekking-Schuhe. Ich gehe nicht davon aus, dass es bei deiner Frage um die Marke oder Modell geht, sondern um die Stabilisierung des Sprunggelenks?
    Eine normale Karte, wie man sie an jeder Tankstelle bekommt. Nichts besonderes. Das reicht zur groben Orientierung, da bei uns sowieso eine Milliarde Schilder rumstehen, auch an den abgelegenen Orten.


    Ich wage zu bezweifeln, dass es da etwas Vergleichbares gibt. Dein Text weist auch daraufhin, dass du den Umlindi garnicht kennst bzw. die Marke HPG und wie sie ihre Rucksäcke auslegen.


    "Im Zusammenspiel mit einem Tarp irgendwie kein guter Plan, IMHO." verstehe ich nicht ganz. Kannst du das näher beschreiben.


    Nette Beispiele, aber nein, nein und nein. Auf das Thema Selbstverteigigung und wie ich das mache, will ich hier auch nicht wirklich eingehen. Lediglich soviel, das Messer wird verdeckt getragen und ist an einer Position, die ich bei einem Gerangel gut erreiche. Dieses Messer ist auch noch dann verfügbar, wenn ich bereits den Rucksack und den Kit Bag abgelegt habe. Von dem abgesehen, ist es in den Situationen, in denen ich mir vorstellen kann, dass ich es benötige, wesentlich effektiver.