Beiträge von Pinz-Max

    Mit aktuell 31 "Freunden" auf FB (von denen ich tatsächlich fast alle auch persönlich kenne) und einem Handy über das die halbe Welt lacht (URALT-Klapphandy ohne Internet usw.) gehöre ich sicher ein bisschen weniger zu den gar nicht individualistischen "egozentrischen Individualisten" ;) aber in Sachen Tarnung würde ich mir wirklich sehr unterschiedliche Outfits in den Kasten legen.


    Muss man sich unter Tags in einem bewohnten Gebiet aufhalten, ist no-Camo und unaufgeplusterte Körperhaltung sicher die beste Camo, aber auf dem Weg zur Stadt und noch viel wichtiger auf dem Weg zurück in ein mögliches Versteck (egal ob man es als Unterkunft oder als Lager für Tauschartikel verwendet), würde ich es bevorzugen, mich mit guter Camo bei Nacht bewegen zu können...dazu gehört dann natürlich auch das entsprechende technische Hilfsmittel, also ein NVG, dazu.

    Ich habe von VERBRECHEN gesprochen und nicht etwa von "Unterschlupf in einem leeren Haus suchen" oder Material zu verwenden das in verwaisten Gegenden zu finden ist....mein Kommentar bezog sich ganz klar und eigentlich unmissverständlich DARAUF:


    Ist ja nicht wie im Film wo man alles wegballert was stört und Sch*** drauf[/size] :rolleyes

    OH JA, es gibt reichlich Gesetze ;)


    Nationale Gesetze, internationale Gesetze, Gesetze die das Verhalten von Katz und Maus regeln...darunter auch so einige, die sich auf bewaffnete Konflikte, Katastrophen und so ziemlich alle anderen Ausnahmesituationen beziehen.
    ZUM GLÜCK gibt es diese Gesetze, sonst würde man die Verbrechen nicht tarnen und vertuschen, sondern offen ausleben und damit automatisch auch zur Normalität machen.


    Leute die sich nicht an diese Gesetze halten, weil sie denken, dass eine schwere Zeit gleichzeitig eine rechtsfreie Zeit ist, werden nach der Krise verfolgt, gefasst, (wenn sie es überleben) vor Gericht gestellt und mit ein bisschen Glück auch verurteilt und das ist GUT SO!
    ;)

    Was irgendwie hier noch niemand angesprochen hat sind "social skills". Egal ob man jetzt im Krisenfall an einer Stelle verharrt oder auf dem Weg irgendwohin ist - man wird früher oder später zwangsweise mit anderen Menschen konfrontiert die sich auch in derselben Krise befinden.


    Es ist grundsätzlich eine Frage der allgemeinen Situation.
    Geht es um eine zeitlich begrenzte Krise, bei der man ein Ende absehen kann (Erdbebenschäden usw.), ist die große Gruppe mit vielen Kontakten sicher vorzuziehen.
    Sammellager, diverse Notunterkünfte, Hallen, Kasernen usw. sind hier (soweit man in einem Land ist, das genügend Ressoucen hat) sicherer als der "Einzelkampf", in dem man recht flott auch von den Behörden als Gefahr gesehen werden kann (Plünderer,...).


    Handelt es sich um einen der leider schon fast typischen religiösen/kulturellen Konflikte, werde ich meine Aktivität soweit es möglich ist auf die Nacht verlegen und mich unter Tags so unauffällig wie nur möglich verhalten.
    In diesem Szenario reduziere ich meine Kontakte auf die Familie, die sich dann hoffentlich an einem gemeinsamen Aufenthaltsort einrichtet, und auf möglichst sichere Handelspartner.


    Egal wer hier gegen wen kämpft und egal ob ich eine der Seiten bevorzuge - mein "Auftrag" wird dann nicht retten der Menschheit, Schutz der Demokratie usw. sein, sondern nur das Überleben der Familie zu sichern.
    Zum überleben gehört allerdings auch immer, dass man nicht nur das LEBEN bewahrt, sondern auch, dass man nach der Krise wieder gut leben kann und da sind Dinge wie Schuldgefühle auf lange Sicht tödlich, darum wird neben dem Überleben auch Bewahren der Menschlichkeit zu berücksichtigen sein.
    So unauffällig wie möglich sein und niemanden vertrauen wird also spätestens dann auf die Probe gestellt, wenn man bei Greueltaten oder hungernden Kindern aus sicherer Entfernung zusieht :(




    Ist ja nicht wie im Film wo man alles wegballert was stört und Sch*** drauf[/size] :rolleyes:


    ...und es gibt Gesetze an die man sich zu halten hat, egal wie beschissen es gerade rennt. Not ist kein Freibrief!




    Wir leben ja in einer Ellbogen-Gesellschaft wo es mehr und mehr heisst "jeder ist sich selbst der nächste" und "hilf dir selbst sonst hilft dir keiner" - ist zwar eigentlich Schade aber auch nicht von der Hand zu weisen.


    Sobald es kracht, gibt es nur noch die Familie!
    Freunde, die so wie die Familie zu sehen sind, sind leider selten.
    Nicht so lange zurückliegende Konflikte haben gezeigt, dass Freunde oft die größte Gefahr sind, denn sie haben Insiderwissen. Selbst wenn sie es nicht selbst nützen, können sie in eine Situation geraten, in der sie plaudern um ihre Haut oder die Haut ihrer Familie zu retten.


    Man kann sich gar nicht vorstellen wozu Menschen fähig sind, wenn sie nicht kontrolliert und in ein Rechtssystem gepresst werden, sondern glauben, dass sie für ihre Taten nicht belangt werden - UNFASSBAR wozu "Mensch" dann bereit ist!

    Ich bin auf dem Gebiet ganz sicher kein Profi...
    Im Flugfunk werden wegen dem Geräuschpegel Mikros verwendet, die SEHR nah zu besprechen sind.
    Wahrscheinlich hast du das schon selbst getestet, aber es soll halt nicht unerwähnt bleiben.


    ;)

    Meine schlechten Erfahrungen mit Schenkeltaschen:


    Bei langen Märschen schlackern sie oder verschieben (wenn man sie enger an den Oberschenkel knallt) die Hose...beides unangenehm.


    Vielleicht auch erwähnenswert, weil ich daran ursprünglich gar nicht gedacht habe - sie decken den Oberschenkel wirklich stark ab, was sich auf den Temperaturausgleich bei langer Belastung tatsächlich auswirkt.
    Ich habe mit den Schenkeltaschen mehr geschwitzt also ohne, somit mehr Wasser verloren, allerdings habe ich sie nicht statt, sondern ZUSÄTZLICH zum Rucksack getragen um Gewicht vom Rücken zu nehmen und schnelleren Zugriff zu haben.


    Füllt man die Beintaschen gut an, braucht man auf jeden Fall mehr als nur den "normalen" Hosengurt für die Befestigung - ein ordentlicher Waffengurt muss dann schon her und das kann unter dem Rucksack wegen der zusätzlichen Reibung zu Hautabschürfungen im Lendenbereich führen (Gurt rutscht bei Märschen unter dem Rucksack hoch).
    Ich war längere Zeit stinksauer auf die getragenen 5.11-Hosen, bis ich merkte, dass es nicht irgendwelche scharfen/harten Nähte bei den Schlaufen waren, sondern der hochgerutschte Gurt :rolleyes:


    In dichterem Gelände und speziell beim durchklettern von Trümmern (eingestürzte Gebäude usw.) bleibt man wegen den ungewohnt breiten Schenkeln sehr leicht stecken, was auf Höhe der Oberschenkel leicht zum Sturz führt, weil der Oberkörper seine Vorwärtsbewegung nicht stoppt, während die Beine hängen *grmpf*
    Umgewöhnen auf "seitlich durchgehen" ist natürlich möglich, aber nur, wenn man dafür auf einen Rucksack verzichtet.

    Ich denke, dass man das Feuerzeug-Problem von zwei Seiten sehen muss.


    1. ich brauche FEUER
    2. ich brauche einen TAUSCHGEGENSTAND


    Im ersten Fall kann man gut und gerne ein teureres, aber wirklich ewig haltbares Feuerzeug einlagern, im zweiten Fall brauche ich es als "Geldanlage", somit sollte es zwar günstig sein, aber es muss auch funktionieren, weil man sonst rasch keine Tauschgeschäfte mehr machen kann.
    Wer Feuerzeuge als Tauschgegenstand verwenden möchte, sollte mMn nicht Feuerzeuge bunkern, sondern das nötige Geld, damit man in den ERSTEN TAGEN der problematischen Zeit Feuerzeuge kaufen kann, während alle anderen noch gar nicht daran denken, dass sie sowas bald brauchen könnten.

    Ich wurde zwar nicht gefragt, antworte aber mal aus meiner Sicht:


    Die Ethik bestimmt jede unserer Handlungen, sofern wir nicht nach logisch begründeten Vorgaben arbeiten, die unseren Moralvorstellungen entgegen stehen.
    Arbeitet man Vorgaben aus (egal auf welchem Gebiet) muss man sich auch über die ethischen Aspekte Gedanken machen, damit man sie so gut es geht einarbeiten kann.
    Macht man das nicht, sind Konflikte vorprogrammiert.


    Ein Konflikt entsteht, wenn eine Handlung sowohl eine angenehme als auch eine unangenehme Konsequenz nach sich ziehen kann, oder, wenn man zwei Verhaltensweisen/Handlungen, die man nicht gleichzeitig zeigen kann, gleichzeitig zeigen SOLLTE (entweder erzwungen oder aus eigenem Antrieb/Motivation).
    So ein Konflikt schafft Unsicherheit und Stress, was sich auf verschiedenste Art auswirken kann....von leichten Blockaden über Meideverhalten, absoluter Untätigkeit bis hin zu Frust und Aggression.


    Wird die Ethik nicht berücksichtigt, ist jede abzuarbeitende Checkliste oder Handlungsvorgabe unvollständig überdacht.


    ...das mal aus der Sicht eines Hundetrainers ;)

    Gestern hab ich meine neue Helmlampe "Sunwayman M30R T6" bekommen (Vorbesitzer war Hiero) und für meinen Zweithelm eine "rotating flat mount" um die Cam (Contour Roam2), die ich für Trainingsanalysen brauche, optimal positionieren zu können.
    Der Zweithelm (ein leichter Swiss Eye) bekommt noch Rails, die heute oder morgen bei mir einschlagen sollten.



    .....und die Rails sind schon da :D
    Sie müssen zwar noch angepasst werden, aber damit habe ich gerechnet, weil sie ja nicht für diesen Helm gemacht wurden.

    Wer denkt, dass IRGENDWELCHE Bedrohungen Blödsinn sind, träumt noch....und es kann noch heute passieren!


    Die Frage ist für mich nur, was ist ein Szenario, bei dem sich die Vorbereitung lohnt?
    Eine gute Vorbereitung ist oft zeitraubend und teuer, somit ist die Vorbereitung für "ALLES" im privaten Bereich unrealistisch.


    Je wahrscheinlicher die Überlebenschance ist, umso sinnvoller ist die Vorbereitung und es gibt eine lange Liste an gut überlebbaren Gefahren.
    Ich denke, dass ein sehr langer Aufenthalt in einer von leicht übertragbaren Krankheitserregern verseuchten Gesellschaft nur sehr schwer machbar ist, weil die Bewegungsfreiheit nicht durch Tageszeit (Licht/Dunkel) oder andere planbare Faktoren eingeschränkt ist, sondern auf die eigenen vier Wände reduziert sein kann und das schafft man nicht lange.
    Darum ist Vorbereitung schon ok, aber die Grenzen sind bei dieser Bedrohung sehr eng....ich würde rechtzeitige Flucht in nicht betroffene Gebiete vorziehen.


    Flucht zu Freunden, Flucht ins Ausland,


    Wenn es sich um soziale Unruhen mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen handelt, gibt es keine Freunde mehr und man kommt nur ins Ausland, wenn man rechtzeitig VOR dem Ärger aus Stadt und Land gekommen ist...das zeigen leider die Konflikte der letzten 20 Jahre sehr gut.
    Polizei und Heer sind rasch gespalten und keine sicheren Ansprechpartner mehr, Sammellager für Flüchtlinge werden zu "KZ´s" und wer dafür bekannt ist, dass er viel zu tauschen hat, hat es nicht mehr lange (Geld ist dann eh nichts mehr wert und mit Gold kann man während der Krise auch nur selten etwas machen).
    Das Motto ist in so einem Fall: sei in der Nacht beweglich und am Tag unsichtbar, aber sicher untergebracht


    Ich würde Wert auf alles legen, womit ich Tarnung, Fluchtmöglichkeiten und Alarmsysteme schaffen kann, ein Nachtsichtgerät hilft hier mehr als ein Messer, was nicht bedeutet, dass ich nicht gerne beides hätte.
    Unterschlupf bzw. Wohnraum findet man recht bald (weil einige Leute halt schneller auf der Flucht waren) und Bewaffnung ist ganz nett, besser ist es, wenn man so unauffällig bleibt, dass sie nicht nötig ist.

    Aber gegen diverse Giftgase (man denke an Syrien) und durch Luft übertragene Viren sollte mich eine Maske schützen...
    Die Bewegungsfreiheit sollte nich zu sehr eingeschränkt sein - weglaufen möglich, aber kein Marathon...


    Damit ist die Frage nach der gedachten Verwendung ja beantwortet ;)


    Zum Thema Strahlenschutz usw. findet man einige gute Infos auf Seiten, die sich mit Zivilschutz befassen (z.B. http://www.siz.cc/file/download/%C3%96ZSV_Strahlenschutz.pdf von http://www.zivilschutzverband.at).
    Das Angebot an Masken ist EXTREM GROSS, darum wirst du 1000 verschiedene Tipps bekommen.


    Was sind (meiner Meinung nach) wichtige Kriterien:
    - Markenprodukt
    - Verbreitung
    - damit verbunden die gesicherte Verfügbarkeit von Ersatzteilen, passenden Filtern und möglichen zukünftigen Upgrades
    - Langlebigkeit der Materialien
    - einfache, schnelle und sichere Handhabung (die natürlich immer wieder TRAINIERT werden muss)
    - einfacher und schneller Filtertausch (der auch trainiert werden muss)
    - SEHR guter Sitz, bei dem die Maske abdichtet, auch wenn sie nicht an den Kopf "angeknallt" wird!!!
    - Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme bei getragener Maske


    Aber wie gesagt, das sind meine Kriterien, die eben für jeden Einsatzzweck anders aussehen.


    P.S.: noch zum vorletzten Punkt - wenn eine Maske zu fest angeknallt werden muss um wirklich dicht zu sein, hast du selbst bei wenig Bewegung und Stress schon nach 1 bis 2 Stunden Kopfschmerzen ohne Ende!

    Deine Frage ist ungefähr so gut zu beantworten als hättest du gefragt welchen Helm wir empfehlen ohne zu wissen was du mit dem Helm vor hast.


    - Skifahren
    - Boxen
    - Formel 1
    - Radfahren
    - Klettern
    - Urlaub in Afghanistan
    - Mondlandung


    ....es gibt den einfachen Staubschutz für Heimwerker, aber es gibt auch Schutzanzüge für "kleinere Arbeiten" in Fukushima ;)

    Mein Senf dazu:
    Es gibt Gefahren und Szenarien im Leben, auf die man sich gut bis brauchbar vorbereiten kann und dann gibt es die Szenarien, bei denen jeder Gedanke verschwendete Zeit ist....
    Wenn es so weit kommt wie ihr hier (sicher nicht ganz zu unrecht) befürchtet, ist man besser weeeeeit weit weg, gehört zu den Glückskindern dieser Erde oder glaubt an einen oder mehrere Götter und ein Leben "danach".


    8)

    Ob du mit einer "Gasmaske" glücklich wirst, weiß ich jetzt nicht ;) , aber um die für dich richtige Schutzmaske zu finden, wäre auf jeden Fall der Einsatzzweck zu definieren (wogegen soll sie schützen, wie lange muss sie getragen werde, wie beweglich muss der Träger bleiben, usw.).

    JA!!!
    Meldebestätigung und Startnummer 755 für Dodentocht erhalten :thumbup:



    @redBull:
    Späte Antwort - sorry!


    Ja, ich mache solche Märsche um mich selbst immer wieder zu testen bzw. um mich für das Marschtraining zu motivieren.
    Die Ausrüstung ist unterschiedlich, aber grundsätzlich immer in Uniform und mit Hund.
    Im Training gehe ich immer in kompletter Einsatzausrüstung (versuche immer etwa 130 bis 150 kg Marschgewicht auf den Boden zu bekommen, ausgenommen davon ist Gebirge), bei den Märschen nur das Notwendigste bzw. Mindestanforderung laut Ausschreibung PLUS unserer kleinen Fahne ;)


    Mit ausgeschriebenen militärischen Märschen/Gepäcksmärschen habe ich aber erst letztes Jahr begonnen.