Beiträge von Mr.Freeze

    Nr. 10/20 hat nun den Weg zu mir gefunden :D
    Eigentlich wollte ich schon immer ein FULCRUM C haben und Roberts Stonewashvariante hat dann letztendlich das Zögern überwunden.
    Stonewashed sieht das Messer erst so richtig gut aus und ich bin froh noch ein Exemplar bekommen zu haben.


    Meiner bescheidenen Meinung nach schreit es förmlich nach einem Col Moschin C in gleicher Ausführung :pray:

    Meine erste mobile Zollkontrolle:


    Unterwegs im Grenzgebiet EHST/Polen vom Zoll angehalten. Der übliche "Fragenkatalog" und dann entdeckte der Beamte mein MAXPEDITION Fatboy.
    Kameratasche? Nö - nur'n bisschen EDC Gerödel! Da würde ich gerne mal reinsehen.


    ...ich glaube er hat es nicht verstanden! :D

    Der Fatboy kommt immer mit, wenn ich meine "Homezone" verlasse. Soll es unauffälliger sein, trage ich ein M2 Waistpack. Meine "Urban-Taschen" sind immer schwarz, das fällt nicht so auf! Das wichtigste wie Messer, Lampe, Stick, Uhr und Money trage ich nur am Körper.

    Hier mal ein kurzes Praxis Review zum UKPK LB LW


    In Worten: UK PenKnife Leaf Blade Lightweight


    Wie alle UKPK handelt es sich um ein nicht arretierendes einhändig zu öffnendes Messer. Die Klinge wird einzig durch die Kraft der Rückenfeder offen gehalten. Zwar mit spürbaren, aber nicht sonderlich kraftvollen Rastern bei 90° und 180°. Einhändig öffnen fast etwas schwerer als das Schließen. Die Klinge kann beim einstechen vom Schnittgut relativ leicht einklappen, da ist etwas Vorsicht angebracht. Wenn der Zeigefinger in der vordersten Fingermulde liegt, sind Veletzungen aber fast ausgeschlossen! Das Messer liegt mit seinem FRN Griff gut und führig in der Hand, die Haptik ist spydercotypisch gut. Der Drahtclip hat die perfekte Spannung - nicht zu hart und nicht zu weich. Bei den 52 Gramm die das Messer wiegt ist der Clip von der Drahtstärke eh oversized. Das Finish des Klingenrücken und der Rückenfeder lassen hingegen wünsche offen! Da fehlt einfach der letzte Schliff. Ein DELICA sieht da um längen wertiger aus. Auch die Schneidfase war für Spydercoverhältnisse recht grottig!


    Doch nun zum eigentlichen Anliegen: Der Klingenstahl
    Hat sich der letzlich verwendete GIN-1nicht gerade sehr beliebt gemacht kommt bei diesem UK PenKnife der CTS-BD-1 zum Einsatz.
    Wo ist der Unterschied? Gegenüber des GIN-1 enthält der BD-1 etwas weniger Silizium (-0.07), Phosphor und Schwefel entfallen ganz. Dafür enthält er 0.10 Vanadium die dem GIN-1 vorenthalten waren.
    Der CTS-BD-1 muß ein sehr feines Gefüge haben, da sich eine sehr feine Schneide ausschleifen lässt. Er wirkt recht zäh und auch ziemlich Schnitthaltig. Bei normalem Alltagsgebrauch reicht ein gelegentliches Abziehen auf dem Leder und die Schärfe ist wieder da. Auch bei härterem Schnittgut oder den klassischen "Schärfekillern" schlägt sich der Stahl recht gut. Zwar geht die Rasierschärfe nach und nach verloren aber man kann immer noch gut mit der Klinge arbeiten. Meinem Empfinden nach ist der BD-1 dem GIN-1 gegenüber kein Quantensprung, aber deutlich besser!


    Na wo soll ich anfangen :S


    Zuerst gab es mal eine Grenzkontrolle bei der der CID Cal.45 für ein Schiessstift :huh: gehalten wurde und daher eine noch genauere Untersuchung von meinem EDC :rolleyes:


    Der Gesichtsausdruck der Zöllner war einfach göttlich :D
    :



    Hmmm... das Sie Dich irgendwann mal wegfangen ist nur eine Frage der Zeit! Mit dem was Du als "EDC" rumschleppst, ziehen andere in den Krieg... :D

    Da ich generell alle Messer erstmal gescheit schleife kann ich schon folgendes berichten:


    Der Stahl ist ziemlich zäh und scheint vom Gefüge her sehr feinkörnig zu sein. Es hat sehr lange gedauert bis ich die Schneidfase "blank" hatte! Heraus kam eine sehr feine Schneide (mit 1000K abgezogen). Geschnitten hab ich bisher nur weiches Zeug und Verpackungsmaterial und kann zur Schnitthaltigkeit noch keine Aussage treffen! Bedingt durch den herabgesetzen Hohlschliff und der relativ dünnen Klinge ist es aber ein richtiger Cutter.