Beiträge von Juliett Romeo

    Und schon wieder eine neue Wendung. Das neue universell zu verwendende "Scorpion"-Muster bekommt noch zwei Ableger: einen für Woodland und einen für die Wüste. Siehe hier. Bin mal gespannt, ob wir da Clones von Multicam Tropic und Multicam Arid sehen werden...


    Achso, ja: die Restbestände an UCP-Sachen sollen coyote braun gefärbt werden. Siehe hier. Ja, auch bspw. die Sachen, die einen hohen nur schwierig färbbaren Anteil an Nylon/Cordura/Polyester haben. Ob das wohl klappt?

    Guten Morgen,


    Die Katze ist aus dem Sack. Der US Army Camouflage Improvement Effort ist an die Wand gefahren und man wird in Zukunft das Vorgängermuster des Multicam Pattern, das gemeinsam mit Crye entwickelt wurde, als neues Muster der US Army einführen.


    hier scheint es noch eine interessante neue Wendung (um nicht zu sagen: Winkelzug) zu geben: Fox News berichtet davon, daß Scorpion 2 nicht mal einfach so genommen wird, sondern daß es noch netterweise ein bißchen modifiziert worden ist, daß es nun auch wirklich quasi dasselbe ist wie Multicam. Siehe hier:


    Zitat von Fox News

    ... Gen. Dennis L. Via confirmed that the Army has adopted Scorpion W2 camouflage, a government-owned pattern that Army camouflage officials have altered to look nearly identical to the MultiCam pattern the service adopted for soldiers deployed to Afghanistan in 2010. ...


    Als erstes kommt einem da natürlich der Gedanke, daß Caleb Crye es bestimmt nicht so schnafte findet, wenn die US Army erst sein Angebot für Multicam ausschlägt, um dann ein eigenes Muster so abzuwandeln, daß es de facto Multicam ist.


    Diese Gefahr sieht die US Army offenbar auch und hat folgenden... ähm... Plan... dafür:


    Zitat von Fox News

    ... But it's still unclear if the Scorpion W2's similarity to MuliCam will create future legal challenges for the Army.


    "I'm aware of the issue, but I'm not exactly certain how we will deal with that," Via said. ...


    Gruß,

    Soweit ich das auf die Schnelle überblicke, passt der TT Mission Bag auf deine Anforderungen.


    Als Handgepäck geht er zumindest lt. diesem Review hier auch durch. (Auf der Seite nach "Handgepäck" suchen.)


    PS: ich bin 2 cm größer als Du und finde den bequem. Passt also auf unsere Körpergröße. Und Forenpartner TACWRK hat den im Angebot, also würdest Du auch noch in den Genuss von Forenmitglieds-Rabatt kommen. Fällt mir gerade noch so ein.


    Gruß,

    Auch von mir herzliche Glückwünsche zum Nachwuchs! (Ich bekam ein ähnliches Paket vor 6 Monaten und heute hätte dessen Zustellung aufgrund des auf wunderbare Weise wie von selbst auf mehr als das doppelte gestiegenen Gewichts vermutlich mehr Porto beim Storch gekostet.)


    Ich hab heute vom Forenpartner @GearManiacs meine UF Pro Striker XT Hose in coyote bekommen (mit dem feinen 500-Facebook-Likes-Rabatt). Nach dem super Review von LowEndD (Pine Survey) und einigen anderen sehr positiven Berichten, z.B. von Project Gecko, wollte ich 2x zuschlagen (coyote und oliv), aber die 7013-Variante war gerade in meiner Größe nicht zu kriegen.


    Und: passt wie angegossen. Extreme Wohlfühlhose! Könnte meine EDW*-Hose werden, wenn ich nicht auf Arbeit ein etwas feineres Stöffchen tragen müsste.


    *EveryDayWear :)

    Mittlerweile tendiere ich immer mehr dazu, mir die Marmot Precip nochmals zuzulegen. Der Schnitt ist überarbeitet worden und wohl auch die Beschichtung.


    Ich hatte die vor 1 Woche gekauft und habe sie heute zurückgeschickt. Das hatte zwei Gründe:

    • Zum einen den Einstell-Klettstreifen im Nacken, der die Kapuzengröße regelt: Selbst bei maximaler Raffung befand sich der Kapuzenschirm immer noch über meiner Nasenspitze, sprich: ich hab nix gesehen. (Und ich hab üblicherweise nicht so'nen kleinen Kopp, daß mir das häufig passiert.)
    • Die Klettstreifen an den Bündchen waren mir etwas zu "friedlich", sprich: wenn man sie zuklettete, dann gingen sie doch eher leicht wieder auf, auch wenn man sie richtig fest presste.

    Gruß,

    Aus Produktmanagement-Sicht (sorry, kann aus meinem Beruf wohl nicht so schnell raus gedanklich) ist Klett wohl so'n typischer Fall für "zwei Anforderungen schließen sich gegenseitig eigentlich aus".


    Die eine Anforderung ist in etwa: "Tasche muss simpel zu öffnen sein, auch mit klammen Händen oder mit Handschuhen."


    Die andere Anforderung ist in etwa: "Tasche muss leise zu öffnen sein und der Öffnungsmechanismus muss unempfindlich gegen Dreck sein."


    Nu gibt es nicht viele Möglichkeiten für einen Taschenöffnungsmechanismus. Im wesentlichen sind da Reißverschluss, Knopf, Klett und (abgeschlagen) Magnetverschluss.


    Keiner dieser vier Kandiaten erfüllt alle der o.g. Anforderungen, jeder nur ein paar:

    • Ein Reißverschluss schränkt die zu öffnende Breite immer ein bißchen ein, ist nicht total leise und als Material und in der Verarbeitung im Vergleich zu den anderen drei Kandidaten etwas teurer.
    • Knöpfe sind mit Handschuhen oder klammen Händen schwierig. Dafür sind sie leise, unanfällig gegen Schmutz und auch selbst reparierbar.
    • Klett ist nicht unempfindlich gegen Dreck, laut, aber billig als Stoff und auch in der Verarbeitung. Und einfach in der Handhabung ist es auch.
    • Magnetverschlüsse wären zwar leise, billig, dreckunempfindlich und auch mit Handschuhen bedienbar. Aber sie gehen halt doch vielleicht mal unvermittelt auf.

    Jede Firma muss sich nun halt entscheiden, was sie jetzt nimmt. Alle der obigen Anforderungen zu erfüllen geht eh nicht. Und das Controlling sagt, daß es auch noch billig sein muss. Und dann kommt halt bei vielen Firmen Klett als Lösung raus.

    Nette Pouch! Zuerst hatte ich ein bißchen gerätselt, ob die aus übriggebliebenem 5 cm Gurtband oder übriggebliebenem Cordura ist. Aber ist wohl Rest-Cordura, wenn ich's recht sehe.


    Zum Bild 3: Der Boden der Tasche ist nicht einfach "rund", sondern endet "spitz". Wie kam's daß Du das so genäht hast? Ich glaube, das ist nicht so häufig so zu sehen. Ist das, um die beiden Cordura-Enden "zu verstecken" (unterzuklappen)?


    Was das Experimentieren mit den Einstellmöglichkeiten der Nähmaschine angeht: Wer ein positives Verhältnis zur Physik dieses Planeten hat, darf sich m.E. durchaus zutrauen, die im Anwender-Handbuch der Maschine beschriebenen Einstellmöglichkeiten auch mal zu nutzen. Ich sehe da keinen Grund, hier jetzt plötzlich vor lauter Angst vorm Schraubenverschlucken so 'ne Art großen Nähmaschinenführerschein dafür zu fordern. :P


    Die Einstellungen sind doch zum Einstellen da. Dafür sind sie ja dran an der Maschine.

    Wenn ich was fertig genäht habe und es mir anschaue, kommt mir meist spontan folgender Gedanke: "Argh... guck mal hier... wenn ich die Zeit jetzt mal kurz um 2 Wochen zurückdrehen könnte, würde ich das viiiiiiel viiiiiiiiel besser machen!" - Kennste den?


    Ansonsten: schönes Stück!


    Gruß,

    Ach herrje...


    Klingt ein bißchen wie: "Wir haben es einfach nicht geschafft, Crye so unter Druck zu setzen, daß sie uns die Rechte an Multicam zu unseren Bedingungen überlassen, also nehmen wir das ähnlichste was es gibt und an dem wir bereits die Rechte haben."

    Nabend derLichtschalter,


    Zu Bild 15 von 20: Ach guck mal, es wird also ein Kissenbezug, was Du da die ganze Zeit bastelst - das hättest Du aber auch gleich sagen können :P (nur ein Scherz).


    Zu Bild 17 von 20: Was ich für das Fixieren des Snüffelstücks der Blase auch ganz gut geeignet finde, ist ein Web Dominator. In "noch einfacher" geht auch Shock Cord mit (oder sogar ohne) Kordelstopper.


    Zu Bild 19 von 20: Es hätte hier möglicherweise nicht so schickt ausgesehen, aber eine Möglichkeit wäre gewesen, auf der oberen Seite des Fotos (also auf der dem Rücken des Trägers zugewandten Seite des Bags) die Molle-Streifen in die Naht zwischen dem Rücken- und dem Seitenteil hineinlaufen zu lassen (ist beim Original auch nicht so, ich weiß).


    Jetzt musst Du vermutlich innen noch ein paar Meter Einfassband verarbeiten, oder? Viel Freude wünsche ich! :D


    Gruß,

    "Stichlänge bei 1" - ist das die Millimeter-Anzahl oder die Stellung auf einem Einstellrad bei Deiner Maschine? 1 mm Stichlänge ist für Gear dieser Art schon ungewöhnlich kurz.


    Gruß und weiterhin viel Spaß (ich werde mal an 'ner "taktischen Fleecejacke" mit Schulterbesatz aus Kryptek Typhon weiterarbeiten...)

    Stichlänge etwas weiter kann in der Tat helfen. Nähte werden wie von Zauberhand gerader, auftrennen ist einfacher und man ist plötzlich auch schneller. Geht natürlich (in minderem Maße) auf Kosten der Robustheit.


    EDIT: SR Tactical baut gerade an was ähnlichem. Hier der Link auf den Thread.


    Gruß,

    Klasse Projekt!


    Du schreibst einmal, daß das Einfassen Dir Schwierigkeiten bereitet, weil das Mesh-Gewebe unterm Einfassband rausrutscht. Fixierst Du es irgendwie, bevor es unter die Maschine geht? Ich finde diese Klammern hier recht hilfreich. Mit denen kann man auch gut steuern, daß das Einfassband gleichmäßig sitzt (also auf der Unterseite gleich weit auf den Stoff ragt wie auf der Oberseite).


    Alternativ kann man auch eine Einfassbandzuführhilfe verwenden. Manche Nähmaschinen haben auf der Stichplatte genormte Bohrungen, an die die angeschraubt werden kann. Manche auch nicht.


    Bei Bild 3 von 12 sieht das für mich so aus, als wenn da zwei Lagen Einfassband übereinander liegen. Stimmt das? Wenn ja, warum?


    In Bild 4 von 12 ist ganz unten rechts das Ende des Einfassbands zu sehen, richtig? Das wird üblicherweise gegen Ausfransen nochmal untergeklappt.


    In Bild 5 von 12 laufen zwei Nähte entlange des Reißverschlusses nach oben. Ist da auf der Innenseite noch eine Schicht Stoff druntergenäht? Oder ist die zweite Naht nur "auf Nummer sicher"?


    In Bild 6 von 12, wo die ganzen Molle-Streifen verarbeitet sind, sehe ich auf der linken Seite, daß die nicht besonders weit "untergeklappt" zu sein scheinen. Die linkeste Naht auf den Molle-Streifen scheint die "Unterklappung" nicht besonders weit zu greifen. Es könnte sein, daß Dir von diesen Unterklappungen mit der Zeit einige "rausrutschen". Ggf. möchtest Du da noch eine zweite Naht etwas weiter links setzen.


    Der Griff in Bild 7 von 12 ist interessanterweise genau "upside down" zu den Rucksacktragegriffen bei TT. Die haben "oben" eine Lage 5 cm Gurtband und untendrunter eine Lage 2,5 cm Gurtband. Die Einschnürung ist genau so gemacht. Das macht nach außen die Wirkung, "nur ein Teil" zu sein. Die Vernähung des 2,5 cm Gurtbands verstecken die unter der Vernähung des 5 cm Gurtbands. Auch hier sehe ich wieder zwei Nähte auf dem RV und rätsele gerade, wofür die beide da zu sehen sind.


    Mit den beiden dreieckigen Rückenpolstern auf Bild 8 von 12 (sind das doch, oder?) hast Du Dir ja noch eine Menge Arbeit für ein stylishes Element gemacht, puuuuh.....


    Ich hab hier ja noch das Material für den Nachbau eines TT Combat Pack in A-TACS AU liegen, aber im Moment komme ich absolut nicht dazu, mich dem Projekt zu widmen. Bin auch Fan von A-TACS AU.


    Achso: welches Garn benutzt Du da? Ist das ein 40er Garn? Es sieht mir ein bißchen dünn aus. Aber da mag ich mich täuschen...


    Ich bin schon auf die weiteren Fotos gespannt!


    Gruß,



    Achso, ich nähe Reißverschlüsse folgendermaßen an:



    Zuerst nähe ich die Naht 1 - - - -. Dazu lege ich den Stoff und das RV-Band rechts-auf-rechts und passe auf, daß die Naht weit genug entfernt von der RV-Mitte ist, daß der Schieber später noch neben der Naht herpasst.


    Danach nähe ich die Naht 2 - - - - von der linken Seite des RV-Bandes her eng an der RV-Kante entlang.


    Angenehm ist dabei, daß die unversäuberte Stoffkante damit "weg" ist. Eingenäht zwischen Naht 1 und Naht 2.


    Gruß,