Ein sehr schönes Messer!
Mein absolutes Lieblingsmesser von Bark River — das Boone I.
Ein sehr schönes Messer!
Mein absolutes Lieblingsmesser von Bark River — das Boone I.
Neuzugänge Juni 2022
Meine Neuzugänge im Juni waren wieder meist nostalgischer Natur.
So konnte ich eine schweizerische Zeltbahn M31 erstehen (die eidgenössischen Kameraden nennen das glaube ich "Zeltblache").
Dazu kam eine Gamelle M1935 aus Frankreich.
Etwas jünger - von 1959 - ist das deutsche Eßbesteck.
Weiterhin gab es eine SAS-Tasse.
Krönender Abschluss ein Patch der GIGN-Einsatzfallschirmspringer, letzteres aus der Hand eines französischen Kameraden der GIGN. Eine große Ehre!
DWH
2022-06_CH-Zeltbahn M31.jpg2022-06_Gamelle M35-01.jpg2022-06_Gamelle M35-02.jpg2022-06_Gamelle M35-03.jpg2022-06_GIGN-Einsatzfallschirmspringer-Patch.jpg2022-06_SAS-Tasse.jpg
Ich grabe diesen Thread noch einmal aus, da ich neulich beim Aufräumen ein Relikt aus den 1980er Jahren gefunden habe und einen Gelegenheitskauf hatte.
Der Kultfilm "Crocodile Dundee" ist hier mit Sicherheit schon angesprochen worden ("Das ist ein Messer"). Er hat ohne Zweifel einige Solinger Messerschmieden dazu inspiriert, kurzschwertgroße Bowie-Messer aufzulegen.
Zwei Beispiele sind hier: Das Anton Wingen "Crocodile Hunter" stammt aus den 1980ern und war in Gebrauch. Daher ist auch die Ätzung "Crocodile Hunter" nahezu verschwunden. Ich habe es kürzlich beim Aufräumen wiederentdeckt.
Das zweite Messer von Haller kam erst kürzlich zu mir. Angeblich Solinger Fertigung, wobei auf der Schachtel "Made in Taiwan" prangte. Haller hatte nach Auskunft des Vorbesitzers seinerzeit Messer in Fernost endmontieren lassen, auch die Scheide wirkt irgendwie Plastikledermäßig. Dafür war es ein reines Vitrinenstück.
DWH
Bilder wären klasse - auch hinsichtlich der Tageslichtwirkung.
DWH
Der spektakulärste Neuzugang ist sicherlich die bewährte Kuiu Guide DCS-Softshell-Jacke im Tarnmuster Valo.
Genau das Gegenteil - warnen statt tarnen - soll der Orca-Schwimmneopren für die beginnende Open-Water-Saison. Eignet sich sicher auch zum Driven Spearfishing.
Meine Bowie-Messer-Sammlung wuchs um ein älteres schlankes Modell von Lindner.
Aus der Sammelpunkteaktion einer Supermarktkette stammen eine Edelstahl-Proviantdose und eine Stirnlampe.
Dann konnte ich eine alte olive Bundeswehr-Zeltbahn ergattern. Die hat wohl seit 1969 nur in Depots gelegen.
Die gleiche Nostalgie packte mich beim Internen Verbandsabzeichen des Panzeraufklärungsbataillon 2 - in tarn und farbig.
DWH
Das liegt aber auch daran, daß sich mit Aussetzung der Wehrpflicht die Reserve massiv verändert hat und - wie die Bundeswehr insgesamt - längst kein Spiegelbild der Gesellschaft mehr ist, sondern allenfalls das sicherheitspolitische Desinteresse und Unvermögen widerspiegelt.
Zurück zum Thema: Mir fehlen leider die Erfahrungswerte, wie viel Krylon vonnöten wäre, um eine akzeptable IR-Tarnung zu erreichen.
Hier im Forum schrieb jemand, man müsse das Ausrüstungsstück in Farbe tunken. Kann das jemand bestätigen?
DWH
Es gibt doch diese Umtarnfarbe-Sets bei der Bundeswehr für Wüstengebiete. Ich meine, das wäre Schlämmkreide.
DWH
Oder man ist Reservist und will das Ding auch dienstlich nutzen... ![]()
Herrje, jetzt driftet es aber langsam ab. :laber:
DWH
Ich hatte es anderswo schon erwähnt: Seit über 25 Jahren ist eine Citizen Aqualand Classic im und unter Wasser meine ständige Begleiterin.
Auf einer der letzten "boot"-Messen habe ich sie der Firma Juwel/Goldberg aus Mannheim zur Generalüberholung gegeben.
Sie läuft und läuft und läuft...
DWH
Das Leibermuster war definitiv NICHT unbewusst IR-schluckend.
Es gibt eine umfangreiche Untersuchung der Alliierten dazu (Richardson Report).
Und qualitative Textilausrüstung ist sicherlich nicht so einfach durch Fernostfertigung reduzierbar. Vor allem derzeit nicht. Stichworte sind Lieferkettenproblematik sowie Verknappung der Fertigungs- und Transportkapazitäten.
DWH
Falls der Cowboy, dessen Meisterwerke ich hier im Forum ebenfalls bewundere, keine Kapazitäten hat: Be eBay gibt es einen Anbieter "Lederscheiden nach Maß" oder so ähnlich. Bei dem habe ich für ein altes Schlieper Bowie eine neue Scheide anfertigen lassen, das war sehr solide Arbeit.
DWH
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entstand das sogenannte "Leiber-Tarnmuster", das aufgrund des Musters, vor allem aber des Materials und der Drucktechnik vor IR-Aufklärung schützte. Diese Technik kam auch beim Bundeswehr-Amöbentarn zur Anwendung und auch das ältere rotstichige schweizer Muster basierte auf dieser Entwicklung.
Ich persönlich würde bei Rucksäcken und Taschen eher mit Krylon als mit Schlämmkreide arbeiten.
DWH
Citizen Promaster sind seit Jahrzehnten eine Hausnummer. Läuft und läuft und läuft. Klasse.
Ich habe noch eine alte Aqualand Classic aus den 1990ern.
Vor ein paar Jahren auf der "boot" Herrn Goldberg von Juwel-Taucheruhren zur Generalüberholung gegeben. Unkaputtbar.
DWH
Gleich als erstes: Das BME gefällt mir ganz gut.
Ich will noch einen Aspekt benennen, und das ist die Logistik. Es mach sich schon bemerkbar, ob ich Kampfbekleidung in einem oder in zwei Tarnmustern vorhalten muss. Auch bei der Materialbeschaffung, die in den nächsten Jahren eh angespannt sein dürfte, weil sich Lieferkettenproblematiken ergeben und auch die Zahl der Kon fektionäre nicht unendlich ist.
Eine Weile hat man es ja auch bei der Bundeswehr gesehen. Da ist die zum Soldatensystem IdZ-ES gehörige Kampfbekleidung in Drei-Farb-Tarndruck beschafft worden. Die Folge war, daß die stolze Streitmacht ihre Grenadiere damit auch durch die grüne Heide gejagt hat.
Wer weiß, vielleicht erfolgt ja irgendwann mal der Schritt, daß multitarn querschnittlich ausgegeben wird. Obwohl die unterschiedlichen deutschen Muster (5-Farb-, 3-Farb-, Wüsten-, Winter-, Multi-Tarndruck schon ihre Berechtigung haben.
Ich habe in den letzten Jahren übrigens das alte Rhodesien Brushstroke als relativ gutes Universaltarnschema für mich entdeckt.
DWH
Bevor es gleich in die Walpurgisnacht geht, hier ein paar der Neuzuänge im April.
Neben dem Belgischen Jigsaw-Smock freute sich die Tarnmuster-Referenzsammlung über ein Duckhunter-Shirt, angeblich ais Nam.
Dann konnte ich ein Mammut-Fahrtenmesser und zwei ältere Martiini-Finnmesser auftreiben.
Ebenso konnte ich einen Kampfrucksack 90 der Schweizer Armee ergattern. Meiner ist von einer Firma R.Rossi 1991 in Tessin hergestellt worden.
Der Osterhase legte mir zudem eine sehr stylishe Carinthia TLG in woodland ins Nest. Sehr schönes Teil, gerade jetzt für den Übergang!
Und dann gab es noch das Barett des neu aufgestellten britischen Ranger Regiments.
DWH
Hier nochmal ein Stück, welches ich nicht liegen lassen konnte: Eine M65 von American Apparel von 1991.
Das Abzeichen auf dem linken Ärmel (aus Trägersicht) ist das vom 11th Armoured Cavalry Regiment, damals stationiert in Fulda, heute auf der Nellis Base bei Las Vegas.
Das Abzeichen auf dem rechten Ärmel ist das von der 3rd Armoured Division. Damals im Raum Frankfurt stationier (eine Brigade lag in den Ray Barracks in Friedberg), inzwischen aufgelöst.
Die Abzeichen sind original, aber wohl nachträglichg aufgebracht worden, denn die Jacke ist vom Zustand her ungetragen.
DWH
Brumbaer hatte schon mal eine jüngere Variante davon gezeigt, hier ist nochmals zwei etwas ältere Stücke, allerdings neu in meiner Sammlung:
Belgische Feldjacke von 1958 bereits im "Jigsaw"-Muster.
Der Schnitt entspricht weitgehend dem meines Kongo-Brushstroke-Smocks, nur daß er keinen Front-Reißverschluss hat und die Taschen ausnahmslos mit normalen Knöpfen statt Druckknöpfen geschlossen werden.
Die Zeltbahn entspricht weitgehend der älteren trapezförmigen Bundeswehr-Dackelgaragenhälfte. Leider fehlt zu der Zeltbahn das Zubehör.
DWH
Eben. oder auch einer vom Discounter, die alle paar Monate mal angeboten werden. Da habe ich auch ein Zeit her, was maximal ein, zwei Mal im Jahr genutzt wird.
DWH
"Out of the Box" würde ich immer noch zu dem Carinthia-Defence System greifen.
Habe den Defence 4 und den Tropen und bin damit sehr zufrieden. Auch vomn Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bis 5 Grad draußen und Indoor tut es aber sicher auch der alte BW-Mumienschlafsack. Den kriegt man relativ günstig. Ist halt vom Packmaß her etwas voluminöser und schwerer.
DWH
Was den Jägerrucksack-Nachbau anbelangt: Das ist Standard-Armyshopware von MFH. Meiner kam über ein online-Auktionshaus.
DWH