Unglaublich, dass dieser Thread an mir vorbei ging. Dabei ist das für mich quasi ein SHTF-Szenaio. Hättest auch mal was sagen können, Rolf. 
Mein Altoids-Tin-Kit und Esee Mess-Tin-Kit stelle ich ein andermal vor. Heute solls um die Extended Gassigehausrüstung gehen.
Ich bin ebenfalls wirklich viel mit unserer Hündin an sehr abgelegenen Strecken unterwegs, auch abseits der Wege im Revier. 9-15km machen wir eigentlich täglich (je nach Zeit), an freien Tagen auch gerne wesentlich mehr und ggf. auch mit Übernachtung.
Aktuell, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, trage ich dabei ein Paar Hanwag Stiefel (Alaska oder SF), eine UFPro P40, Helikon UTP oder so eine olle Fjällräven oder Lundhags Hose. Obenrum gerne ein Sweatshirt mit Unterhemd (Arc'teryx oder LMS), darüber eine Arc'teryx Atom LT oder Cold Weather WX. Als Kopfbedeckung ein Boonie, eine Ushanka oder ein Jeep-Cap von Elbe-Team.
Außerdem dabei ist natürlich unsere Hündin, die ihr kleines IFAK selbst trägt samt selbst gebauter Leine und einem Geschirr von Marcel.
Heute sind Hanwag SF, UTP, LMS Sweater, Jeep-Cap und Atom LT im Einsatz. Gehalten wird die Hose von einem Einsatzgürtel, dem Jed-Belt, ebenfalls von Marcel.

Am Jed-Belt ist ein Petzl Oxan Karabiner eingehängt, an dem normalerweise die Hundeleine hängt. Daneben eine "Multi Purpose Pouch" (MPP) von David / WI-Outdoor. In der Hosentasche darunter befindet sich ein Leatherman Surge, das ich beim Loadout leider vergessen habe mit rauszulegen. Darunter wiederum, mit direktem Zugriff, Pfeffer. An einem großen S-Biner hängen noch Sealskinz Handschuhe. Sind relativ neu, machen sich gut.


Rechts und links der Wirbelsäule, also auf 5 und 7 Uhr, sind ein Survive! GSO4.1 mit Feuerstahl (inkl. Zunder und Wasserentkeimungstabletten im Griff) und eine 0,5-Liter-Klean Kanteen angebracht. Wir haben hier das Glück, dass aus beinahe jeder Ecke eine Quelle entspringt, an denen man seine Wasserflaschen neu befüllen kann. Deshalb sind in der Regel die 0,5L ausreichend. Notfalls könnte man in der unbeschichteten Edelstahlflasche aber auch Wasser abkochen. Zusammen mit den Wasserentkeimungstabletten wäre das eine sichere Bank.

Außerdem noch in der rechten Beintasche: ein Verbandpäckchen (abgelaufen, ich weiß) und ein Booboo-Kit. Hier nochmal zusammen mit GSO4.1, Feuerstahl und Pfeffer.

In der Magazintasche links befindet sich dann (aktuell) eine Nitecore P20i mit Thyrm Switchback. Rechts vorne haust eine angeleinte Helikon Notfallpfeife, darunter Kacktüten (für den Hund), Taschentücher und ein slim Bic-Feuerzeug mit Gorilla-Tape umwickelt und mit Kydexspange gesichert.

Die MPP beherbergt allerhand Krempel, der je nach Tour auch leicht veriieren kann. Im Regelfall befindet sich darin ein Vortex Solo 10x36 Monokular, ein Buff/Schlauchschal, 3-4 Kabelbinder, eine Nitecore HC65 v2 (mit Beacon-Funktion für Notsignale und Rotlicht) inkl. Ersatzbatterien im Thyrm Cell Vault18. Außerdem ein RATS-Tourniquet, Nitril-Handschuhe, eine "Survival-Decke", nadelspitze Pinzette, Knicklicht, Taschentücher, Gorilla-Tape zusammen mit Angelschnur (aufgewickelt), Ersatz-Kacktüten (ebenfalls für den Hund), selbstgebaute Powerbank mit USB-C-Leitung, ein Wundverband, Blistex, Paracord und in einem Srohhalm eingeachweißte Vaseline-Wolle.

Neben meinem Telefon, das natürlich immer dabei ist, habe ich im Regelfall eine Smartwatch am Handgelenk, mit der ich auch telefonieren kann wenn das Telefon ausfallen sollte. Tracking-Funktion für meine Frau ist auch dabei (ja, wir vertrauen uns
).
Ist ne Menge Gerödel und ich habe da schon einiges durchprobiert. Auch diverse Tragemöglichkeiten, - so mag ich es aber tatsächlich am liebsten. Alles kompakt am Mann. Wenn es dann doch mal mehr sein muss, weil wir übernachten oder ganztägig unterwegs sind, kommt der Wilderness Survival Pack von WI-Outdoor mit.
Freue mich auf viele weitere Postings hier.
Grüße
Idox