Beiträge von basti

    Hi,


    nicht schlecht der Floh... :thumbup:


    Schöner Damast. Ein interessantes Griffdesign hast du gewählt. Es ist sehr klein und scheint trotzdem recht gut in der Hand zu legen. Ich mag sehr kompakte/ kleine Messer (das Perrin Shark ist eins meiner Lieblingsmesser).


    Einen einseitigen Anschliff finde ich auch gar nicht so schlimm (wenn er rechts ist). Komme mit dem Shark sehr gut klar und es ist ruck zuck wieder geschärft.


    Insgesamt stimmige Formen. Eine kleine Lederscheide würde gut passen.



    gruß
    Sebastian

    Moin,


    klar... die Fotos sind anbei...


    Vielen Dank für deinen Eindruck bzw. Bericht zum Messer. Raidops ist eine interessante Bereicherung auf dem Messermarkt. Zudem macht Raidops außerdem noch klasse Titanskulls.


    Hinter Raidops steckt kein großer Hersteller sondern hauptsächlich eine Person: Kim (nach meinem damaligen Kenntnisstand von vor 1-2 Jahren). Ein sehr netter Kerl. Dieser Messermacher lebt und stellt seine Messer in Korea her. Die Preise sind für handmades eigentlich ganz ok.


    Anfangs arbeitete Kim hauptsächlich mit dem Werkzeugstahl Böhler M2 und die meisten Messer bestanden daraus. 2007 stolperte ich dann im USN über Bilder eines little John aus S30V. Aufgrund der Rostträgheit gegenüber dem M2 der von mir eher favorisierte Stahl. Von dieser S30V Variante handelt es sich um eins von 2 Exemplaren, welche Kim gemacht hatte. Mir gelang es dann, nicht zuletzt dank Holger`s Hilfe, dass andere Exemplar zu bekommen. Bei diesem ist die Klingenbeschichtung noch etwas matter, während diese bei neueren Messern seidig matt und etwas glatter ist.


    Die Verarbeitung ist, wie mirtin schon schrieb, sehr gut. Auch wenn die Griffe auf den Bildern zum Teil sehr eckig aussehen liegen die Messer sehr gut in der Hand. Aufgrund der tiefen Fingermulde für den Zeigefinger ergibt sich ein ähnliches (sicheres) Griffgefühl wie beim Spyderco Streetbeat. Aufgrund der massiven 6mm Klinge und des massiven Flacherls in voller Materialstärke sicher kein Messer, welches man so schnell "klein" bekommt. Meine beiden haben einen leichten Hohlschliff, aus welchem insgesamt keine so schlechten Schnitteigenschaften resultiert (bei einer 6mm starken Klinge).


    Absolut empfehlen kann ich, neben G-10 etc, mal Dynawood als Griffmaterial auszuprobieren. Passt optisch sehr schön zum Messerstil. Dabei handelt es sich um eine Art stabilisiertes Schichtholz. Es ist sehr stabil und hat sich bisher als nicht weniger robust, als G-10, herausgestellt.


    Die Kydexscheiden von LCG-Gear sind erstklassig. Sehr sauber verarbeitet und das Messer rastet mit einem angenehmen klacken ein. Auch das kleinere little John passt sehr gut in die Kydex des größeren. Bei der Scheide meines kleineren John handelt es sich um eine Kombination mit einer Halterung für eine kleine Surefire. Zudem sind die Scheiden mit einem Glowpoint ausgestattet. LCG-Gear hat eine eigene HP, auf welcher man viele sehr schöne Bilder sehen kann.


    Die Messer sind auf jedenfall ihr Geld wert.



    Hier die Fotos....



    Zuerst ein paar Eindrücke zur Klingengeometrie.








    Das little John (1 of 2) mit 7,5 cm Klinge (GL 16,2 cm), CPM S30V











    Karabiner und Teklok sind im im Lieferumfang enthalten.








    Das "kleinere" little John mit 6,7 cm Klinge ( GL 15 cm) Dynawood, CPM S30V






    Beide im Größenvergleich.





    Ein little John und ein Raidops Raptor.







    Weils gerade zum Thema passt, noch ein paar Eindrücke zum kleinen Raptor, welcher ebenfalls erstklassig gearbeitet ist. Sowohl Messer als auch Kydex.








    Und ein letztes zum little John


    Die Maxpedition fand ich an sich auch schon nicht schlecht, jedoch störten mich bei dieser die vielen Verschlüsse per Klett. Zudem benötige ich keine seitlich eingearbeiteten Gummistreifen, welche die Tasche flach halten.


    Die Tailor scheint mir hier ideal zu sein. Ich habe soeben eine MSM Stealth Util und ein paar Patches bestellt. Ich bin gespannt.


    Ansonsten kann ich Monkey auch nur empfehlen. Sehr freundlicher Kontakt und Versand(abwicklung) verlief immer sehr zügig.

    Das Terzuola scheint ein echt feines Teil zu sein. Gefällt mir sehr gut. Sehr schön auch, dass es nicht feststellbar ist.


    Die Klinge rastet auch im 90° Winkel ein. Somit scheint es wohl kein Mechanismuss wie das T-Mag zu haben. Im geschlossenen Zustand sorgen wohl zwei detend balls (von beiden Seiten), dass die Klinge zuverlässig gehalten wird. Warum das nicht die Rückenfeder macht.... ?(


    Bin auf jedenfall gespannt auf das Teil (und auf den Preis ;( ).

    Ich konnte die TK40 zwar noch nicht in den Händen halten, jedoch ist diese Lampe auch für mich keine Alternative. Ich hatte Glück, noch eine Jetbeam M1X aus dem ersten Run zu bekommen. Die Lampe ist sehr gut verarbeitet und funktioniert bisher sehr zuverlässig.


    Der Helligkeitsunterschied zur bspw. M20 ist schon ordentlich. Das macht Spass :disco:


    Aussehen und Handling finde ich nicht so gelungen gegenüber anderen Fenixmodellen, welche mir sehr gut gefallen. Zudem sind für mich 8x AA keine Alternative zu 3x CR123. Abgesehen von Größe und Gewicht (auch bei der Reserve in der Tasche) liege ich preislich z. T. teuerer, wenn ich nicht grade Zellen im Aldi kaufe. Klar..., bestelle ich die im Netz, kommt beides fast gleich. Dann kann ich jedoch auch gleich die CR123 bestellen zumal ich diese sowieso in einigen Lampen nutze. Da wäre einzig die bessere Verfügbarkeit der AA (in normalen Geschäften) der Vorteil.


    Die TA 30 finde ich auch sehr interessant. Ich hoffe, das man entgegen den Schilderungen im blauen Forum keine Rohrzange braucht um den Modusregler zu bedienen.

    Hi,


    ich konnte das Messer testen und meinen Bericht findest du ebenfalls mit vielen Fotos unter oben genannten Link. Das Messer ist sehr gut verarbeitet. Die Sache mit den "scharfen" Kanten im oberen Bereich ist imho nicht so wild. Dort könnte man vielleicht auch paar mal mit einem Keramikstab drüber fahren, wenn so sehr stört.


    Wäre für mich jedenfalls keine Grund, der mich am Kauf hindern würde, wenn das Messer gut gefällt.

    Wunderschön....


    Unglaubliches Messer. Hatte schon Fotos aus der Entstehungszeit gesehen.
    Die beiden Materialien sehen von ihrer Struktur her wunderschön aus.


    Dazu das unverkennbare Design Steffen... passt sehr gut.


    Ein schönes Stück hast du da!


    gruß
    Sebastian

    Hi,


    also ich würde sagen, dass eine Presse für ein ordentliches Ergebnis schon erforderlich ist. IIch habe mir erstmal eine recht einfache gebaut.


    2 MDF Platten (30x30) und auf beide Seiten je zwei Stücke in den selben Abmessungen aus Isomatte geschraubt. Unter die Schrauben noch Unterlegscheiben, da sich sonst die Schrauben durch die Matte ziehen. Nachdem das Messer mit dem Kydex entsprechend positioniert ist (vorsicht: verrutscht auch schonmal gerne schnell) nehme ich 3-4 Schnellspannzwingen umd das ganze gut zu pressen. Die kann man auch anziehen so fest wie möglich. Dann warten bis das Kydex ausgekühlt ist. Sollte mal ein Versuch nicht geklappt haben ist es auch kein Problem, dass Kydex nochmal zu erhitzen. Mit dieser Presse klappts eigentlich ganz gut. Natürlich kann man auch eine professionelle Presse kaufen.


    Hier ist eine ganz gute Anleitung mit Bildern zu finden:


    http://usualsuspect.net/forums/showthread.php?t=69130


    gruß
    Sebastian

    Igel:


    Ist ein sehr elegantes Teil mit schönen Linien. Tolles Messer. Besonders ohne den oberen Guard. Der hatte mich an meinem Shrapnel schon immer gestört.


    Ein Strider zu haben zu pflegen und liebhaben :D ist schon fein, aber das Teil auch zu benutzen macht richtig Spass. Wobei ich auch der Meinung bin, das ein Strider auch mit der Benutzung und Gebrauchsspuren nicht hässlicher wird. Wenn man so durch die Bildergalerien im USN schaut sind da einige nette alte User dabei die vielleicht, gerade aufgrund abgeriebener und blankgewetzter Stellen, reizvoll aussehen.


    Du hast auf jedenfall einen sehr schönen Fang gemacht.

    Bei den Fox sind auf jedenfall einige interessante Sachen dabei. Das Resurrection von Burke ist auch kein schlechter Entwurf.


    Ansonsten gefällt mir das Arkansas Hunter von Bob Dozier sehr gut. Ich finde, dass Messer ist sehr im Stil von Loveless gehalten und die gefallen mir sehr gut. Einfach ein zeitloses Messer. Mit dem CPM - D2 habe ich noch keine Erfahrungen gemacht.

    Danke für deine konstruktive Kritik. Meine Frage wird sicherlich auch öfters in Foren für Schusswaffen gestellt, da ich aber nichts mit denen am Hut habe, hab ich ei
    nfach mal hier gefragt. Was is denn daran jetzt so schlim ? Es geht um die Herstellung von Ballistic Gelantine oder ähnlichem X(


    sorry, wenn es falsch verstanden wurde.... dies bezog sich allein auf mein Posting!

    Hallo,


    es ist auch aktuell leider nicht einfach Messer von Olbertz zu bekommen. Die produzieren viel für die USA, eigentlich fast alles. Am besten man meldet sich bei Olbertz direkt und noch besser man vereinbart einen Termin und schaut persönlich vorbei. Dann kann man auch die Messer, welche aktuell zum Verkauf stehen (da Olbertz hauptsächlich wohl nur im Auftrag fertigt) direkt anschauen.


    Messer, welche mit Bulldog Brand gelabelt sind, werden auch von Olbertz hergestellt. Meine Exemplare sind ebenfalls genauso gut wie die Schlieper verabeitet (nur leider gerade für die Fotos nicht zur Hand gehabt... ).


    Auf diversen Solinger Messer sind sie auch mit eigenem Stand zu finden.

    Hallo,


    in letzter Zeit hört man leider vermehrt negatives in Bezug auf Klappmesser aus Solingen. Jedoch kommt auch heute nicht nur schlechtes von dort.


    Nach einigen modernen Messer hatte ich interesse an traditionellen Slipjoint-Foldern. Entschieden habe ich mich letztlich für die Messer der Marke Carl Schlieper. Diese werden bei der Firma Olbertz in Solingen hergestellt. Eigentlich hatte ich vor, mir nur eins zuzulegen, es sind dann doch mehrere geworden.


    Bei den Messer handelt es sich meist um traditionelle Formen wie Stockman, Congress, Whittler oder Copperhead in verschiedenen Größen und Ausstattung.


    Die Messer sind hochwertig und sauber verarbeitet. Ein kleine unsymetrische Kante oder Schleifkratzer vom Bandschleifer sind mal zu finden, jedoch stören bei diesen kleinen klassischen Messer nicht.


    Die Griffschalen sitzen alle Spaltfrei und sind absolut sauber an die Neusilberbacken und Platinen angepasst. Ein Übergang ist nicht fühlbar. Auch Federn, Backen und Platinen sind exakt angepasst und sitzen (ziemlich) Spaltfrei. Die Klingen werden durch stramme Federn zuverlässig offen gehalten. Einen "Zwischenstop" bei 90° geöffneter Klinge ist bei den meisten nicht vorhanden. Bei manchen Klingen ist ein leichten Klingenspiel bei (härteren) Testen spürbar, jedoch nicht störend, da ich den Einsatzbereich nicht bei groberen (Hebel)aufgaben sehe.


    Die größeren Exemplare liegen sehr solide und schwer in der Hand und eignen sich auch für Outdoor Aufgaben oder als Vespermesser sehr gut.


    Die Klingen sind hauptäschlich aus nicht rostträgen C75 gefertigt. Dieser stellte sich jedoch als nicht sehr empfindlich heraus und wenn man diesen etwas pflegt mit Rostspuren etc. nicht rechnen muss. Jedoch sind amnche Modelle auch mit rost(freien)trägen Klingen zu bekommen. Die Taschenmesser hätten werksseitig etwas schärfer sein können. jedoch lässt sich dies auch sehr schnell selbst beheben. Aufgrund verschiedener Klingenformen und Größen ist die Alltagstauglichkeit sehr hoch. Auch zum Anzug macht ein Stockman oder Congress eine sehr gute Figur.


    Die Messer sind insgesamt sehr solide gebaut. Das Finish ist sehr schön. Schade, dass diese Messer in Deutschland nicht mehr so weit verbreitet sind und die meisten Hersteller sich mit diesen Modellen auf den amerikanischen Markt konzentrieren. Das Preis-Leistungsverhältnis ist insgesamt sehr gut und die Messer bereiten Freude. Auch die Messer der Marke Bulldog-Brand, welche ebenfalls von Olbertz hergestellt werden, weisen eine ähnliche Verarbeitung auf (hatte leider zur Zeit des Fotografierens keinen Folder zur Hand).


    Man spürt, das die Messer Charakter haben und die Modelle, welche schon mein Großvater getragen hat, nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben.


    Anbei ein paar Beispiele.



    Congress mit jigged bone







    Stockman mit Kunststoffgriffschalen








    Congress mit Hirschhorn









    Hi,


    das ist glaube ich egal. Ich hatte mittelscharfen. Ich würde vielleicht keinen süßen Senf nehmen.


    Bei den Messern handelt es sich jedoch um nicht rostträgen Stahl. Einfach Senf in gewünschtem Muster auftragen unf vielleicht 10-20 min. warten. Die dunklen Linien ergeben sich am Rand des aufgetragenen Senfes. In der Mitte wird es nur ein kleinwenig dunkler.


    In natura siehts ziemlich klasse aus und man kann dem Messer schnell und einfach ein schönes Finisch verpassen. Mit einer Spritze lässt sich der Senf vielleicht noch feiner/ genauer auftragen.


    gruß
    Sebastian