Ich lese hier in der Regel weitaus mehr nur mit, als daß ich regelmäßig „nur meinen Senf dazugebe“.
Aber Anfragen wie diese geben mir da stets zu denken, um dann doch offen nachzufragen.
Inwiefern setzt man das Gewicht fest, indem man 90 Gramm als Obergrenze veranschlagt?
Bewegt sich das dann unmittelbar schon an der Zerreißgrenze der Hosennahten?
Spielt da wmgl. die eigene körperliche Verfassung/anatomische Beschaffenheit eine Rolle?
Ich meine, jetzt mal Klartext, ohne jemanden in irgendeiner Weise zu verspotten, von was sprechen wir hier eigentlich im Sinne von „Taschenmesser“?
Hier sind alle Charaktere, von professionellen Anwendern, Normalos, über Theoretikern, bis hin zu „Machern“ vertreten, die für alle möglichen infrage kommenden Taschenmesser ihre Erfahrungen und Ansichten kundtun.
Als Normalo ist meine Ansicht die, daß ein 120g leichtes FRN Police mein Maß der Dinge ist, dahinter ersatzweise ein Endura.
Zum Aspekt „Abnutzung“: der Clip liegt auf einem geglätteten Bereich der Griffschale auf, so daß ein übermäßiges Scheuern eher die Ausnahme sein sollte,
außer man übt täglich 1000x, John Wayne gleich, den schnellsten Folder des Wilden Weste(r)ns...
Als „Macher“ sage ich, gibt es praktische Möglichkeiten, die glatten Flanken der Stahlgriff-Modelle nachträglich griffiger zu gestalten, ohne sich nach außen hin rauh anzufühlen.
Meine Empfehlung wäre jedoch die FRN-Variante.
Grüße
Hatamoto