Beiträge von Hatamoto

    Nur mal so, für den kleinen Gedankengang,


    SÄGEZAHNUNG im ersten Drittel der Schneide ist doch voll für'n A. ....!


    Das mag im TAKTISCHEN Anwendungsbereich am meisten Sinn machen, steht doch an dieser Stelle der größte Druck zur Verfügung.


    Aber zum Schnitzen, im Wald, Buchen-, Eichen-, Haselnußholz vielleicht ???


    Oder hast Du da immer Deinen speziellen Balsaholzscheit extra mit dabei ?


    Also, bei allem Spaß, aber ne glatte Schneide kommt Dir wirklich besser entgegen. :thumbup:

    Für die Pinbohrungen benutzt am besten in allen Nichtmetallen die passenden "Holzspiralbohrer".


    Der Vorteil für Dich ist ein exakt geschnittenes Bohrloch, welches am Bohrgrund flach statt trichterförmig endet.


    Das gibt dem (geschraubten) Pin die beste Auflage in den Griffschalen.


    Lass diese Bohrer allerdings NIE mit Metall in Berührung kommen, sonst sind die scharfen Vorschneiden hinüber ! :thumbup:



    Edit: Ich war zu langsam mit'm Schreiben, Du hast ja bereits schon VERKLEBT !!! :D

    Zum Nachmachen wird hiermit ausdrücklich empfohlen. :thumbup:


    Was ich verwendet hab:


    - Millimeter-Zeichenpapier
    - Pinwandnadel
    - Klebstreifen/ Tesa
    - Körner (meiner ist federunterstützt)
    - Ständerbohrmaschine mit Tiefenjustiermöglichkeit
    - Bohrer 1,5mm zum Anbohren als Zentrierung
    - Bohrer 5,0mm, dem ich einen extra flachen Spitzenwinkel am Bandschleifer verpaßt hab.


    Die Bohrungen sind ca. 2/3el tief in die Schalen gesetzt worden, damit eine leichte Bohrrand-Kante entstand, die den Grip erzeugt.


    Den leichten Grat dann noch mit der frischen Schneide eines 10er Bohrers von Hand entgratet und ..... FERTIG !!!


    Frisch geputzt, geölt, bißchen Keramik an der Schneide, und dann war's wieder auf'm Weg. :thumbup:

    Du bist genau auf dem richtigen Weg !


    Ich erinnere mich, in meinen jungen Jahren, war ein großes Fleischermesser aus Oma's Küche mein Opfer gewesen.


    Das schliff ich mit der Flex in die Form eines Tantos und klebte den Steck-Erl in zwei Griffhälften ein.


    Ja, ... so ging's damals los .


    Und ganz nebenbei,
    Messern "von der Stange" zu seinem, mitunter "vollständigen" Look zu verhelfen, mache ich auch heute gerne.


    Siehe aktuellen Post "Rutschige Griffschalen am Cold Steel Code-4".


    Ein paar Detailverbesserungen sind oftmals ausschlaggebend, daß es letztendlich wirklich "paßt" ! :thumbup:


    Mach weiter, mute Dir nie zuviel auf einmal zu, und investiere immer ausreichend ZEIT !
    Viel Spaß, Glück, und Erfolg weiterhin.
    Und poste alles, was entsteht, denn es wird dafür immer Anregungen und Tipps geben, besser zu werden.

    Des is jetz' aber schon a bissl gemein von Dir ....


    Lauter schöne Sachen dabei, da wächst die Vorfreude aufs Habenwollen und Bekommen ja ins Höchste.


    Mal den Markt beobachten, wann die ersten Auserwählten erscheinen! :thumbup:

    Ich bin auch schon sehr gespannt auf (50 !?) Neuheiten, was da hoffentlich wieder Schönes dabei ist.


    Die Tests sind schon eine Sache für sich.
    Eine eindrucksvolle Zurschaustellung, wie "schwach" manch hochgelobte, hochpreisige Mitbewerber unterm Strich sind.
    Ob und in wie weit die Belastungsgrenze in den gezeigten Tests im Daily Use tatsächlich auch ausgenutzt wird, sei dahingestellt.


    Ist aber schon zum Schmunzeln, wie offensichtlich z. B. ein Extrema Ratio Fulcrum- Meißel (wieviel kostet das Teil nochmal? :huh: ) gegen ein "Low Budget" CS Pocket Bushman in die Knie geht.


    Meine Kaufgründe ergeben sich aber dann doch nicht allein aus solchen Argumenten, die hier natürlich sehr wohl überzeugen mögen.


    Aber es gibt halt doch "User" unter uns, die ihr Klappmesser als Trittleiter benutzen (wollen/sollen/müssen, wie auch immer) .


    Alles in allem, Mister Demko sorgt stets für erstaunte Blicke.
    Bleibt zu wünschen, daß die erbrachten Argumente sich nicht irgendwann dann doch im Preis niederschlagen, denn der ist beim Großteil der angebotenen Auswahl doch immer noch sehr käuferfreundlich.

    Smokehead, Du meintest wohl mit ABgenommenem Klingenheber !?


    Da hast allerdings recht.
    Mein Exemplar schmiert beim Öffnen angenehm streng, aber ich würde jetzt niemanden kennen, der es auch nur ansatzweise schaffen könnte, das Ding einhändig aufzuschleudern.
    Der Detent arbeitet absolut top.
    Überhaupt ist das Ding tadellos verarbeitet, da findet sich kein Makel dran.

    Habenwollen-Faktor war groß, da ich große Klopper wie das H9 sowieso sehr gern mag.


    Allerdings, diese "Brotmesser-Optik" kam mir nicht entgegen.


    Wie auch ein Bildhauer sein Kunstwerk schon sieht, bevor er zum ersten Mal einen Schlag gemeißelt hätte, dachte ich mir, den Bandschleifer anzumachen und der (halbfertigen) Klinge zu ihrem endgültigen Look zu verhelfen.


    Nun ja, das ist dabei herausgekommen...

    Gab mal nen Test, glaube es war sogar im MesserMagazin, mit den gängigen Tools.
    Als Bestes wurde das SwissTool gekürt.
    Benutze es im Kit mit Mini-Ratsche täglich bei der Berufsausübung.
    Man merkt mit der Zeit dann wirklich, ob Du was Billiges, oder in dem Fall doch was Gescheites hast.
    Dieses Teil hat mich noch nie enttäuscht.
    Und am finalen Tag, wenn ich irgendwas mit dabeihaben muß, dann ist es DAS Teil !