Eine fälschlicherweise als „Blutrinne“ bezeichnete Aussparung nennt sich eigentlich Fuller oder Hohlkehle und dient der Gewichtsersparnis beim Klingenstahl. Durch die insgesamt konkave Klingengeometrie wird zudem ein Verbiegen der Klinge erschwert. Zumindest ist das mein bescheidenes Halbwissen. Unterm Strich ist der Look einfach geil, wie ein paar Dutzend Ka-Bar und Co. traditionell belegen.
Beiträge von Hernandez
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Hernandez, leg doch spaßeshalber das Canoe mal neben unseren gemeinsamen kleinen britischen Freund!
Bockwurst vs. Wienerle...
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Jeder Messersammler, der ein bisschen markenfixiert ist, kennt das - man sucht irgendwann nach einem Modell, das ums Verrecken nicht mehr zu bekommen ist und jagt es jahrelang über sämtliche Kanäle. So geht es mir mitunter bei Bark River, jetzt im Speziellen beim ersten Bark River Canoe, das vor ein paar Jahren gemeinsam mit der American Knife Company (AKC) aufgelegt wurde.
Vorbild und Ideengeber war das über 100 Jahre ältere Marbles Canoe. Mit fettem Fuller, filigranem Rattail-Tang und klassischem Allround-Einsatzzweck. Die BRKT/AKC-Interpretation unterscheidet sich durch einen längeren Griff, Full-Tang und eine recht aufwändige Bauweise hinsichtlich Guard und Pommel. AKC baut das bis heute ähnlich bei seinen Forest Knife Modellen.
Durch den Fertigungsaufwand hat es von dem Messer nicht viele gegeben. In etwa vergleichbar mit dem aktuellen Bark River Kitsune, von dem auch nicht Unmengen auf den Mark geworfen wurden wie von Modellen à la Aurora, Gunny oder Bravo.
Erfreut war ich vergangenes Jahr, als ich sah, dass Bark River das Canoe neu auflegt. Bereits an der CAD-Skizze für Vorbesteller war ersichtlich, dass es sich um ein völlig anderes Messer handeln wird. Kein Full-Tang, andere Klingengeometrie und mit den typisch-barocken Indianer-Spacern, die mit dem Manitou und dem neuen Trailmate identisch sind. Eine Schande...
Heute weiß ich, dass die Rechte für die erste Bauweise abgelaufen sind und der griesgrämige Mike das erste Canoe gar nicht mehr bauen darf.
Jahrelang habe ich in der Bucht und bei einschlägigen Gebrauchthändlern nach dem BRKT/AKC Canoe gesucht. Erfolglos. Und wo finde ich es zu guter letzt? Hier im TF. Nur wenige Minuten nach dem Posten eines Gesuchs war der Deal mit einem freundlichen und unkomplizierten Mitforumiten wasserdicht.
Ein absolutes Highlight für mich. Nicht nur weil es zu den seltenen Barkies zählt, sondern auch, weil es durch den von mir geliebten Fuller und die Marbles-Historie wunderbar meinen Präferenzen entspricht.
Und "nein", es landet nicht in der Vitrine - es wird gerockt...



Hier mit seinem über 100-jährigen Grandpa Marbles:


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Wunderschöne Messer. Alleine Guards und Klingenkonturen sind eine Augenweide.

Bei solchen Klassikern wären durchaus auch die dafür vorgesehenen Scheiden interessant. Da gabs ja damals durchaus Sekt UND Selters...
Hohles Holz sieht man ja nun auch nicht sehr oft.
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Da müsste man weiter ausholen und fragen, ob es primär um Wachs geht oder klassisch englischen Stil? Bei Wachs fiele mir nur Belstaff in ausreichender Qualität ein. Oder Hawkwood Mercantile, die z. B. gewachste Schlupf-Smocks fürs Bootfahren und, wenn ich mich nicht täusche, auch fürs Militär schneidern.
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Zumal die alten Barbours erheblich besser waren als die heutigen.DWH
Das ist leider absolut richtig. Seit es von Barbour von Dept B bis sonstwas auch Kollektionen gibt, die das junge Hipster-Klientel ansprechen sollen, sind Qualität und Schnitte unterirdisch. Eine letzte gute Quelle für die guten alten Modelle war Countryattire. Seit die allerdings auch eine deutsche Seite haben, scheint der länderübergreifende Verkauf von Barbour-Ware unterbunden worden zu sein.
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Ich habe schon einige Barbour-Jacken reparieren und/oder nachwachsen lassen. Die gingen alle nach UK. Allerdings über die Einsendung vom deutschen Händler. Die übernehmen das für dich.Edit: Wenns nur ums Nachwachsen geht, würde ich das heute selber machen. Bei Barbour muss ein uraltes Wachsfass rumstehen, und einige nachgewachste Jacken haben hernach gestunken wie eine nasse Zeltplane, in die ein toter Hund eingewickelt war. Das legt sich auch nicht mehr. Auch nicht mit dem Kneipentrick...
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Gerne. Alternativ kann man den D-Ring-Karabiner sicher auch easy durch breitere Varianten z. B. aus der Kletterwelt ersetzen. Dadurch hätte man evtl. auch die Möglichkeit, farbliche Akzente zu setzen. Ich kam drauf, weil der Dangler bei DLT unter BRKT Zubehör gelistet war. Somit war klar, dass sie für viele Sheaths passen sollten - auch wenn die Maße erstmal zwergenhaft klingen...
edit: Gibts natürlich auch in schwarz.
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Idox. Das waren auch exakt meine Befürchtungen. Aber es reicht tatsächlich für die meisten Bark River Scheiden mit rückseitig angenähtem Durchzug. Sogar für die volle Breite und nicht den zweiten „Behelfsschlitz“.

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Na ja, mit "paar Cent" meine ich günstig. Ein Zwanni ist es schon. Z. B. über eKnives...
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Da Büchse und Flinte zur Zeit eher ruhen, weil mein mittlerweile 70 Jahre alter Vater und ich wieder die Leidenschaft zur gemeinsamen Angelei entdeckt haben, habe ich mir ein winzig kleines Accessoire gegönnt, welches das Leben so unendlich viel einfacher macht. Einen hundsordinären Dangler.
Eigentlich fand ich die Trageweise immer unfassbar gay, weil man damit das Messer so exponiert-blöd zur Schau stellt, wie ein verzogenes Einzelkind seine teuren Markensneakers, aber das bequeme Sitzen damit ist einfach göttlich. Auch wenn das Peitschen an Fluss und See in Sachen Action oft mit seniler Lethargie assoziiert wird, muss man doch erstaunlich oft und schnell von seinem Stuhl aufspringen, um irgend einen Blödsinn zu überprüfen. Da ist es ungemein angenehm, sich wegen des shice Messers nicht gleich wieder in Schonhaltung in den Sessel knicken zu müssen. Mal ganz davon abgesehen, dass man nicht blind unter Klamotten und Fettreserven nach was Scharfem fingern muss wie ein Alkoholiker bei einer willigen, fetten Kellnerin kurz vor dem Zapfenstreich. Und die Casström-Dinger sind für die paar Cents, die sie kosten, wirklich toll gemacht.

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DAS Wildwschein?
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Ist das Jacks Teller oder bist Du das?
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Heute ein Bravo EDC, ein Dragonfly Salt und ne alte Casio Riseman...

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Für mich gabs heute ein neues MacBook Pro, da es in meinem Job bei dieser Plandemic wohl auch mittel- bis langfristig bei Home Office bleiben wird...
Das einzig tacticalforum-taugliche an der Sache ist, dass ich den Karton mit dem Matriarch geschlitzt habe - so wie alle anderen Pakete auch.

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Thanks.

Das passende Messer für jeden.Ich glaube, treffender kann man es gar nicht zusammenfassen...
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Herein!
Ja, war Leben als Komödie, kaum gepostet, hats geklingelt, auch "real"

Und angekommen ist ein John Ek Commando Bowie aus der schönen alten Effingham-Fertigung.

Das mit der Einschätzung als "Micha-Messer" stimmt absolut, Idox

Hernandez, da sind wir wohl beide wirklich zufrieden, und mir war es ein Vergnügen!

Noch ein paar Bilder gibts gleich im Fixed-Album...
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Sehr schöne Familienfotos bzw. Snapshots unter Artverwandten in der anderen Galerie. Da ist das Ek nach all den Jahren doch endlich dort gelandet, wo es in würdiger Gesellschaft alt werden darf.Ich habe meinen Neuzugang auch vor Minuten in seinem neuen Habitat ausgesetzt, in dem es künftig sein Dasein fristen darf. Beim Sauenwürger, mitten in der Natur...

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Warte noch auf den "Gegenzug", der nach Tracking noch in der Zustellung ist. Wird ein "Micha-Messer", wie ein kundiger Kumpel meinte

Ich werds zeigen, sobald es hier aufschlägt!
Dingdong.
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Heute gabs im Rahmen eines unglaublich entspannten forumsinternen Tausches ein feines Highlight für mich, das ich schon seit Jahren suche. Das Blackjack Model 12 aka the Halo Boot Knife. Ein herrlich sliciges, kleines EDC. I love it. Hätte ich noch meine Claw Gear Jacke in Atacs-FG als Deko dazugelegt, wäre wohl Vielen klar, wem der Dank für diesen tollen Deal gebührt.


Hier mal im direkten Größenvergleich zu den Blackjacks 124 und 125.

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Sehr schönes Messer.
Hat was von Lon Humphrey... -
Ungeachtet der klassischen Zwei-Silben-Regel zur Benamung eines Hundes muss ich echt gestehen - den Namen habe ich noch nie gehört. Aber er klingt toll.