Beiträge von Hernandez

    Glückwunsch zur neuen Arnie Merc. Ganz großartige Uhr. :thumbup: Meine Frau hatte früher lange die Baby Arnold getragen (H556). Eine alte Original-Arnie konnte ich leider nie in wirklich gutem Zustand ergattern, deswegen hatte ich leider, leider nie eine. Darum lacht mich die Neuauflage schon an, seit sie erschienen ist.


    Habe nur die Befürchtung, dass sie es vermutlich nur seltenst schaffen wird, meine Exitwatch vom Handgelenk zu verdrängen. Sonst hätte ich sie längst.


    Ganz viel Freude mit dem schönen Stück wünsche ich.

    Lange Touren im Grünen mit einem Red Wing NICHT bewältigen zu können, kann nur einen ungenügend eingetragenen Schuh oder einen RW mit der falschen Sohle als Ursache haben.


    Alles andere ist natürlich problemlos möglich. Mein Monkey Boot hat mittlerweile gut 25 Jahre auf dem Buckel und ich habe in den Botten schon halb Österreich durchwandert.



    Davon ab ist mir dieser bis heute der liebste Schuh für Sommerwanderungen. Einfach aus dem Grund, weil er innen nur aus Leder besteht und es keine übermäßige Schweißentwicklung gibt wie bei Schlappen mit Polsterung oder Einlegesohlen. Vorausgesetzt man hat das Leder so behandelt, dass es noch atmen kann. Nach acht Schichten Sno Seal oder sonstwas kann auch so ein Schuh nicht zaubern.


    Und ja, ich bin ein großer Fan der altbackenen Herstellungsverfahren bei Red Wing. Weil — hält, hält, hält... Im Winter eine dicke Filzsohle rein und Falke TK1 anziehen und der geht auch ein gutes stückweit bei Kälte.


    Vibram Profil ist ideal in der Natur. Die glatte Sohle beim Iron Ranger ist erstaunlich rutschsicher bei Nässe und Glätte, ist aber natürlich im Gelände mangels Grip eine Katastrophe. Die Kreppsohle beim Moc Toe ist von den genannten Varianten die schlechteste bei Schnee und Eis. Dafür wiederum sehr angenehm beim Wandern, da er weicher abrollt.

    Musst nicht nervös werden. Die Erklärung fehlt immer noch.


    Edit: Sorry, Andy. Dein Thread. Bin dann auch raus. Kopfgeist, wir einigen uns einfach auf ein freundschaftliches "geh' weida'". Deal? :love:

    So langsam begreife ich, wo die "Hipster-Vorurteile" gegenüber Red Wings herkommen. 8) No offence...aber war mir nach 30 Jahren Red Wing-Erfahrung tatsächlich neu. Danke dafür.


    Ein Red Wing ist per se ein Arbeitsschuh und immer gewesen. Er ist von Haus aus so behandelt, dass er nur seltenst Pflege benötigt. Geschweige denn Schuhspanner oder ein Einschlafkissen mit Kirschkernen.


    Einen Red Wing behandelt man wie eine Fat Bitch, ohne Pflege oder "passende Söckchen". Er bekommt auch keine Gehfalten, sondern bestenfalls fette Wellen in einem fetten Leder. Natürlich schmerzt der Break-in — alles andere ist eine Lüge. Das muss so sein. Für neu aussehende und gepflegte Boots hat man eigentlich genau so Prügel verdient wie der Jurastudent für seine Timberlands und das Barbour-Jäckchen vom Papa.


    Größe schätzen, tragen, damit leben. Misshandeln, missachten, vergessen, dass man sie hat. Die machen das mit...

    ...der außerdem aua zwei Teielen besteht, die hinten zusammengenäht sind. Hier war ich schon enttäuscht, denn das ist eine potentielle Schwachstelle.


    Die Konstruktion soll eine Schwachstelle sein? Sorry, aber das kann ich nach Jahren des Tragens absolut verneinen.



    Durch die Cookie-Einblendungen bin ich auch noch auf einen weiteren Hersteller gestoßen - Wolverine 1000 Mile - die haben auch so ein Modell im Programm. Was man darüber findet, liest sich auch ganz gut.


    Richtig. Der war mir entfallen und gehört absolut mit in die Aufzählung. Schuh Keller führt (oder führte?) sowohl Chippewa als auch Wolverine. Wenn nicht vorrätig sind die aber sicherlich gerne bei Bestellung und Größenberatung behilflich. Der Service dort ist top notch. :thumbup:

    Ich habe um die sieben Paar Red Wings. Den Monkey Roofer sogar schon seit 25 Jahren, mittlerweile erst mit der zweiten Vibram-Sohle. Die Schuhe sind mit mäßigem Pflegeaufwand nahezu unkaputtbar. Den Iron Ranger habe ich auch, klasse Teile. :thumbup: Bei Red Wings sollte man wissen, dass sie gut eine Nummer größer ausfallen und dass man fast bei jedem Modell mit einer gewissen Break-in-Zeit und Blasen rechnen sollte. Beim Iron Ranger hat das bei mir leider sogar am längsten gedauert. Dafür ist er jetzt bequem wie ein Turnschuh.


    In einem Atemzug mit Red Wings werden oft Boots von Chippewa und Thorogood genannt. Ebenfalls US-made. Qualitativ liest man allerdings oft, dass sie Red Wings unterlegen sein sollen. Da habe ich aber keine Erfahrungswerte.

    Ich hatte am Anfang nur mit feinstem Schleifleinen den Lack abgetragen. Patina kam schnell, allerdings blieben die unpatinierten Spiegeleier um die Pins. Hat mich nicht gestört, denn bei Patina ist Gleichmäßigkeit ohnehin ein Unding. Bin danach trotzdem nochmal mil Nagellackentferner drüber und lasse es seit einiger Zeit in Würde Tanlines ansetzen wie ein antiquiertes Mallorca-Bunny im zweiten Frühling. Eigentlich fast egal was dabei rauskommt. Wird cool.


    Bei einer Bronze-Panerai wäre ich mit forcierter Patina allerdings vorsichtiger. :D

    Ich gehe da mit rumpeltroll vollkommen d'accord — die Lampe ist klasse. Ich hatte sie kurz nach diesem Review bestellt und seither unzählige Male beim Abendgassi dabei gehabt.


    Auf meinen Wegen gibt es eigentlich keine Laternen oder Straßen in unmittelbarer Nähe, von daher halte ich die Leuchtkraft für ideal, da die Augen trotz Licht noch im Dunkeln funktionieren. Ich habe die Sidewinder immer in die Brusttasche geclipt und dadurch die Hände frei für Hund und so. Trotz häufigen Gebrauchs immer noch der erste Satz Batterien in der Lampe. SO wollte ich das haben und wurde nicht enttäuscht.


    Ohne die Vorstellung hier hätte ich vermutlich niemals von der Existenz dieser Lampe erfahren.

    Ja, das stimmt, Andy. Als ich unlängst mit dem Hund an hiesigen Weiden vorbeimeanderte fiel mir auf, dass man Kühen, gegen die die Sonne betrachtet, beim Verdauungsprozess zusehen kann. Noch ein, zwei Greta-Sommer und Veterinäre können Bovidae im Stall mit einem Teelicht röntgen. Ganz schlechter Zeitpunkt sich eine Lederjacke kaufen zu wollen.


    Darum heute (fast) ohne Leder, dem Klima zuliebe. Baton-Lichtquelle, japanischer Cutter, Rasolino und Bravo Necker II.


    Der Ledergriff ist viel schöner als bei den aktuellen.


    Stimmt. Ohnehin ist mir aufgefallen, dass die Lederscheiben bei Blackjack und Bark River neuerdings immer dünner und dadurch zahlreicher werden. Der Look gefällt mir bei den neuen gar nicht mehr so gut.


    Ich war sogar autistisch genug veranlagt, das zu verifizieren. Bei meinem alten Boone I z. B. besteht der Griff aus 13 fetten Scheiben Leder, bei der aktuellen Neuauflage sind es 25 hauchdünne Fetzen. Beim Blackjack 125 Commando sind es bei mir ebenfalls 13 Scheiben, beim aktuellen Run 23. Und so weiter...