Hernandez, ist das noch die alte Barbour International?
Habe meine noch aus den 1990ern, sehr genial!
Keine Ahnung. Auf jeden Fall wesentlich kräftigere Qualität als Beaufort und Co. und gute 20 Jahre alt.
Hernandez, ist das noch die alte Barbour International?
Habe meine noch aus den 1990ern, sehr genial!
Keine Ahnung. Auf jeden Fall wesentlich kräftigere Qualität als Beaufort und Co. und gute 20 Jahre alt.
Heute kam eine längst abgesetzte und fast schon in Vergessenheit geratene Preorder von Bark River: die EDC-Version des allseits bekannten Quartermaster. Unter 10 cm Klinge, im Blackjack-Commandostil geformter Ledergriff und entgegen jeder Vorinformation sogar mit Messingguard.
Stacked Leather, Fuller, Brass-Guard, Hosentaschenformat — ein "no brainer" für mich, der jetzt schon begeistert. ![]()



Für den kleinen Rucksack die Silky Gomboy, bei größeren Transportmöglichkeiten die Sven Saw. Beide spitze... ![]()
Klasse, Andy. Es gibt beinahe keinen beruhigenderen Duft als die holzig-erdige Note eines regennassen Herbstwaldes. Schöner Mischwald btw. den Blättern nach... Messer sowieso bestens gewählt. ![]()
Schön geschrieben, Andy.
Und btw. thanks @all. Hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass ein derart untaktischer Klapper hier solchen Anklang findet.
Es stimmt schon, sowohl das alte 112 als auch das Rigid sind verarbeitungstechnisch auf einem ganz anderen Level als neuere Bucks oder so manche "higher end" Folder im Allgemeinen. In den Oldies steckt noch das Streben nach Perfektion — das sieht und fühlt man. "A knife that lasts for generations" war in dem Fall weder Werbe-Bla-Bla noch untertrieben.
Es ist eine wahre Freude, die Details am Apache zu entdecken, seien es die herrlich gerundeten Grooves, die leichte Coke Bottle-Hüfte der Palisanderschalen oder die Klinge, deren Semi-Hollow-Grind je nach Licht fast wirkt wie ein Fuller. Mal ganz davon abgesehen, dass das archaische *Klack* beim Einrasten noch im Nachbarort zu hören ist.
Tolles Ding. Wirklich zu empfehlen, wenn man noch eines findet. Auch die Fixed mit ihren brachialen Clippoints kommen sehr cool daher. Der T-Rex von Rigid ist ein Bowie, das satte 1,7 kg auf die Waage bringt. Bei ebay US ist grade eines. Monströs...
Immer wieder toll, bei ganz allgemeiner Messerrecherche auf solche Exoten zu stoßen. Die Würze der Sammelei.
Hi Ramelius. Ich selbst besitze kein Rigid von Canal Street. Hier ist aber ein Großteil der Palette zu sehen: https://www.bladeforums.com/th…f-my-rigid-knife.1068522/
Heute möchte ich euch einen Folder aus Anfang der Siebzigerjahre vorstellen: das Rigid R-9 Apache.
Waynes interessiert: Die kleine Firma Rigid wurde 1970 von den ehemaligen Buck-Mitarbeitern Bill Duff, Dean Parks und Don Collum in Santee, Californien, gegründet. Alle Messer wurden komplett von Hand in Kleinserie gefertigt. Als langjährige Mitarbeiter in der Produktionsstraße von Buck sind Designelemente des Buck 110 beim Apache nicht von der Hand zu weisen. Dennoch sind sowohl das R-9 Apache sowie Rigid Fixed-Blades der Seventies weit davon entfernt einfach nur Buck Designkopien zu sein. Rigids sollten langlebiger, massiver, besser sein — so die Intention der Gründer. Neben den Semicustom-Kleinserien gab es auch full Costoms. Die Messer genossen recht schnell einen sehr guten Ruf bei Soldaten, Jägern und Sammlern — nicht zuletzt wegen des hervorragend gehärteten 440C Klingenstahls, der sich mit wenig Aufwand auf extreme und lang anhaltende Schärfe bringen ließ, bzw. lässt, sowie der extrem robusten Bauweise. Der gute Ruf hat auch Deutschland erreicht, so waren Rigids Ende der Seventies sogar mal über Frankonia zu beziehen.
Das R-9 Apache war eines der ersten Designs von Rigid. Prototypen entstanden bereits als die Firmengründer noch bei Buck beschäftigt waren: Die in der Mittagspause gefertigten, sogenannten "Lunch Box Knives". Die ersten Rigids (Fixed und Folder) hatten zwei Pins im Griffstück. Diese fielen Mitte/Ende der Siebziger weg.
Die paar US-made Survivor, die es heute noch gibt, sind so bullet proof wie am ersten Tag. Der Tod eines der Gründungsmitglieder im Jahr 1980 war auch das Ende der noch jungen Rigid Knives USA.
Die Vertriebsmarke wurde an United Cutlery verkauft, die unter dem Namen Rigid allerhand Messer in u. a. Japan, Taiwan, Italien und USA (hier gefertigt von Canal Street Cutlery) fertigen ließ. Außer den Messern von Canal Street allesamt von zweifelhafter Qualität und uninteressantem Design.
Hier also einer dieser frühen Rigid USA Survivor: das Apache, vllt. sogar aus meinem Baujahr, also known as "the Buck 110 on steroids". Natürlich mit Vergleichspics.






Obwohl der Prügel nochmal 70 g mehr auf die Waage bringt als das Buck, fällt das am Gürtel eigentlich nicht auf. Trägt und greift sich hervorragend.
Rassiger Clippoint!
Ja, mega. Werde das Rigid R-9 Apache später noch genauer vorstellen. Ein Panzer. ![]()
Heute am Mann.

Klasse Defender. Die stehen auch schon eine Weile auf meiner Liste. Sind die Größen ordentlich konfektioniert?
Just for fun: Größenvergleich Buck 110, 112, 55.

Yep. Allerdings down by the river statt Wald.

Sehr, sehr schönes Setup Stinkeputz.
Und willkommen im Sycamore Club.
Danke euch.
Ja, kam absolut neu und unbenutzt von Markus. Besonders gefreut hat mich, dass es überraschenderweise mit Finger Grooves kam. So weit ins Detail sind wir gar nicht gegangen.
Besonders geil, weil ich a) noch gar keines mit FG habe und b) weil davon weit weniger produziert wurden als vom Regular. Absolut happy... ![]()
Nach nicht einmal einer Stunde konnte ich vorgestern mein Gesuch hier bereits wieder schließen. Sensationell! Special thanks @schickser/Markus. ![]()

Gabs mal vor vielen Monden bei lamnia. Ob heute noch weiß ich nicht.
Wochenmarkt-Setup.

G...l Wo gibt es den?
Etsy. Schneller und nur 4 €. ![]()
Endlich hab ich auch mal einen Knife Bead gefunden, der im wahrsten Sinne meinen Geschmack trifft. ![]()

Und bei meinem Buck-Messerständer hat der leere Slot unten beim Betrachten immer ein Zucken am Auge verursacht. Also flugs die Zahnlücke mit einem 55 geschlossen. Toller Zwerg für die Hemdtasche. ![]()

