Beiträge von derLichtschalter

    Vielen Dank, Leute. Genau das Annunaki hab ich gemeint. Entspricht leider nicht ganz meinen Vorstellungen, die ich von dem Foto hatte. Die in-Hand-Bilder sind ja erschreckend - was für ein Monster. Etwas kleiner wäre echt perfekt.


    Das Viper Maga wird in der "Tactical Knives"-Sonderausgabe übrigens auch vorgestellt. Das Design ist wirklich ausgefallen, gefällt mir auch sehr gut.

    In der Sonderausgabe Tactical Knives 2014 ist auf Seite 5 unter der Inhaltsübersicht eine FKMD-Anzeige. Dort sind drei Messer abgebildet, jedoch ist nur bei dem Dolch der Modell-Name zu erkennen: "Modras". Weiß jemand zufällig, wie die anderen beiden Modelle heißen - insbesondere der Folder mit der Sheepfoot-Klinge oben rechts interessiert mich. Ich habe schon die Homepage von FKMD und auch von Fox Knives durchforstet, bin aber nicht fündig geworden...


    Edit: Ok, den unteren Folder habe ich gefunden: COL MOSCHIN - Delta Special Opertion Knife

    7 Tage läuft eine Aktion und es muss die Lionsteel-Seite geliked werden, nicht das Produkt ;)


    5 Tage und 12 Stunden noch, da kriegen wir das M7 doch sicher auf unter 100 gedrückt!


    Edit: Ich sehe gerade, dass die Verfügbarkeit natürlich stark reduziert ist - in Falle des M7 auf 5 Exemplare...


    Edit2, 25.06.: Boah, wer war denn da 5 Tage vor Aktionsende schon so ungeduldig?

    Danke dir, David. Du hast schon Recht, der Griff ist für die Größe wirklich etwas "knubbelig". Aber ich halte das für einen großen Vorteil. Hier mal noch ein Vergleichsfoto mit dem TASK C. Der Griff des Ridgeback ist durchgehend vorne wie hinten etwa 20 mm dick, der ER-Griff an der dicksten Stelle 22 mm, an der dünnsten hinten 18,5 mm und in der Fingermulde 16,5 mm.
    2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Vergleich, ER TASK C.jpg


    Im Fechtgriff bekomme ich den kleinen Finger mit Not auf den Griff, natürlicher liegt er aber hinter dem Knubbel. Das geht, da sich da hinten keine überstehenden Ecken und Kanten wie etwa ein Glasbrecher befinden.
    2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Fechtgriff, offen.jpg 2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Fechtgriff.jpg


    Im Reverse-Griff kommt der Daumen sehr natürlich auf den Knubbel drauf.
    2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Reverse, offen.jpg 2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Reverse.jpg


    Im Hammergriff bekomme ich problemlos alle Finger auf den Griff - für kräftige Druckschnitte oder Schnitzer sicher angenehmer als im Fechtgriff, aber weniger führig.
    2014-06-24 - Böker Plus Ridgeback - Hammergriff.jpg


    Meine Handschuhgröße ist im Übrigen 8,5-9.

    PzGrenOffz: Ach, ich hab auch schon so meine Schwierigkeiten mit Böker-Modellen gehabt/gesehen, das hätte jetzt auch gepasst^^ Aber dann gilt meine Aussage, dir mal die Customs von Coye anzusehen, noch viel mehr! Ich hab das Ridgeback jetzt nur diesen einen Tag und ich liebe diese Handlage. Trotz aller kleiner Mängel, die die Verarbeitung bei diesem speziellen Exemplar hat (vielleicht ein Montagsmodell - oder ich bin einfach zu kleinlich), vergöttere ich das Design geradezu. Die kleinen Veränderungen, die Coye dazu bewogen haben, das neue Modell auch neu zu benennen, sind mit Sicherheit auch ein paar feine Verbesserungen.

    Danke, PzGrenOffz. Wenn dich das Ridgeback interessiert, aber du keine Böker-Messer haben willst: Es gerüchtet (ein Absatz etwas weiter unten), dass vom Bill Coye ForeRunner Custom (dem Nachfolger des Ridgeback) eine Mid-Tech-Version erscheinen soll - weitere Informationen dazu habe ich aber keine gefunden. Aber auch die Customs erscheinen mir mit laut Homepage 325 $ recht angemessen bepreist zu sein (für einen vergleichsweise bekannten Namen, bei angemessener Qualität - trotz der geringen Größe des Messers).

    Die anderen Threads zum Ridgeback sind ja keine Reviews, deswegen hab ich den hier mal aufgemacht. Ich hoffe, das passt so :)


    Heute habe ich aus einem Tauschdeal mit einem Forenmitglied (danke nochmal) ein neuwertiges (also neu, wohl nur ausgepackt) Böker Plus Ridgeback bekommen. Das Messer basiert auf dem gleichnamigen Design des amerikanischen Messermachers Bill Coye. Das Original ist gerade in Übersee wohl echt der Renner. Und ich verstehe wirklich gut, warum - und das, obwohl ich "nur" die Production-Version von Böker habe. Schon beim Auspacken war ich ausgesprochen zufrieden. Es hat exakt die Größe, die ich mir auch vorgestellt habe und die Handlage ist fast schon traumhaft.


    Ich hab mir das Ridgeback unter Zuhilfenahme eines (nicht im Lieferumfang enthaltenen!) IWB-Loops direkt mal auf 3 Uhr in den Hosenbund gefriemelt (blöde Wampe, ist nur im Weg) und trage es seitdem mit mir herum. Ich habe diese Trageweise schon bei mehreren Messern ausprobiert und bin letztendlich immer wieder auf TekLoks oder ein Paddle umgestiegen. Meistens lag das daran, dass die Messergriffe (Pohl Force Charlie One, Bastinelli R.E.D. etc.) dann in bestimmten Situationen (Autositz, Kinosessel, Couch bei der Freundin) unangenehm in die Seite pieksten - das gibts beim Ridgeback dank des angenehm gerundeten und außerdem ja sehr kurzen Griffs nicht. Mal schauen, ob ich dabei bleibe. Auch sonst ist die Verarbeitung in Ordnung. Klar - da hab ich schon besseres in der Hand gehabt, aber eben auch für ein vielfaches des Preises. Will sagen: Man kann die Übergänge zwischen den Schalen/Linern und dem Erl spüren, aber die Überstände bewegen sich (gefühlt) im Bereich <0,5 mm. Ich weiß natürlich nicht, wie das beim Coye-Original aussieht, aber vielleicht sollten sich Sammler mal dort umsehen ;)


    Aber ich sehe mich ja eher als User (oder mit Blick in meine Messerschublade: "Ansammler"). Und als solcher bin ich mit der Handlage ausgesprochen zufrieden. Ich bekomme gut drei Finger ordentlich um den griffig und doch angenehm gestalteten Griff - der pinky legt sich fast automatisch dahinter, bekäme im Zweifel aber doch noch ein kleines Stückchen Griff in die Finger. Meine Handschuhgröße kenne ich leider nicht.


    Die Klinge ist laut Aussage von beagleboy im Blauen stonewashed. Ich hätte jetzt auch behauptet, das sei gestrahlt - so wie es aussieht. Egal wie: sieht jedenfalls ordentlich aus. Nicht ganz so ordentlich: Am Ricasso wurde beim Anschliff minimal geschlampt. Eine kleine Schleifkerbe wie beim Original hätte dem Gesamtbild besser gestanden. Vielleicht lass ich das mal machen, aber im Moment stört es nicht - mal gucken, wie ich das ohne Kerbe selbst nachgeschärft bekomme.


    Die Spitze ist recht fein ausgeschliffen, sieht aber noch angemessen robust aus. Insgesamt ist der Schliff leider leicht asymmetrisch. Das betrifft nicht nur die Sekundärfase, sondern auch den Übergang zwischen Klingenspiegel und Primärfase. Auf einer Seite ist der Übergang nicht gerade, sondern gewellt - und eben nicht symmetrisch zur anderen Seite. Man sieht es kaum - mit einem Messschieber kann man das aber ganz gut feststellen.


    Ganz nette Details: Das Coye-Logo auf dem rechten Klingenspiegel, die Seriennummer auf dem Rücken und die Stahlbezeichnung 440C in der vorderen Fingermulde. Ansonsten recht schnörkellos und schlicht - ganz nach meinem Geschmack.


    Die Scheide ist eine der besten Serien-Scheiden, die ich je hatte. Das Messer rastet - wie von John-117 beschrieben - mit einem satten "Klack!" in der Scheide ein und hält absolut wackelfrei und schüttelsicher. Da entschuldige ich sogar die leichten Bearbeitungsspuren (ein paar glänzende Stellen). Das Material ist allerdings recht dünn - mal gucken, wie lange das hält. Bei meinem R.E.D. war das Kydex schon nach wenigen Monaten leichten Gebrauchs am Scheidenmund so eingerissen, dass das Messer wackelte und schon bei leichtem Schütteln herausfiel. Das Konzept der Kydex sieht hier aber sinnvoller aus, ich bin also zuversichtlich.


    Ich hab natürlich auch mal ein paar Sachen damit geschnitten. Gouda würfeln: Keine Beanstandung. Salami schneiden: Geht super. Butter aufs Brot schmieren: Ganz ok. Die Schneideigenschaften sind zur Brotzeitzubereitung also völlig in Ordnung :thumbup:


    Insgesamt kann man das Böker Plus Ridgeback wohl mit den folgenden Worten beschreiben: Tolles Design mit trotz aller Mängel ordentlicher Umsetzung und hohem Gebrauchswert.


    2014-06-23 - Böker Plus Ridgeback.jpg 2014-06-23 - Böker Plus Ridgeback - Vergleich, ER TASK C.jpg 2014-06-23 - Böker Plus Ridgeback - Scheide.jpg 2014-06-23 - Böker Plus Ridgeback - Serial.jpg 2014-06-23 - Böker Plus Ridgeback - 440C.jpg



    Ein wenig Eigenwerbung: das gleiche Review in meinem Blog.

    Ob die Luft rausgeht, ist eher eine Frage davon, ob dich so ein Messer faszinieren kann - oder eben nicht. Ich hatte das Rampage auch schonmal im Auge - schönes Messer, tolles Design, alles keine Frage. Aber als Camp-Knife? Wäre nicht meine erste Wahl.

    Hey Dome, auch ich habe - nach meinem lapidaren Kommentar zu Dolchen von gestern - dennoch ein paar Empfehlungen für dich, wobei ich eigentlich nur dabei helfen möchte, einen hier zu erkennenden Trend weiter herauszukristallisieren ;)


    Denn auch meine Empfehlungen sind:


    1. Legales "tactical" Camp-Knife: Extrema Ratio Task C OHNE Wellenschliff. Meines Wissens werden die ohnehin nicht mehr mit Wellenschliff produziert. Unser Forenpartner Robert / SARTOOLS macht dir dazu auf Anfrage sicher auch einen guten Preis! Ich habe meines mittlerweile schon auf unzähligen Tagestouren und diversen mehrtägigen Ausflügen dabei gehabt und intensiv benutzt. Ob es jetzt um die Wurst ging oder den Käse - oder ums zurechtmachen von Feuerholz: Es macht immer eine gute Figur.


    2. Legales "tactical" EDC-Messer: Bastinelli Creations RED. Ein sehr großes Messer für EDC - aber schön flach und dadurch sehr gut "low profile" unterm Shirt zu tragen. Und alltägliche Schneidaufgaben meistert das RED dank der geringeren Klingendicke deutlich gekonnter als das TASK C - keine Frage.


    3. Geheimtipp - als guten Kompromiss zwischen den beiden genannten: Fantoni C.U.T. Fixed. Tolles Messer, das viel zu wenig beachtet wird, wie ich finde. Leider auch recht teuer - dafür ist es aus CPM S30V mit G10-Griffschalen. Hab es damals sehr sehr günstig im Ausverkauf ergattern können. Im Moment hängt es bei mir am Gürtel :)


    Beide Messer kosten weniger als 180 €. Und: Einfach mal Forenpartner wie Robert oder Bastian anschreiben - beide können dir individuelle Angebote machen.


    Eine vierte Empfehlung, falls bei dir dann noch Geld übrig ist, habe ich aber auch noch: Custom-Messerscheiden. Die mitgelieferten Scheiden und Tragesysteme sind häufig in mancherlei Hinsicht unpraktikabel - wobei keineswegs schlecht. Die ER-Kunststoff-Scheide ist für professionelle Anwender großartig, aber für den Normalbürger und Liebhaber eher zu klobig (Stichwort "Staubsaugerdüse"). Dazu gibt es tolle Alternativen: Hier bspw. eine Lederscheide von Siegfried Raschke (ziehe ich das Polo aus dem Hosenbund raus, hängt es komplett drüber) und die großartige ERC-Scheide von SARTOOLS (hier am Rucksackriemen). Auch die originale Kydex von Bastinelli fand ich etwas suboptimal und habe mir von Martin / BladeSystems eine neue und durchaus perfekte Pancake-Kydex machen lassen.
    2013-07-18 - Siegfried Raschke Lederscheide für Extrema Ratio TASK C am Gürtel.jpg 2014-05-05 - SARTOOLS ERC - Rucksackriemen.jpg DSC01029.JPG

    Ich hab im Moment auch ein Böker Ridgeback im Zulauf. Und wie es so ist, kann man es ja kaum erwarten, das neue Spielzeug in Händen zu halten, und informiert sich vorher schon so breit wie möglich über alles, was es dazu so zu wissen gibt. Auf eine vielleicht ganz interessante "Neuigkeit" vom April dieses Jahres bin ich da tatsächlich gerade gestoßen: Das Custom Ridgeback von Bill Coye gibt es offiziell nicht mehr - die Böker-Version wird natürlich weiterhin angeboten. Der offizielle Nachfolger ist das ForeRunner. Ich gestehe, dass ich die Unterschiede zwischen den beiden Messern für so marginal halte, dass ich das Forerunner auch als eine etwas stärker customisierte Variante des Ridgebacks akzeptiert hätte. Generell sehen die Verbesserungen durchweg sinnvoll aus: wohl eine feiner ausgeschliffene Spitze und primär durch eine zusätzliche Fingermulde verbesserte Ergonomie. Was aber eigentlich interessant an der Neuigkeit ist: Man munkelt, eine Mid-Tech-Version sei in Planung - so gelesen bspw. bei monderno.com, dort auch mal die beiden "Varianten" nebeneinander auf einem Foto.


    Edit: Ein paar mehr Bilder bei monderno.com

    Das ist recht witzig, weil die Köpfe bei der X-Serie eigentlich verklebt sind. Meiner hat sich aber tatsächlich auch beim Batteriewechsel erstmals gelöst - bis er dann irgendwann komplett abschraubbar war. Hab ihn allerdings sofort wieder festgedreht, also nicht gemerkt, dass das einen Einfluss auf den Kontakt gehabt hätte...