Beiträge von derLichtschalter

    Scheide / Tragesystem
    Die Scheide ist aus Kydex und ziemlich gut angepasst - da wackelt nichts! Sie weist sogar eine recht ergonomische Daumenrampe auf. Der Ziehwiderstand war anfangs sehr hoch und leider hat das Messer beim Ziehen und Zurückstecken auch hier kleine Stückchen aus der Kydex gebrochen. Abhilfe hat hier eine kurze Behandlung mit dem Heißluftföhn gebracht.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Kydex.jpg


    Ungut finde ich weiterhin die Gürtelklammer - gerade bei einem so schweren Messer. Ich verwende also auch hier einen TekLok.



    Vergleich
    Im Vergleich zu zwei anderen Messern dieser Größe muss das Mako sich trotz der ganz anderen Preisklasse überhaupt nicht verstecken. Das Design, die Materialien und die Verarbeitung sind bodenständig, aber absolut in Ordnung.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Vergleich - Lionsteel Dendra Inazuma, Extrema Ratio TASK C.jpg



    Schwerpunkt
    Der Schwerpunkt liegt in der Zeigefingermulde, direkt hinter der vordersten Schraube.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Balance.jpg



    Griffhaltungen
    Für mich kommen nur zwei Griffhaltungen in Frage. Mein Handschuhgröße ist etwa 8,5-9.


    Fechtgriff
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Fechtgriff, offen.jpg 2015-11-09 - Böker Plus Mako - Fechtgriff.jpg


    Reverse-Griff
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Reverse, offen.jpg 2015-11-09 - Böker Plus Mako - Reverse.jpg


    Toll finde ich, dass die gefrästen Mulden perfekt geeignet sind, um den Griff schnell zu wechseln. Das muss man ausprobiert haben, macht aber wirklich Spaß.



    Fazit
    Ein Schneidteufel ist das Mako nicht. Eine Brechstange aber auch nicht. Es ist eher ein guter Kompromiss, würde ich sagen. So macht es sich insgesamt auch in der Schneidleistung. Die Küche ist nicht unbedingt seine Heimat, Stöcke anspitzen tut es aber gerne. Türen und Schubladen habe ich nicht aufgehebelt, kann dazu also nichts sagen, würde es aber auch nur sehr ungerne machen. Insgesamt ist das Mako ein solides Messer mit pfiffigen Details.




    Ein wenig Eigenwerbung: das gleiche Review in meinem Blog.

    Eine neue Kooperation von Böker Plus hatte meine Aufmerksamkeit erregt: das Mako. Vom Messermacher Danny Parris hatte ich bis dato noch nichts gehört und konnte auch bei einer kleinen Internet-Recherche nicht viel ausfindig machen - von einer eigenen Homepage gibt es auch nur eine kleine Spur: Danny Parris ist wohl Teil einer Firma namens Knuckle Dragger Tools. Viele Informationen findet man aber leider auch dort nicht; auch die Facebook-Seite der Firma gibt wenig mehr her. Parris führt seine Messer wohl selbst unter dem Label DAN knives und hatte auch einen Stand bei der Blade Show 2013.
    Insofern kann ich auch nicht viele Informationen dazu beisteuern, wie dieses Modell zustandekam oder welchen bspw. beruflichen Hintergrund der Designer hat. Der Modellname bezieht sich vermutlich auf den Makohai - etwas Hai-artiges lässt das Messer schon erahnen...
    2015-11-09 - Böker Plus Mako.jpg


    Fasziniert hat mich am Mako jedenfalls, als ich es im Böker-Katalog für Herbst und Winter entdeckte, vor allem der Griff, der auch als besonders ergonomisch beworben wird. Aber auch die augenscheinlich flachgeschliffene Klinge und die Kydex-Scheide ergaben hier ein ansprechendes Gesamtbild, das zwar nicht über die Maßen individuell oder innovativ wirkte, aber zumindest solide und brauchbar erschien.
    Gekauft habe ich das Messer bei Bastian / Xpedition.



    Klinge
    Die Droppoint-Klinge aus 440C mit falscher Schneide hat bei einer Stärke von etwa 4,4 mm eine Länge von 9,9 cm gemessen von der Schleifkerbe bis zur Spitze; bis 2,9 cm vor der Spitze hat sie noch die volle Stärke. Sie ist auf einer Höhe von bis zu 2 cm flach geschliffen. Etwa 5,9 cm vor der Spitze beginnt die falsche Schneide. Die Spitze wird so recht dünn, aber meines Erachtens noch nicht filigran. Der Anschliff ist schön symmetrisch, aber leider war die Schneide ab Werk nicht sonderlich scharf.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Klinge.jpg


    Beidseitig finden sich wie bei Böker Plus üblich noch die entsprechenden Logos. Dabei wurde die Stahlbezeichnung auf dem Ricasso direkt an der Griffschale angebracht.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Böker Plus.jpg 2015-11-09 - Böker Plus Mako - DAN Knives.jpg



    Griff
    Der Erl geht in voller Stärke durch den Griff, am "Bauch" ist dabei die Seriennummer eingelasert.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Rücken.jpg 2015-11-09 - Böker Plus Mako - Serial.jpg


    Die Griffschalen aus G10 sind vergleichsweise aufwändig gefräst. Das Jimping an der Daumenablage sieht toll aus und ist auch recht griffig. Das Jimping am hinteren Ende erscheint mir dagegen vergleichsweise nutzlos zu sein, da es zwischen den Griffschalen "versenkt" ist.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Jimping.jpg 2015-11-09 - Böker Plus Mako - Griff.jpg


    Die Schalen sind nicht verklebt und lassen sich mit einem Torx-Schraubendreher demontieren. Darunter kommt ein ziemlich massiver Erl zum Vorschein.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Scales.jpg


    Die gefrästen Mulden sind bspw. im Vergleich zum Böker Plus Oscar Mike eher scharfkantig. Das warf auch hier im Forum die Frage auf, ob das im längeren Gebrauch nicht schmerzhaft werden kann. Um das herauszufinden, habe ich einige Stöcke angespitzt und mich auch mal an Feathersticks versucht. Ganz subjektiv kam es mir schon so vor, dass es haptisch angenehmere Messer gibt, aber besonders schmerzhafte Druckstellen oder ähnliches gab es nicht. Das hängt nun sicher auch mit der jeweiligen Handgröße und -form des Anwenders ab, aber grundsätzlich würde nicht vor längeren Arbeiten mit dem Mako zurückschrecken.
    2015-11-09 - Böker Plus Mako - Holz.jpg

    Danke für eure weiteren Anregungen, Leute! Wir haben uns nun für das Original entschieden: Ein 3er-Softpack mit orange-farbenem Gehäuse und Gelb/Rot-blitzenden LEDs ist jetzt auf dem Weg zu uns. Ich bin fast versucht, aus Interesse mal einen Nachbau zu kaufen, um die Produkte vergleichen zu können. Ich halte auch auf dem Laufenden!

    Danke für eure Rückmeldung, Jungs. Ich hab fast schon das Gefühl, zu viel geschrieben zu haben - dabei ist das doch so ein winziges Tool. Ich hatte es mir ehrlich gesagt größer vorgestellt.


    Idox: Ich hab selbst gedacht, dass ich das Hawkit nur ein paar mal befingere und es dann in einer Schublade landet. Es ist aber wirklich überraschend praktisch...


    "Praktischer Alltagsbegleiter" fasst es wirklich gut zusammen, Sacha.


    xnkrtsx: Kennst du Jim Skelton? Der macht hauptberuflich auch so Teleshopping-Zeug, wenn ich mich recht erinnere - im Bereich Uhren.

    Das Hawkit rastet mit einem satten Klack darin ein und lässt sich mit moderatem Daumendruck ziehen. Einzig das zurückstecken ist ungewohnt und lässt sich blind unterm T-Shirt nur schwer bewerkstelligen.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Daumendruck.jpg 2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Zug.jpg


    Im normalen Griff zieht und hält sich das Hawkit meines Erachtens deutlich angenehmer, wenn man wie ich ein Lanyard mit entsprechend großem Knoten oder Bead angebracht hat.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Griffhaltung, offen.jpg 2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Griffhaltung.jpg


    Der Reverse-Griff ist meines Erachtens ebenfalls von einem Lanyard abhängig, eignet sich dann aber super, um den Kapselheber zu benutzen.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Reverse, offen.jpg 2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Reverse.jpg


    Vergleich
    Hier sieht man das Hawkit im Kreise anderer Neckknives dieser Größe.
    2015-11-09 - CRKT Folts Minimalist Wharncliff, Extrema Ratio TFDE K, Böker Plus Rhino Calf & Hawkit.jpg


    Fazit
    Das Hawkit ist ein tolles kleines Tool. In der letzten Woche habe ich es täglich bei mir getragen und öfter benutzt als ich erwartet hätte. Dank der vielen Funktionen kommt es deutlich häufiger zum Einsatz als jedes Neckknife, das ich bisher hatte.




    Ein wenig Eigenwerbung: das gleiche Review in meinem Blog.

    Bei der ersten Durchsicht des Böker-Katalogs für Herbst und Winter fiel mir ein etwas wunderlicher Gegenstand ins Auge. Weitere Beachtung habe ich dem ganzen nicht geschenkt (ich fand ja auch zwei größere Fixed interessanter), aber in letzter Zeit habe ich das Teil (auch das Original) - wohl sensibilisiert durch den Katalog - immer wieder zufällig irgendwo sehen können; in Reviews, in Pocket-Dumps etc.: das Hawkit aus der Feder von Jon Graham.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit.jpg


    Jetzt musste ich es einfach mal ausprobieren und habe eines der letzten Exemplare ergattern können, die von der ersten Charge noch erhältlich waren - einen Restock gab es wohl erst jetzt im November wieder. Danke dafür an unseren Forenpartner Xpedition-Company!


    Das Hawkit kommt samt Kydex-Scheide und schwarzer Kugelkette für Neck-Trageweise. Ich habe die Kugelkette allerdings durch Paracord ersetzt. Das ist zunächst einmal Geschmacksfrage. Aus Sicherheitsgründen wäre eine Kugelkette aber natürlich sinnvoller, da sie bei hohem Zug nachgeben kann. Insofern ist sie ein nettes Gimmick, falls man darauf angewiesen ist. Das hier gezeigte kleine Lanyard habe ich selbst angebracht, um den Griff und das Ziehen zu erleichtern - dazu später mehr.


    Das Hawkit sieht aus wie ein Mini-Beil, ist aber eigentlich ein Multitool. Ich werde versuchen, im Folgenden alle Funktionen gleichermaßen zu besprechen.


    Die Klinge hat eine Schneidenlänge von etwa 2,6 cm. Der Anschliff hat dabei eine Höhe von etwa 1,3 cm. Das ist echt wenig, aber eigentlich hat man hier insgesamt recht viel Klinge in dem kleinen Werkzeug untergebracht. Die Anwendungsmöglichkeiten sind allerdings recht begrenzt. Um hin und wieder mal ein Paket zu öffnen, reicht es allerdings aus.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Klinge.jpg


    Oberhalb der Klinge befinden sich drei weitere Tools: Der Kapselheber, ein Bit-Halter und ein Schraubendreher. Letzterer ist dabei Beitel-artig angebracht. Aber natürlich weiß jeder, dass die meistgenutzte Funktion von allen eigentlich der Kapselheber ist ;)
    Hinter der Klinge bietet sich eine großzügige Zeigefingermulde, hinter dem Schraubendreher findet man zudem eine Daumenmulde.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Bit-Loch, Schraubendreher und Kapselheber.jpg 2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Bit.jpg


    Der Griff hat einen kleinen Schäkelöffner, der pro Seite von je vier Jimpings gesäumt wird. Ich habe Fotos von Anwendern gesehen, die hier O-Ringe angebracht hatten, um im Schäkelöffner einen kleinen Bit zu sichern. Leider habe ich bisher weder einen Bit gefunden, der kurz genug war, noch hatte ich O-Ringe des richtigen Durchmessers auf Lager.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Schäkelöffner.jpg


    Am Griffende befindet sich ein Lanyard-Loch, durch das locker auch zwei Stränge Paracord passen würden. Einer Griffwicklung stünde damit nichts im Weg - außer dass man so den Schäkelöffner verlieren würde. Den Griffabschluss bildet eine Klaue wie bei einem Kuhfuß. Auch diese ist Beitel-artig angebracht, was die Hebelverhältnisse beim Ziehen von Nägeln natürlich begünstigt.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Kuhfuß.jpg


    Die Kydex-Scheide ist perfekt angepasst.
    2015-11-04 - Böker Plus Hawkit - Kydex.jpg

    Idox: Ich kann hier natürlich nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber meiner Recherche nach ist das wohl ein Nachbau...


    mueller: Ich fände es ja ehrlich interessant, einen Vergleich mit dem Original zu sehen. Aber grundsätzlich wollen wir hier schon ein Qualitätsprodukt und viele Kritiken sagen eben nicht so viel gutes über den Nachbau.


    Sebastian S.: Hmm, beim THW hab ich die damals nicht kennengelernt. Ist aber auch schon ein paar Jahre her. Aber danke für die Info: Im Stand ist die Farbe also "egal", ja? Finde ich gut - fahren will ich damit sowieso nicht.


    Helge: Ich bin mir bei dem blauen Licht zugegebenermaßen nicht sicher. Meines Wissens ist zumindest das Fahren mit blauem Licht eine Ordnungswidrigkeit. Aber da an einer Unfallstelle ja in der Regel auch irgendwann Rettungskräfte und die Polizei kommen, möchte ich zum einen Verwirrung und zum anderen auch Diskussionen vermeiden. Ja, Gegenverkehr ist auch so ein Ding. Daher dachte ich ja an Flares vor und hinter der Unfallstelle. Sechs Stück klingen ja bspw. sinnvoll. Ob mein Dad jetzt so viel ausgeben will, weiß ich dann auch wieder nicht - werde ich aber mal in Erfahrung bringen.


    Fluchtuer: Die eFlare konnte ich mir gerade auch nochmal ansehen. Die sehen auch wirklich gut aus. Wirken durchaus professioneller, wogegen die Powerflares ja doch eher "simpel" gehalten sind. Ich zeig meinem Vater also definitiv mal beide Produkte.

    Vielen Dank euch allen für die Anregungen!


    Mc Bain: Ich bin da voll bei dir, was die Wahrnehmung angeht. Warnblinker halte ich ebenfalls für unzureichend - spätestens wenn es neblig wird.


    jenzo: Klar, der Spaßfaktor bei der Gear-Beschaffung gehört hier natürlich auch dazu ;) An der Unfallstelle hätte ich aber auf jeden Fall gerne was ganz unspaßig zuverlässiges. Also kommt schonmal auf die Liste: 2 oder mehr.


    gungho: Die Idee mit der "Spur" hatte ich auch, fragte mich aber, ob das nicht doch schon Overkill ist. Aber danke - ich bin also nicht der einzige, der das gut fände :)


    Idox: Die Seite hatte ich mir gar nicht mehr genauer angesehen, weil es sich da um das Produkt von "Life is simple" handelt und nicht um das von mir angepeilte Modell aus den Staaten. Die Produkte sehen sich sehr ähnlich - unter anderem aber mit dem Unterschied, dass das sich das US-Produkt mit großem F schreibt. Über die günstigen Modelle findet man im Netz viele vernichtende Kritiken, was die Wasserdichtigkeit und generelle Stabilität angeht. Damit will ich mich also eigentlich nicht abgeben...


    Nur nochmal zum Vergleich:
    - teures Original: http://powerflare.com/ und http://powerflare-deutschland.de/
    - günstiger : http://www.powerflare.de/ und http://www.powerflare-shop.de/


    Trotzdem danke für den Hinweis zur Rechtslage.


    Fluchtuer: Danke für den Hinweis! Unser FoPa hat natürlich die Produkte aus den Staaten im Angebot :) https://enforcer.de/catalogsearch/result/?q=powerflare

    Ich mache mir derzeit ein paar Gedanken über die Absicherung von Unfallstellen und habe da konkrete Fragen zu Leuchtmitteln. Ich hoffe, ihr verzeiht mir den langen Text und könnt mir weiterhelfen :)


    Zunächst zum Hintergrund: Meine Eltern wohnen auf dem Land (wirklich am Arsch der Welt) und es scheint, als habe man die Straßen hier um jedes Weinfass herumgebaut, das damals in der Gegend rumstand. Es ist aufgrund der vielen schlecht einsehbaren Kurven unmöglich, wirklich vorausschauend zu fahren. In der kurzen Zeit, die meine Eltern dort wohnen (nur wenige Jahre), mussten sie schon mehr Unfallstellen absichern als die wohl meisten Menschen in ihrem ganzen Leben - meist unspektakuläre Wildunfälle, aber auch schon von der Straße abgekommene Fahrzeuge und Frontalzusammenstöße; meist glücklicherweise ohne größere Personenschäden, aber teils auch schon mit Schwerverletzten :(
    Mein Vater hat sich nach den ersten zwei oder drei Begebenheiten innerhalb eines (!) Winters diverse Ausrüstung zugelegt (zweites Warndreieck, helle Taschenlampe etc.), aber was ihm am meisten Sorgen macht, ist die Ignoranz vieler Fahrzeugführer, die die Unfallstelle passieren. Da wird teils rücksichtslos gerast, oft offensichtlich nochmal extra aufs Gas getreten. Auch und gerade vorschriftsmäßig aufgestellte Warndreiecke werden absolut ignoriert.


    Das Problem kennen auch Profis und ich frage mich, ob da überhaupt ein Kraut dagegen gewachsen ist. Aber um von den Asozialen wegzukommen: Auch "versehentlich" kommt schonmal jemand um die Kurve gerast, weil das Warndreieck vor der Kurve (!) einfach nicht wahrgenommen wurde.


    Daher haben wir in Erwägung gezogen, Leuchtfackeln zu kaufen, um eine Unfallstelle auch wirklich deutlich als solche zu kennzeichnen. Den Gedanken haben wir schnell verworfen, nicht zuletzt wegen der Risiken und eben auch weil das Zeug gesundheits- und umweltschädlich ist.


    Die Alternative sind ja nun LED-Rundumleuchten. Der nach meinen Recherchen renommierteste Hersteller für solche Geräte ist PowerFlare aus den Staaten. Es gibt auch einen offiziellen Reseller in Deutschland (Shop-Link) - der Preis ist nicht das Problem; die deutlich günstigeren Plagiate kommen natürlich nicht in Frage. Meine Frage ist nun weniger, was der Kram an sich taugt, sondern was (auch die Profis) zu folgenden Fragen meinen:


    - Welche Farbe kommt in Frage? Blau scheidet aus - klar. Aber muss solches Licht in Deutschland gelb sein oder darf es auch rot leuchten?
    - Darf ich die Geräte auf dem Fahrzeugdach anbringen? Hat das Einfluss auf die Farbwahl?
    - Wie viele Geräte sind sinnvoll, um eine Unfallstelle zu kennzeichnen? 1 auf dem Fahrzeugdach? Oder lieber je 1 vor und hinter der Unfallstelle? 3 oder mehr?
    - Hat schonmal jemand solche Geräte als privater Ersthelfer eingesetzt? Wie waren eure Erfahrungen mit Unfallbeteiligten, Passanten, Rettungsdiensten, Polizei?


    Ich bedanke mich hiermit schon jetzt für eure Beteiligung und bin für jede Anregung dankbar.

    WALDEN ist eher so ein "Hipster gehen in den Wald"-Blättchen. ´Man sieht bärtige Städter im Karohemd, die "große Abenteuer" erleben. Altpapier.

    Etwa den gleichen Gedanken hatte ich, als ich das Heft mal am Bahnhofskiosk durchgeblättert habe.