Beiträge von Oskar

    Hallo Leute.


    Das MFS (My first Strider) ist als kleines “fixed“ EDC konstruiert und aufgrund des relativ günstigen Preise (Neupreis aktuell ca. 200,- Euro) für ein Messer dieser Marke die ideale Einstiegsdroge in die Strider Welt.


    Obwohl das Messer, wie auch die meisten WP und einige neuere Messermodelle, nur die „schwache“ Klingenstärke“ von Strider aufweist, gibt es hier bzgl. der Stabilität m.M.n. keine Bedenken.


    Strider MFS Tanto


    Zuerst einmal die (selbst gemessenen) Specs:


    Gesamtlänge: 209 mm
    Klingenlänge: 112mm (bis Griffwicklung)
    Schneidenlänge: 95 mm (bis Schleifkerbe)
    Klingenhöhe: 34 mm
    Klingenstärke: 4,8 mm
    Gewicht: 185 gr
    Stahl: s30v / tiger striped
    Griff: Paracord coyote brown (einfach gewickelt)
    Scheide: Kydex mit großem TekLok


    …und noch ein paar Fotos


    Klinge massiv bis kurz (5 mm) vor Spitze


    Tanto-Spitze und Anschliff in der Nahansicht


    Wieder einmal hatte ich Glück und bin an ein Modell geraten was nicht der Standard-Strider-Norm entspricht.


    Normalerweise habe MFS Tanto nur einen „ ¾ flattground“ Anschliff. D.h. das ein Klingenspiegel von ca. 15 mm stehen bleibt. Bei meinem MFS handelt es sich jedoch um einen „full flattground“. Somit dürften die Schneideigenschaften noch etwas besser sein. Gerade auch weil das Messer direkt von Strider aus mit einem „hairpopping“ Anschliff versehen wurde (was nicht immer die Regel ist).


    Vielleicht kann mir ja einer der Forumiten mit seinem Wissen aushelfen um welche Sonderproduktion es sich bei dem Messer handelt.


    Einige Pic´s zur Handlage (leider etwas unscharf)



    Die Kydex-Scheide ist „saugschmatzend“ gearbeitet und lässt sich nach entfernen des TekLok´s und einer Chicago-Screw zur Reinigung einfach auseinander klappen.


    Im direkten Vergleich mit Strider SMF, WP Clippoint und „pimped“ SnG.



    Das MFS begleitet mich öfters als EDC (oder als Backup zu einem größeren Fixed) und ist eines meiner absoluten Lieblingsmesser.


    Leider war auch bei diesem Review das Licht für´s Fotografieren etwas bescheiden, so das ich die Fotos am PC nachbearbeiten musste, was nicht immer zu einem perfekten Ergebnis geführt hat. Ich bitte um Nachsicht.


    Außerdem möchte ich Thomas Widhalm von extrememesser.com für das wirklich gelungene Einkaufserlebnis bei dem Messer danken.


    Also merke; Kaufe bei Mitforumiten (oder TF-Händlern), dann klappt’s auch mit dem Strider´n.

    Auf jeden Fall ist die mitgelieferte Eagle-Scheide des MT Mod10 meiner Meinung nach der CR Spec-Ops-Scheide um Lichtjahre voraus was die „usabillity“ für den nicht militärischen Nutzer angeht. Deshalb gehe ich hier mal näher darauf ein.


    Strider MT Mod 10 in Scheide


    In die Zusatztasche passen auch größere Tools (Swiss Tool Spirit ) oder Folder (Strider SnG). Die Tasche ist mit einem Patentverschluss ausgestattet was beim Öffnen ein deutlich dezenteres Geräusch verursacht als der Klett des CR. Die Kompression lässt sich zusätzlich per Klett einstellen


    Zusatztasche an der Scheide


    Das „Inlay“ ist aus einem Kunststoff der mit Filz ausgefüttert ist. Somit wird das Messer klapperfrei und vor allen Dingen „kratzfrei“ gehalten. Beim CR ist da ein lieblos angepasstes Stück Billigstkunststoff drin.


    Inlay


    Weiterhin lässt sich die Scheide durch eine recht clevere Konstruktion von oben verkürzen, was dazu führt das man das Messer unter einem weiten Hemd oder einer Jacke nahezu unsichtbar tragen kann. Natürlich gibt es auch unzählige Befestigungsmöglichkeiten für eine taktische Trageweise. Diese hat das CR auch, bloß das Umbauen für den „privaten“ Betrieb ist hier nicht möglich.


    Umgeklapptes Oberteil der Eagle-Scheide


    Kurze Trageweise


    Verdeckt unter Hemd


    Lange Trageweise


    Sichtbar unter Hemd


    Wie gesagt; Der Tausch hat sich aus meiner Sicht gelohnt.


    Witziger weise haben ich das Messer unserem Mit-TFler Desert Storm um „sackhaaresbreite“ vor der Nase weggetauscht, was sich hier im Forum für einige Zeit zu einem kleine „Running Gag“ entwickelt hatte. Ich möchte mich hiermit noch einmal in aller Form für etwaiges entstandenes Unbill bei Alex entschuldigen. Da ich Ihn aber kenne, weiß ich, das er es mit Humor genommen hat und sich zwischenzeitlich mit vielen anderen Strider´s getröstet hat.


    Da ich, aufgrund der allgemeinen „Großwetterlage“, nur unzureichendes Licht für die Fotos zur Verfügung hatte, habe ich die Fotos per Software künstlich aufgehellt und den Kontrast verändert. Ich bitte deshalb die z.T. etwas bescheidene Qualität zu entschuldigen


    Wer weitere Frage zu dem MT Mod 10 hat darf sich jetzt ruhig trauen diese zu stellen.

    Hallo Leute.


    Hiermit möchte ich Euch einmal das Strider Messer vorstellen, das meine aktuelle Sucht nach dieser Messermarke ausgelöst hat.


    Strider MT Mod 10 Sniper „Chuck Mawhinney“


    Bei dem Messer handelt es sich um die Compact-Version das Strider Urgesteins MT.


    Woher allerdings der Zusatzname kommt ist mir nicht bekannt, aber es handelt sich garantiert um eine sehr heroische Geschichte.


    Ich habe das MT Mod 10 Anfang 2008 im MF gegen ein CR Pacific getauscht und werde im Anschluss erklären warum es sich hier aus meiner Sicht um ein sehr gutes Geschäft gehandelt hat.


    Strider MT Mod 10


    Hier die Specs:


    Da ich den Herstellerangaben i.d.R. nicht so wirklich traue habe ich mal selbst nachgemessen.


    Gesamtlänge: 259 mm
    Klingenlänge: 139 mm (bis Guard)
    Schneidenlänge: 114 mm (bis Ricasso)
    Klingenhöhe: 32 mm
    Klingenstärke: 6 mm
    Gewicht: 285 gr
    Stahl: s30v / tiger striped
    Griff: Paracord OD green (doppelt gewickelt)
    Scheide: Eagle (brand) Nylon Sheath


    Weiter mit den Fotos.


    Nahansicht der Klinge mit gelasertem Schriftzug


    Massive Klinge


    Handlage



    Im direkten Vergleich mit Strider SMF und MFS Tanto


    Insgesamt ist das Messer für seine Größe erstaunlich führig. Wenn es nicht z.Zt. Restriktionen bzgl. des Führens geben würde, wäre es ein ideales „größeres EDC“.


    Das ist aus meiner Sicht auch ein Vorteil gegenüber dem CR Pacific. Zwar ist dies garantiert noch mehr für gröbere Arbeiten geeignet, jedoch ist es auch deutlich größer und damit nicht mehr so „tragbar“. Obwohl der Micartagriff des CR so mit das Beste von der Handlage ist was ich jemals anfassen konnte.

    Also wenn ich schon wegen einem verriegelten Einhandfolder eine OWI begehen sollte, dann doch wenigstens wegen einem ordentlichen Messer und nicht wegen solch einem Zahnstocher :wacko:

    Minh-Tam


    Da ich ja mal Dein RW gesehen habe musste es unbedingt ein Tanto sein. Und nachdem was ich so "ergoogeln" konnte ist es genau eines von den paar "black oxide tantos" für BLG. Ich weiß bloß nicht wie viel es davon gibt.


    @alle


    Mit der Bitte um Unterstützung bei der "Ahnenforschung".


    ....und zum Tango...

    @ SLC


    Ist eine leichte Regenjacke von Napapijri. Super Wasserdicht, da sauber verschweißte Nähte. Nur an der Atmungsaktivität haperts. Dafür mit Mesh-Innenfutter. Finde die Marke eigentlich ganz o.k. Nettes Zwischending zwischen funktional und sportlich . Kaufs aber i.d.R. nur wenns runtergesetzt ist.

    Der fehlende Hinderer hat mich jetzt noch nicht wirklich gestört.


    Nice to have > aber m.M.n. musss man da schon bewusst Gewalt anlegen um das Titan zu überdehnen. :wacko:


    ...und da es sich hier um ein Gen. V SnG handelt war es eh nicht zu ändern.