Anfangs hieß es, dass niemandem sein Messer weggenommen werden wird wenn er es zum wandern usw. dabei hat, dass das Gesetz keinen einschränken soll der seine Messer sozialadäquat nutzt etc. .
Einige Zeit später dann die gezielten Kontrollen der Wehrdienstleistenden an Bahnhöfen, dann die Geschichte mit dem Sanitäter und seinem Rettungsmesser, das wegweisende Urteil aus Stuttgart...
Wer sein Messer dabei hat um es im Alltag einzusetzen, also nicht aus Gründen die nicht als berechtiges Interesse galten, der muss sich fragen lassen wieso er mit dem Führungsverbot ein Problem hat. Sollten wir anfangs denn nicht eigentlich unbetroffen bleiben?
Natürlich hat jeder geahnt, dass sich das neue Gesetz auch gegen uns richten würde; aber wir wurden ja beschwichtigt und solange verarscht, bis es ok geworden ist uns als dümmliche Messerfreaks hinzustellen!
Ich wohne nicht in der Stadt und habe dort wo ich mich bewege kaum Kontrollen zu "befürchten", auch weil ich besonders achtsam bin alles zu vermeiden was dazu führen könnte. Nun muss man sich von Abgeordneten die Frage gefallen lassen, wo denn das Problem mit dem Führungsverbot sei. Niemand könne ernsthaft daran zweifeln, dass durch dieses ein Mehr an öffentlicher Sicherheit erreicht werden konnte.
Ich will ja jetzt nicht davon anfangen, wie sicher man sich als entwaffneter Bürger in einer Situation fühlt, in der man mit typen konfrontiert ist denen (auch
) egal ist ob es einen § 42a WaffG gibt; denn das ist ein anderes Thema.
Entweder wir kümmern uns mehrheitlich nicht mehr um den 42a, dann tragen wir die Folder oder Fixed die wir wollen und lassen uns möglichst nicht erwischen; oder wir stellen eine funktionierende Lobby auf die Beine.
Ich würde letzteres auf jeden Fall begrüßen während ich mich trotzdem nicht vom 42a einschränken lasse. Dazu müssten zunächst ein paar Hersteller und Vereine wie ProLegal angeschrieben werden um auszuloten ob überhaupt Interesse besteht, sich zukünftig aktiv zu beteiligen und eine breite Front zu bilden nicht erst wenn die nächste Verschärfung ins Haus steht.
Ein weiterer Schritt wäre, auf Abgeordnetenwatch einzelnen Abgeordneten klar zu machen, dass wir (alle vom WaffG betroffenen ) ziemlich viele sind.
Die Sportschützen, Jäger, Paintballer und Softairspieler müssen ins Boot geholt werden, genau wie Bogensportler. Wer sich mit der Sache der anderen nicht identifizieren will, oder sogar Einschränkungen auf Seiten der anderen hinnimmt oder billigt, der ist ein gedankenloser .......... und muss sich nicht wundern wenn er 202X Pilze im Wald mit einem Löffelstiel kappen darf, weil kein Hobby was irgendwie "böse" ist mehr ausgeübt werden darf.
Nach den EInhandmesser kommen die Fixed und (Zweihand)Folder über 8,5 cm, dann vielleicht ein Besitzverbot von Dolchen, Kampfmessern und Blankwaffen überhaupt (das würde heißen auch keine Schwerter, Tomahawks und Tonfas mehr, keine Sai Gabeln und vielleicht auch keine Stöcke mehr ). Denn wer braucht sowas denn bitte?! Euch muss doch klar sein, dass in einer Demokratie nunmal "Gesetze zum Vorteil der Mehrheit gemacht werden und dadurch Einzelinteressen verletzt werden können" (Michael Grosse-Brömer, CDU).