Nach dem ich gerade ein
für Productions verteilt habe muß ich auch hier etwas schreiben.
Auf der ewigen Suche nach dem perfekten Messer kommt man auch, je nach Vorlieben, nicht an Customs vorbei.
Ich habe einen Spleen für Titan, Framelocks und kugelgelagerte Flipper. Da läuft man bei Productions schnell ins Leere.
Also Custom. Das Custom an sich ist grandios. Was man will bekommt man auch. Soweit zur Theorie.
Leider sind die Bezeichnungen der Messer bzw. deren Klassifikation nicht wirklich nachvollziehbar.
Production, Mid-Tech, Custom,...
Custom ist für mich ein nach meinen Vorstellungen gebautes Messer. Oder wenigstens ein nach meinen Vorstellungen adaptiertes. Customized eben.
Nun nennt aber jeder sein Zeug gerne Custom damit man mehr dafür verlangen kann.
Striders, um als Strider-Fan nur ein Beispiel zu nennen, werden als grundsätzliche Customs gehandelt.
Per Josh Lee:
"We have catalog and non-catalog knives. Catalog meaning our regular designs, non-catalog meaning MSC and DDC. All Strider knives are custom knives, meaning that there is a large amount of hand finishing done on the knives."
Was bitte soll an einem Standard SNG Custom sein? Das letzte von Hand anziehen einer Schraube oder polieren, oder... macht ein Messer in meinen Augen noch nicht dazu.
Wenn ein Hersteller ein Modell ohne Adaptierungsmöglichkeiten oder nur in kleinen Grenzen (zB andere G10 Farbe) anbietet, kann er es doch per Definition nicht Custom nennen.
Wenn ich mich mit der Konfiguration des Messers auseinandersetzen, Details bestimmen und ich es aus 100 anderen des gleichen Herstellers mit einem Griff herausnehmen kann, dann ist es Custom.
Also
zu Customs, aber zu echten Customs.