Beiträge von Bergmann

    Vielen Dank, Micha.
    Du hast Recht. Die wenigsten von uns haben weder objektive noch subjektive Sammler- Lücken.
    Wir sind Lust- Kauf Getriebene.
    Deine 2019 Erwerbungen haben Charakter, eine lange Tradition, vielleicht sogar Geschichte, was aktuelle High Tech Modelle vermissen lassen.
    Am Ende des Tages geht es um den „inneren Wert“ d.h. schneiden, dazu braucht es keinen High End Stahl. Zahlreiche, wenn nicht die meisten Busse und Strider etc. dürfen ihr Leben lang nicht mal als Jausenmesser dienen und verbringen ihr Dasein in Vitrinen, Schubladen und Saves.

    Habe mittlerweile 4 Defender Flex, welche die Covert als Lieblingshosen abgesetzt haben.
    Die (Haupthosen-) Taschen der Defender sind kleiner.
    Die Modelle können verschieden geschnitten sein. Die braunen zB. sind enger geschnitten als die quasi stonewashed, d.h. hab sie eine Größe mehr kaufen müssen.
    Nach dem Waschen gab es marginale Verfärbungen die jedoch nicht weiter stören.

    Für Grundlagenwissen aber auch für Interessierte sind gute Bücher sehr sinnvoll:


    sensationell (siehe Inhaltverzeichnis) Geschichte, Definitionen, Kriterien, Beispiele


    https://www.amazon.de/Tactical…morgan%2Caps%2C166&sr=8-2


    auch ganz gut, aber v.a. auf Survival Messer


    https://www.amazon.de/Survival…fRID=MPP1SPM33GB5WATRTB91


    noch mehr eingeschränkt auf Wildnis Aspekte, dennoch interessant


    https://www.amazon.de/Wilderne…4&s=books-intl-de&sr=1-12



    preiswert aber nicht schlecht:
    https://www.amazon.de/Survival…5&s=books-intl-de&sr=1-56

    @ Dischu


    CTS-XHP vs. CPM S35VN geht bei der Schnitthaltigkeit auf diversen YT Videos stets zu Gunsten von CTS-XHP aus.
    Allerdings ist CPM S35VN etwas korrosionsbeständiger als CTS-XHP.
    Beide Unterschiede sind jedoch nicht riesengroß.


    Das SR1 wäre rein von der Vernunft her ein ultimativer Folder. Interessanter Hinweis, dass es noch breiter als das Recon 1 ist. Allerdings gefällt mir der Griff nicht, obwohl er recht durchdacht ist. Vielleicht würde ein schwarzer Griff und oder eine schwarze DLC Beschichtung die Optik verbessern. Beim Code 4 gibt es derzeit für Clip- und Spearpoint 3 Farb- Varianten die zu einem recht unterschiedlichen Erscheinungsbild führen.


    Hab ein altes AUS8 Tanto Recon 1. Die Handlage ist sensationell und der Sound beim Öffnen gefällt mir.
    Ein Recon 1 mit Flachschliff und der Klingenstärke des SR1 würde ich sofort kaufen.

    Es gibt zahlreiche interessante Videos auf YT


    zB. @ Schnitthaltigkeit


    Cold Steel - XHP vs S35VN https://www.youtube.com/watch?v=f2WU-vUpfXc


    und etliche "Torture Tests" deren Fazit eine unglaubliche Stabilität (abgesehen von einem Video von vininull bei dem die Spitzen in den AUS 8 Versionen brechen) ist.


    Das Maximum an Stabilität scheint das SR1 zu haben, weil Flachschliff und ca. 1mm strärker bei gleicher Größe.


    Das Code 4 ist ein wenig kleiner und schlanker als das Recon 1, hat jedoch die selbe Stärke und frißt keine Hosentaschen.

    Vielen Dank für Deine Antwort :)


    Cold Steel vs. Sebenza auf YT kenn ich, dachte, dass vielleicht Stider ein wenig robuster wäre, Deine Erklärung zum Framelock dürfte allgemeingültig sein.


    Vininull macht gute Hardcore Tests, hier zB. ein SMF


    https://www.youtube.com/watch?v=mAz4zhBvx4o


    Finde es nach wie vor kurios, dass die reine technische Leistung eines Mitbewerbers umgekehrt proportional zum Preis eines anderen steht, d.h. positiv formuliert eine sehr gute Qualität gibt es auch relativ günstig.
    Cold Steel SR1 = ca. 200€ ; Strider SMF = 750€, also 1 : 3,75, bzw. für den Differenzbetrag geht sich noch einiges zusätzlich aus.


    Ästethisch gefällt mir das SR1 nicht so (vor allem der Griff der jedoch sehr durchdacht ist), obwohl es in echt vielleicht besser aussieht.


    PS hab kein SMF

    Für mich ist das Survival-Set nicht sehr viel mehr als mein EDC, allerdings schleppe ich halt immer relativ viel Zeug in meinen Hosentaschen herum ;)


    Wie auch hier bereits angemerkt gibt es ein Schichtensystem.
    Die erste Schicht wird direkt am Körper getragen und entspricht den everyday carry Gegenständen.


    Die zweite Schicht kann eine kleine Tasche mit Redundanzen mit wichtigen Gegenständen und oder Ergänzungen sein


    größeres Fixed
    Fire (Feuerzeug; kleiner Feuerstahl; Zündmaterial)
    Water (gefüllte Wasserflache, Filter)
    Shelter (kleiner Biwaksack, weitere Rettungsdecke, kleiner Poncho...)
    Food (Dose; Edelstahlbecher...)
    Communication (Ersatzbatterie)
    First Aid (Israeli Bandage...)


    mit der man im Notfall für eine längere Zeit durchkommen würde, geeignete Psyche und ausreichendes Know How vorausgesetzt


    Als dritte Schicht wäre ein Rucksack mit "Komfort" Gegenständen


    dies und mehr ist ausgezeichnet in folgendem Buch mit Praxisbeispielen beschrieben


    https://www.amazon.de/Essential-Survival-Gear-Practical-Portable/dp/1493015273/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3MBZA7Y1W5IL7&keywords=james+morgan+ayres&qid=1564752694&s=gateway&sprefix=james+morgan%2Caps%2C161&sr=8-5

    Unfälle die nicht unerwartet passieren sind eigentlich Attentate oder was auch immer, daher gilt analog für eine potentielle Survival- Situation die Grundfunktionen stets abzudecken zu können und immer ein Minimum mitzuführen.


    Daher wäre es, zumindest bei Außenaufenthalten sinnvoll, außer einem Messer welches das beste Universalwerkezug ist und untenstehende Grundaufgaben wesentlich erleichtern kann oder gar erst ermöglicht, folgendes am Körper zu tragen (falls der Rucksack...) verloren geht:


    Fire (Feuerzeug; kleiner Feuerstahl; Zündmaterial)
    Water (Wasserentkeinungstabletten; eventuell Kondom)
    Shelter (Aludecke)
    Food (Riegel)
    Communication (Signalspiegel; Handy)
    First Aid (benötigte Tabletten; evtl. kleines Set)


    Dies passt in 2 kleine Taschen die in einer Cargo Hose ganz leicht unterzubringen sind (alternativ eine Bauchtasche in die auch eine Wasserflasche passt und noch ein paar zusätzliche Dinge reinpassen), bei der Bewegung nicht stören, so wie dies nic-O gezeigt hat oder im Threat
    SOL Origin Survival Tool oder ähnliches gesucht


    diskutiert wird.

    @ John-117



    Ist schon ein paar Jahre her, glaube es war Osograndeknives (oder Knifeworks ?).


    Eigentlich besteht keine Notwendigkeit mehr für USA Bestellungen.
    Wolfster kann bei vielen Herstellern behilflich sein, Viennacutlery und Polizeibedarf haben interessante Dinge im Sortiment.

    leichte off topic Zusatzfrage die dennoch dazu passend ist:


    bei welchen amerikanischen Händlern kann man noch mit Kreditkarte bestellen ?
    Bin vor ein paar Jahren mit Kreditkarte gescheitert, als Möglichkeit gab es nur Westerunion, mit horrenden Überweisungsspesen. Paypal habe / will ich nicht.

    Trage beinahe ausschließlich 5.11. Kleidung welche aus "Sicherheitsgründen" normal mit 30 Grad und aufgrund der geringen Temperatur mit Desinfektionsmittel gewaschen wird.
    Außer einem kurzärmeligen Hemd mit einer speziellen Faser, welches im Lauf der Zeit ein paar Löcher bekam, gab noch nie Probleme damit.

    Bin größtenteils Deiner Meinung.
    Das First Edge 5050 ist primär ein Arbeitsmesser für grobe Einsätze.
    Und ja, Buck und Gerber können mit dem „mittleren“ 420 HC Stahl eine ziemlich gute Qualität erzielen, SOG mit AUS 8 und es hat einen Grund, warum zB. Striders mit ATS 34 und BOS Härtung nach wie vor hohe Preise erzielen.
    Mick Strider hat einmal in einem Interview gemeint, dass die allermeisten in der Realität gar keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Stahlsorten feststellen können und es daher unerheblich ist was man hat.


    Es gibt nicht „den Stahl“ für Alles, aber beinahe optimale Stähle für eng definierte Anwendungen. Beta Titan ist bei Tauchermessern eine hervorragende Wahl, oder wenn es primär um Stabilität oder Gewicht geht. Keramik Küchenmesser haben eine viel höhere Schnitthaltigkeit, sind nur für Lebensmittel geeignet und vertragen aber keine Querbelastung...


    Wenn Survival Lilly mit der Spitze eines Fällkniven S1 in einem Baumstamm bohrt um zu zeigen, dass man so „im absoluten Notfall ein paar Maden mit wertvollem Protein finden kann“ und dabei maximal ein paar Millimeter abbrechen toben 100 ´erte wenn nicht gar 1.000´ende auf YT über Sinn und Unsinn, sachgemäßen versus unsachgemäßen Umgang...
    Das wäre dann wohl ein sinnvolles oder sinnloses Beispiel für einen einzigen Aspekt, dass zB. Ihr APO- Messer aus AUS 8 Stahl etwas stabiler ist als ein VG 10 Kern (abgesehen von Rostbeständigkeit, Schnitthaltigkeit...).


    Ein renommierter US Messermacher, dessen Namen mir leider entfallen ist, hat auf die Frage was er wählen wurde, wenn die Welt zusammenbrechen würde und er nur ein Messer haben könnte geantwortet, dass dies ein Survival- Messer aus 440C Stahl wäre, wegen der leichteren Schärfbarkeit im Freien; womit wir schon wieder einen anderen Aspekt hätten.


    Und dies ist wohl der Grund warum wir mit unserem Hobby auf Dauer beschäftigt sind, der Suche nach dem möglichst optimalen Messer das zusätzlich noch optisch ansprechend sein soll. Eine Lebensaufgabe ?