Ich hatte die Woobie wohl mal bei Tony draussen, mWn warst du da aber nich anwesend und ich kann somit nicht sagen ob du vom Kifaru oder einem anderen sprichst. Kann mich aber irren, war vor ca zwo Jahren bei nem Bushcraft Seminar. Sonst schleif ich bei sowas immer nen alten Merlin III mit weil ich mir da um Funkenflug weniger Sorgen mache, lasse den dann aber offen 
Mit Qualitaet meine ich keinen MilTec oder sonstigen Liner, der orignale US taugt schon eher. Kommt aber an das Model von Kifaru weder beim Gewicht (trotz inzwischen Grösseren Dimensionen des Kifaru) noch bei der Waermeleistung heran.
Der Pound ist ein Daunenschlafsack, was mich persönlich schonwieder abschreckt. Aber das ist persönliche Praeferenz, ich mag KuFa und für meine Zwecke sind die auch besser geeignet. Ich weiss, ehrlichgesagt, auch nicht bis zu was für Temperaturen der Pound nun wirklich zu nutzen ist.
Poncholiner sind ein komplett anderes Konzept als Schlafsaecke, ursprünglich waren sie wie der Name sagt zum temperaturtechnischen Aufwerten des Ponchos gedacht bzw. um mit selbigem einen Notschlafsack zu haben. Damals gab es, zumind. beim Miltaer, keine so leichten Schlafsaecke. Dabei galt bei OPs auf denen aus Gewichtsgründen nur der Poncholiner mitgenommen wurde das Motto:
"Travel light, freeze at night".
Neuere Versionen bieten nun wesentlich mehr Loft (durch Weglassen der Steppnaehte) und somit Waerme bei noch geringerem Gewicht und Packmass, das Motto kann also zumindest bei Temperaturen bis zum Gefrierpunkt, vergessen werden. So sind jedenfalls meine Erfahrungen...
Und interessanter Weise trocknen darunter sogar meine Klamotten, Feuchtigkeit scheint abtransportiert zu werden. Der Liner ist morgens aussen feucht aber innen immernoch trocken.
Saemtliche Angaben beziehen sich auf das Model von Kifaru, ich hab wohl auch mal nen MFH geschenkt bekommen aber der fristet sein Leben als Arbeitsdecke im Auto, für mehr ist er mMn auch nicht geeignet.
Der Vorteil des PL ist eben das man sich zwischendurch schnell mit kompletter Montur und Ausrüstung darin einwickeln kann, ob das nun militaerisch oder beim übernachten auf dem Bahnhof ist weil die DB mal wieder versagt hat.
Bei einem Schlafack waere es wesentlich aufwaendiger hinein- und herauszukriechen und mit Ausrüstung komme ich pers. meist garnicht hinein, das mag nicht für jeden Relevant sein aber für den Sektor aus dem der PL kommt ist es sehr wohl ein Kriterium...
Für mich hat beides seine Daseinsberechtigung, ich nutze auch Schlafsaecke. Zumeist wenn ich nicht vor habe Feuer zu machen bzw. im Schnee unterwegs bin. Dabei hat mein Schlafsack allerdings Druckknöpfe, ich kann ihn also bei Bedarf "aufsprengen".
Was ich z.B. auch nicht nutzen würde ist die Woobie mit doppelter Isolation aka Doobie, bei Temperaturen bei denen ich die brauche würde ich dann auch auf einen Schlafsack ausweichen. Zumal das Packmass und Gewicht sich ja auch verdoppelt.
Bleibt zu sagen, es ist und bleibt Geschmacks und Anwendungssache. ICH mag meinen PL, draussen auf leichten Touren, zum Pennen im OHK, im Auto, der Bahn, als zusaetzlichen Liner in einem Schlafsack, beim chillen im Garten an einem kühlen Abend (kriegt man auch noch ne Dame mit drunter, nur zwecks Waermeaustausch natürlich
)
Meiner hat sich inzwischen rentiert und wird noch lange weitergenutzt werden. 