Beiträge von S.J.

    Hi Dominik.


    Da hast Du absolut Recht, aber es benutzen/benutzten recht viele Serienhersteller S30V für Outdoorknives (Beispiel Enzo, BRKT, auch Spyderco mit dem Puukko oder Benchmade mit der HUNT-Serie).
    Also muss man sich zwangsläufig auch hiermit auseinandersetzen ;)


    VG, S.

    Nochmal zum Ursprungsthema zurück...ich finde einen leicht balligen Klingenschliff (Schneidfase einmal außen vor) oder Scandi für ein Outdoormesser den besten Schliff, weil man mit beiden ein Maximum an Stabilität - auch für dünnere Klingen - erreicht.
    Man muss sich keine Sorgen über evtl. seitlich auftretende Belastungen machen (bei Arbeiten an Holz z.B.), und man kann einiges an Klingendicke bei kleineren Fixed dadurch sparen, was entsprechend auch dem Gewicht des Messers zu Gute kommt.
    Natürlich lasse ich jetzt einmal den verwendeten Stahl außer Acht - ein 1095 besitzt ganz andere Belastungseigenschaften als ein CPM-S30V ;)


    VG, S.

    Hi zusammen.


    Wie oben schon genannt wären meine Favouriten hier Böhler N680 oder H1.
    Wieso muss es der 440C sein?
    Als Tauchermesser sollten doch auch 440B oder gar 440A hinsichtlich der Härte reichen?
    440A besitzt vond en 440ern die höchste Rostresistenz, 440C die geringste.
    Als guter Kompromiss zwischen Härte und Rostresistenz 440B?


    VG, S.

    Ich habe mittlerweile den Eindruck, das die Manufaktur Reeve immer mehr zum Mainstream tendiert.


    Zuerst wird das Bushing aus dem Sebenza (Sebi 25) (und den anderen Reeve-Foldern?) entfernt, was wohl auch auf Kosteneinsparungen zurückzuführen sein dürfte.
    Nun wird anstatt einer schönen Kydex Spritzgusstechnik verwendet.


    Quo Vadis, Chris Reeve?

    Hallo Postmann.


    Das Inyoni ist ein geniales Bird@Trout.
    Die Serrations machen wirchtig Spaß, die dünn ausgeschliffene Klingen ebenso.
    Besonders gelungen finde ich die Fingerrillen ;)


    Die Cocoboloeinlagen liegen richtig gut in der Hand.
    Sollte Dich das Holz stören, dann musst Du halt ran und nach Lösen der Schrauben entweder Aceton reinkippen oder brachial das Cocobolo raushebeln.
    Danach kannst Du Dir von Cuscadi auch entsprechende Einlagen aus Micarta, Carbon Fiber oder Lightning Strike Carbon Fiber machen lassen.
    Schwarz beschichten lassen kannst Du es Dir dann natürlich auch, wobei das gesamte Procedere eine Sünde wäre ;)


    In das Inyoni verleibt man sich nach und nach, das ist mir bei diesem Knife ebenso ergangen ;)

    Sag einmal, mein lieber Postmann, hast Du eigentlich schon ein normales Inyoni?
    Wenn Nein...besorg Dir eines auf dem Sekundärmarkt und teste es, es ist so schon ein wirklich tolles Messer! :)


    Klar, in schwarz macht es noch einiges mehr her, wobei ich hier anstatt Micarta Lightning Strike Carbon Fiber bevorzugen würde ;)


    Leider hat Reeve die Cocobolo-Einlagen nicht nur mittels Schrauben, sondern auch zusätzlich noch mit hochwertigstem Industrieklebeband (doppelseitig) miteinander fixiert, so dass man Angst haben muss, sie beim Ausbauen zu zerstören.
    Schade eigentlich, denn hier würden andere Griffeinlagen ebenso gut aussehen (ich denke da ebenfalls an Micarta, G10 oder CF) :)


    VlG, S.

    Das Inyoni an sich überhaupt zu bekommen, ist verteufelt schwer geworden.
    Seitdem es Ende 1012/Anfang 2013 aus dem deutschen Handel verschwand, sucht man sich auch im US-Sektor einen Wolf ;)


    An die Micartaversion mag ich da gar nicht denken :D


    VG, S.

    Hallo Peter.


    Prinzipiell sind (Titan-)Framelocks ebenso stabil wie dicke, gute Stahl-Linerlocks.
    Beispiel Reeve Sebenza...das Large Regular eines Freundes ist Baujahr 1997, es wird fast jeden Tag als EDC mitgeführt (und oft genug benutzt).
    Der Framelock hält und hält und hält...bei meinem Small Sebi Regular von 2007 ebenfalls :)


    Axis Lock ist ja eh über jeden Zweifel erhaben, ebenso ein guter Backlock.


    Zu Zero Tolerance und deren Haltbarkeit kann ich leider nichts sagen, jedoch habe ich ein altes Kershaw Bump (Titan Framelock) in Benutzung, der Lock sitzt 1A und hat mich bisher nicht im Stich gelassen :)


    Sollte sich ein Liner- oder Framelock zu weit abnutzen, und er rutscht durch...Robert hat schon so manches Messer gerettet ;)


    VG, S.

    Achso...ZDP ist NATÜRLICH rostträge, er rostet wie alle rostträgen Stähle allerdings dann, wenn man ihn feucht hält...geht dann ratzefatze, aber das passiert auch beim S30V, 440C, etc.


    VG, S.

    Also...


    ZDP-189 ist auf 67 HRC gehärtet und wird im Klingenbau mit ATS-34 laminiert, damit der ZDP als Schneidlage genügend Stabilität besitzt.


    Beim nachschärfen macht der ZDP auf dem Sharpmaker eig. keine Probleme (Achtung...es geht um das scharf halten, nicht um das komplett neu schärfen!), man darf nur nicht zu fest aufdrücken (Ausbrüche) und muss sich viel Geduld nehmen, der Stahl benötigt bei der Härte recht lange, bis er keinen Grat mehr besitzt.


    Von der Grundschärfe her...S30V besitzt eine feinere Schärfe, aber zum Arbeiten reicht der Stahl völlig aus und behält lange seine Schärfe :)


    VG, S.


    Ist das dann ein Design von diesen "Mike $nody Knives"?


    *Hust*...Denis, das ist die Serienversion eines Customs von Mike Snody, einem bekannten US-Knifemaker.
    Ich stelle mir gerade vor, Du stellst diese Frage bei einem Folder von William Henry Knives ;)


    VG, S.