Beiträge von Nordwind

    18350
    das gliedert sich auf in
    18 35 0
    Durchmesser Länge Form 0=rund


    Hi semaphore,


    das ist leider falsch, die internationale Norm für Lithium -Ionen Zellen ist die IEC (International Electrical Commission) 91960 „Beschriftung von Lithium -Ionen Zellen“ besagt folgendes:


    1. Buchstabe: negative Elektrode (I=Lithium-Ionen / L= Lithium-Metall oder Lithium Legierung)
    2. Buchstabe: positive Elektrode ( C= auf Cobalt-Basis / N= auf Nickel-Basis / M= auf Mangan-Basis / V= auf Vanadium -Basis
    3. Buchstabe: Bauform (R= rund / P= prismatisch


    Größenangabe Rundzellen:
    Stelle 4 + 5: Durchmesser in mm
    Stelle 6 bis 8: Höhe in 1/10 mm


    Größenangabe prismatische Zellen:
    Stelle 4 + 5: Dicke in 1/10mm
    Stelle 6 + 7: Breite in mm
    Stelle 8 + 9: Höhe in mm


    Oft sind die Firmeneigenen Bezeichnungen nur an diese Norm angelehnt ;)

    Hi Soe,
    das 710 gibt es in zwei Beschichtungen:
    BK1: Plain edge / BK ist eine schwarz -matte korrosionsbeständige Klingenbeschichtete, oder in DLC: (Diamond-like Carbon) Beschichtung aus amorphem Kohlenstoff (diamantähnlicher Kohlenstoff).
    Die BK Beschichtung ist der Nachfolger von der BT2 / BT Beschichtung.


    Ich würde die Version aus M390 Favorisieren = BM 710-1 :)

    Hier mal ein/zwei Grundbegriffe, die für einen Einsteiger in das Thema Taschenlampen verwirrend sein können.


    A
    Asphärische Linse = Sammellinse mit zwei konvexen Flächen, oder mit einer konvexen und einer ebenen Fläche, um den Lichtstrahlen zu bündeln.


    B
    Beamshot = Vergleichsfotos für die Helligkeit bzw. Abstrahlcharakteristik einer Lampe wiedergeben.


    C
    Charger = Ladegerät für Akkus


    D
    Direct Drive = die LED/ LED’S werden direkt von der/den Zellen ohne Regelung betrieben, eventuell mit einem Vorwiderstand


    E
    EDC = every day carrying, eine Ausrüstungsgegenstand den man täglich bei sich hat.


    F
    Flashaholic = Taschenlampenverrückter
    Forward-clicky = Schalter der bei leichtem drücken, Momentlicht wiedergibt und beim durchdrücken einrastet und auf Dauerlicht schaltet.
    Flooder = Lampe die auf Breitstrahlend ausgelegt ist


    G
    glow-in-the-dark = nachleuchtendes Material


    H
    Hotspot = Zentrum des Lichtscheins


    I
    IP = International Protection / Schutzart von elektrischen Betriebsmitteln
    I.B.S = Infinite Brightness System von Jetbeam (alle Modi frei programmierbar)


    J
    JetBeam = Lampen Hersteller


    K
    Kurzschluss = ist eine nahezu widerstandslose Verbindung, zweier Schaltungspunkte (Pole) mit verschiedenem Potentialen


    L
    Li = Lithium


    M
    Mode = Eine Leuchtstufe von mehreren


    N
    NiMH = Nickel-Metallhydrid Akku


    O
    OP Reflektor = Reflekter mit einer strukturierten Oberfläche, für eine gleichmäßiges Leuchtbild


    P
    Protected =meistens ist damit ein geschützt Akku gemeint


    Q
    Q2 bis 5 LED = eine LED Typ


    R
    Reverse-clicky = Schalter, der erst nach dem Click und loslassen einschaltet, meisten ohne Momentlicht.


    S
    Spacer = meisten ein Abstandshalter um Baugrößen bei Akkus auszugleichen
    Smooth Reflektor = Reflektor mit einer glatten Oberfläche, für eine höhere Reichweite


    T
    Thrower = Lampe die auf Reichweite ausgelegt ist
    Tailcap = Schalterkappe (meistens aus Gummi) in dem sich der Schalter befindet


    U


    V
    Volt = Einheit für Elektrischen Spannung


    W
    Watt = elektrische Arbeit / Leistung


    X


    Y


    Z


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    Ladezustand in Abhängigkeit von gemessener Leerlaufspannung:


    Hier gibt es einige Tabellen, diese beziehen sich aber meistens auf einen speziellen Akku/Hersteller.
    Die typische Tabelle ist die von AW:
    LiIon Battery Charge Status


    4.2V – 100%
    4.1V – 87%
    4.0V – 75%
    3.9V – 55%
    3.8V – 30%
    3.5V – 0%


    Um euch die Problematik näher zu bringen, schaut euch mal die Tabelle an und wie hier die Spannungslage, unter Last ist:


    ASUCELL - Soshine - XTAR - 1A.jpg


    Im Leerlauf sieht die Sache nicht viel anders aus.


    Ich finde es sehr Problematisch, sich an eine generelle Tabelle zu halten und möchte euch davon abraten!
    Ich handhabe es ganz einfach, hat ein Akku im Leerlauf unter 4 V, ist es besser ihn zu laden.


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    Innenwiderstand von Akkus


    Ich halte die Innenwiderstands Messung sowieso für überbewertet.
    Meines Erachtens macht diese nur Sinn, wenn man den Innenwiderstand nach ca 3 Ladungen notiert hat und diesen später, mit diesen Referenzwerten vergleichen kann.


    Ich finde die Angabe von Ladezyklen wesentlich sinnvoller.


    Der Innenwiderstand, bei Lithium-Ionen Zellen, ohne Schutzschaltung, liegt bei Konsumer Zeller zwischen 50 bis 60 Ohm und bei Hochstrom Zellen zwischen 25 bis 40 Ohm.


    z.B Eine Idealmessung des Gleichstromwiderstandes besteht darin, das man den Akku mit 0,1 C entlädt und einen Sprung auf 2C vollzieht.
    Dann nach einer Zeit X, nach dem Stromsprung, wird die Spannungsänderung gemessen und durch die Stromänderung dividiert.


    r dc= U1-U2 : I1 - I2


    Somit hängt die Gleichstromwiderstandesmessung von der Messdauer ab!


    Möchte man den Wechselstromwiderstand, der meistens auf den Datenblättern angeben ist, gibt es verschiedene Varianten die ich kenne.
    In der Normung ist hier eine Messung mit 1000Hz vorgeschrieben.


    rac=Ueff: Ieff mit F= konstande =1000Hz


    oder
    man misst den Stromsprung mit schneller Spannungsmessung. Die Spannungsmessung sollte in 0,5ms geschehen.


    r'ac= U1-U3:I1-I3


    Aber ich bin auch nicht allwissend und kann falsch liegen :whistling:


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    Die wichtigste internationale Norm für Lithium -Ionen Zellen ist die IEC (International Electrical Commission) 91960 „Beschriftung von Lithium -Ionen Zellen“

    Hier die Beschreibung:
    1. Buchstabe: negative Elektrode (I=Lithium-Ionen / L= Lithium-Metall oder Lithium Legierung)
    2. Buchstabe: positive Elektrode ( C= auf Cobalt-Basis / N= auf Nickel-Basis / M= auf Mangan-Basis / V= auf Vanadium -Basis
    3. Buchstabe: Bauform (R= rund / P= prismatisch


    Größenangabe Rundzellen:
    Stelle 4 + 5: Durchmesser in mm
    Stelle 6 bis 8: Höhe in 1/10 mm


    Größenangabe prismatische Zellen:
    Stelle 4 + 5: Dicke in 1/10mm
    Stelle 6 + 7: Breite in mm
    Stelle 8 + 9: Höhe in mm


    Aber!!!!!


    Oft sind die Firmeneigenen Bezeichnungen nur an diese Norm angelehnt!!! :rolleyes:


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    Tipps rund um den Akku:


    Akku funktioniert nicht mehr:
    Vielleicht hat die Schutzschaltung vom dem Akku ausgelöst, bitte schaut unter Schutzschaltungen > Reseten von Schutzschaltungen nach.


    Lebensdauer:
    Die Akkus kennen an sich keinen memory Effekt mehr, sind aber sehr empfindlich gegen Spannungen außerhalb ihres spezifizierten Bereiches.


    LiIo Akkus mit 3,6V (positive Elektrode aus Coke) liegt zwischen 2,5V und ca. 4,1V.
    LiIo Akkus mit 3,7V (positive Elektrode aus Graphit mit Zusatz von Additiven) liegt zwischen 3V und ca. 4,2V.
    LiPo: <3V und >4,2V


    Beide Typen nehmen dieses ziemlich übel!


    Am besten die Akkus häufig aufladen, eine Teilentladung, ist besser, als eine Entladung die durch die Schutzschaltung unterbrochen wird, da man hier schon in den kritischen Bereich kommen kann.
    Vorausgesetzt, das Ladegerät ist für den Akku Typ ausgelegt und quält ihn nicht, bei den Ladevorgang, mit einer zu hohen Abschaltspannung.


    Lagerung von LiIo/LiPo Akkus:


    Die LiIo Akkus lagert man am besten, bei 3,75V und LiPo Akkus bei 3,85V, an einem kühlen trockenen Ort.


    Akku Kauf:


    Die Akkus von namhaften Herstellern sind seit Jahren mit Schutzmechanismen gegen Überdruck und Kurzschluss ausgestattet.
    Umgangssprachlich wird von geschützten oder Protected Akkus gesprochen. Ihre Kapazitätsangaben sind auch einigermaßen realistisch.


    Bei Akkus von No-Name Herstellern wird zum Teil auf diese Schutzmechanismen verzichtet.
    Wenn in der Beschreibung kein Hinweis zu finden ist, kann man davon ausgehen, dass diese, auch keine Schutzmechanismen haben.
    Die Kapazitätsangaben, sind auch manchmal, sehr optimistisch angegeben.


    Es sind nicht alle No-Name Akkus schlecht, denn darunter kann sich auch ein namhafter Hersteller verbergen.
    Dies aber heraus zu bekommen, gestaltet sich manchmal schwierig. Wenn man es aber schafft, kann man ein paar Euro sparen.


    Multimeter
    Worauf ich bei der Auswahl, handgehaltener Multimeter, zu achten habe!


    Hier ein Link mit Infos, lustigen Videos und einem Flyer (Auswahl Sicherer Handgehltener Mulitmeter)


    http://www.bgetem.de/aktuell/ap_them...gust_2007.html


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    Laden von Lilon und LiPol Akkus:


    Laden:
    Die Akkus sollten am besten in einer Umgebungstemperatur von 18 bis 26 Grad geladen werden.
    Bei geringeren Temperaturen, erhöht sich der Innenwiderstand des Akkus.
    Dadurch lässt sich der Akku, schlechter laden und die entnehmbare Energie sinkt.


    Da die Akkus unterschiedliche Spannungen habe 3,0V / 3,6V und 3,7V ist unbedingt darauf zu achten, dass man ein Ladegerät verwendet, dass für diesen Spannungs- Typ auch ausgelegt ist.
    Also, ein Akku mit 3,6V oder 3,7V gehört auch nur in ein Ladegerät für 3,6V oder 3,7V und ein Akku mit 3V gehört auch nur in ein Ladegerät das für 3V ausgelegt ist.


    z.B. : wenn man einen Akku mit 3V versucht in einem Ladegerät zu laden, das für 3,7V ausgelegt ist, kann das zur Explosion des Akkus führen!


    Spannung:
    Bei einem LiIo Akku mit 3,6V sollte die Maximale Ladespannung 4,1V sein und bei LiIo Akkus mit 3,7V 4,2V.
    Bei einem LiPo Akku (3,7V sollte die Maximale Ladespannung 4,2V sein.


    Ladestrom:
    Mit welche Ladestrom lade ich meine Akkus?


    Die Laderate wird mit C angegeben, hier eine Beispiel:
    Kapazitätswert des Akkus (Strom Angabe auf dem Akku) gleich Ladestrom, also 1C.


    Beispiel für eine Laderate von 1C:
    wenn auf einem Akku 2000 mA steht, kann man diesen auch mit 2000 mA laden.


    Ausnahme sind Hochstrom Lithium Akkus, diese können mit ca. 1,5C geladen werden.
    Beispiel: Auf dem Akku steht 2000 mA die Laderate ist 1,5 also kann ich den Akku mit 3000mA laden.


    Neuere Generationen von Lithium Akkus, können sogar mit einer wesentlich höheren Laderate geladen werden. Dort kann man sich nach den Hersteller Angaben richten.


    Sollte die Laderate nicht bekannt sein, so ist man, mit einer Laderate von 0,7C auf der sicheren Seite.


    Ladezeit:
    Bei einem Ladestrom von 1C, sollte der Lithium Akkus in ca. 1,5 Stunden geladen sein.


    Günstige Ladegeräte haben meistens einen niedrigeren Ladestrom, also ist die Laderate unter 1C, daher dauert die Ladung schon mal 4 bis 8 Stunden.


    Einzelladung:
    Für mich ist die Einzelladung immer die sicherste Methode.


    Parallelladung:
    Es gibt viele Ladegeräte mit zwei Ladeschächten, bei denen ich in der Lage bin zwei Akkus zur gleichen Zeit zu laden.
    Theoretisch verteilt sich der Gesamtstrom, je nach Spannungslage, auf die einzelnen Akkus.
    Ich halte diese Variante aber für problematisch, da man nicht genau sagen kann, was passiert, wenn ein Akku defekt sein sollte.
    Falls eine Parallelladung gewünscht ist, empfehle ich Ladegeräte, bei denen die Ladeschächte einzeln überwacht werden.


    Reihenladung / Serienladung:
    Bei dieser Variante ist darauf zu achten, dass jeder Akku den gleichen Ladestand hat.
    Dies erreicht man durch den Einsatz von Equalizers / Balancers hierbei werden Leitungen an den Akkus angebracht diese überwachen die einzelnen Ladestände der Akkus und sorgen dafür, dass alle Akkus die gleiche Kapazität erreichen.


    Von einer Reihenladung/ Serienladung der Akkus ohne diese Überwachung, rate ich ab.


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    Welches Ladegerät soll ich kaufen?


    Billig Ladegeräte Zeichen sich durch einige Merkmale aus:
    Lange Ladezeit, keine/geringe Überwachung des Ladevorganges.
    Meistens bekommen diese Ladegeräte den Akku auch nicht richtig voll, oder quälen ihn mit einer zu hohen Spannung.


    Also, auf was muss ich achten?
    Auf jeden Fall sollte das Ladegerät Verpolung und defekte Akkus erkennen.
    Durch die hohe Energiedichte sind die LiIon und LiPol mit Vorsicht zu genießen.


    Das Ladegerät sollte möglichst genau sein und für den entsprechenden Akkutyp ausgelegt sein.
    Die Akkus reagieren zum Teil sehr empfindlich, auf Überladung.
    z.B.: Bei einem LiIo (3,7V) Akku wird die Spannung auf 4,2V gebracht und bis zum Ende das Ladevorgangs gehalten, wenn diese Spannung nur um 0,05V überschritten wird, geht das auf die Lebensdauer des Akkus.


    Hier ein paar Vorschläge:


    Für LiIo Akkus:
    Das Pila IBC Li-Ion Charger, oder das XTRA WP2 2 sind Ladegerät, die einen guten Ruf besitzen und für den normalen Anwender völlig ausreichend sind.
    Sie besitzt alle notwendigen Schutzüberwachungen und beide Ladeschächte werden einzeln überwacht.


    Für LiPo Akkus:
    Das Power Peak A4 EQ-LCD von Robbe, ist ein günstiges und gutes Ladegerät.
    Man kann den Ladestrom einstellen und es hat alle Sicherheitsschaltungen, die wichtig sind.
    Der Preis liegt ohne Ladeschale bei ca. 50 Euro.


    Für alles was ist und kommt:
    Junsi iCharger Ladegerät haben schon in der kleinsten Version, alle notwendigen Überwachungs- Mechanismen, die Einstellmöglichkeiten sind mehr als umfangreich und lassen keine Wünsche offen. Hier gibt es nicht nur eine sehr umfangreiche PC Software (LogView), sondern man hat auch sehr viel Möglichkeiten wie z.B. Schnellladung, Programme um die Lagerspannung herzustellen, Entlade Programme (um die Akku Kapazität zu messen), so wie wiederbelebungs- Programme für Li/... Akkus, Akku- Innenwiderstands Messung und natürlich kann man auch externe Ladegeräte überwachen, um ihre Funktion zu überprüfen und und und. Das Ladegerät überwacht sogar die eigene Temperatur und die vom Akku.
    Das man die Software des Ladegerätes updaten kann, um immer auf den neusten Stand zu sein, versteht sich von selbst.
    Die Genauigkeit, ab Werk, liegt bei 10mV, durch einen Feinabgleichung (Beschreibung liegt bei), erreicht man eine Genauigkeit von 5mV.
    Hier fangen aber die Preise, ohne jegliches Zubehör, wie Netzteil / Ladeschale, bei 100Euro an.
    PS: Ich selber benutze diese Geräte


    Woher bekomme ich eine Ladeschale:
    Versucht es mal im Modelbauladen, die heißen Ladeadapter für Rundzellen.
    Wenn ihr noch eine alte Ladeschale besitzt, könnt ihr diese auch umbauen.


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