Beiträge von Eule

    Servus!


    Würde es erstmal mit der Idee von Stealth probieren. (Aber auf keinen Fall mit Sekundenkleber! Leder kann man hervorragend mit Holzleim kleben!) Denke, der 'Bügel' auf der oberen Scheibe ist eine Klammer, die durch die Scheiben durchgeht. Spaßeshalber kannst den Griff ja mal röntgen lassen, wenn Du einen Arzt/eine Helferin kennst. Vorsichtig mit einem Holz- oder Kunststoffhammer draufschlagen und zwar mehr auf die 'Bügelenden', die man sich als Nägel vorstellen muß.

    Die Kettenschürze für das Bladesports-Team hatte ich am Edersee dabei. Leider kam sie aber nicht zum Einsatz.
    Das Ketten-Material sind zwei GS-geprüfte Schlachterschürzen. Der Taillengurt ist olives, festes Gurtmaterial mit Nexus-Schnallen und kann auf ein Taillenmaß von bis zu 150cm verstellt werden. Vier olive, weiche Gurte mit Gummizug und Nexus-Schnallen befestigen das Gewirk an den Beinen.


    Das Model dürfte bekannt sein...


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    Mach das, es wird Dich bereichern!


    Du kannst Dir eine grobe Route zurechtlegen und der Rest ist dann Freestyle. So kannst Du die Tipps der Einheimischen wahrnehmen oder an bestimmten Orten länger bleiben. Setz Dich nicht unter Strom, mit einem festen Programm. Wenn Du flexibel bleibst, kannst Du die intensivsten Erfahrungen machen. Beschneide Dich nicht in Deiner Bewegungsfreiheit. Losgehen kannst Du von Zuhause aus, um Dich erstmal in bekannter Umgebung einzugewöhnen. Es gibt so herrliche Ecken in Deutschland.


    Du solltest ein Tarp mitnehmen, falls Du mal keinen Unterschlupf findest. Schlafe dort, wo viele Menschen sind, oder niemand! Nimm nicht zuviel mit und packe den Rucksack richtig. Wenn Du unterwegs etwas findest, was Du mitnehmen möchtest, schick es nach Hause. Nutze die Gelegenheiten, Wäsche zu waschen, Dein Handy aufzuladen und Wasser/Essen aufzufüllen. Das Wichtigste solltest Du am Mann haben, falls Du den Rucksack verlierst. Ein Reisetagebuch ist klasse! Nimm Blasenpflaster mit! Mache vielleicht vorher einen Erste-Hilfe-Kurs. Ein Basis-Seminar bei Tony würde auch nicht schaden... Wenn Du jobben willst, frage auf dem Bau nach, die brauchen öfters Gehilfen.


    Behalte immer einen klaren Kopf!


    Vielleicht ist ja das Eine oder Andere hilfreich, für Deine Reise.

    Ist von der Idee her klasse, geronimo, hab dort noch nie gepaddelt, aber von der Organisation her so spontan könnts schwierig werden. Der gute Beisser kommt in der ersten Oktoberwoche nach Südbayern. Wär schön, wenn wir dann mit einer Gruppe den Walchensee oder die Isar langschippern könnten.

    Schuhcreme würde ich bei Taschen oder Bekleidung nicht nehmen, da sie abfärbt!


    Lederöl ist nur bei altem, trockenem Leder zu empfehlen, das man wieder gebrauchsfähig machen muß und dann auch nur sehr sparsam. Es weicht das Leder zu sehr auf und es leidet die Belastbarkeit. (Hatte schon in Öl getränkte Trensen "damit sie schön weich werden" in der Hand, das Leder konnte man fast zerpressen, die Trensen waren hin.) Biegsam wird Leder durch Bewegung und Fetten. Traditionell wird Lederöl zur Pflege immernoch empfohlen, es ist aber durch neue Gerbtechniken nicht mehr sinnvoll, da mit dem Gerbstoff eine chemische Reaktion erfolgt, die das Leder zersetzt (Aussage eines jungen Sattler-Meisters).


    Lederfett macht Leder in erster Linie geschmeidig und wasserabweisend. Lederprodukte werden vom Hersteller 'frisch' geliefert und sollten vor dem ersten Gebrauch gefettet werden. (Zum Restaurieren von Alt-Leder nimmt man gar keine organischen Pflegemittel, um einer Fäulnisbildung entgegenzuwirken! Quelle: Ledermuseum Offenbach)


    Bienenwachs-Lederbalsam hat durch einen höheren Wachsanteil bessere Dicht-Eigenschaften und gleichzeitig pflegende Wirkung.


    Das: http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=105739 könnte auch eine Option sein, hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Wie soll ich das Leder nach dem färben "versiegeln" mit bienenWachs einreiben oder einfach so lassen?

    brady: Die Inhaltsstoffe von Lederfett kenne ich, das hab ich sogar in der Berufsschule gelernt. :thumbup:



    Die Fett/Wachs-Anteile in Ledermitteln sind unterschiedlich!


    Lederfett hat einen geringen Wachsanteil, dient aber vorwiegend der Pflege des Leders und imprägniert.
    Bienenwachs-Lederbalsam hat einen hohen Wachsanteil und macht angeblich wasserdicht.


    Das könnte das geeignete Material sein. Wie gesagt, habe ich aber damit keine Erfahrung im Umgang mit Wasserdichtigkeit. Der Hersteller ist gut!

    Die Poren am Leder sollten nicht verschlossen werden, wie das der Lack tun würde. Dann kann mans auch nicht mehr pflegen und es wird irgendwann brüchig. Lederfett aber hat nur leicht wasserabweisende Eigenschaften. Lederfett ist in erster Linie Pflegemittel und dient nicht der Versiegelung, wie sich 'Archer' das wünscht. Wenn man davon ausgeht, daß er seine Lederscheide auch regelmäßig benutzt und nicht daheim in der Vitrine liegen hat, empfehle ich ein Gemisch Fett/Wachs. Welches genau kann ich eben nicht sagen.

    Servus Archer!


    Was das Färben von Leder angeht hab ich keine Erfahrung, ich arbeite mit gefärbtem Leder. Kannst ja mal den 'Lederstrumpf' fragen, der macht das vorwiegend. Er kann Dir auch einen Tipp fürs Versiegeln geben, Lederfett halte ich für eine dauerhafte Lösung ungeeignet. Für Deinen Fall gibts sicher Besseres, was auch feuchtigkeitsabweisender ist.