Beiträge von Kibo

    Mitten drinnen statt nur dabei trifft auch bei mir zu. In Belgrad, daß ungefähr in Größe und Einwohnerzahl vergleichbar mit Wien ist, gab es durchgehend ungefähr einen Monat lang keinen Strom. Natürlich gab es diese und jene Probleme, natürlich läuft nicht alles so glatt wie gewohnt, aber die Leute hatten wirklich viel größere Probleme als nur einen Stromausfall und den Stromausfall haben wahrscheinlich 99,5 % überlebt.


    Die größte Stadt auf dem Kosovo ist Pristina, Einwohnerzahl um die 200.000, die hatten fast drei Monate so gut wie gar keinen Strom, aber ich wage zu behaupten daß den Stromausfall 99,5 % der Bevölkerung überlebt hat.


    Das sind Fakten, nackte Zahlen denen keiner widersprechen kann, den Krieg lassen wir weg, wir konzentrieren uns nur auf den Strom und siehe da, ohne Strom geht es auch, es ist reiner Luxus.

    Wenn du ein Streichholz in einen geschlossenen Raum voll mit Benzindämpfen reinwirfst dann gibt es einen Riesenknall und dann gibt es dich nicht mehr. Die Pumpen müssen gut abgedichtet sein und sie brauchen mindestens zwei Ventile die konstant den Druck messen, wenn sich der Druck ändert, dann schließen sie sofort und passieren tut mal gar nix. Wenn du einen Benzintank von oben öffnest dann ist das ein ganz hohes Risiko, das stimmt schon, man muss es halt absichern und Zigarette, Handy usw. sind auf Tankstellen sowieso verboten. Alles was Funken schlägt ist gefährlich aber wie gesagt, man muss das absichern und wenn so etwas erfahrene Tanwarte machen passiert mal gar nichts. Bei uns haben sie ja auch den Benzintank gewechselt, natürlich war alles abgesichert, passiert ist gar nichts.


    Wie gesagt, unter Panik wird alles zu einem Riesenproblem auch wenn es ganz einfache Lösungen gibt.

    Die Zapfsäulen müssen nicht laufen um Treibstoff aus den Tanks zu entnehmen. Man kann die Tanks ohne große Probleme von oben öffnen und dann sogar hineinsteigen, wenn es nötig ist. Hab ich mir alles schon angeschaut weil sie auf dieser Tankstelle, auf der ich gearbeitet habe einen sehr großen Tank mit ca. 20.000 Liter (vielleicht sogar mehr, ist Jahre her) wegen eines Lecks getauscht haben. Man kann mit der Leiter hineinsteigen, muss man sogar und zwar um das Gas (bei Benzin ganz gefährlich) rasuzusaugen, wird dann einfach durch ein Rohr in die Luft geleitet. Die Dämpfe sollte man unbedingt meiden.


    Wenn du keinen Strom hast, dann hast du keinen Strom, egal wo es passiert, man kann aber trotzdem ohne Probleme überleben. Natürlich, wenn man in Panik ausbricht, dann wird alles zu einem riesengroßem Problem auch wenn es eine ganz einfache Lösung gibt.

    Wenn es hart auf hart kommt dann hält man automatisch zusammen. Und was die Einbrüche etc. angeht, wenn gepanzerte Fahrzeuge nachts durch die Straßen patroullieren und Polizisten gemeinsam mit Soldaten, dann schau ich mir den Einbrächer an, der nachts einfach so in ein Haus einbricht.


    Ich erinnere mich an die "Unruhen" in L. A. in den Neunzigern, die Polizei konnte die Massen nicht unter Kontrolle halten, dann kam die Nationalgarde und alles war auf einmal ruhig. :)


    Wenn man es selbst erlebt hat, dann sieht man die Sachen ganz anders. Ein Horrorszenario kann man schnell herbeizaubern, die Frage ist nur, warum tut man das und was hat man davon???


    Übrigens, auf jeder Tankstelle gibt es Kanister oder andere Behälter in denen man sehr schnell berechnen kann wieviel der Kunde zahlen muss. Der Treibstoff wird natürlich teurer werden, das ist klar, und die neuen Preise werden halt gerade Beträge ausmachen. Um Geld zu bekommen wird man wohl wie in alten Tagen in die Bank gehen müssen, der Bankomat funktioniert nun mal nicht, na und? Die Banken könnten sich natürlich auch Notstromaggregate besorgen um an die wichtigsten Daten zu kommen, so schwer ist es nicht.


    Man muss halt umdenken und verstehen daß Strom Luxus ist, nicht mehr und nicht weniger. Es werden sicher Leute davon betroffen sein, aber das ist bei jeder Veränderung so. Es muss aber nicht unbedingt die ultimative Katastrophe sein, es hängt mit dem Grund für den Stromausfall zusammen.


    P.S. Ich habe mir die drei Bände vom Tagebuch der Apocalypse durchgelesen. Fand die Romane ganz interessant und an manchen Stellen sehr spannend, trotzdem erwarte ich nicht daß morgen ein Haufen Zombies vor meiner Wohnungstür stehen und die Welt deswegen untergeht.

    Man müsste zuerst mal von Energieversorgung abgeschnitten genau deffinieren und den Grund nennen, warum es nicht funktioniert, das passiert ja nicht so einfach aus heiterem Himmel. Was den Strom angeht, nun Ich habe meine Kriegserfahrung und werde jetzt schreiben wie das bei uns ausgesehn hat.


    Ich habe ungefähr einen Monat lang keinen Strom gehabt und habe überlebt.Nichts was hier angeführt wird ist passiert. Und, nicht nur ich habe überlebt sondern Milionen anderer Menschen auch. Ja, ja, Milionen von Menschen, ihr lest schon richtig.


    Jedes Krankenhaus hat ein Notstromaggregat und das läuft mit Diesel oder Benzin. Um Treibstoff aus den Tanks, auf Tankstellen zum Beispiel, zu entnehmen braucht man keinen Strom und das sage ich, der ein Jahrzent auf einer Tankstelle verbracht hat und natürlich habe ich gesehen wie das funktioniert, war ja ein Teil meiner Arbeit.


    Am Land werden die Tiere auch nicht so schnell sterben, man wird eben zusätzliche Arbeiter einstellen, diese werden dann den Stahl ausmisten, die Tiere mit Wasser und Nahrung versorgen etc. habe ich auch erlebt. Man kann die Tiere auch mit der Hand melken, auch kein Problem. Wasser wird man aus Bächen oder Brunnen entnehmen, Brunnen kann man auch graben, habt ihr das vergessen? Was die Wasserversorgung in der Stadt angeht, nun, man wird nicht jeden Abend duschen können aber Feuerwehr und Bundesheer haben sicher Fahrzeuge mit denen sie die Bevölkerung in den Städten mit Wasser versorgen können. Die Pumpen dafür können ebenfalls mit Diesel oder Benzin angetrieben werden.


    Also, wenn das, was ich beschrieben habe, nicht funktionsfähig ist dann sind wir aber richtig schwer im Ar... aber so schnell, wie in diesem Buch beschrieben wird, passiert das nun mal nicht.

    Messerwunsch, der bis September in Erfüllung gehen sollte, ist ein Shobu Zukuri Tanto mit einer Klingenlänge von 27 cm, 7 mm 1060 oder 1075 Stahl etc. dann noch ein EDC Kukri aus Damaszenerstahl, sollte bis Ende des Jahres fertig werden. Das wird alles von meinem Schmied gefertigt. Zwei Messer von der Stange stehen auch auf dem Wunschzettel, ein Ka-Bar Eskabar und Bastinelli Moon´s Kiss.

    Ich habe mir überlegt was ich als Zweitmesser mitnehmen würde und da wäre das Ka-Bar Eskabar genau richtig. Ist zwar aus Kohlenstoffstahl, hat aber eine Beschichtung und von Zeit zu Zeit etwas Öl drauf, so schnell, wie man es sich denkt, rosten die Dinger nicht, vor allem wenn man damit auch richtig arbeitet. Wenn es etwas rostträge sein soll dann das selbe Messer nur aus D 2 Stahl, rostet zwar auch irgendwann aber sicher nicht so schnell wie 1095 C, wobei ich einige Messer aus Kohlenstoffstahl habe und mir ist keines von denen verrostet. Dafür habe ich eines aus D2 Stahl, das rostet mir unter dem Allerwertesten weg, die Dinge müssen nicht immer so sein wie sie scheinen.


    Die Machete, tja Tramontina oder Marbles, werden beide gut funktionieren, auf jeden Fall aus Kohlenstoffstahl, ist billig und sehr belastbar.


    Das Eskabar gibt es übrigens ab 45,90 in der 1095 C Ausführung. Ich hab mir mal ein Video angeschaut, in dem das Messer, aus 1095 C, richtig hart rangenommen wird und ich muss sagen, ich war begeistert. Es hat alles ohne große Schäden überstanden, werde mir sicher mal eines zulegen.


    Wenn es etwas größeres sein sollte und wenn unbedingt aus rostträgem Stahl, dann das Buck Nighthawk, kostet natürlich auch das doppelte ist aber um dein Preis ein sehr gutes taktisches Messer, weiß ich aus Erfahrung.

    Ja, ist billig, geht schnell und man kann auch eine andere Farbe oder Muster beim Paracord wählen und siehe da, schon hat man einen neuen Griff. :)

    Man kann auch die Wicklung runternehmen, waschen und dann trocknen und Wicklung wieder draufmachen oder man tauscht die Wicklung einfach aus, mache ich auch bei meinem Pohl Force Charlie One.

    Ich benutze für meine großen Messer aus Kohlenstoffstahl das Waffenfett von Lupus, bisher habe ich weder Rostflecken noch sonst was. Für die kleineren Messer benütze ich japanisches Kamelienöl. Bei Messern aus rostträgem Stahl einfach nur abspülen, das reicht, die sind pflegeleicht.

    Ein richtiger Damast besteht nun mal aus zwei oder mehreren Carbonstählen, diese lassen sich leichter nachschärfen als rostträge Stähle. Übrigens, Sleipner Steel ist nicht rostträge, da müsste schon mehr als 7,9 % Chrom drinnen sein, nämlich mindestens 14 % Chrom oder ein hoher Nickelanteil, der beim Sleipner Steel nicht vorhanden ist.