Beiträge von AJAX

    Spar ein Jahr länger und gönn dir ein Hilleberg Nallo oder Kaitum ;)


    Lass dir den Katalog mal kommen :D


    Zur Überbrückung: Irgendein Aldi Zelt :)


    Schuhe: Hab die, die Lausbub empfiehlt. Aber hier ist es am wichtigsten an zu probieren. Da sind noch der Meindl Island MFS Pro und der Lowa Tibet GTX.


    Bekleidung: Definitiv Fjäll Räven Hose. Jacke: Gore Tex dreilagig. Darunter dann Fleece, Merino Hemd

    Jepp. mit dem Feuer handhabe ich genau so. Hab ich von nem Nehbergabkömmling ;)


    Der Eifetrip war abseits der Wege ;) - abgesprochen mit der Zuständigkeit... zunächst aufgrund meiner Angst vor Blindgängergebieten. Bin mal irgenwann über einen Zaun auf nen Weg gekommen. Der Zaun war rot markiert und es waren Schilder aufgestellt mit dem Hinweis der absoluten Lebensgefahr. Seitdem bin ich da vorsichtig.


    Bei Trips ohne Schlafsack mach ich mir immer den Ponscho mit Laub voll, dass ich mir vorher auf nem Haselnussrost am Feuer noch trockne. Das isoliert wie Hulle und aufgrund der Dichtigkeit des ponschos kann man sich etwas Zeit sparen und den reflektor ein wenig kürzer bauen.


    Sehe gerade du kommst von um die Ecke :)


    Kann man ja mal was starten ;)

    Wieso steckt das Messer auf dem Bild in der Erde? War es vorher zu scharf? Sorry aber ich wundere mich etwas.


    Ne - kenne den kleinen Freund seeeeeehr gut, und der wird davon nicht stumpfer ;) War zudem weicher Waldboden :)



    Hab mal oberhalb der Baumgrenze ;) im Sturm Löcher mit meinem MT in den gefrohrenen Schutt gekloppt um mein Tarp befestigen zu können. Da war nix mehr mit Steinknoterei und bei unter -10°C brach die Dunkelheit herein. Abstieg wegen "Nebel" und starkem Sturm unmöglich. Zwei Ecken mussten fest fixiert werden. War ne laute schlaflose Nacht :) aber geil!


    Da musste ich es dann anschliessend schärfen :D


    Ich war mal mit Leuten unterwegs denen ist nachts der Arsch abgefrohren. Die hatten aufgrund von Bodenfrost mit ihrem Grabstock kein kleines Grubenfeuer mehr machen können und der Wind hat denen das Feuer weg geblasen. Auch da hatte ich mein Strider missbraucht. Da war der Boden aber nicht so steinig wie am Berg und es musste nur abgezogen werden um wieder sauber zu schneiden.


    Was den Respekt gegenüber dem Tool bei den Indianern angeht muss man zu Tonys äusserung sagen, dass es dort ein viel tiefgreifenderes und wertvolleres Tool als für uns ist. Zudem ist der Stahl was anderes als 6mm S30V und eine Spitze je nach dem ganz defekt wenn man auf einen Stein stösst. Entsprechender Umgang hat sich halt in die Kultur eingeprägt und ist ebenso zu achten wie das Rauchen in Griechenland, das rülpsen in China und das Annehmen des Auges aus der Robbe in Quebec ;)



    @Tony: Hier im Forum sind viele Test - Missbrauch Bilder von mir und anderen. Aber auch in freier Wildbahn würdest du wahrscheinlich nen Hau kriegen was ich mit dem Teil anstelle. Andererseits würd ich mich vielleicht fragen wieso du Dinge anders machst. Wir sind hier sehr offen für sämtliche Herangehensweisen und es wird weder der Rüdiger verurteilt weil er nur ne Mundharmonika mitnimmt, noch der Chris, weil er mit seinem AR nen Hobokocher schnitzt :D :D :D


    @all: Jedem das seine und für sich selber den Nutzen draus ziehen! Man kann auch von den Widersprüchlichsten Anregungen nur einen Nutzen ziehen!


    Bis später Männers!

    Krass! Von sowas hab ich noch nie gehört (die Sache mit Müdigkeit)! Werd ich mal nachforschen!


    Das mit den Beulen ist bei dünnen Sachen klar. Ich hab sonen Pott der ist da recht resistent.


    Hauptproblem ist dass Alu die Wärme gut leitet und diese so über den ganzen pott schnell verfliegt. Es gibt da irgendwo im Netz Kochzeit (Gasverbrauch!!!) Vergleich Tests. Alu schneidet da am schlechtesten ab...


    Das mit dem Rand ist definitiv ein wichtiger Punkt und war bei meinem Kauf ein Argument für den Pott im Bild:


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    Gruß,
    Raoul

    Ich denke der Typ im Video geht von Nachtlager und kurzer Notlage aus. Als ich das letzte mal länger unterwegs war (keine ernste Lage), gabs vier Tage Wald. Letzte Mahlzeit war morgens ein Cheeseburger von MC D. Was mir aufgefallen war, war der immense Wasserverbrauch. In dieser Zeit hab ich nichtmal ans Essen gedacht und erst am zweiten abend tierischen Hunger gehabt. Brennessel- , Spitzwegerichsuppe haben geholfen. Laufzeit an diesen vier Tagen: ca. 60 km.
    Temperatur knapp über 0°C und bis auf den ersten Tag komplett regen...


    Versuchte Simulation: Wegunterbrechung auf Trekkingreise (Bsp. WCT), dadurch Verlängerung der Strecke durch große Umgehung und Erschöpfung des Nahrungs- und Trinkvorrats.


    Hilfsmittel Nahrung: Aluschüssel, Aquamira


    Problematisch wird es dann wenn man sogar noch aus irgendeinem Grund Ausrüstungsgegenstände wie Schlafsack, o.ä. verliert. Dann denke ich ist der Ansatz des Typs im Video genau richtig.


    Kälte haut bei mir tierisch rein. Was die Energie angeht kostet mich dies mehr als ein 2 TagesHunger. Das hab ich in den Bergen bei einer späten Hüttennacht ohne Schlafsack rausfinden dürfen. Ich hab mal eine Woche nichts gegessen (Heilfasten) und dabei leichtes Jogging betrieben. Das ging eigentlich ganz gut. Man sieht etwas gefalten aus danach, aber nachdem dieser ekelige brechreiz Hunger weg war, gings aufwärts! Aber was die 30 Tage angeht? Das kann man vielleicht überleben, aber ohne Intensivstation und draussen in der Wildniss gestaltet sich das ganze wahrscheinlich sehr schwierig :D


    Wie lange habt ihr für die 90 km gebraucht? Welches Gelände? Welche Temperaturen? 90 km sind so schon beeindruckend!


    Ich hab mal gehört, dass z.B. in tropischem Klima eine Nahrungsversorgung ergiebiger ist als die Mühe Wasser aufzubereiten. Ein Bekannter der lange in Indien war sprach von dem Feuchtigkeitsgehalt in sauber gegartem Fisch und der guten Reinheit dieser im vergleich zu der unberechenbaren Brühe in der der Fisch zuvor schwamm.


    Ich sag mal so: Wäre ich aus welchem Grund auch immer dazu gezwungen von morgen an ohne Ausrüstung knapp 100 km in einem hiesigen Gelände wie der Eifel zurücklegen zu müssen, dann wäre meine Taktik die folgende:


    1 bis max. 2 Nächte lagern:
    Vorrat schaffen:
    Trinkwasser,
    Feuer und Isolation,
    Rationierung eines Vorrats an vegetarischer Nahrung, bei vorhandenen Mitteln zur Erleichterung evtl. auch tierisch,
    Planung der Strecke in 3 bis 4 Abschnitte,


    3-4 Tage bewegen:
    etwa 5 bis 6 Stunden Gehzeit,
    Unterwegs Möglichkeiten zur Wasser-, Nahrungs- und Feuerbeschaffung nutzen, Konzentration jedoch auf Wegbewältigung,
    Nachtlager mit Feuer!



    Anmerkung, damit verständlich ist wovon ich schreibe:
    Von ariden oder tropischen Gebieten habe ich keine Ahnung, und Buchwissen find ich kacke! Meine Erfahrung in alpinem Gebiet sind auf unterschiedliche Dreitagestrips beschränkt. Lediglich in hiesigem Terrain denke ich gut klar zu kommen, bin aber auch kein Profi und empfehle niemandem meiner Idee zu folgen!


    @Tony: Was wäre der plan bei erfolgloser Fischerei gewesen? Roher Fisch? - Hoffe ihr hattet keine Karpfen :D :D :D


    Gruß,
    Raoul

    Was das Zelt angeht, und wenn du da schöne informationen haben möchtest, dann lass dir den Hilleberg Katalog kommen. Kannst du online bestellen.


    Als Schlafsack empfehle ich dir für Touren auf denen es feucht werden kann (ausserhalb von Wüste und ewigem Eis - also fast Deutschland oder Europaweit) auf jeden Fall einen Kunstfaser Schlafsack zu kaufen.
    Ein nicht zu extremer geräumiger Wintersack (Bis -5°C) deckt hier das meiste ab. Dazu ein leichter Sommersack und man ist gut abgedeckt. Sommersack für Hüttentour oder warme Jahreszeit, Wintersack für Herbst, Winter und kühle Frühlingstage. Beide in einander als Waffe wenns mal richtig kalt wird.
    Ich persönlich bin da Ajungilak Fan. Die haben einen runden Fußteil, und man kann mit Stiefeln drin pennen. Bedienung ist gut, Feuchtigkeitstransport Spitze und Gewicht sowie Packmaß stimmen.


    Isomatte: Ich nehme da, weil ich meist ohne Zelt penne immer was festes und nichts aufblasbares. Das kann keine Löscher kriegen, ist leicht und lässt sich unterm Rucksack gut verschnallen.


    Kocher: Primus Micro Stove ;)


    Geschirr? bei mir ists eine Aluschale. Da wird immer heiss diskutiert ob man besser Edelstahl mitnimmt oder gar Titan ;)


    Ich empfehle für alles den Besuch im Geschäft! Ordern ist da nicht so der wahre Jako. Vor allem was den Schlafsack angeht.


    Bis später!

    Klar - Fleischbeschaffung ist das A und O, aber immer davon abhängig wie und wann und welche Situation. Viele Menschen sterben durch dehydration, da sie anstatt der Wasserbeschaffung ihre Aufmerksamkeit erstmal dem Waffenbau widmen und schlechtem Halbwissen oder totem Instinkt folgend umher irren...


    Ich denke auch hier ist es davon abhängig was man vorhat und das ganze Thema recht unterschiedlich zu bewerten.


    Damit man nicht aneinander vorbei redet hier mal mein Denk- und Handlungseinsatz:


    Survival hab ich für mich entdeckt, um mich auf Notfälle bei Reisen und Trekking in abgelegenen Gebieten ein wenig abzusichern.
    Trainiert hab ich für mich. Fehlerquellen gesucht und bin zum Thema med. Versorgung und kurzfristiger Notversorgung mit Grundausstattung bisher am besten von Rüdiger bedient worden ;)


    Irgendwann kam dann das Lichtenfelsbuch für kleinstes Geld mal dazu und es eröffneten sich neue Welten.
    Die Bushcraft Sache setzt ist eine tolle Sache und ein prima Hobby, aber für mich ein anderer interessanter Ansatz.



    Mein Großvater hat mir noch erklärt wie man vor 45 in den Ardennen auch lautlos Fleisch beschafft hat. Das sind lange und teilweise wirklich schöne und lustige Geschichten. Z.B. haben die gelost wer sich lange nicht waschen durfte und auf den Baum an die Futterstelle musste :)


    Aber das sind Dinge fürs Lagerfeuer und nicht fürs www. Zuviel Fehlinterpretation und falsches Verständnis möglich, aufgrund mangelnder Schilderungsfähigkeit in Schrift meinerseits :D


    Das mit dem Igel ist ja hammer :D :D :D

    Einen Stein habe ich noch nie mitgeschleppt. Man sollte allerdings nicht mit solchem Service warten bis die Schärfe nachläßt.



    28 gramm wiegt meiner und passt perfekt in die Scheide.
    Ich denke es hängt stark vom "Stil" und der Umgebung ab, ob man nur abziehen, oder hier und da mal richtig "schleifen" muss :D


    Hast du vielleicht ein paar Bilder von deiner Lösung? Find ich interessant!


    Gruß,
    Raoul

    Wir habens halt drauf :D


    ...sagen wir mal so - es ist ja nicht schwer Foren zu finden, in denen man nachlesen kann, wie mans nicht macht!


    Vor allem die Strider Reviews und Tests sind mir ein sehr großes Anliegen. Nach sowas hab ich immer gesucht und bis auf ein paar Beispiele finde ich nur auf Seiten unserer Nachbarn übern Teich ein kleines Angebot dazu.


    Ein paar hier (incl. mir) müssen nur mal öfters die Kamera dabei haben, damit es noch ein wenig mehr Action Pics gibt :)


    Bis später!

    Jedem das seine ;)


    Ich hatte eine Weile ein GB und mich aufgrund der kleineren Größe dazu entschieden mich nicht vom SnG sondern vom GB zu trennen. Mein Clip ist ein wenig entschärft, sitzt aber bombig. Wenn ich das Teil beim Spazieren mit den Hunden mitnehme kommts in eine Maxpedition Singe Sheath.


    Da ja die weisse Zeit da ist, wäre ein "Chriss77er Schneetest" mal interessant - was wenn lange zeit Schnee und Eis im Spiel sind. Habe die Erfahrung gemacht, dass sich der Bar nicht mehr zum entriegeln zurück drücken liess und das Messer ausgeklappt bleiben musste, bis man den gepressten Schnee - Eis Mist am Feuer raus getaut hatte. Ich denke das sind Extremfälle und für eine Kaufwahl ehr zweitrangige Argumente, aber der Framelock hat schon irgendwo seine Daseins-Berechtigung :)


    Schöner Vergleich und für Leute mit entsprechendem Geschmack sicherlich eine super Hilfe!


    Gruß,
    Raoul