Ich finde den größten Teil der BW Ausrüstung zu schwer, zu unpraktisch und zuviel. Hab den ganzen Kram "anfänglich" mal besessen und toll gefunden, aber es ist wie mit der Kleidung. Die Bundeswehr hat halt einen völlig anderen Einsatzzweck und ganz andere logistische Methoden.
Ich bin auch ein Freund des kleinen Gasfeuerzeugs und nehme den Feuerstein nur zum spielen mit.
Welcher Fall muss denn erst eintreten, damit man was anderes braucht? Da muss man schon ne weile unterwegs sein, damit das Feuerzeug leer ist.
Benzinfeuerzeuge sind für meinen Zweck unpraktikabel, da ich oft mit dem Kanu unterwegs bin und die Dorte immerzu Wasser ziehen wenn die Dinger nass werden. Das müsste ich dann wie Zunder und Verbandsmaterial auch erstmal wieder dicht einpacken, und das ist mir zuviel. Das Plastikfeuer schüttelt man zweimal und die Flamme ist da 
Es ist aber auch immer abhängig von der Art Survival, die man sich ausmahlt.
Bin ich in den Bergen, im Dschungel oder in der Wüste auf Trekking Reise und bereite mich darauf vor, dass Schlechtwetter oder ein Verlaufen zu einem zeitlich absehbaren Notfall führen?
Bin ich zuhause und bereite ich mich auf eine Invasion der Russen vor und möchte in die Wälder fliehen können?
Brauche ich ein Set um in urbanen Extremsituationen klar zu kommen (Unfall, Stromausfall, etc) ?
Ich denke das sollte man immer klar abgrenzen, damit man sich gegenseitig besser versteht. Im urbanen Gebiet brauch ich garkein Feuerzeug, da man an jeder Ecke Feuer bekommt.
Bei der Invasion der Russen und einer zeitlich langen Abgeschiedenheit brauch ich nen Flint o.ä., damit ich nicht so schnell Streichhölzer spalten muss (schonmal geübt? Ist ne knifflige Angelegenheit. Mein Großvater konnte so ein Teil vierteln und hat damit noch Feuer anbekommen.)
Wenn ich in den Bergen bin, nehm ich ein kleines (leichtes!!!) Feuerzeug mit, etc., etc., etc.
Bis später Männers!
Raoul