Beiträge von UglyKid

    Hey Dennis,


    danke für deinen Bericht und vor Allem auch die Bilder :thumbup: Die Optik des Messer und die Spezifikationen des Messer sind ganz ok, aber die Öse des Fangriemenloches bzw. das Herauskommen beim Arbeiten ist für mich ein No-Go :bibber: Dank deines Berichtes und anderer Reviews erfährt man aber auch solche Probleme bei Messern.


    Ich finde es auch gut, dass du auch auf die Mängel des Messer hingewiesen hast, die es mit der Zeit bekommen hat und somit jemanden vom Kauf abhältst.


    Cheers,
    Andi


    könntest Du mir bitte noch sagen, wie breit/hoch die Klinge ist? :)


    Ich habe es oben für alle Neuleser ergänzt :)
    Klingenhöhe/Breite: 22mm
    Anschliff: rund 13mm


    Vigabrand:
    Irgendwie habe ich zu deiner Person seit Langgöns eine große Person vor Augen. Könnte da Das Wildsteer nicht besser passen? Falls du das Baby Wild aber mal begrabbeln willst, dann sende ich es dir gerne mal zu ;) Beim nächsten Heuchelheim-Treff hätte ich es auf jeden Fall dabei zum Begrabbeln. Ob ich an den Edersee komme weiß ich noch nicht.

    Danke für die Vorstellung :thumbup:
    Das Messer sieht für den Preis gut aus...mal sehen, ob ich es mal irgendwo begrabbeln kann und dann hoffe ich, dass ich stark bleibe ;)


    Cheers,
    UglyKid

    Und zurück aus dem Garten :D Eigentlich wollte ich ja nur das Baby Wild vorstellen, aber es ist ein kleiner leichter Vergleichstests geworden. Dabei beanspruche ich allerdings keinerlei wissenschaftliche Korrektheit ;)


    Die Vergleichkandidaten: DPX HEST vs Wildsteer Baby Wild vs Fällkniven F1 (alle vorher über den Sharpmaker gezogen, dass Unterarmhaare ohne Problem abgegangen sind)
    Die Gegner: Ein bisschen trockenes Holz (keine Ahnung welcher Baum) zum Spalten und ein 2cm dickes Ästchen vom Apfelbaum zum Schnitzen (letzte Woche abgemacht)


    Das Resultat:
    Naja in beiden Disziplinen hat das F1 die Nase vorne. Auf Platz 2 kommt für mich das Baby Wild und auf Platz 3 das HEST. Aber, und das wollte ich eigentlich mit dem Test nur wissen, kann das Baby Wild durchaus auch mal für gröbere Sachen genutzt werden, obwohl es zierlich gegenüber den anderen Kandidaten aussieht :thumbup:


    Zu dem Test:
    Beim Schnitzen habe ich einfach nur ein bisschen an dem Ästchen für eine Spitze rumgeschnitzt. Das Ergebnis, bei welchem Messer welche Späne abgeschnitzt wurden, seht ihr auf dem Foto. Bei gleicher Kraftanstrengung (siehe oben...wissenschaftliche Unkorrektheit ;) ) hat das F1 die Spitze am schnellsten Vorangebracht (Größe der Späne), danach das Baby Wild und zum Schluss das HEST. Genauso soll das andere Foto zeigen, wie tief ich beim ersten Ansetzen in das Holz gekommen bin.
    Beim Hölzchenspalten habe ich mit einem kleinen Schlagholz auf den Klingenrücken geklopft. Auch hier spaltete das F1 am besten, gefolgt vom HEST und als Drittes das Baby Wild. Allerdings auch hier: wissenschaftliche Unkorrektheit inklusive.
    Als letztes habe ich einfach mal die Klingen in das Apfelbaumästchen geklopft. Mit zwei wirklich leichten Schlägen mit dem Schlagholz. Vielleicht erkennt man ja, wie weit die Messer eingedrungen sind.
    Am Ende der nun wirklich nicht harten Prozedur fielen die Unterarmhaare wie vorher ;)


    So, wenn ich demnächst ein bisschen Koche, dann werde ich die Kandidaten mal dort testen :D Tomate, Zwiebel ;( , etc.

    Danke dir Markus :) Und zu deiner Frage:


    Die Lederwicklung, zumindest sieht es für mich so auf den Fotos aus, läßt diese sich bei Bedarf realtiv fix abwickeln &
    gegen was Neues tauschen?


    Ich würde sagen, dass das ohne Weiteres geht. Ich habe sie zwar gerade nicht abgemacht, aber der Lederriemen lässt sich lockern. Und da der Stahl des Messers an sich bei dem Baby Wild, dem Tech Neck und dem WildTech2 denke ich mal die Gleiche ist, kannst du bei Bedarf und Können locker auch eine Paracord-Wicklung anbringen :thumbup:
    Ich habe für mich entschieden, falls das mal kommen sollte, dass es zu einer Kur zu Michel (mibagro) gehen wird :thumbup:


    So, mal sehen, ob ich im Garten was zum Schnitzen finde ;)


    Cheers,
    Andi

    Olá,


    ich bin mal wieder schwach geworden :S Schon öfter hat mich das Aussehen von Wildsteer Messern begeistert (ich weiß, hier scheiden sich die Geschmäcker), aber irgendwie habe ich mich länger dagegen gewährt, da mir Das Wildsteer doch ein wenig zu speziell vorkam. Und dann läuft man nichts ahnend in Frankfurt bei einem Händler vorbei und da lag es...MEIN BABY WILD


    Hier die Daten, wer den Link nicht nutzen möchte:
    - Messerlänge: 20cm.
    - unlegierter Stahl XC90 oder rostfreie Stahl SANDVIK® Klinge: 9cm.
    - Klingenstärke: 4mm
    - Klingenhöhe/Breite: 22mm / Anschliff: ca. 13mm
    - Gewichte: 92g
    - Heft und Etui in passendem Leder. Horizontal oder Vertikal.


    Leider wohne ich nicht mehr in FFM und der Laden hatte Mittagspause. Da ich aber heim wollte, rief ich direkt auf dem Heimweg an und ließ mir das Messer für gestern zurücklegen.
    Gestern also nichts wie hin und erst mal befummeln. Und siehe da, der Händler hat auch noch das Wildsteer WildTech2 dort. Also erst mal beide bespielt. Als mir der Händler allerdings die Plastik-Scheide des WildTech 2 gab, naja, lassen wir das hier.


    So, es ist also das Baby Wild geworden. Das Messer ansich ist mit 20cm relativ klein und handlich. Mit dem angegebenen Gewicht von 92gr liegt es bei mir aber trotzdem gut in der Hand und ich merke, dass da ein Messer ist, welches sich nicht zerbrechlich anfühlt. Und benutzt will bzw. soll es auch werden ;)


    Zur Klinge:
    Die ist mit 9cm ausreichend dimensioniert, zumindest für 99% meiner Alltagsaufgaben. Beim Stahl gibt es 2 Varianten (siehe oben). Der Händler hatte nur die XC90-Variante da, also was soll´s, nehme ich halt das. Und hier werde ich irgendwann auch mal meine Erfahrungen dazu posten, ob mir der Stahl unter´m Allerwertesten wegrostet (davor haben ja viele Angst), da ich es genauso nutzen und pflegen werde, wie meine rostbeständigeren Messer.
    Die Klinge weist einen Flachschliff auf (soweit ich es sehen kann) oder zumindest einen Hohlschliff mit rießigen Radius. Naja, ich werde keinen Unterschied merken ;) Die Riffelung am Klingenrücken soll zum Entgraten von Pfeilen dienen. Nunja, wenn man fest den Daumen darüber zieht, dann merkt man jedenfalls, dass es ein wenig "kantig" ist und nicht ausschließlich als Daumenriffelung gedacht ist


    Zum Griff:
    Ich denke mal, hier scheiden sich die Geister. Ich hatte gestern sowohl das WildTech2 als auch mein Baby Wild in den Händen zum Vergleichen...nehmt die Lederversion Das Leder fühlt sich weich und geschmeidig an. Die Schnürung kneift nicht, selbst beim festen Zugreifen nicht. Und ich tippe mal, dass sich das Leder mit der Zeit noch angenehmer anfassen lässt.


    Zur Scheide:
    Wie oben angedeutet, spätestens jetzt sollte man mehr zum Baby Wild als zu seinem Mitbewerber aus dem eigenen Haus dem WildTech2 greifen (hatte allerdings die Tech Neck Scheide noch nicht in der Hand). Die Lederscheide passt optisch perfekt zu dem Messer und hält es auch sehr gut fest. Das sollte es beim Quertragen auch, da es sowohl quer als auch hochkant getragen werden kann. Mein 3,8cm breiter Gürtel passt sowohl so als auch so.


    Geschnitten hat es noch nicht viel, aber es ist beim Kauf ausreichend scharf gewesen. Ein paar Haare vom Unterarm sind ab, aber da bin ich sowieso nicht so hinterher. Daheim noch mal ein paar Mal über den Sharpmaker und schon fielen ein paar mehr Haare. Wer also will, der darf sich mit dem Messer rasieren :D


    Und da ich weiß, dass Inhand- und auch Vergleichsfotos sehr viel bzgl. der Dimensionen aussagen, hänge ich davon auch ein paar Fotos an.
    Bzgl. Inhand-Foto: Ich habe als Handschuhgröße rund die Größe 8.
    Bzgl. Vergleichfoto von links nach rechts: DPx HEST; Wildsteer Baby Wild; Fällkniven F1


    Auf den ersten Eindruck würde ich jetzt sagen, wer ein kleines stabiles Messer sucht, aber stilistisch mal was anderes haben möchte, der macht mit dem Wildsteer Baby Wild einen guten Kauf. Wer es ein wenig taktischer/weniger lederlastig haben möchte, der sollte evtl. lieber zum Tech Neck Verwandten als zum WildTech2 aufgrund der Scheide greifen.


    Sobald ich das Messer mehr benutzt habe, werde ich es hier ergänzen.


    So, ich hoffe, dass ich eure Zeit nicht verschwendet habe und vielleicht ist es ja für den Ein oder Anderen auch eine Überlegung


    Cheers,
    UglyKid


    Aha und wo habe ich das es ein Custom sein muss? :knueppel:
    Von Customs war ohnehin nicht die Rede gewesen sondern es ging letztlich um Glock vs. GEK.. 8)


    Wieso fühlst du dich denn jetzt angegriffen ?( Ich habe dir doch zugestimmt und nach der Zustimmung einen Absatz gelassen, wodurch man zeigt, dass sich das folgend Gesagte nicht mehr darauf bezieht. Ergo: Der zweite Absatz von mir sollte für den Threadersteller sein.


    Ansonsten mache ich es Redemptor gleich: Ich bin raus :bibber:


    Sprich, was willst du eigentlich mit deinem Messer machen? Wenn du nur mal einpaar Stöcke spitzen willst und das Essen verarbeiten willst ist es was anderes als wenn du jeden Tag Stundenlang mit dem Messer arbeitest, Unterstände baust und das Messer auch ein Beil ersetzen soll.
    Also welches sind deine Anforderungen?


    Da stimme ich durchaus zu :thumbup: Viele von uns haben bestimmt das ein oder andere Messer schon in der Hand gehabt und auch damit schon gearbeitet. Am Ende sind aber viele bei unterschiedlichen Anwendungen bei dem jeweiligen Liebling hängengeblieben. Ob das nun ein Custom oder ein Serienmodell war, das wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein, aber alle werden eins gemeinsam haben: "Mir passt es perfekt in die Hand und ich arbeite gerne damit."


    @Threadersteller: Nach meinem Gesichtpunkt kannst du einfach nicht sagen, dass es immer ein Custom/teures Serienmesser sein muss, wenn dir ein Serienmesser, welche u.U. 57,50 € kosten, perfekt zu deinem Anwendungsgebiet passt. Den großen Vorteil, den du bei Customs einfach hast, ist, dass der Messermacher deines Vetrauens auch die Zeit hat, den Griff (und auf den kommt es meiner Meinung nach sehr häufig an) für dich macht ;)


    Cheers,
    UglyKid

    Mir gefällt das Messerchen auch ganz gut, allerdings bin ich nicht so der Neck-Knife-Träger. Wenn ich/wir aber zu dir kommen, dann begrabbel ich es doch mal, wenn eins fertig ist :thumbup: Vielleicht überfällt mich dann der Virus auch noch :D

    Dank brady habe ich mir vorhin ein Loch in den Allerwertesten gefreut 8o :D Danke für das Campknife von BS, denn trotz der Größe passt es mir wunderbar :thumbup: Und zum Erschrecken meinerseits meiner Frau auch: "Ui ist das groß... Aber trotz meiner kleinen Hände liegt es mir gut in der Hand." Und manche wissen, was aus dem letzten Spruch meiner Frau in diese Richtung wurde ;)


    Cheers,
    Andi

    Cool :thumbup: Noch nie habe ich gehört, dass sich jemand so viele Gedanken über einen Wanderstock gemacht hat. Und die Umsetzung sieht auch super aus :thumbup: Ich habe meine letzten (und das ist schon lange her) einfach irgendwo aufgehoben bzw. abgemacht :D

    Also ich würde ein wenig unterscheiden zwischen Lieblings- und Traummesser und zwischen dem Bereich Productions und Customs. Denn theoretisch könnte man sich ja einfach sein Traummesser fertigen lassen. Und meine Lieblingsmesser wechseln je nach Tageslaune und Aufgabenbereich. Aber genug vom Geschwafel :laber:


    Meine Lieblingsmesser im Bereich der Productions:
    1) Folder: Buck 560, Fontenille Pataud RWL34 Kamelknochen, Fantoni Hide Zweihand, modifizierter DPX HEST Folder
    2) Fixed: Fällkniven F1, DPX HEST


    Mein Traummesser im Bereich der Productions:
    1) Folder: Meine ehemaligen Fantoni Razionale oder CR Umnumzaan zumindest modifizierbar als Zweihandmodell ;)


    Meine Traummesser im Bereich der Customs:
    1) Folder: Also mein Folder sollte in meiner jetzigen Situation folgende Merkmale aufweisen:
    a) Gewünscht wird ein Titan-Backlock-Folder:
    Klingenstahl: zumindest sehr rosträge
    Klingendicke: 3,5 mm
    Klingenlänge: ca. 80 mm (8 cm)
    Klingenoptik: Stonewash-Finish
    Klingenform: kein Recurve
    Griffe/Platinen: 3mm dickes Titan in grau
    Grifflänge: ca. 100 mm (10 cm)
    Totallänge: ca. 180 mm (18 cm)
    Kein Öffnungspin, kein Öffnungsloch, keine Nagelrille -> Zweihandbedienung
    Geschraubte Klingenachse / Dicke der Klingenachse: „stabil“ ;)
    Clip in Titan (abschraubbar) – für Rechtshänder und Tip-up
    Einen auswechselbaren Glasbrecher
    Jetzt brauche ich nur noch warten und hoffe auf eine super Umsetzung :D

    b) Als Framelock ist es ein Eckart Schmoll EDC.


    2) Fixed: Als EDC: Schanz Bird light Version
    Etwas robuster: MR103/1


    Cheers,
    UglyKid

    Hoffe die Scheide kann annähernd dem Messer Respekt zollen. :hmmm: :bibber: :nailbite:


    Ach Michel...ich glaube, dass Markus schon weiß, wem er den Auftrag anvertraut hat ;) Und wenn er dir nicht vertrauen würde, dann wäre er auch nicht in Urlaub gefahren. :D


    ...,auch wenn Du mein Baby an Überlebenskünstler(dem ichs aber von Herzen gönne :hi5: ) gegeben hast und mir mein Herz gebrochen hast. :knueppel:


    Das zeugt von deiner Professionalität, dass du trotz Herzschmerz deinem Herzensbrecher eine solch tolle Arbeit abliefern wirst :P :D Er wird dir bestimmt auch ein neues 103/3er (war es glaube ich) machen können :thumbup:


    Ein sehr gutes Beispiel, dass du auch ohne Überraschungen arbeiten kannst :thumbup: