Längs streichen heißt quer zum Schleifstein und entlang der Schneide?
Dabei liegt der Führungsstab der Schleifsteine vermutlich immer an der näheren Kante des Führungslochs an = minimalst spitzerer Winkel.
Daß der Winkel zur Spitze hin (weiter weg von dem Punkt wo die Klammer sitzt) immer flacher wird, ist logisch.
Ich streiche nicht längs zur Schneide sondern immer quer. Im jeweils letzten Durchgang mit jedem Stein nur noch gegen die Schneide und dabei achte ich darauf, daß die Stange auf der o.g. näheren Kante aufliegt.
Beiträge von Vincent
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Wenn's nur um den Feuerstahl geht, hätte rechtwinklig flachschleifen sicher auch funktioniert, aber so ist es natürlich viel, viel schöner.
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Ich schleife mit Papier von Klingspohr, Matador oder Indasa. Bis P120 trocken, danach mit Wasser. Das Papier ist allessamt wasserfest und verliert seine Form nicht.
Was bei den mittelgroben Körnungen auch geht, trocken schleifen und ab und zu "auswaschen", d.h. ganz nah mit nem Zerstäuber drüber. WD40 ist auch nicht besser als Wasser, nur viel teurer und ungesünder.
Billiges Papier ist einfach nur lästig und die Arbeit damit eine Zeitverschwendung. Ich würde es noch benutzen, aber keine Wunder erwarten sondern einfach viel häufiger wechseln als das gute Zeug. -
Ziemlich übel. Cordura hin oder her, das Zeug scheint schlicht unbrauchbar.
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Ich habe mal versucht, herauszubekommen, wo es die "echte" Paracord gibt und endete fast bei einer Doktorarbeit. Anscheinend gibt es die nur in Oliv und Orange. Für das übrige Zeug gibt es zig Hersteller und noch mehr Händler, die eigene Labels verwenden. Zudem gibts zig Bezeichnungen, die alle "original" suggerieren sollen, official contractor usw.
Ich habe bisher zwei Haupt-Kategorien von Paracord ausgemacht. Diejenige mit eher hartem, steifem Mantel, im querschnitt leicht oval und die Seelen rutschen sehr leicht innerhalb des Mantels vor und zurück. Und die weichere, rundere Qualität, eher seidig glänzender Mantel und die Seelen irgendwie miteinander verdreht. Letztere sind mir eindeutig lieber! Ich hab aber auch schon beide Qualitäten bei ein und demselben Shop bekommen. Anscheinend wurde früher beim originalen Zeug ein schwarzer Faden in eine der Seelen mit eingewoben, was aber inzwischen anscheinend auch schon kopiert wird.
Das Angebot an Farben ist fast unüberschaubar, wobei die Farbnamen je nach Anbieter variieren, d.h. selber Name = unterschiedliche Farben oder selbe Farbe = unterschiedliche Namen.
Ich sehe es inzwischen entspannt, ich kombiniere "meine" zwei unterschiedlichen Qualitäten nicht miteinander beim Knüpfen, dann gibts auch keine Probleme. Ob das Zeug nun Polyamid, Polypropylen oder sonstwas ist, ist mir relativ egal.
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Die Bänder an ner anderen Schleuder ja, diese Schleuder speziell noch nicht. Sollte aber funzen, die andere ist aus dem selben Stück Multiplex. Die Bänder sind 2 x 15 mm, effektive Länge 235 mm.
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Ja, Theraband ist schon ne tolle Erfindung.

Hier mal meine Nr. 4 aus 25 mm Buche-Multiplex in Fancy-Camo. Theraband black wäre hier farblich wohl passender.
Das Schlimme am Schleuderbau ist, daß er genau so süchtig macht wie Messermachen aber viel weniger aufwendig ist.

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Gefällt mir sehr gut!
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Kommt aufs Gewinde an. Irgendwo hab ich mal was von 3 Gewindegänge bis zur vollen Belastbarkeit gelesen.
Bei Griffschalen ist aber in der Regel nicht so viel Kraft am Werk, daß ich mir da Sorgen machen würde.
Ich hab bei M3 bisher immer direkt in den Erl Gewinde geschnitten und halt zusätzlich verklebt mit Epoxidharz. -
Wenn sie nicht passen, würde ich sie auch nicht nehmen. Evtl. selbst was basteln (Rundmaterial durchbohren und ein Gewinde reinschneiden) oder anders befestigen. Die Farbe vom Fiber ist Geschmacksache, ich achte immer auf nen mölgichst guten Kontrast.
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Beim Polieren ist vor allem die Oberflächengeschwindigkeit der Polierscheibe wichtig. Je größer, umso schneller geht es. Die Arbeit sollte von der Paste erledigt werden. Riefen gehen nur mit sehr grober Paste raus, allerdings verrundet die auch die Kanten. Ich satiniere vor dem Polieren bis P2500 und poliere dann nur mit Baumwollscheibe und Hochglanzpaste für Stahl. Danach nochmal mit ner Scheibe ganz ohne Polierpaste. Meine Scheibe läuft auf nem Schleifbock mit 2850 U/min. hat 200 mm Durchmesser.
Unterschiedliche Pasten gibt es wie Sand am Meer, ich würde mal bei nem Shop nachfragen, die auf Polierzubehör spezialisiert sind.Mal ein Beispiel einer polierten Klinge von mir:

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Ich muß mal blöd fragen, sind Bänder besser als Schläuche? Ich seh überall nur Bänder an Schleudern.
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Ich glaube es gibt keinen Staub beim Messermachen, der NICHT giftig ist. Stahl (Chrom, Nickel, Kobalt), Holz (Buche, Eiche), Kunstoff (Glasfasern, Kohlefasern, BPA-haltiges Harz), warum sollte der Staub beim Strahlen (G10-Staub + Staub vom Strahlmittel) da die Ausnahme bilden?

Ha, danke schonmal. Das ist ja super. Ich werd erstmal für ein paar Euro so ein Handgerät besorgen.
Diese Kabinen sind u.a. auch dafür da, dass man das Strahlmedium wieder auffängt?
Also kann man das dann quasi mehrfach verwenden? Irgendwann wird es ja zu stark verunreinigt sein mit was aus immer man strahlt.Und danke für den Giftig-Hinweis. Damit hab ich nicht gerechnet. Der Sand ist giftig?
Ich hätte schon Brille/Maske aufgesetzt, allein schon, weil ich keinen Sand ins Auge/Gesicht will, aber giftig? -
Hier mal mein Erstlingswerk:

Ist aus 10 mm dickem G10 gemacht. Am Griff 3 Lagen, die Gabel 1 Lage. Sollte ausreichend stabil sein. Ich hab bisher nur mit Steinen geschossen, die waren teilweise zu groß und haben die Gabel getroffen. Evtl. hab ich die Gabel auch zu flach gemacht. Das G10 hält die Treffer jedenfalls besser aus als die Steine, die zerplatzen teilweise bei nem "Gabelschuß". Schutzbrille ist dabei natürlich obligatorisch, besser wäre vermutlich ein Vollgesichtsschutz, aber ich versuche lieber erstmal Stahlkugeln.

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In welcher Ecke bist du denn zu Hause?
Alles anzeigenich stimm dir zu zingzong. der messermachkurs bei böker im september würd mich reitzen. nur leider weit zu fahren, daher min. 3 übernachtungen...
hab vor kurzem über paar ecken erfahren dass es in meiner gegend auch sowas geben soll. n bekannter forscht da grad nach.
weiß denn jemand wo man in Ba-Wü messerbauen lernen kann (profi oder guter hobbyist)?
mfg
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Anscheinend funktionieren Rundfeilen für den Übergang zum Ricasso gut. Irgendwo hab ich mal ein WIP von MarcinS gesehen, das gut aussah. Er hatte nen Anschlag für die Ricassoseite und hat nur den Übergang mit ner Rundfeile gemacht. Das als erstes und danach den kompletten Flachschliff, ohne den Übergang nochmal anzukratzen. Ist sicher Übungssache, aber vielleicht ein gangbarer Weg.
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Hast du mal am Modell versucht, ob sich die Wicklung gut legen läßt und auch dort bleibt, wo sie soll? Der vordere Griffteil sieht etwas ungewöhnlich aus, ich würde vorher testen (was ja recht einfach ist) ob er nur mit Wicklung noch gut in der Hand liegt.
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Wow, Respekt! Super-Eigenbau. Sinnlos kann ein Messer nie sein! Naja, bis auf ein paar Ausnahmen...
Ich möchte gar nicht wissen, was du mit etwas besserer Werkstattausstattung hinbekommen würdest.

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß Kohlenstoff einen Stahl teuer macht.

Rostfreiheit geht mit dem Chromanteil einher. Je mehr Chrom, desto rostträger.
Nimm ruhig einen rostfreien, aber vielleicht nicht gerade den 1.2379.
Den Fehler hab ich gemacht.
Gut zu bearbeiten ist der RWL34 oder auch 1.4034. Vor allem gut zu finishen. Der SB1 ist da ziemlich übel und vom S90V ganz zu schweigen.
Den EINEN Stahl für das perfekte Neckknife-Anfängerprojekt gibt es eh nicht. Such dir nen guten Kompromis aus, der nicht zu teuer ist, und leg los. -
Rostende sind allgemein leichter zu bearbeiten als rostfreie Stähle.
5 mm würde ich mir per Feile auch nicht antun wollen. In S90V schon gar nicht.Der 1.4034 in 4 oder gar 3 mm wären sicher ein guter Kompromiß. Der sollte auch in 60 mm Breite lieferbar sein (Steigerwald oder so mal anrufen).
Ich glaube nicht, daß man sich bei 3 mm so schnell "verfeilt", daß das Messer nicht mehr zu retten ist.