Ich wollte noch einmal zurück zu den verschiedenen Stahlsorten für diese Spitzen.
Ich meinte oben nicht,es gäbe entweder weich /biegsam oder hart/brüchig - es gibt ja noch ne Menge dazwischen! Das richtige Mass zwischen Härte und Zähigkeit zu erstellen macht mMn einen guten Herstelller/Schmied solcher Spitzen aus.
Ich persönlich würde dennoch eher eine leicht verbogene Spitze einer abgebrochenen vorziehen.Die verbogene läßt sich richten,die zerbrochene nicht:wenn die in der Mitte durch ist,ist sie unbrauchbar.
AStimmt! Und da muss ich sagen hat Markus von German kinetics wirklich seine hausaufgaben gemacht! Ich habe mittlerweile von Bogenjägern welche die aATS spitzen verwenden nicht viel gutes Darüber gehört. Also werd ich bei den Silverflames bleiben!
nun ich würde mit keiner weder verbogen noch gebrochen auf ein Tier schießen wollen! Meine Aussage bezog sich auf die Annahme, das die Spitze beim AUFTREFFEN sich entweder verbiegt (tip curl) oder bricht...dann ist die gebrochene besser als die mit dem curl..
Eine verbogene Spitze mag nicht mehr ganz präzise sein,ABER: erstens ist diese Abweichung auf bogenjagdliche Entfernungen vernachlässigbar und zweitens ist eine deutlich abgebrochene Spitze noch weitaus unpräziser,da sie nämlich deutlich an Gewicht verloren hat,was den Pfeil komplett aus seiner gewohnten Flugbahn bringt. Besteht nur ein Gewichtsunterschied von beispielsweise 25 Grain,macht dies ein ganz anderes Trefferbild auf beispielweise 25 Meter aus.Ich habe dies vergangenes Frühjahr selber mal mit verschiedenen Jagdspitzgewichten auf denselben Schäften ausprobiert und bekam einen Höhenunterschied beim Einschlag ins Ziel von 10-15cm auf eine Schussdistanz von nur 20 Metern.Das ist ein klarer Unterschied zwischen Kill und Körpertreffer in den meisten Fällen.
Nun da bin ich nur bedingt deiner Meinung; ich geb dir auf alle fälle recht was das Gewicht angeht! Wenn der Pfiel out of tune ist aufgrund eines geänderten Spitzengewichts, da reichen schon 20-30 grain. verlagert sich die Trefferlage. aAllerdings ist auch der effect einer verbogenen (wenn auch nur gering) Jagdspitze beachtlich. Das, Meine Erfahrung (nur bei Recurve) hat gezeigt, dass der effekt einer nicht Zentrisch montierten Jagdspitze oder eben auch verbogenen Spitze mehr ins gewicht fällt alssgane wir 20 grain unterschied beim Spitzengewicht... Wie gesagt hab ich nur für Lang/Recurve Erfahrung. Besitze zwar auch einen Bear carnage aber das Compoundzeugs ist mir in Vergleich zum Langbogen zu wenig "herausfordernd"... vor allem was die Jagd betrifft! (Das soll bitte KEINE Beleidigung oder sonstiges für Compoundschützen sein nur meine PERSÖNLICHE Meinung!!
Würde ich mir vorstellen,ich müsste für lange Zeit in einer Ausnahmesituation mein Essen damit schiessen,würde ich definitiv nicht den brechenden Stahl wählen. - außerdem halte ich es nicht für so wahrscheinlich,dass die SPitze oft durchfliegt und dann auf einem Stein landet.
Da muss ich dir recht geben, aber in dieser Situation bin ich gott sei dank nicht, auch wenn es noch kommen kann.
Ein guter Bogenjäger wird angehalten,erst dann zu lösen,wenn er sich seines Kills sicher ist - oder seines"Blattschusses".zumindest was die ehrenhaften Bogenjäger angeht.
Da muss ich dir recht geben, nur schießen wenn alles passt! Aber das ist theorie. wenn du wirklich 15m vor einem Keiler stehst (nicht im Blind oder Treestand) ohne Backupwaffe nur mit recurve und nem Jagdmesser. Dann Ist es eine andere Sache einen perfecten schuss abzuliefern und nur zu schießen wenn alles "perfect" ist. Auch musste ich leider feststellen, dass manche Tier sau schnell sind und sich unter den Pfeil ducken!!!! Selbst wenn du nur 9meter entfernt in nem Treestand sitzt! Und mein Recurve ist Leise und nicht der langsamste...
Dass dann ein Schuss durch den Hirschen noch mit soviel Wucht aus ihm austritt und an einem Stein zerschellt halte ich für Ausnahmefälle.Dies ist aber nur meine persönliche Ansicht und erhebt keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit.Vor allem die Traditionellen Schützen dürften wohl kaum Probleme mit Durchschüssen haben.So stark sind diese Bögen in den meisten Fällen nicht und brauchen es auch nicht zu sein.Bei einem Compound mag es da schon anders aussehen.
seh ich auch so! ich schieß nur einen ca. 55 Pfund recurve und das würde selbst für Afrika reichen (ausgenommen Elefant und Co). Durchschüsse kommen öfter vor aus man denkt, allerdings ist dann die Meinste energie schon verbraucht und um Jadspitzen zu zerdeppern reicht das meist nicht mehr..
Ich möchte hierzu nochmal an unsere Ahnen erinnern - für diese war eine Jagdspitze nie nur ein Einweg-Gegenstand - und sie verwendeten die Spitzen immer und immer wieder - und sie mussten sich darauf verlassen können - ihr Überleben hing schlichtweg oftmals davon ab.
Die Ahnen verwendeten allerdings Spitzen aus Flintrocks welcher zu den eher Spröden Werkstoffen gehört
aber es waren definitiv keine Einwegprodukte soviel ist fix!