Interssant Deine gegenwärtige Einschätzung zu lesen. DANKE hierfür 
Meine Erfahrung als Fallschirmjäger liegt jetzt 30 Jahre zurück(März78 bis März 80).
In unserer Ausbildung und Dienst spielte unser Kappmesser oft eine nebensächliche Rolle.Und dennoch war es notwendig es dabei zu haben und am richtigen Platze.
Beim Leben im Feld besorgten wir uns damit Zutaten für unser selbstgebackenes "Birkenbrot" . Bei Huhn oder Fisch ebenso...
Beim Springen war es gut zu wissen, dass es in der rechten Moleskintasche/Messertasche dabei war.Im Falle einer Kappung...ich brauchte es schon fast in Altenstadt...während eines Sprunges. Leinen verkreuzt,plus ein Kollege stand mir auf dem Schirm...
Unser Ausbilder unten bekam ziemlich heiß und mir half mein Adrenalin...
Bei dem Orts-und Häuserkampf spielte es eher bei der Nahrungszubereitung eine Rolle.
Bei der Sprengausbildung eher nebensächlich.
Wäre ich heute wieder dabei...wäre meine Wahl ein fest platzierter und gut zugänglicher Einhandfolder wie von ER oder Strider und mindestens ein kleines Backup Fixed ...ähnlich einem ER Shrapnel ,einem Bagger Attack E oder gar etwas von Andrew Jordan; mit diversen Tragemöglichkeiten.
Wie unser Revierler mal im alten TF ähnlich geschrieben hat...braucht **"mans"..sollte es da sein. **Messer und anderes..
Das alte Kappmesser sah nach den 2 Jahren ziemlich malträtiert aus.Dellen,Macken in der Klinge.Der Dorn war noch gut.Geklappert und gewackelt hat es ja schon im Neuzustand.
Sicherlich ist das Für & Wider Folder-Fixed-Bajonett auch Einsatz abhängig, Ortsabhängig und Einsatzzweckabhängig,Truppenzugehörigkeit.
Wir saßen zwar 1978 schon Stunden in der Transall um nach Kabul zu fliegen...Flugafensicherung,dort lebende Deutsche sollten sicher heim fliegen können.. Aber letztendlich sind wir doch nicht geflogen. Ich war da auch froh darüber.
Der heutige Soldat hat mittlerweile enen anderen Dienst zu verrichten wie wir damals in "Friedenszeit"...