Beiträge von balinzwerg

    Zitat

    Hier nun der letzte der drei Bayley Bushcrafter die ich angefangen hatte


    Ich bin ja nicht pingelig, aber ich würde die nicht Bayley Bushcrafter nenne, sondern Bayley Bushcrafter Nachbauten.
    Du hast ja mal geschrieben, dass dies angeblich von Bayley abgesegnet wurde, nachdem dies aber schon dein Dritter Nachbau ist, würde ich mal auf ein anderes Messer umschwenken wenn ich du wäre. (Vor allem wenn es so schnell wie die anderen in den Marktplatz wandert ;) )


    Ansonsten gefällt mir das Messer gut. Die Form und die Stahlwahl und die Verarbeitung sind aller erste Sahne.

    vielleicht könnte man sich hier mal etwas ans Thema halten, man muss doch nicht die ganzen Diskussionen in die neuen Threads tragen, hier geht es um die Outdoor Erfahrungen der Mitglieder

    Danke für die Bilder,
    ja so sind die Geschmäcker verschieden ;) ich finde dass das Tanto das Praxis Untauglichste der Minimalist Reihe ist.
    Keine richtige Spitze, den Vorteil der Stabilität einer Tanto Spitze kann bei der Größe auch nicht ausgespielt werden und der Recurve passt für mich gar nicht zur Klingenform.
    Wahrncliff ja wegen der feinen Spitze und Bowie ja wegen der unversellen nutzbaren Schneide im Verhältins zur Länge.

    Zitat

    einmal wöchendlich, nachmittäglichen Waldsitzens mit Stöckchenschnitzen

    das trift dann eher auf mich zu.
    Außer bei meinen selten gewordenen Bergtouren und Ausflügen in Jugendjahren habe ich halt das eine oder andere Buch zum Thema gelesen. Interessehalber. Aber ich behaupte auch nicht dass ich ein Outdoor Experte bin und lerne gerne von den Erfahrenen Survival Päpsten die sich lustigerweise selber manchmal bis aufs Blut über Themen streiten über die mancher Anfänger nur den Kopf schütteln kann. ;)

    Ich finde auch dass dieser Thread mal wieder komische Wege geht.
    Wenn man den Thread mit Leben füllen will kann man doch einfach die von Tony begonnenen Anwendungen im Survival Bereich (möglichst mit Bildern) ergänzen um dann zu sehen ob die in die eigene Messerwahl passt.
    Ich bin nicht so der Survivalspezialist und wenn ich in der Wildniss bin dann nur gut ausgerüstet aber ich finde es schön dass die Überlegungen von Tony für SEIN perfektes Outdoormesser mal mit Bebilderten Anwendungsbeispielen ergänzt werden.
    Letztlich muss jeder sein Fazit draus ziehen. Ich brauche derzeit kein Messer in der Kategorie von Tony, da mir schon die Skills zur Anwendung fehlen.
    Ich verstehe Tonys Überlegungen als Eierlegende Wollmilchsau Versuch. In den Einzeldisziplinen gibt es sicher bessere Messer aber für Tonys Anwendungsbereich hat er die besten Kompromisse gefunden.
    Andere Survival Spezialisten wie Nehberger mit seinem in den 80er Jahren propagierten Glock pimping oder Joe Vogel mit seinem ulitmativen Survival Messer Entwurf von Kapeller (übrigens ein Messer mit Scandi Schliff) gehen in eine andere Richtung.


    Also Ergänzt doch den Thread mit euren Ideen zur Anwendungsbeispielen.

    Definiere Schärfe John.
    Es ist halt so, dass das Polieren oder Abziehen der Schneidfase einer Klinge etwas die Bissigkeit nimmt, das ist aber nur subjektiv.
    Im Küchenbereich ist es manchmal erwünscht wenn die Klinge nicht bis zum letzten Ende Poliert wird, da die Micro Unebenheiten das Schneiden erleichtern.
    Du merkst die Schärfeunterschiede bei gewissen Schärftests.
    Klopapier freihängend oder Haare nicht auf der Haut sondern etwas darüber rasieren.
    Oder als maximales Haare der Länge nach spalten.
    Wenn du es schaffst durch das Abziehen auf dem Ledergürtel eine Schneidfase die vorher nicht ballig ist auf ballig umzuschleifen hast du entweder Butterstahl oder zu viel Zeit investiert.
    ;)