Beiträge von balinzwerg

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    und wozu der tauchsieder? Zum Kaffee oder Tee kochen im Stau?


    Primär ja, solange das Fahrzeug läuft und Strom hat lässt sich so aber auch leicht warmes Wasser produzieren ohne an den Kühler zu müssen oder Feuer außerhalb zu machen.
    Termoskanne wird irgend wann immer kalt. Der Tauchsieder liegt im Handschuhfach und daneben ein paar Einzelportionen Kaffee/Espresso/Tee lässt sich natürlich auch um Tütchensuppe ergänzen.


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    Was haltet ihr von pfefferspray? Thema unter Druck stehendes behältnis und große Hitze im fzg Innenraum im Sommer.. oder lieber etwas wie den guardian Angel? Ist auch die Gefahr der selbst Gefährdung durch Wind kleiner, jedoch nur zwei Schuss und man sollte zielsicher sein


    Das würde den Rahmen sprengen, da gibt es genug Ausführungen im SV Bereich die gelten auch für das Bereithalten im Fahrzeug.
    Was Teleskopstock betrifft sollte man den 42a auch im Hinterkopf haben ;)



    Crash Axes sind etwas größere Stabilere Äxte die eigentlich dazu konstruiert wurden um sich schnell irgend wo Zutritt zu verschaffen.
    Guckst du hier http://www.google.de/images?q=…Hr4wStq4DoBw&ved=0CCEQsAQ

    Ah Strike Bezels, ich bin mir eigentlich sicher dass da in der Beschreibung ein Fehler gemacht wurde, das sind eindeutig Kührippen die dazu dienen dass die Lampe nicht überhitzt wenn sie versehentlich eingeschaltet auf die Linse gestellt wird.


    Zu den rechtlichen Problemen, man ist relativ schnell im 42a.
    bei dieser Lampe

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    Einstufung einer Taschenlampe Modell HL2R LED Tactical Flashlight

    wurde aufgrund der Tarnung als Alltagsgegenstand sogar ein verbotener Gegenstand angenommen (da spielte aber die Ausfahrbaren Zacken die Hauptrolle in der Begründung)
    http://www.bka.de/nn_205618/DE…ideSonstige__tabelle.html
    Die anderen Argumente zur Hiebwaffe gelten aber auch bei starren Zacken.
    Von daher bin ich mir sicher dass das Kühlrippen sind ;) :rolleyes:

    dieses Messer gibt es beim lustigen Chinesen um die Ecke mit verschiedenen Aufdrucken auch ganz ohne.
    Stridel ist wohl willkürlich gewählt um die Verkäufe anzukurbeln.
    Aber ich muss zugeben dass die Art des Messers mir gefällt (lieber ohne Strider Aufdruck)
    und mir zumindest ist jetzt kein Serien Messer bekannt, dem es nachempfunden wurde. (mein Wissen diesbezüglich ist aber auch nur rudimentär)

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    Meine persönliche Meinung bleibt die, dass man sich erstmal an den Hersteller wendet und halt nicht die Öffentlichkeit sucht.


    Kann man so sehen muss man aber nicht ;) Ich denke die Mischung machts, für mich als Kunden ist es schon interessant ob Messer Mängel bei der Auslieferung haben (kann immer passieren und ich kenne keinen Serienhersteller bei dem die Kontrolle so gut ist, dass das nicht passiert) und wie darauf reagiert wird.
    Da Herr Pohl mit seiner Firma schon genannt wurde, ja man hat schon öfters was über Mängel gehört aber vieles wurde als bashing entlarvt (auch hier im Forum wie man nachlesen kann) und was für mich als Kunden viel Wichtiger ist bei allen mir bekannten Mängel wurde schnell und unproblematisch geholfen.
    Von daher muss auch Kritik an Fertigungsqualität nicht per se eine schlechte Werbung sein, wenn es dafür mit der Kundenfreundlichkeit passt. ;)

    So, nachdem das Messer jetzt knapp eine Woche bei mir ist ein paar Eindrücke von mir. (Bilder werde ich noch einfügen!)


    Zuallererst danke an Andi für die Möglichkeiten an dem Passaround teilzunehmen.
    Pascal hat es ja schon sehr humoristisch umschrieben, nichts desto trotz möchte ich noch mal darauf hinweisen wie kurz die Lernphase von Andi war beginnend von seinen ersten Versuchen zur Messerherstellung, bis zu einer eigenen Handschrift und Messer die Handwerklich top sind.
    So hat das ganze mal begonnen ;) http://www.tacticalforum.de/in…527&highlight=#post213527


    Aber zurück zum Messer.
    Als Andi mich fragte ob ich nicht am Passaround teilnehmen möchte hat mich das zuallererst gefreut. Bezogen auf das Messer hatte ich mir aber schon Gedanken gemacht ob ich da auch der richtige bin.
    Ein Bootknife sollte es sein.
    Gut mit einem Bootknife bringe ich relativ kurze, meist zweischneidige Dolche mit der Trageweise im Stiefel in Verbindung. Eher Stechwerkzeuge als dass sie für allgemeine Schneidaufgaben geeignet sind. Ein Messer das eigentlich so überhaupt nicht in mein Beuteschema passt.
    Als ich das Messer aber auf den ersten Bildern sehen konnte fand ich, dass es sich um ein handliches Messer mit (optikbezogenen) guter Alltagstauglichkeit handelt.


    Über die Abmessungen brauche ich nichts mehr schreiben, dass wurde durch die Vorschreiber ausführlich gemacht.
    Auch die vom geschulten Auge Pascals kleine "Schöhnheitsfehler" habe ich nach ausführlichem Suchen gefunden. Ich muss aber zugeben, dass ich ohne Pascals Beitrag dies nicht festgestellt hätte, da sie wirklich nur beim Suchen auffallen.


    Bei einem Messer gibt es für mich zwei Kategorien, solche die mir auf Anhieb gefallen und solche mit denen ich erst warm werden muss (und die negative Ausführungen zu beiden natürlich auch)
    Bei dem Bootknife sprach mich das Messer von der Optik her sehr an, ich stehe auf diesen Used Look der Klinge und auch die ganze Formensprache der Messergestaltung gefällt mir bei Andis Messer ausgesprochen gut.


    Die Scheide ist sauber verarbeitet und mit netten Details versehen (Wasserablaufloch/ kleine Öse für Beinriemen/ Verlängerung für die Gürtelbefestigung)


    Aber jetzt weg von der ersten Inaugenscheinnahme hin zur Haptik Prüfung.
    Ich hatte erst mal Probleme das Messer aus der Scheide zu bekommen. Es verriegelt stabil und sicher aber für mich viel zu fest. (auch wenn das Ziehen noch geht ist das Zurückstecken noch mit mehr Kraft verbunden)


    In der Hand war das Gewicht für mich deutlich merkbar, durch die Abmessungen denkt man nicht, dass das Messer so viel wiegt (dies ist natürlich auch der stabilen Ausführung des Vollerlmesser geschuldet.)
    In der Hand füllt der volluminöse Griff diese sehr gut aus, trotz des relativ schmalen Griffes hatte ich nicht das Gefühl ich müsste einem Rollen des Messers in der Hand durch Griffkraft entgegenwirken.
    Der Griff ist relativ glatt, verbunden mit der nicht besonders ausgeprägten Zeigefingermulde und dem Übergang zur Klinge hatte ich am Anfang immer etwas Angst in die Klinge zu fassen. Mir wäre hier eine etwas tiefere Fingermulde oder ein kleiner Guard für die angestrebte Verwendung lieber.
    Die Daumenriffelung fand ich gut und auch nicht zu scharfkantig wie einer der Vorschreiber. Aber sie fängt für mich relativ spät an, dass heißt, ich hätte gerne noch etwas Auflage am Klingenrücken beim Stechen (und das sollte ein Bootknife ja können)
    Die Klinge ist ultrastabil, bei allen Stechversuchen, hatte ich nie den Eindruck ich könnte die Klingenspitze gefährden und der Stahl ist offensichtlich auch gut gehärtet, da er über die Testphase seine Schnitthaltigkeit gut bewahrt hat.


    Ein Einstechen in Altreifen war leicht möglich, auch das Schneiden des selben ging trotz der Klingenstärke gut von statten.
    Auch der Strohballen bereitete dem Messer keine Probleme, trotz dem Anfänglichen unsicheren Gefühl wegen dem glatten Griff lief ich auch ohne Handschuhe nie in Gefahr in die Klinge zu greifen (trotzdem bleibt eine gewisse Unsicherheit die sich bei entsprechenden Umgebungseinflüssen noch verstärken dürfte /Blut nasse Hand Einsatz im Streß)
    Der Gummiabrieb lies sich schnell wieder von der Klinge entfernen und hier zeigt sich auch die Stärke des Stonwash finish keine Beschichtung die Schaden nimmt und trotzdem der Vorteil einer nicht glänzenden Klinge


    Jetzt musste noch eine Steigerung her, also Bootknife na gut dann testen wir mal ;)
    Die Amarid/Kevlar Fasern einer Schussweste musste herhalten. Beim Durchstichversuch mit untergelegten Karton zeigte sich diese aber relativ unbeeindruckt.
    Die Klinge konnte nicht über die Deckschicht in das Gewebe eindringen und auch Schnittversuche perlten vom Gewebe geradzu ab. (hier zeigte sich die Stabilität der Klingenspitze und der Anschliff kontraproduktiv für diese Tätigkeit)
    Auch das Kevlargewebe eines Schnittfesten Handschuhs konnte ich nicht durchdringen (weder mit Stich noch mit Schnitt)
    Hier zeigt sich mal wieder, dass Küchenmesser deutlich gefährlicher sind als "Kampfmesser" (denn mit einem Küchensebel gelingt der Versuch problemlos)


    Jetzt noch was zur Scheide. Ich bin kein Freund von der tiefen Trageweise auch wenn sie für den Zugriffs des Messers viele Vorteile hat. Ich mag einfach kein Messer am Oberschenkel, selbst im Outdoor Bereich trage ich das Messer kurz trotz aller Nachteile dieser Trageweise.


    Wenn tief (der Zugriff wird ja deutlich erleichtert und mit Rucksack gibt es nichts besseres) dann möchte ich aber einen flexiblen Steg der sich den Bewegungen anpasst.
    Es war jetzt bei dem Bootknife kein Problem, da es relativ kurz ist und so trotz der Steifheit der Scheide nicht hinderlich ist, für mich wäre der Steg aber keine Option. Das ganze wird zu Starr für mich.
    Ich kann das Messer nicht richtig greifen, da ich nicht mit der Hand hinter das steife Material komme und beim Zurückstecken des selben, bedingt durch die eng angepasste Scheide und dem hinderlichen Steg, musste ich immer zum Schluss noch mal mit der Hand auf das Griffende drücken, damit das Messer sauber verriegelt.



    Fazit: Interessantes Messer mit eigener Formsprache, sehr stabil und trotzdem Führig, mir persönlich war es zu Einsatzspesifisch auf Stabilität ausgelegt.
    Etwas weniger Klingenstärke und es wäre universeller einsetzbar.
    Es bleibt ein Messer das stimmig ist und den unkaputbaren Eindruck von manchen Amerikanischen Messern vermittelt mit einer sauberen Kydex Scheide die mir aber nicht so liegt, diese würde ich wenn es meines wäre auf meine Ansprüche anpassen.
    Danke, dass ich testen durfte und noch mal Hut ab vor der Handwerklichen und Gestalterrischen Leistung.

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    Danke an alle Antworten und ich wünsche noch einen schönen Tag,
    SolyWar


    Das war doch ein schönes Schlusswort und in dem Sinne mache ich hier mal zu.
    Falls jemand seine Messer zur verfügung stellen möchte, kann er sich ja beim Threadstarter per PN melden.

    meinst du vielleicht das hier
    http://openjur.de/u/197195.html
    randziffer 26/27


    oder hier OLG Stuttgart

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    Hundehalter haftet trotz Warnschild
    Ein Hundehalter haftet für Schäden, die sein Tier verursacht, auch trotz eines Hinweisschilds am Gartentor: „Hier wache ich! Betreten auf eigene Gefahr“. Dieses Schild führt nicht zu einem Haftungsausschluss des Hundehalters, wenn eine fremde Person das Grundstück betritt und dann gebissen wird. Ein solches Schild weist lediglich auf die Anwesenheit eines Wachhundes, nicht aber auf eine besondere Aggressivität des Tieres hin. Dies vor allem dann, wenn sich die Klingel zum Haus erst an der Haustüre befindet. Etwas anderes kann gelten, wenn ein Schild „Vorsicht, bissiger Hund“ am Gartentor angebracht ist. Hier muss von Mitverschulden beim betreten des Grundstücks ausgegangen werden.
    OLG Stuttgart, vom 24.06.2010, AZ 1U 38/10