Beiträge von balinzwerg

    Ich suche für einen Kollegen eine 14500 Lampe mit Selektorring und Clicki.
    Er hatte meine Jet Beam RRT0 in der Hand und die Lampe gefällt ihm von der Bedienung her.
    Da die RRT 0 aber offensichtlich nicht mehr in D zu kaufen ist suche ich für ihn alternativen.


    Die Niteye MSA10 gefällt ihm vom Bedienkonzept nicht so und der Umstand, dass sie wohl nicht für 14500 Akkus zugelassen ist.
    Mir fällt da spontan noch die Sunwayman V10A XM-L ein, gibt es noch mehr Lampen die in diese Kategorie fallen?

    so ein kleines Messerchen hat auch den Weg zu mir gefunden.
    Erwähnenswert wäre noch, dass im Lieferumfang ein Lanyard eingeflochten ist, dafür sind Aussparungen unter den G10 Griffschalen vorhanden. Leider wurde eine sehr dünne Schnur verwendet die den Lanyard nicht wirklich deutlich griffiger macht.
    Meine Kydex ist übrigens sauber angepasst, da klappert nichts.


    Tolles Messer quasi ein Izula zum Gebrauchen :thumbup: mit vernünftigem Stahl.
    alle Achtung für den Skelettgriff, da stecken sicher einige Stunden drin

    Die Griffschalen sind natürlich flach ausgestaltet, bei einem größeren Messer würde dies zu einem Kippen im Griff führen.
    Bei der Größe des Bandits stört mich das nicht, gegenüber einem Ganzstahlmesser gewinnt es selbst durch die flachen Schalen deutlich an Griffigkeit.
    Ich muss noch mal betonen dass ich von den Riffelungen begeistert bin, ich habe da schon deutlich scharfkantigere und schlechter angebrachte gesehen.
    Bei dem Bandit passt da alles. :rolleyes:

    So hier mal wieder ein kleines Review von mir.
    Und um dieses Messer soll es gehen.


    Böker Bandit


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    Zitat

    Der neue Entwurf des ungarischen Messermachers Peter Farkas ist ein handliches, kompaktes EDC, das mit seiner flachen Bauweise (nur 11 mm Griffstärke!) und der Lederscheide mit Stahlclip sehr bequem zu tragen ist, aber mit seiner flach gehaltenen Beschalung aus Carbon dennoch sehr komfortabel in der Hand liegt und ein extrem breites Einsatzspektrum bietet - vom Campingurlaub bis zum SWAT-Einsatz. Durch die kräftige, flachgeschliffene Klinge und die ausgeprägten Riffelungen um den Erl herum ist das Bandit auch für derbere Einsätze gewappnet. Klingenstahl 440-C.


    Das finden wir zum Messer im Werbetext von Böker.
    Geliefert wird es in einer Böker typischen Papschachtel.


    Und hier die Daten:
    Gesamtlänge: 17,0 cm
    Klingenlänge: 7,0 cm
    Gewicht: 153 g
    Klingenstärke: 5,0 mm
    Klingenmaterial: 440C
    Griffmaterial: Carbon/Kohlefaser
    Designer: Peter Farkas


    Peter Farkas zeigt sich auch als Designer des El Herore von Böker verantwortlich.
    Und seine Handschrift ist bei beiden Messern zu erkennen.


    Das Bandit ist ein gedrungenes gerade noch so 4 Finger Messer mit einer vertrauen erweckenden Klingenstärke von 5 mm.
    Bei meinem Exemplar waren alle Kanten sauber gebrochen und das dunkel Stonewash Design passt ideal zu den Carbon Schalen.
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    Besonders beim Bandit ist die halbrunde Form vom Griff bis zur Klingenspitze, dadruch drücken sich die doch etwas dünnen Schalen sauber in die Handinnenseite.
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    Die Griffschalen sind nicht bündig mit dem Erl, auch dieses Desingelement ist sauber ausgeführt.
    Der Klingenschliff ist nicht ganz gleichmäßig, von der Schleifkerbe zur Klingenmitte wird er dünner und zur Klingenspitze wieder etwas breiter.
    Die Klingenspitze hat mit sicherheit nicht das Atribut Nadelspitz verdient, trotz dem angedeuteten Schor zur Klingenspitze hin ist sie eher plump ausgefüht.
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    Der Messerschwerpunkt ist knapp hinter der ausgeprägten und geriffelten Fingermulde.
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    Apropo Riffelungen, davon gibt es einige am Messer, diese sind aber auch sauber gebrochen und drücken in keiner Griffhaltung unangenehm in die Hand.
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    Durch die kurze Klinge sind die Schneideigenschaften etwas eingeschränkt, trotzdem macht das Messer einen vertrauenerweckenden stabilen und führigen Eindruck.


    Das größte Manko ist die mitgelieferte Lederscheide.
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    Zum einen wollte Böker den taktischen Anspruch des Messers genüge tun und stattete die Lederscheide mit einem Gürtelclip aus, aber die Scheide an sich kann man nur als Fehlkonstruktion bezeichnen.
    Neben den Konstruktionsmängel ist auch die Naht nicht sauber ausgeführt.
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    Wenn das Messer in der Scheide steckt kann man nur mit akrobatischen Verenkungen das Messer ziehen.
    Es sitzt tief in der Schiede und man kommt nur mit zwei Finger richtig an den Griff.
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    Instinktives sicheres Ziehen ist so unmöglich.
    Mann könnte ja einfach die Sicherungslasche entfernen aber dadurch verliert man auch den Gürtelclip der hoch angebracht wurde.
    Aus dem Grund habe ich meinem eine einfache Kydex gegönnt die das Messer sicher hält und durch Die Daumenrampe auch leicht ziehen und zurückstecken lässt.
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    Mein Fazit, ein Messer nach meinem Geschmack mit einem absoluten Fehlgriff bei der Scheide. Vom Design her ein schönes Messer mit harmonischen Formen und durchdachten Details. Sicher würde dem Messer auch eine etwas längere Klinge stehen.
    Und zum Schluss noch ein Vergleichsbild mit dem Böker Bender und dem Benchmade Skull Skinner.
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    interessanter Schliff, hab ich so noch nicht gesehen (insbesondere die Übergänge an der Klingenspitze)
    ich persönlich mag etwas penetrationisfreudigere Klingen lieber aber es gibt ja hier genug Liebhaber von solchen Tanto Formen.
    Die Linienform des Messers weiß zu gefallen :thumbup:

    Ich hasse ja die Verarbeitung von Carbon, da der Staub wirklich lästig ist aber als Griff ist es einfach schön. Da heute schönes Wetter war habe ich das genutzt und bin mit dem Dremel nach draußen. Die Klinge ist aus Grade 5 Titan mit Serraition und hitzecoloriert. Verklebt sind die Griffe noch nicht.
    Wenn das kleine fertig ist liegt noch eine Identische Klinge aus O1 Stahl bereit.