Beiträge von balinzwerg

    Wow da hast du ganz schön viel reingepackt in deine Frage und auch viel vermischt.
    Grundsätzlich kannst dumit deinen Wassersteinen auch Einhandmesser schärfen Außer bei besonderen Klingenformen (recurve ist nicht so leicht)
    Wassersteine bedürfen einiges an Übung und müssen hin und wieder gerichtet werden sonst hast du eine Ausbuchtung (leg deinen Stein mal auf eine Ebene Fläche und schau ob du in der Mitte eine Ausbuchtung hast)
    Bei deinem Schleifer könnte die Rundung durch Nutzung eines freien Bandes entstanden sein.
    Und Lansky und Sharpmaker sind natürlich nicht nur wie ein Wetzstab, der richtet nur deinen Grat deiner Klinge auf und den solltest du nur bei Westlichen Küchenmessern verwenden.
    Wenn du japanische nimmst verkratzt du die Klinge nur. (der Keramikstab funktioniert natürlich wie die Stäbe vom Sharpmaker aber auch nur wenn man so arbeite wie beim Sharpmaker)
    Man kann mit dem Lansky (wenn man das große Set nimmt) jede Klinge schärfen von stumpf bis rasierscharf.
    Mit dem Sharpmaker geht das auch nur dauert das bei einer verrundeten Klingengeometrie sehr lang.


    Der häufigste Fehler ist übrigens zu schnell auf den nächsthöheren Stein zu wechseln.
    Wenn du auf Fehlersuche bist dann kann ich nur die Eddingmethode empfehlen. Die Schneide mit Eding färben und schauen ob du einen sauberen Abtrag hast. Wenn nicht dann stimmt der Winkel nicht. Bei Banksteinen immer Winkel halten sonst wird die Klinge auch verrundet.



    Ist jetzt etwas quer durch die Begrifflichkeiten gehoppelt aber wie gesagt ein recht umfangreiches Thema
    Wenn du dich etwas in das Thema einlesen willst dann empfehle ich dir diese Seite http://www.messer-machen.de/messer.htm

    Aus den Forenregeln

    Zitat

    1.2


    Um eine optimale Hilfe zu gewährleisten und um dem Forenteam ein wenig die Arbeit zu erleichtern sollte man, bevor man eine Lösung für ein Problem sucht, die Suchfunktion des Forums benutzen und nicht gleich ein neues Thema eröffnen.


    ;)

    Beru uns interessiert auch nicht wer der bekannte Schmied und Messermacher ist, es ist aber schön dass er eine Heimat in einem Forum gefunden hat welches nur aus Erwachsenen Hochkompetenten Wissenschaftler ;) besteht.
    Auch wenn mich dein Anfangsabsatz zu deinem Abschluss deines Treads in diesem Zusammenhang schon verwundert.


    Aber hast recht es hat mit dem Eigentlichen Thema nichts zu tun da wir hier, im Gegensatz zu anderen Foren, auch solche Themen ansprechen können ohne Stylepunkte und Sperren zu kasieren und deshalb auch sachlich über ein solches Thema sprechen können.

    :D :D :D Ich seh es übrigens genau so wie du Roman, Druck und Chemikalien sind eine gefährliche Mischung, Auch wenn der entzeugte Unterdruck im Einmachglas nicht so groß sein dürfte.
    Ich wollt nur mal mit meinen angelesenen Chemischen Begriffen glänzen, da vom Ursprungsversuchsaufbau von Fred es teilweise durch die Fragen in verschiedene Richtungen ging.

    Es gab mal einen Artikel im Messermagazin (Ausgabe 2/2009) da wurde der Prozess beschrieben.
    Füllstoff Cyanacrylate Epoxide und Acryle zusätzlich ein Katalysator.
    Die Firma Novacula verwendet Methylmethacrylat welches zu Polymethylmethaxrylat aushärtet (Plexiglas)


    Professionell der Ablauf aus dem Messermagazin


    Werkstück 15 Minuten in Vakuumkammer (entlüften)
    Über Zuleitung MMA Härtemischung zugeleitet (zusätzlich weitere geheime Komponenten) Dann Normaldruck dadurch wird ein Großteil des Füllstoffes aufgesaugt.
    Danach das Werkstück hohem Druck ausgesetzt (200bar über 1.5 bis 2 Stunden) Dann über mehrere Stunden auf 60 bis 75 Grad gehärtet und abschließend bei 120 Grad 1.5 Stunden


    Das Verfahren hat aber nichts mit dem von Fred zu tun.
    Fred wollte eine bessere Durchdringung des Werkstoffs mit dem Leinöl Firnöl Gemisch erreichen.
    Eine komplette Durchdringung bekommt er so nicht hin das lässt sich mit Heimmittel nicht durchführen.

    Ich kann deine Entscheidung voll nachvollziehen und unterstütze sie auch.
    Trotzdem wäre ich an einem Folgetest des Messers interessiert.
    Für Kaufinteresenten bleibt sonst doch ein mulmiges Gefühl (Lag es am Stahl an der Wärmebehandlung oder Geometrie)
    Ich mag die Kizlar Messer und es wäre traurig wenn das Problem nicht von Grund an aufgeklärt werden würde und vielleicht Käufer von dem Kauf des Messers abhalten.
    Von daher müsste man sich über einen Folgetest Gedanken machen zur Not könnte man Geld sammeln und das hoffentlich noch heile, getestet Messer nachher verlosen (nur so als Vorschlag) , vielleicht kann Jenni da was zu beisteuern.

    Deine Entscheidung ist durchdacht, ich würde dich nur bitten das Filmmaterial aufzuheben. Wenn es Materialfehler oder ein Fehler in der Wärmebehandlung war dann solltest du den Test mit einem Ersatzmesser wiederholen. Der Hinweis der Vorbildlichen Verfahrensweise von Jenni kannst du ja bei deinem Folgetest anführen (ich finde schon das gehört erwähnt) Das Video sollte aber mit dem Ersatztest wieder eingestellt werden, sonst entsteht der Eindruck, dass bei persönlichen Vorlieben nicht mehr objektiv getestet wird.

    Legal ist das Führen und nutzen schon mal.
    Wenn du von Drausen sprichst müssen die Besitzverhältnisse geklärt sein.
    Im Wald können verschieden Ansprüche deinem Wunsch entgegenlaufen. (auch die Gefahr dass du versehntlich Tiere triffst und der Jagdpächter dich mit Wilderer verwechselt)
    Wenn du es in deinem Befriedetem Gelände machst (deinem Grundstück) solltest du nur schauen dass kein unbeteiligter Gefährdet wird.


    Edit : Max war schneller! :D

    Sauber geworden, so eine SAK Veredelung steht bei mir auch noch irgendwann auf dem Plan.
    Die Rochenhaut hat fast was Kristallartiges.
    Ich hab sowas auch auf einem Selfmade verarbeitet und war über das doch sehr unfexible und Starre Verhalten der Rochenhaut erstaunt. Ich hatte auch mit mehr Lederartigem Verahlten gerechnet.
    Dafür lässt es sich im Vergleich zum Leder leichter schleifen.