Beiträge von balinzwerg

    Hohlkehle würde ich auch weg lassen, brauchst du nicht wirklich für ein Outdoor Messer, im Prinzip sammelt sich nur Dreck drin. Und eine ganze Klingengeometrie ist nicht besonders auf eine gute Penetrationswirkung ausgelegt, von daher lass es weg.
    Der Griffabschluss dürft auch problematisch werden, auf deiner CAD Zeichnung sieht das aus wie bei einem Vollintegral, da hast du sicher viel Spaß beim Selbermachen.
    Die Griffgestaltung solltest du dir vielleicht auch noch mal überlegen, insbesondere was die Fingerrillen(Einbuchtungen) betrifft.
    Jeh mehr du da Finger einarbeitest desto mehr beeinflusst du die verschiedenen Griffhaltungen.
    Bei deiner normalen Haltung im Fechtgriff ist das bequem z.b. beim Hacken und arbeiten am Holz, aber wenn du damit graben willst, oder eine andere Griffhalten benötigst wird das ganze aus meiner Sicht eher unbequem.
    Die Falsche Scheide würde ich auch noch etwas weiter zum Griff ziehen, dadurch gewinnst du eine ausgeprägtere Spitze die aber aufgrund deiner Materialdicke noch ausreichend Stabil sein müsste, hätte den Vorteil, dass du eine funktionale Spitze für feine Schneidarbeiten hättest.


    Wird sicher ein interessantes Messer und ich hoffe du hälst uns auf dem laufenden.

    die Aussagen zum Stahl des Minimalist kann ich keinesfalls unterschreiben. ist zwar kein Wunderstahl aber die täglichen Schneidaufgaben meistert es perfekt. Meins darf Pakete öffnen und alles wo ich mein großes nicht ziehen möchte und rasiert immer noch. Ich vermute eher da Anwendungsfehler beim Schleifen als beim Stahl oder ein Montagsmodell. Ich habe übrigens ein Wahrncliff und eins mit Bowie Klinge, Am Hals getragen sehr Flach (deutlich flacher als das Gnom) und vor allem eine richtige Spitze vorne drann. Also ich möchte meine Zwei nicht mehr hergeben. Wenn es von der Handlage passt ein Super Messer für einen geradezu unverschämten Preis, ich habe irgendwo das CRKT schon für 19 Euro gesehen. Also für den Preis macht man nichts falsch.

    So hier noch ein Vergleichsfoto mit dem großen Bruder
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    und eins von der Serien Scheide, eigentlich nicht schlecht aber nicht ganz mein Geschmack,
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    deshalb habe ich mir passend zum Griff eine Kydex mit Lederfütterung gebastelt.
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    bei der Gürtelbefestigung habe ich übrigens nur ein Codura Glett stück mit Buchschrauben aufgeschraubt, kann so IWB oder hinter dem Gürtel getragen werden.

    Nachdem ich hier http://www.tacticalforum.de/in…023&highlight=cudemen+fab bereits etwas über den Großen Bruder geschrieben habe, durfte nun die kleinere Version des FAB das Cudeman Mini Boina Verde zu mir.
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    Das Cudeman ist ein recht stabiles kleines Messer mit Hohlschliff.
    Verwendet wurde vom Spanischen Hersteller bei diesem Messer MOVA Stahl, was eigentlich nur Molibdän Vanadium Stahl heist. Die Härte wird mit 58 bis 60 Grad Rockwell angegeben.
    Bei der ersten Serie dieses Messers wurde Böhler Stahl verwendet, dies ist aber aktuell nicht mehr der Fall.
    Das Messer ist 190mm Lang und hat eine 90 mm Klingenlänge die Klinge ist 5mm Dick.
    Der Hohlschliff geht bis etwa Mitte der Klingenbreite verläuft dann aber gleichmäßig mit einem leichten Schwung bis zur Klingenspitze was eine stabile Klingenspitze zur Folge hat.
    Beziehen kann man es in Deutschland nur schwer, ich habe es über Spanien bezogen, dort kommt man auf 56/58 Euro jeh nach Anbieter.
    Z.B. über diesen hier http://www.filofiel.com/tienda…e2th275ntb82kc93fpg5683v0


    Was bekommt man nun für den Preis.
    Es ist ein Kleines Dickes Messer, das durch den dicken Griff und die sauberen grauen Micarte Schalen gut in der Hand liegt.
    Der kleine Finger liegt bei mir auf der Schrägen Rampe auf, was zwar gewöhnungsbedürftig ist, aber trotzdem eine vertrauenserweckende und stabile Haltung ermöglicht.
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    Der Hohlschliff macht die doch recht dicke Klinge schneidfreudig und durch den Übergang in den 5 mm dicken Klingenrücken erreicht das Messer bei Holzbearbeitung recht beachtlich Spaltwirkung, was sich aber negativ bei Dickem Schnittgut auswirkt.
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    Die Schalen sind sauber verarbeitet und Spaltfrei


    Durch einen Reifen geht die Stabile Klinge leicht auch das Schneiden des dicken Gummis bereitet keine Probleme
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    Auch beim Auffächern von Holz und beim Schnitzen zeigt das Messer keine Schwierigkeiten.
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    Das Messer ist mit Sicherheit kein Klassenprimus aber es schafft die Gratwanderung zwischen einem dicken stabilen kleinen Messer und durchaus guten Alltagsgebrauchsfähigkeit zu einem wirklich guten Preis.


    Die nächsten Tage werde ich noch ein paar Vergleichsbilder einfügen und auch Bilder von der Scheide zeigen.

    Können wir die leidige Diskussion hier bitte lassen!
    Die Meinungen wurden ausgetauscht. Es besteht für mich aber schon ein Unterschied ob zum einen ein Gebrauchsmuster Schutz gebrochen wird (von dem ich nicht weiß ob es einen gibt :rolleyes: ) und insbesondere ob hier jemand für sich ein Messer baut weil im die Bauart interessiert und er es probieren möchte ob er es hinbekommt.
    Handwerklich find ich das Messer top und würde auch gerne mehr Bilder über die Schaffensphase sehen.
    Das ist schließlich die Bastelecke und da sollte auch der Schwerpunkt der Diskussion liegen.

    @Glockengieser kommt halt immer auf den Preis an, für den alten Preis hat es sich nicht so gut verkauft, auch anbetracht dessen dass es mit der ersten Auslieferung Berichte über mangelhafte Fertigungen gab.


    @Papa Dirk


    Zitat

    Für die china Front ist das Messer zum Fälschen uninteressant.

    ich weiß echt nicht wo du diese Erkenntnis her hast, geb mal auf Aliexpress Bear Grylls an und staune ;)
    Ich muss auch allgemein sagen, dass ich nachdem ich jetzt so einiges an Fälschungen gesehen habe nie mehr behaupten würde ich könnte die immer auseinander halten. Auch bei deinem Extrema Ratio gibt es leider sehr gut gemachte Fälschungen.

    na ja, das mit den Fälschungen ohne weiteres erkennen bezweifle ich :rolleyes: unabhängig davon ist der Preisunterschied nicht völlig weltfremd, da Gerber wohl speziell bei den Bear Messern eine komische Preisvorgabe für den deutschen Markt geliefert hat.
    Wenn man die Messer im Ausland vergleicht wird das schnell klar.
    Aus dem Grund hat z.b. Outdoormesser die Reihe in einem Ausverkauf zum Einkaufspreis abgegeben weil sie die Preispolitik so nicht mit machen wollten.