Beiträge von balinzwerg

    Also die 270 Lumen im Vergleich zu den 190 Lumen der PD20 merkt man schon deutlich, wobei In der Realität fällt das nicht so deutlich aus wie auf den Merkblättern oder vor der weißen Wand.
    Die PD20 hatte mal ein Kollege von mir und man hat bei ihr schon gegenüber der 4sevens 123 Quark einen Unterschied gesehen, obwohl da nur 10 Lumen dazwischen liegen.
    Natürlich nur wenn man gegen eine weiße Wand leuchtet.


    Du solltest auch die Laufzeiten im Auge behalten. die Jet Beam schafft ca 75 Minuten auf Turbo mit einer Batterie.
    Mir wurde schon berichtet, dass sie nach 40 Minuten nach der ersten Batterie nachtanken mussten.
    Also Ersatzbatterie ist da pflicht. (Wobei da dürfte die JetBEam auch recht ähnlich zur Klarus sein.

    von der Jet Beam BC10 habe ich schon ein paar für den Kollegen Kreis besorgt.
    sind tolle Lampen für wenig Geld, kann ich nur empfehlen. Das einzige was mich an ihr stört ist, dass man keine Akkus verwenden kann.
    Aber das ist bei der Klarus trotz gegenteiliger Werbeaussagen aufgrund der maximalen Spannung von 3,2 Volt ja auch nicht möglich.
    Schau bei unseren Forenpartnern dann bekommst du die Lampe auch noch zu seinem sehr guten Kurs

    Die weiterentwicklung meines ULC Projekt (Ultra light cutter) 10mm Carbon beidseitig auf eine Grade 5 Titan Klinge laminiert.
    im Griff roter Fieber als Ausgleich.
    Die Titan Klinge ist sicher nicht sehr schnitthaltig, aber für leichte Cutter Arbeit tut es das und vor allem nur 25 gr schwer das ganze.
    Etwas Feinarbeit werd ich noch machen und die Löcher lasse ich entweder so (da sieht man das hitzecolorierde Titan durch) oder fülle sie noch mit Glow Epoxid aus.
    Mal schauen.
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    tja das Nippon Necker ist sicher kein Handschmeichler, ich würde es eher in die Kategorie der Messer stecken die interessant aussehen aber deshalb von der Ergonomie Abstriche machen. Je nachdem was man mit dem Messer machen möchte finde ich die schneidfreudigen 3mm übrigens gar nicht so schlecht und stabil ist das Messer trotzdem, wie meine Würfe ins Holz mir bewiesen haben. Man sollte es vor einem Kauf aber auf jeden Fall mal in die Hand nehmen um zu testen ob man damit klar kommt.

    So hier ein kurzes Review zum Böker Plus Nippon Necker.
    Dank Bastian von Xpedition kam ich zu einem der kleinen Rackern.
    Hier die nackten Daten.


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    Und so bewirbt Böker das Messer

    Zitat

    Die Größe des Nippon Necker von Jesper Voxnaes macht es sowohl als Neck Knife als auch als kleines Gürtelmesser interessant. Der gerade Klingenrücken ergibt eine angenehm bauchige Klinge, ohne dass diese deshalb übermäßig breit ausfallen muss, somit sind auch feine Arbeiten mit der Klingenspitze ohne Probleme möglich sind. Griffige Beschalung aus Green Canvas Micarta mit roten Fiberlagen. Klinge aus 440C im Two-Tone-Finish. Mit Kydexscheide. Lieferbar ab November 2011.


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    Jesper Voxnaes ist ja bekannt für seine Messer bei denen der Eindruck entsteht sie wären durch nichts zu zerstören.
    Auch das Nippon Necker ist stabil gebaut. Die Form ist an Japanische Tanto Messer angelehnt wobei Jesper auch hier seine eigene Note unterbringen kann. So sind die Micarta Schalen durch Tubes verbunden, die Röhren schaffen es auf stattliche 8mm Durchmesser und lockern so neben der Fingermulde und den Fräsungen das schlichte Design auf.
    Das Messer ist sauber verarbeitet der Schliff ist sauber und gleichmäßig.
    Das Messer kommt in einer Kydexscheide mit kleinem Teck Lock.
    Die Scheide war bei mir sehr schlecht angepasst. Obwohl sie das Messer weit über dem Tube umfasst und somit ausreichend Möglichkeiten für eine gute Verriegelung zu bieten, klapperte bei mir das Messer so stark in der Scheide, dass ein Tragen am Gürtel nicht möglich war.
    Na gut für einen Bastler ist das schnell behoben. Gesagt getan.


    Vom Griffverhalten ist das Messer etwas eigenartig.
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    Am Griffrücken verläuft das Messer gerade bis zur Spitze, lediglich die Daumenriffelung die ein gutes Indexgefühl vermittelt und nicht zu Scharfkantig ausfällt unterbricht die Linienführung.
    Lediglich an der Unterseite des Griffes ist eine Rundung angebracht die im Bereich der Zeigerfingermulde unterbrochen wird und dann bis zur Spitze wieder halbrund zurück läuft.
    Aufgrund dessen hat man bei feinen Arbeiten ein gutes kontrolliertes Gefühl.
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    Bei kraftvollen Stichen fehlt aber etwas der Gegenhalt in der Handinnenfläche.
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    Im Hammergriff lässt sich dadurch das Messer nur mit der Schneide nach außen halten. Anders herum bekommt man nicht ausreichend Grip.
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    Versucht man das Messer lang zu greifen (den Daumen auf die Riffelung und die Finger etwas nach hinten geschoben) für einen geraden Stich, kippt das Messer etwas nach unten und der Dorn am Ende drückt unangenehm in der Handinnenfläche (zum Glück ist dieser sauber gerundet)
    Vielleicht kann man das noch etwas ausgleichen indem man einen Lanyard am Griffende anbringt.
    An der Schneidfähigkeit gibt es nichts zu meckern.
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    Böker hat die Wärmebehandlung des 440c Stahls gut im Griff wie ich bei anderen Messern schon feststellen konnte.
    Auch ein Gummiereifen durchsticht die stabile Klinge unproblematisch und die Karkasse lässt sich auch leicht zerschneiden.
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    Das Messer ist so ausbalanciert, dass es bei dem Tube den Schwerpunkt hat, auch meine Wurfversuche überstand das Messer unbeschädigt (auch die Fehlwürfe)
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    Was bleibt, ein kleines Messer das schneidfreudig ist aber seine Schwächen in der Ergonomie aufzeigt.
    Für den Preis des Böker Messers ist es aber einen Versuch wert, mit einigen Abstrichen kann es zu einem verlässlichen Begleiter im Altagdschungel werden.

    Super Chris, auf so was hab ich noch gewartet.
    Schreib mich mal auf deine Liste derjenige die auch mal so was schönes von Dir wollen ;)
    Und Cheff

    Zitat

    und nicht so'n Zwerg.

    bitte keine Seitenhiebe gegen uns Zwerge :knueppel:

    Ah schön, meine hab ich schon gesehen, oder war es deine Adrian ;) Bei mir kam heute das Böker plus Nippon Necker an mit der am schlechtesten angepassten Kydexscheide die ich jeh hatte.
    Ist kein großes Problem zum Beheben, aber ärgerlich ist es schon.
    Wenn ich Zeit habe schreibe ich mal was dazu.

    Was mir besonders an dem Messer gefällt (oder schreibt man eher Kurzsschwert?) ist die für mich fast perfekt ausgebildete Hamon an genau den richtigen Stellen an der Klinge.
    Es spricht für den hohen Erfahrungsschatz auf den Roman zurückgreifen kann, dass er solche Arbeiten fast lässig aus dem Ärmel schüttelt.
    Schönes Werkzeug. :thumbup:

    Zu 1. die meisten nehmen ein VA Rohr und spreizen das beim Verbinden.
    Zu 2. Das Fiber gleicht auch Spannungen zwischen den Materialen aus, insbesondere bei natürlichen Materialen wie Holz ist das interessant, aber auch bei anderen Materialen kann es bei Temperaturunterschieden o.ä. zu Spannungen kommen.
    Zu 3. Kleber ohne zusätzliche Verbindungen kann halten, bei Messern die normal Größe haben würde ich es aber nicht nur so versuchen. Die Kräfte die auf Messergriffe wirken sind auch im allgemeinen Gebrauch nicht zu unterschätzen. Aber du musst natürlich nicht immer alles zusätzlich verschrauben oder ähnlich. Ein Pinn der die Scherkräfte aufnimmt hält aber auch durch die Verklebung da geht es eher um die Parallele Kräfte die auftreten als um den Umstand dass der Griff an sich gehalten werden muss.

    Und nur um Sicher zu gehen, dies ist ein Bilder Thread und kein Diskussionsthread, also wenn du neh Frage hast die keinen direkten Bezug zu den Bilder hat, dann stelle sie bitte in einem anderen Bereich. Danke Das OT wird in Kürze entfernt.