Beiträge von balinzwerg

    Zum Finish (auch wenn ich da eher schlampig bin) alles was du vor dem Härten raus bekommst, spart dir nachher arbeit.
    Eine spiegelpolitur macht natürlich keinen Sinn.


    Ich gehe bis 300er und nach dem Härten auch mehr aber wie gesagt ist das Finish nicht unbedingt "meins" da bin ich zu faul und zu bequem und meine Basteleien sind eh Gebrauchsmesser. :rolleyes:

    er hat die Glow Steine genommen und so geschliffen dass sie das Hole im Spyderco ausfüllen und somit aus dem Einhandfolder einen 42a konformen Zweihandfolder mit Glow Einsatz machen.
    Ist ne schöne Lösung wenn man nicht mit Epoxid und Glow Pulver arbeiten will.

    wenn du mit dem Abziehriemen eine Schneide auf Ballig schleifen möchtest kannst du dir mal neh Woche zeit nehmen oder so :rolleyes:
    Der Abziehriemen poliert die Schneidfase und entfernt den Grat der sich durch das schleifen bildet.
    Eine stark polierte Schneide scheint auch subjektiv zuerst nicht besser zu schneiden (manchmal in der Küche sogar gefühlsmäßig gegenteilig) das liegt aber daran, das eine Schneide nie richtig glatt ist (auch nach dem polieren) und dann eher eine microverzahnung schneidet. Sinnvoll bei solchen vergleichen sind z.b. Macro Aufnahmen der Schneide vor und nach dem Schleifen und unmittelbar nach dem gebrauch (ich glaube Mirtin hatte in der Vergangenheit mal solche Aufnahmen gemacht)
    Letztlich lässt sich der Stahl (mit der individuellen wärmebehandlung) nur dann vergleichen, wenn ich auch gleiche Klingengeometrien habe.) alles andere ist wirklich sehr subjektiv geprägt.
    Ich habe für mich festgestellt, dass ein feines Gefüge eine feine Schneide bildet (welch Erkentnis ;) ) und wenn der Stahl eine hohe Härte hat hält er die Schärfe länger und braucht dafür länger zum nachschärfen. Ich kann natürlich alles in Gewissen Bereichen verändern indem ich die Klingengeometrie verändere was aber letztlich zu Problemen in der stabilität der Klinge führen. Von daher halte ich von diesen Stahlvergleichen nicht so viel und bin der Meinung von weedpeet dass der vergleich etwas zu oberflächlich ist.

    Schaut schon mal gut aus, ja so ein guter Maschinenpark macht doch schon einiges aus ;) und zum Glück diesmal einen "vernünftigen" Stahl :thumbup:

    Noch mal zum Thema Patina

    Zitat

    Ja das stimmt aber unbehandelt wird daraus ja meist Rost, zumindest stört er das schöne finish !
    Der D2 ist halt etwas empfindlicher was das angeht!!

    die Patina auf Kohlenstoffklingen schützt die Klinge vor weiterer Oxidation und damit Rost.
    Das es das Finish den einen oder anderen stört bleibt unbestritten.
    Ich finde den D2 übrigens auch nicht so überragend toll, aber das sei dahingestellt.
    Dass der Klingenbruch im Beschriebenen Artikel (der Verfasser ist übrigens auch hier aktiv und kann sich vielleicht an die Geschichte noch erinnern) nicht unbedingt zum normalen Repertoire eines Messers gehört, sei ebenfalls unbestritten dahingestellt.
    Du wolltest einen Bericht und den habe ich dir besorgt ;) . Letztlich hab ich kein A1 und kann auch nur aus 3. Hand berichten, habe aber wie gesagt schon des öfteren gelesen und gehört dass der Wechsel von Fällkniven vom reinen VG10 Stahl zum Laminatstahl nicht unbedingt der beste Wechsel war.
    Das der ballige Schliff des A1 (auf null ausgeschliffen) naturgemäß mehr zu micro Ausbrüchen neigt liegt auch mit Sicherheit nicht nur am Stahl (wobei mir ein Kohlenstoffstahl mit wenig Chrom Carbiden bei einem Balligen Schliff auf null lieber wäre).
    Der von Dir beschriebene Weg zu einem Messermacher deines Vertrauens ist sicher die beste Lösung, da kannst du den Stahl verwenden den du möchtest und auch die Form gestalten.
    Wobei der Stahl alleine macht es auch nicht, entscheidend ist die Wärmebehandlung.

    Danke für die Blumen, das Acryl war 5 mm dick und fasst sich erstaunlich gut an, ich hatte zuerst Befürchtungen dass es zu glatt wird, aber geschliffen ist es sehr angenehm im Griff.