Beiträge von LowEndD

    Ok folgendes:


    Ausgelöst durch diesen Thread Review/Feldtest: Multicam vs PenCott - am Mann haben wir am TFOD ein Video gemacht, auf denen wir uns in Tarnkleidung am Waldrand bewegen.


    Eines vorweg: Tarnkleidung ist primär darauf ausgelegt, die eigenen Konturen zu verwischen. In einer stillen Position ist das selbstverständlich einfacher als in der Bewegung, da das Auge Bewegung natürlich sofort erkennt. Hier geht es also in erster Linie darum, den Moment des Erkennens so lange wie möglich hinauszuzögern. Sei es durch Tarnung, oder langsame Bewegungen bzw. verschiedenen Fortbewegungsarten. Wenn wir am Waldrand gerobbt wären, hätte es länger gedauert erkannt zu werden, als im aufrechten Gang usw usf.


    Wie immer stelle ich keinen wissenschaftlichen Anspruch. Das Video ist in einer Hauruck Aktion vor unserem Nachmittagsprogramm entstanden, erwartet euch also nicht zuviel.


    http://youtu.be/NOYp7QdWkVY


    Verwendet wurden: Multicam, SloCam und PenCott Greenzone.


    Der Konsens am Treffen war, dass Multicam eklatant verloren hat. Aber seht selbst und bildet euch eure eigenen Meinung.

    Also ich würde nicht sagen, dass Starbucks hier einknickt. Der Brief ist gut durchargumentiert und wählt bewusst keine Seiten. So wie ich das verstehe, will Starbucks einfach nicht mehr zu einem Politikum gemacht werden, was ich durchaus nachvollziehen kann.
    Im Endeffekt hat man nur gemeint, dass man sich an staatliche Gesetze halten will und von einem Recht, Open Carry im eigenen Laden zu verbieten, nicht Gebrauch machen will.


    Dass das jedoch dermaßen ausartet, dass Schußwaffenbesitzer demonstrative Treffen dort abhalten, um die eh schon stark polarisierende Waffendiskussion in den Vereinigten Staaten dadurch mit gezielten Demonstrationen weiter zu verschärfen, hätten sich die CEOs wohl nicht gedacht.


    Wenn dass jetzt wirklich soweit geht, dass die Filialen zwischen die Fronten von hochpolitisierten Auseinandersetzungen zwischen Pro/Contra Fraktionen geraten, dann kann ich es sehr gut verstehen, dass man sich hier distanziert. So eine Diskussion gehört auch wirklich in die dementsprechenden Foren (und damit meine ich nicht das Internet) und nicht in das Kaffeehaus.


    In meinen Augen ist dieser Schritt verständlich und gut durchargumentiert. Dennoch wird es ein Schuß ins Knie, weil die Waffendiskussion ja sehr emotional vonstatten geht und hier gleich persönliche Gefühle verletzt sind.


    Wer weiß... vielleicht macht die Antigunlobby jetzt einen Starbucks Patch mit Flower Power... die anderen dürften sich ja jetzt nicht mehr verkaufen. :D


    Und ja... ich habe die originalen Starbucks - Coffee and Guns patches!

    Ich habe jetzt nocheinmal bei jemanden nachgefragt, der sich auskennt. Die Thematik wurde ja schon das eine oder andere mal in den Camo Threads angesprochen. Der Effekt nennt sich Metamerismus. Hier ist ein Link für diejenigen die mehr wissen wollen:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Metamerie_%28Farblehre%29


    Zitat

    Ein Kleiderstoff kann, wenn er unter einer anderen Lichtquelle betrachtet wird, einen anderen Farbeindruck geben. Ursache ist zumeist, dass das andere Licht in seiner Lichtquelle bestimmte Wellenlängen, die von den textilen Färbemitteln auch reflektiert würden, nicht enthält. Solche Unterschiede bestehen zum Beispiel zwischen Licht der Glühlampen und Sonnenlicht. In der Summe entsteht ein vom vorherigen abweichender Farbeindruck, der umgekehrt auch abweichend ist, wenn zusätzliche Wellenlängen vorhanden sind und reflektiert werden (zum Beispiel im Tageslicht). Ein typischer Fall ist es, wenn der Verkäufer den Farbton zweier Stoffe statt unter Kaufhallenlicht mit dem Gang vor die Ladentür im Tageslicht vorführt.

    Hängt davon ab... Durch den Mechanismus, der das Ein und Ausfahren ermöglicht hat die Klinge ein gewisses Spiel. Dennoch verriegeln alle Messer sehr fest. Die Single Action OTFs sind dabei noch stärker.


    Es kursieren Videos - wohlgemerkt von Sandshark bzw. Piranha OTFs - in denen eine Öltrommel mehrmals penetriert wird und das Messer danach immer noch voll funktionstüchtig ist.

    Es wird Zeit für das nächste Sabre Review, dass mir durch hanomag ermöglicht wurde.


    Sabre Sniper Hose, Gen. II in PenCott Greenzone



    Hintergrundinformationen zu Sabre habe ich schon in folgendem Review näher ausgeführt: REVIEW: SABRE Special Forces Hose, Gen. II


    Mit dieser Hose legt Sabre ein eigenständiges Bekleidungskonzept für Scharfschützen vor. Da ich eine solche Ausbildung nicht genossen habe, werde ich mich einfach auf eine Beschreibung der Features beschränken. Sinn und möglichen Unsinn zu beurteilen, möchte ich mir hier an dieser Stelle nicht herausnehmen.


    Arbeiten wir uns wieder von oben nach unten vor:


    Die Hose zeichnet sich durch einen höher geschnittenen Nierenbereich aus von dem aus Hosenträger ausgehen, die per YKK Schnallen abnehmbar sind. Ja, YKK macht Schnallen... wusste ich vorher auch nicht.




    Die Schnallen greifen sich sehr wertig an und lassen keine Zweifel über ein Versagen aufkommen.
    Die Gürtelschlaufen sind wie bei der Special Forces Hose äußerst breit gehalten. Wie schon bei den eben genannten Modell wird auf der Homepage die Breite mit 50mm angegeben. Tatsächlich sind es aber auch hier 70mm bzw. fast 4 Finger Breite:



    Der Hosenstall ist mit einem Opti Zipper versehen. Die Hose wir mit einem Canadian style slotted Button zugemacht.



    Seitlich findet man wie bei jeder Hose jeweils eine Einschubtasche. Im deren Inneren befindet sich ein D-Ring, angebracht am untersten Ende des eingenähten „Sacks“.



    Im Gesäßbereich befinden sich keine Taschen.


    Oberschenkel:


    Soweit zum oberen Teil der Hose... kommen wir zum Bereich der Oberschenkel und ab hier wird es wirklich interessant!


    Vorderseite:
    Hier befinden sich keine Cargotaschen! Der Kniebereich ist großzügig mit 500er Cordura (!!!) verstärkt. Die Verstärkung ist gleichzeitig eine Einschubtasche die zulässt, dass man eine Schaumstoffeinlage zum Schutz des Kniebereichs einfügen kann. Sabre liefert hier wie bei der Special Forces Hose jeweils ein zugeschnittenes und bereits eingebautes Stück Schaumstoff mit.



    Die Einschubtasche ist per Velcro verschließbar und hält bombenfest. Hier ist aber gleich wie bei der SF Hose zu erwähnen, dass durch den Schaumstoff die Wärmeisolierung zunimmt und die Hose um subjektive 2-3°C wärmer wird.



    Rückseite:
    Jetzt kommt die interessante, auf Scharfschützen abgestimmte Konfiguration der Hose: Die Cargotaschen, die normalerweise auf der Vorderseite militärischer Hosen sind, befinden sich hier auf der Rückseite. Jeweils eine Tasche im Oberschenkel und jeweils eine im Unterschenkelbereich:



    Es handelt sich dabei um Blasebalgtaschen, die alle dieselben Features beinhalten:


    • Einen D-Ring zum Sichern des Inhaltes
    • Eine Sieb-Ablauföse
    • Einen verstärkten unteren Bereich der Tasche


    Außerdem sind wie bei der SF Hose die Öffnungen so genäht, dass die Flappe den Eingriff für die Tasche umfaltet und somit den Inhalt zusätzlich vor Verlust schützt.


    Die Taschen werden alle mit einem Slotted Button verschlossen.




    Beinabschluss:


    Ab hier wird das beschreiben schwer. Der Beinabschluss hat ein Gamaschenartiges Feature. Ein Bereich des Abschlusses ist weiter gehalten, um über Stiefel gezogen zu werden. Hier gibt es kein Shockcord oder Ähnliches zum enger stellen.



    Dafür ist der unterste Beinabschluss mit eben solchen Cord inklusive Cordlock ausgestattet. Außerdem findet man hier einen Haken zum einhängen der Hose.



    Durch diese Features wird ein Verrutschen der Hose sowie ein Eindringen von Fremdkörpern beim Robben am Boden verhindert.


    Zusätzliche Eigenschaften:


    Überall verteilt auf der Hose befinden sich kleine Schlaufen in die entweder Tarnmaterial oder der von Sabre angebotene Netztarnumhang fixiert werden kann.




    Auf diesen Bildern sieht man nicht nur die Schlaufen, sondern auch den vertärkten Gesäßbereich und die rückseitigen Oberschenkeltaschen:




    Sitz und Verarbeitung:


    Die Hose die hier vorgestellt wurde ist eine Medium Größe. Sie ist aber so weit geschnitten, dass man sie locker über einer Jean anziehen kann. Ich habe, wie schon so oft erwähnt, die Jeansgröße 34/32. Bessere Fotos bei einer Verwendung werden noch nachgereicht. Ich werde das TFOD nutzen und noch ein paar „am Mann“ Fotos machen.


    Die Verarbeitung ist wie erwartet tadellos. Keine aufgetrennten Nähte, sichtbare Fehler oder sonstige Mängel. Wenn man die Hose umdreht bekommt man davon einen Eindruck:



    Alles ist sauber gesäumt und vernäht.


    Resümee:


    Die Sniper Hose ist ein sehr interessantes, auf Scharfschützen abgestimmtes Hosen Konzept. Der Kniebereich ist deutlich besser verstärkt als bei herkömmlichen Militär- und Einsatzhosen was einer Verwendung am Boden, beim Robben und „Stalken“ nur zuvorkommen kann. Durch die Corduraverstärkung hat man aber auch eine zusätzliche Geräuschentwicklung in Kauf genommen, da das Nylon naturgemäß lauter ist, wenn man darüber streift.
    Der Schnitt ist sehr geräumig und großzügig gehalten. Sofern man nichts darunter tragen will, sollte man definitiv eine Größe kleiner bestellen. Es stört aber auch nicht, wenn man dies nicht macht. Bei meinem Camotest hatte ich nur die Sniper Hose an und diese saß durch den Schnitt und die Hosenträger im Grunde angenehm.


    In diesem Sinne hoffe ich, dass ich euch etwas neues vorstellen konnte. Fragen sind immer sehr gerne gesehen. Fotos am Mann werden nachgereicht. Am TFOD kommt dann noch der nächste Test...

    Natürlich funktionieren die Lösungen alle, aber im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass das Molle Konzept als solches, nämlich die Gurte miteinander zu sprichwörtlich verweben und dadurch zu fixieren, nicht wie gedacht eingesetzt werden kann.


    Ich würde nicht sagen, dass hier die Schlaufe falsch gesetzt wurde, sondern dass eine zuwenig vernäht wurde. Es gibt ja mehrere Systeme, wo zwei oder mehrere Schlaufen direkt übereinander genäht wurden um flexibler zu sein. Wohlgemerkt ohne integrierten Gurt zum fixieren.


    Im Endeffekt ist es ja egal, solange Jenzo mit der Lösung zufrieden ist.

    Mach mal bitte ein Foto auf dem die Rückseite der Tasche neben dem MOLLE webbing liegt. ICh glaube aber, dass da einfach eine Inkompatibilität vorliegt. Hatte das schon bei den alten Milspec Monkey Admin Pouches... da war das webbing auf der Tasche auch sehr unglücklich angebracht, dass man sich rumspielen musste.