Beiträge von LowEndD

    nukm: Ich stimme dir voll und ganz zu... Der Rucksack hat 1-2 Features, die ich einfach weglassen würde. z.B. Die Adminpanels im oberen Fach oder die flash light cave. Auch das Gewicht hätte man ein wenig reduzieren können, indem man nicht überall 1000er Cordura verwendet.


    Trabireiter: Danke für deine Ergänzungen! 20kg sind nicht schlecht. Wenn du damit 2 Stunden gehen konntest, spricht das nur für das Tragesystem!


    d.frentzel: Das Problem mit den Außentaschen ist ärgerlich, aber nicht mehr so gravierend wie bei den vorherigen Generationen. Vollgepackt sind immerhin noch ca. 50% des Volumes nützbar. Wenn man die Taschen vor dem Bepacken des Hauptfaches füllt, sogar alle 100%. Nur was dann einmal draußen ist, wird halt nicht mehr so schnell einzupacken sein.


    Danke, für euer positives Feedback. Freut mich immer wieder!


    Generell muss man sagen, dass die Gesamtheit an "taktischen" und "tacticoolen" Rucksäcken nicht mit einem Touren- oder Trekking Rucksack zu vergleichen sind. In der Hinsicht gibt es immer bessere Tragesysteme oder sinnvollere Lösungen. Wenn man bedenkt, was für Rucksacksysteme man für das Geld eines TAD Fast Pack bekommt, oder auch nur für einen anderen Rucksack alá Maxpedition und Co, dürfte sich Otto Normalverbraucher nur an den Kopf greifen. Aber das macht unseren persönlichen Wahnsinn ja aus. :)

    Weiteres/Sonstiges:
    Am Rücken ist eine Hypalon Fläche angebracht, die verhindern soll, dass der Rucksack konsequent die Jacke, Fleece oder das Hemd hochzieht. Das Problem dürfte jedermann bei Rucksäcken bekannt sein.


    Hier gab es Beschwerden, dass das Material abfärbt, bzw. das Material der Jacken etc. durchreibt. Ich kann weder das eine noch das andere bestätigen. Ich habe keine Probleme in der Hinsicht feststellen können.


    Mein Fazit:


    Meine Jagd nach dem perfekten Rucksack hat mit dem TAD FAST Pack EDC aufgehört. Das kann daran liegen, dass ich von Anfang an diesen Rucksack haben wollte und seitdem jeder andere Rucksack wie eine schlechte Alternative empfunden wurde, aber es kann auch sein, dass der Rucksack einfach so gut ist.


    Sicherlich ist er nicht perfekt, sicherlich schaue ich ständig nach anderen Rucksäcken und habe auch noch andere. Aber ich habe nicht mehr diesen unerklärlichen Drang mein Geld mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen, damit ein tief in mir schürfendes Bedürfnis erfüllt wird.


    In meinen Augen wurde in diesem Rucksack Style und Funktionalität vorsichtig abgewägt und produziert. Er hat seine Nachteile, aber man kann nicht alles haben - es ist leider so. Mit anderen Außentaschen würde der Gesamteindruck und das -konzept massiv beeinträchtigt werden.


    Dieser Rucksack ist für mich das Musterbeispiel, was TAD einmal ausgemacht hat, und was es nicht mehr sein wird.


    Wenn man bedenkt, dass der Rucksack nur in kleinen Stückzahlen produziert wird, und das zu 100% in den USA, dann ist der Preis für mich gerechtfertigt.


    Fazit: Ein Stück Gear, dass man zumindest einmal in der Hand gehabt haben muss, ansonsten kann und sollte man nicht mitreden.



    PS.: Falls ihr euch den Rucksack besorgt und das Review geholfen hat, lasst die Shops wissen, dass euch Pine Survey schickt.

    Persönliche Erfahrungen:


    Verarbeitung:
    Der Rucksack kam schon gebraucht zu mir, aus einem Tierhaushalt, um genau zu sein einem Katzenhaushalt. Das Erste, dass ich also erledigen musste, war mit dem Staubsauger den gesamten Rucksack abzusaugen und einmal abzuwischen, weil der Vorbesitzer sich scheinbar einen Dreck um den Rucksack geschert hatte. Dementsprechend groß war zunächst meine Wut, weil er nichts davon erwähnt hatte, aber gleichzeitig meine Überraschung als der Rucksack dann sauber war.


    Durch die hochwertigen Materialen sowie die saubere Verarbeitung, sah der Rucksack nach meiner Kur wie neu aus. Nach zwei Jahren intensiver Benutzung hat sich daran nicht viel geändert.


    Zunächst wurde er nur zum Reisen innerhalb Österreichs verwendet. Zug, Bus, Auto - also alles relativ unspektakulär. Mittlerweile wurde damit aber auch gesiedelt und gereist. Außerdem ist bei meinen Reviews im Wald der Rucksack immer dabei, da er für den Transport von Stativen ideal ist. Weiters hatte ich ihn beim Skaten, auf der Piste und am Schießstand dabei, wo er mir sogar einmal als Schießauflage gedient hat. Und so weiter und so fort.


    Bei all diesen Aktivitäten sind mir sowohl positive als auch negative Aspekte aufgefallen.



    Das Packen und die Funktionalität der Außentaschen:


    Wer Rucksäcke hat weiß, dass man dazu neigt sie zu Überpacken. Jeder Zentimeter wird ausgenützt und man wundert sich, was man mit ein wenig Innovation in einen Rucksack bekommen kann. [Anm. Speziell muss ich an meine Zeit beim Heer denken, als ich komplett überfordert war mit dem Problem, wie alles zu packen ist. Im krassen Gegensatz dazu, war nach der Grundausbildung immer alles so verpackt, dass sogar noch Platz war.]


    Wie verhält sich also das FAST Pack?


    Das Hauptfach ist nur zu 2/3 öffenbar. Das hat Vor- aber auch Nachteile: Einerseits kann man damit verhindern, dass der Inhalt aus dem Rucksack fällt, andererseits hat man nicht den Vorteil eines Clamshell Designs, bei dem man den Rucksack auf den Rücken legen und somit einen kompletten Zugang zum Inhalt haben kann.




    Mir persönlich würde insofern ein Clamshell Design besser gefallen, denn nachdem der Rucksack nicht so tief ist, wird es bei vielen Kleinteilen schnell unübersichtlich und das Packen bzw. vor allem das Auspacken als solches mühsamer. Hier muss man sich also von Anfang an Gedanken machen, WIE man WAS als Erstes versorgt. Wer dazu nicht in der Lage ist, wird Probleme bekommen.


    Ein anderes Problem sind jedoch die Außentaschen:


    Grundsätzlich sind sie alle leicht zugänglich, funktional und durch das Design tragen sie nicht auf. Das Konzept des Rucksacks ist sehr stromlinienförmig und er kann wunderbar komprimiert werden.


    Dieser Aufbau hat aber auch seinen Preis: Da sich die Außentaschen geradezu an den Korpus des Rucksacks „anschmiegen“ und nicht aufgesetzt im eigentlichen Sinne sind, verlieren sie an Aufnahmefähigkeit, sobald das Hauptfach wirklich voll gepackt ist. Dies ist zwar bei der aktuellen Generation nicht mehr so gravierend wie bei den vorherigen, fällt aber dennoch negativ auf.




    Dazu kommt, dass bei einem wirklich vollgepackten Rucksack, sich das Fast Pack trotz Frame Sheet abrundet und die Rückenpolsterung nicht mehr 100%ig am Rücken aufliegt und somit das Gewicht nicht mehr gleichmäßig am Rücken verteilen kann.




    Man muss wiederum auch erwähnen, dass auch dieses Problem in der neuesten Generation durch die neue Rückenpolsterung auf ein Minimum reduziert werden konnte. Eine atemberaubende Atmungsfähigkeit im Rückenbereich sollte man sich dennoch nicht erwarten. Das Fast Pack ist sicher besser als jeder herkömmliche Kampfrucksack, aber er hat auch nicht die Luftzirkulation, wie man sie bei Trekking und Tourenrucksäcken finden kann.


    Beavertail:




    Der Beaver- oder Transportertail des Fast Pack ist wirklich eine feine Angelegenheit. Die Kompressionsriemen dienen zum weiteren Fixieren und die Länge ist flexibel einstellbar. Die Öffnung im Tail könnte breiter sein. Ein Skateboard geht sich beispielsweise nicht aus, Stative und Gewehre schon.




    Bei älteren Generationen gab es das Problem, dass die Riemen des Beavertail diagonal an der Seite des Rucksack angebracht waren und damit etwaigen MOLLE Taschen im Weg waren. Bei der neuesten Generation läuft alles parallel und man kann Gurte etc. dazwischen durch fädeln.




    Trotzdem sitzt alles auch bei einem voll gepackten Rucksack ein wenig locker - das Tail rutscht immer ein wenig nach unten.
    Das Problem liegt daran, dass man es zwar an den Seiten festzurren und sogar dank der innovativen ITW Buckles die Gurte fest arretieren machen kann, jedoch keine Möglichkeit hat das Tail vertikal zu fixieren. Es ist zwar ein D-Ring angebracht, womit man das Tail vertikal fixieren könnte, aber hierfür müsste man die Patchfläche an der Front opfern, um noch eine MOLLE/PALS Reihe anzubringen, damit das Tail wirklich fest zu fixieren wäre.




    Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass alles locker ist, aber es ist auch nicht so fest fixierbar, wie ich es mir vorstelle. Vor allem wenn man die MOLLE/PALS Fläche am Tail selbst benutzen will, wird man früher oder später mit diesem Problem konfrontiert.


    Geheimfach:
    Wie schon erwähnt, hat der Rucksack ein Geheimfach auf der rechten Seite. Als „flashlight cave“ bezeichnet, wird einem hier die Möglichkeit gegeben, Schlüssel, kleine Taschenlampen oder Messer per D-Ring zu sichern.




    Ich habe meinen TAD Gearkeeper darin angebracht und das war es dann auch. In den zwei Jahren, in denen ich den Rucksack habe, wurde dieses Fach von mir genau einmal benutzt.
    Hier ist auch das Problem vorhanden, dass das Fach nicht benutzbar ist, sobald der Rucksack vollgepackt ist.


    Gewicht:
    Das Gewicht des Rucksack ist ein Wahnsinn. Leergewicht 2kg!


    1000er Cordura, ein Framesheet, die ganzen Schnallen, die Polsterung sowie das Gurtband für die MOLLE/PALS Flächen fordern ihren Tribut. Man hebt den Rucksack auf und denkt, dass er voll ist. Gut, einige Leute stehen darauf, wenn ein Rucksack so massiv ist. Dennoch wird mir jeder bestätigen, dass ab einer gewissen Kilometer Zahl jeder Kilogramm subjektiv doppelt so viel wiegt.


    Das führt mich aber gleich zum nächsten Punkt...


    Tragesystem:




    Das Tragesystem ist meiner Meinung nach eines der besten, dass man bei einem Rucksack in dieser Größe bekommen kann. Die Schultergurte sind wirklich genial anatomisch geformt, gleichzeitig gepolstert UND dünn und tragen somit nicht wie andere Schultergurte durch dickes Polstermaterial unnötig auf. Dasselbe gilt für den Bauchgurt, der angenehm zu tragen ist, und sogar als Battle Belt verwendet werden kann, wenn man ihn separat als solchen konzipieren will.


    Ich habe bereits das Gewicht des Rucksacks kritisiert - durch dieses Tragesystem relativiert sich das Problem markant! Alles wird perfekt verteilt, der schwere Rucksack ist plötzlich nicht mehr bemerkbar.


    Der einzige Nachteil, der mir hier auffallen würde ist, dass von den Schultergurten jeweils ein Riemen mit Schnalle über die Spitze des Rucksackes nach hinten geht, um ihn so näher zum Körper zu ziehen. Dadurch wird das Gewicht zwar noch besser verteilt, ein Zugang zum Hauptfach setzt dann aber immer voraus, dass man diese Riemen abschnallt, bzw. notdürftig zur Seite schiebt.

    Als ich mich 2008 im Tacticalforum registriert und immer mehr durch das Forum gestöbert hatte, dauerte es nicht lange, bis ich auf Triple Aught Design stieß. Tatsächlich wurde einer meiner ersten Kontakte mit Revierler und Co durch eine Sammelbestellung bei TAD Gear ausgelöst.


    Seit ich Triple Aught Design kenne, bin ich ruhelos um das FAST Pack EDC herum getigert. Als Student, der gerade einmal so über die Runden kam, war der Rucksack mit seinen über 300$ aber in ferner Reichweite und ein Europa Vertrieb nicht existent.
    Sicherlich gab es Shops wie operator.fi oder Leute wie piterM aus dem USN, die in Europa TAD verkauften, jedoch zu Preisen fernab von Gut und Böse und wenn, dann auch nur unregelmäßig, da TAD nur in geringen Stückzahlen produziert und in erster Linie die CONUS Staaten beliefert, bevor man an die Fans weltweit dachte. Wer aufmerksam meine Meldungen zu TAD liest, wird wissen, dass ich ein mehr als nur ambivalentes Verhältnis zu der Firma habe. Revierler und ich haben da genug erlebt und zusätzlich hat der Weggang des Firmengründers und Masterminds - Patrick York Ma - meine Sichtweise nicht zum Positiven geändert.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem ich jahrelang eine Alternative gesucht, dabei ATS Tactical, Maxpedition und Eagle Ind. ge- und wieder verkauft hatte, konnte ich mir Anfang 2012 endlich ein Fast Pack EDC zu einem tollen Preis sichern.



    Auch wenn der Rucksack nicht das Non plus Ultra, bzw. 100%ig perfekt ist, hat dennoch meine Jagd nach dem „perfekten“ Rucksack aufgehört.


    Im Folgenden möchte ich meine Langzeiterfahrungen schildern, die sich in den letzten zwei Jahren angesammelt haben. Reviews gibt es ja schon genügend - vom reinen, unkommentierten Abfotografieren und Präsentieren, bis hin zu brauchbaren Vorstellungen.


    Hier werde ich einerseits den Rucksack vorstellen, die Grunddaten liefern und dann meine Eindrücke schildern:



    Triple Aught Design - FAST Pack EDC, Gen. 5


    Als erstes ein wenig copy and paste zu den verwendeten Materialen:


    Materialien:
    1000 Denier Invista Cordura® Fabric
    ITW Nexus GhillieTex™ SR Dual Adjust
    ITW Nexus SR Dual Adjust Buckles
    YKK® #8 and #10 Nylon Coil Reverse Zippers
    Hypalon
    Removable T6061 Aluminum Back Panel Frame


    Maße:
    12" W x 22" H x 7" D
    35cm Breite x 56 cm Höhe x 18cm Tiefe (Maße leicht aufgerundet)


    Leergewicht:
    72 Unzen - je nach Umrechnung 2,04 bzw 2,24 Kg


    Fassungsvermögen: 1800cu - je nach Umrechnung ca. 30L


    Aufbau:
    Hauptfach (zu 2/3 öffenbar), darin findet man zur Vorderseite ein mit Reißverschluss zu öffnendes Meshfach und auf der zum Rücken gewandten Seite verschiedene Aufhängmöglichkeiten für Trinkblase und den MOLLE Panel von TAD.



    Trinkblasenfach bzw. Framesheetbereich: Der Framesheet befindet sich in einem eigenen Fach, dass zwischen Hauptfach und Rückenpolsterung zu finden und nur von einer Seite zugänglich ist. Hier kann man die Trinkblase unterbringen.



    Außentaschen: Zwei seitliche Außentasche, eine an der Front - alle drei aufgesetzt. Eine zusätzliche Außentasche sitzt in der Front über der aufgesetzten Tasche und ist IM Vorderbereich des Rucksack per Reißverschluss zugänglich. Darin findet sich eine Admin Organisation für Stifte und Block.





    Eine versteckte Tasche auf der rechten Seite (wenn der Rucksack am Rücken liegt), demzufolge für Rechtshänder konzipiert. Die Tasche versteckt sich zwischen Hauptfach und aufgesetzter Außentasche und beherbergt einen D-Ring, an den man einen Gearkeeper anbringen kann.



    Beavertail:
    Der Rucksack hat einen Beavertail, der abnehmbar ist und sowohl mit PALS als auch mit MOLLE Webbing versehen ist. Darin ist eine Aufnahme, die es ermöglicht, bei heruntergeklappten Tail Stative, Gewehre und Co zu transportieren.




    Abnehmbarer Bauchgurt, mit MOLLE bestückt und gepolstert.



    Anatomisch geformte Schultergurte, mit Schnellabwurf-Möglichkeit, bzw. einer kompletten Abnahme, um den Rucksack an einer taktische Weste zu befestigen.



    Am Boden befinden sich ebenfalls MOLLE Schlaufen um Matten oder dergleichen anzubringen. Außerdem findet man zwei große Schlaufen, die behilflich sind, wenn mehrere Leute den Rucksack mit den Händen tragen oder wenn man ihn irgendwo hervorholen will.


    Dies ist im Grunde nur ein schneller Überblick. Man kann sich leicht in Details verirren, wie den Schnallen mit ihren Gurtsicherungen, der Positionierung der MOLLE Bänder, die Klettbänder, die zum Versorgen der Gurtbänder angebracht sind, und und und....


    Ich belasse es einmal bei dieser Beschreibung. Der Rucksack ist weitgehend bekannt und es gibt genügend Beschreibungen im Internet, mit dementsprechenden Fotos.

    Ich geh mal davon aus, dass du nen Boonie, meinst? Beanies kenn ich nämlich keine in PenCott... bis auf ein Experiment von einem Polen auf Facebook.



    Zwecks Boonie: Wenn du die regulären Boonies gewöhnt bist, würde ich nicht den von UfPro nehmen. Die Version ist nämliche eine Recce Variante mit kürzerer Krempe. Muss man mögen.
    Helikon wird meines Wissens auf der IWA ein paar neue Sachen vorstellen. Da müsste ein Boonie auch dabei sein.


    Dass man bei UfPro nichts falsch machen kann, bestätige ich dir aber sehr gerne. :)

    Haha, wie geil... die Jacke habe ich schon ein paar Mal auf der Straße gesehen. Danke, fürs posten!Ich habe mir immer wieder mal gedacht, dass man einmal regulär im Handel erhältliche Jacken, die nicht auf Tarnung ausgelegt sind, mit den jeweiligen Mustern einmal ausprobieren müsste. Gerade von Skate und Snowboard Firmen gibt es da soviel.


    Grad gestern habe ich wieder ein paar Videos aus Syrien angeschaut und mir soetwas für den urbanen Raum gedacht.


    Spannend!

    Die verschiedenen Farben haben folgende Gründe:


    1) Meine Kamera. Die Bilder wurden mit meiner alten Sony Ixus gemacht, die hin und wieder ihren Spinner hat und dementsprechend sind die Fotos einmal echt gut, dann wieder voller Rauschen und grottenschlecht. Bestes Beispiel ist das Bild der Ösen bei den Boonies.
    Einige Bilder wurden auch zu unterschiedlichen Tageszeiten gemacht - dementsprechend herrscht anderes Licht.


    2) Die Sabre Hose ist aus Badlands, die UfPro und SOD Gear Sachen aus Greenzone Stoff gemacht.


    HydeDefinition hat die Muster entwickelt, die Stoffe werden von Duro Industries gefärbt; dieselbe Firma, die auch Multicam etc. nach den Richtlinien von Crye Precision bedruckt.


    Helikon verwendet denselben Stoff. PenCott und A-Tacs sind die ersten Muster, die Helikon nicht "ausgeliehen" hat und in Eigenregie nachmacht. Deshalb auch der höhere Preis der Sachen.


    Zum Testen hatte ich noch nichts. Meine Erfahrung mit Helikon ist aber durchwegs positiv und wenn ich mir die Bilder der letzten Wochen anschaue, will sich die Firma auch im Qualitygear Segment der Branche profilieren. Ob sie den Ruf der Airsoft und Abkupferer Firma los werden, wird sich zeigen.


    Nach der IWA kann ich hoffentlich mehr zu Helikon sagen.

    Ich habe es dir eh schon einmal an anderer Stelle gesagt. Greenzone geht bis in den Winter, solange du keine Schneedecke hast. Da brauchst du kein Badlands. Greenzone hat genügend Brauntöne und wenn du in Nadelwäldern unterwegs bist, hast du sowieso immergrüne Bäume.


    Greenzone schreckt zunächst wegen dem Grünton ab, wenn du es aber draußen siehst, macht alles plötzlich Sinn. Bei Bedarf kannst du Greenzone auch mit Badlands mischen. Die beiden Muster vertragen sich wunderbar. Gibt genug Bilder hier im TF.


    SloCam ist auch sehr gut in unseren Breiten, sicherlich besser als Multicam. Aber an die PenCott Muster kommt es meiner Meinung nach nicht ran.

    Highlander ist eine britische Marke, die unter dem Namen Pro Force auch das britische MOD beliefert. So wie ich das sehe, ist das auch kein originales Multicam, sondern eher eine eigene Variation, die mit dem britischen MTP kompatibel sein soll.


    Mir sind die Sachen schon in dem einen oder anderen Magazin aufgefallen. Ich gehe einmal davon aus, dass es kein billiger Müll ist, aber auch kein High Speed Gear.

    Markus... das Video geht auf eine Diskussion zurück, die im ganz oben verlinkten Thread ausgelöst wurde. Da hieß es, dass PenCott und Co zwar ganz nett wären, aber in der Bewegung Multicam immer noch am Besten sei. Das Video sollte soweit es unsere Möglichkeiten zuließen, Klarheit schaffen. Und ich denke, dass man schon einen Unterschied sieht, vor allem wenn sich der Hintergrund ändert. :)

    Sicherlich ist alles zu vermeiden, wenn es möglich ist. Aber in dem Fall hätte ich ja dann nicht die Muster testen können. :)


    Wie gesagt. Das Video wurde in einer Hau Ruck Aktion gemacht, weil wieder einmal alles anders gekommen ist, als wir geplant haben. Dafür ist es aber sehr gut geworden, wenn es darum geht, zu zeigen, dass die drei Camos unterschiedlich auffallen.


    Einfärbige Uniformen haben auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung. Es wurde schonmal an anderer Stelle darüber diskutiert. Da habe ich vor allem die Israelis hervorgehoben, die seit der Gründung ihres Staates in einen permanenten Kriegszustand sind und immer noch in Oliv herum rennen. Von uns Österreichern einmal abgesehen. Aber da hat das schon wieder komplett andere Gründe, wie du sicherlich weißt.

    Mit SloCam konnte ich noch nicht viel experimentieren. Für das Video hatten wir leider nicht so viel Zeit wie ich gerne gehabt hätte.


    Im Herbst ist Greenzone nach wie vor äußerst effektiv. Hier habe ich ein Bild verlinkt, dass ich am 1.1.2014, also sogar im Winter gemacht habe:


    neue Tarnmuster


    Nur weil das Muster so grün ist, wird es oft für ein reines Frühlings und Sommer Muster gehalten. Dem ist aber nicht so... Solange keine durchgehende Schneedecke liegt, geht Greenzone immer bei uns!